In der letzten Zeit wird häufiger von der sogenannten „Medialen Konvergenz“ oder „Medienkonvergenz“ berichtet. Im Prinzip steht der Begriff Konvergenz für eine Annäherung oder Ergänzung der einen oder anderen Bereiche der Medienwelt – die Verschmelzung von ursprünglich verschiedenen Medienformen. Entsprechende Details finden sich in einschlägigen Dokumentationen und Abhandlungen, doch gerade bei den Grundlagen für visionäre Betrachtungsweisen sehe ich einen gewissen Mangel, den es zu ergründen gilt. Ich möchte dazu in Zukunft ein wenig aus meinem persönlichen Nähkästchen plaudern.
In den kommenden Tagen werde ich eine kleine Serie in meinem Blog anbieten, die sich dem Thema der Medienkonvergenz nähern wird. Ich werde dabei versuchen
- möglichst umfangreiche Einblicke in neue Formen der Vermarktung zu geben
- die immer wichtigere Wertigkeit der Nutzer in den Vordergrund zu stellen
- potentielle Chancen für die (Internet-)Telefonie zu ergründen
- Lösungsansätze für direkten Direct-User-Shopping-Modelle aufzuzeigen
- und dabei nie die eigentlichen Medieninhalte in Form von Entertainment und Infotainment für die Nutzer der schönen neuen konvergierenden Medienwelt aus den Augen zu verlieren.
Für mich steht also bei meiner kleinen Reihe die Evolution von getrennten und ursprünglich unvereinbaren Medienformen im Vordergrund. Zeitschriften und Zeitungen, der gesamte Rundfunkmarkt vertreten durch Radio und Fernsehen und natürlich das Internet sind Teil dieser evolvierenden Bewegung. Idealerweise erzeugen sämtliche Konvergenzgedanken einen Mehrwert für alle Beteiligten durch die besagte Verschmelzung von technologischen und inhaltlichen Medienformen.
Jedoch möchte ich hier keine neuen Buzzwords formulieren oder irgendwelche Thesen verteidigen, aber die konsequente Präsenz des Internets in allen Lebenslagen spüre ich tagtäglich. Die heißen Funktionen von Web 2.0 Applikationen, die einem den beruflichen undprivaten Alltag immer einfacher darstellen lassen, sind nicht mehr wegzudenken. E-Mails, Terminverwaltung im Netz, Profile – wer bei Dienst XYZ keinen Account hat, ist doch schon nicht mehr angesagt.
Wie die Verschmelzung der verschiedenen Medienformen über neue Technologien wie beispielsweise die Set-Top-Boxen, welche durch meine persönlichen Erfahrungen schon in einer neuartigen Form über die Nintendo Wii realisiert wird, von statten gehen kann, oder auch die Kombination von Bild- und Videomaterial mit der Bereitstellung von einheitlichen Formaten innerhalb einer einzigen Plattform (wie bei sevenload) in Zukunft das A und O für moderne Medienunternehmen darstellen wird – daran werde ich in meiner Freizeit arbeiten um es hier im Blog aufzeigen zu können. Denn ohne die nötige Vorstellungskraft für solche Dinge wird es in Zukunft nicht mehr vorwärts gehen. Vorab nur dies: User-Generated-Content kombiniert mit ausgewogenen Werbe(erlös)modellen wird zukunftsweisend sein.
Mehr jedoch später – dies war ja nur die Ankündigung! ;)
Schleichwerbung mit käuflichen Bloggern
BlogkulturJeder von uns Blog Autoren ist sich davon bewusst, dass man innerhalb seiner eigenen Berichterstattung vielerlei Dinge beachten muss. Die jüngsten Gesetzesänderungen bündeln den Blogger zu einem Quasi-Journalisten, und es gilt dabei umso mehr zu beachten als vorher. Nicht nur das Impressum, sondern auch eine Datenschutzerklärung ist notwendig.
Doch wie schaut es mit bezahlten oder gesponserten Inhalten aus, die man in seinem eigenen Blog veröffentlicht? Sofern es keiner mitbekommt, ist man ja im guten Glauben auf der richtigen Seite zu sein. Sobald es sich aber um eine öffentlich angekündigte Aktion handelt, sieht die Lage viel deutlicher aus – nämlich zu Ungunsten des Bloggers.
Laut einem Bericht des Fachmagazins iBusiness machen sich Blogger abmahnanfällig, sofern sie sich aktiv an einer Kampagne beteiligen – wie der von Medion angeregten Idee einen Banner auf dem Blog zu schalten.
Eine Abmahnung kann man nach Einschätzung von Arne Trautmann, seines Zeichens ein anderer „Lawblogger„, einer Abmahnung durch Mitbewerber und Konkurrenten am Beispiel Medion nur dann entgehen, wenn in diesem Fall der Beitrag zu Medion ausdrücklich als werblich gekennzeichnet ist. In Deutschland schaut soetwas immer wieder anders aus als in den USA. Dieser Beitrag hier ist jedenfalls keine Werbung für irgendwen…
Axel Springer gibt Vollgas
MedienSehr eindrucksvoll wird man heute von einigen Meldungen zum Axel Springer Verlag überhäuft. Einerseits wird die Mehrheit an der wallstreet:online-Gruppe übernommen, das zugleich mit einem Personalwechsel kombiniert ist. Andererseits wird die angekündigte „Online-Offensive“ wie beispielsweise durch die neue Onlineausgabe der Welt weiter vorangetrieben. Außerdem steht durch die Einführung der neuen Programmzeitschrift „TV Guide“ zum Kampfpreis von 50 Cent ein neues Format im Zeitungskiosk. Und zu guter Letzt wird Bild.T-Online.de als Informations- und Entertainmentangebot ausgebaut.
Die fortgeschrittene aggressive mediale Aufbereitung hat jedoch auch Symbolcharakter: Es wirkt wie ein neues Zeichen am Horizont der gefährdeten Meinungsbildung durch den damit verbundenen Dominanzcharakter des Axel Springer Verlags. Aber ich will ja den Teufel nicht an die Wand malen…
Corporate Blog der time4you
BlogkulturHeute morgen kam die Meldung über den Start des Corporate Blogs der time4you frisch per ots-Pressemitteilung reingeflattert. Dies erregte sofort durch das Wort „Blog“ in einer Pressemitteilung meine Aufmerksamkeit, so dass ich daraus kurz zitieren werde:
Herzlichen Glückwunsch. Welche Blogger waren denn dabei? Ulrike Reinhard mal außen vorgenommen… waren bestimmt so einige wichtige Persönlichkeiten der deutschsprachigen Blogosphäre dabei – oder nicht? Wie beispielsweise Klaus Eck, einen Robert Basic oder gar ich selbst – um nur ein wenig Namedropping zu spielen? Wer weiß etwas über diesen Mega-Launch des time4you Corporate Blogs? ;)
Die mysteriöse Blogrolle
BlogkulturIn den vergangenen Tagen habe ich vermehrt Anfragen zu der Blogrolle (siehe rechts unten in der Sidebar) erhalten. Wie mache ich das? Wie baue ich das? Wieso sind die per Zufall drin? Wieso weshalb warum?! Wer nicht fragt bleibt dumm. Und daher möchte ich der Öffentlichkeit natürlich Rede und Antwort stehen. Ich gebe hiermit das Geheimnis preis: Das ist der Code!
<?php $aBLOGROLL = array( "MikeSchnoor.com" => "https://mikeschnoor.com", "LoungeMix" => "http://loungemix.de" ); $aBLOGROLL_RAND = array_rand($aBLOGROLL, 22); foreach ($aBLOGROLL_RAND as $KEY => $VAL) { echo "<li><a class=\"blogroll\" href=\""; echo $aBLOGROLL[$aBLOGROLL_RAND[$KEY]]; echo "\">"; echo $aBLOGROLL_RAND[$KEY]; echo "</a></li> "; } ?>Das ganze Snipplet wird einfach mit einer include-Funktion aufgerufen. Sehr unsauber, aber dafür äußerst Effektiv, da keine Datenbankabfragen dafür gestartet werden und so insbesondere bei shared-hosting Providern für ein paar wertvolle Millisekunden sprechen. Freut euch – das ist hiermit mein erstes Open Source Snipplet für alle RSS-Süchtigen Blogrollbastler! Bitte erwähnt mein Blog auch ruhig mal bei euch… danke! ;)
Gravatar: Langsamer geht immer!
BlogkulturRichtig – die Nichterreichbarkeit, Connection Timeouts, Speicherfehler, Darstellungsfehler, Downtimes – es reicht. Genau aus diesen Gründen habe ich Gravatar seit geraumer Zeit nicht mehr im MikeSchnoor.com implementiert. Zum Glück konnte ich vorgestern in einem der unzähligen Versuche mein altes Profilbild der alten Favicon-Grafik des alten Layouts gegen ein eher zeitloses Portrait von mir selbst austauschen. Immerhin… doch Gravatar ist und bleibt verpönt!
Gedanken zur Medienkonvergenz
Marketing, MedienIn der letzten Zeit wird häufiger von der sogenannten „Medialen Konvergenz“ oder „Medienkonvergenz“ berichtet. Im Prinzip steht der Begriff Konvergenz für eine Annäherung oder Ergänzung der einen oder anderen Bereiche der Medienwelt – die Verschmelzung von ursprünglich verschiedenen Medienformen. Entsprechende Details finden sich in einschlägigen Dokumentationen und Abhandlungen, doch gerade bei den Grundlagen für visionäre Betrachtungsweisen sehe ich einen gewissen Mangel, den es zu ergründen gilt. Ich möchte dazu in Zukunft ein wenig aus meinem persönlichen Nähkästchen plaudern.
In den kommenden Tagen werde ich eine kleine Serie in meinem Blog anbieten, die sich dem Thema der Medienkonvergenz nähern wird. Ich werde dabei versuchen
Für mich steht also bei meiner kleinen Reihe die Evolution von getrennten und ursprünglich unvereinbaren Medienformen im Vordergrund. Zeitschriften und Zeitungen, der gesamte Rundfunkmarkt vertreten durch Radio und Fernsehen und natürlich das Internet sind Teil dieser evolvierenden Bewegung. Idealerweise erzeugen sämtliche Konvergenzgedanken einen Mehrwert für alle Beteiligten durch die besagte Verschmelzung von technologischen und inhaltlichen Medienformen.
Jedoch möchte ich hier keine neuen Buzzwords formulieren oder irgendwelche Thesen verteidigen, aber die konsequente Präsenz des Internets in allen Lebenslagen spüre ich tagtäglich. Die heißen Funktionen von Web 2.0 Applikationen, die einem den beruflichen undprivaten Alltag immer einfacher darstellen lassen, sind nicht mehr wegzudenken. E-Mails, Terminverwaltung im Netz, Profile – wer bei Dienst XYZ keinen Account hat, ist doch schon nicht mehr angesagt.
Wie die Verschmelzung der verschiedenen Medienformen über neue Technologien wie beispielsweise die Set-Top-Boxen, welche durch meine persönlichen Erfahrungen schon in einer neuartigen Form über die Nintendo Wii realisiert wird, von statten gehen kann, oder auch die Kombination von Bild- und Videomaterial mit der Bereitstellung von einheitlichen Formaten innerhalb einer einzigen Plattform (wie bei sevenload) in Zukunft das A und O für moderne Medienunternehmen darstellen wird – daran werde ich in meiner Freizeit arbeiten um es hier im Blog aufzeigen zu können. Denn ohne die nötige Vorstellungskraft für solche Dinge wird es in Zukunft nicht mehr vorwärts gehen. Vorab nur dies: User-Generated-Content kombiniert mit ausgewogenen Werbe(erlös)modellen wird zukunftsweisend sein.
Mehr jedoch später – dies war ja nur die Ankündigung! ;)
Creative Commons – Version 3
Blogkultur, RechtVorerst jedoch ist die Version 3 nur für die englischsprachige Lizenz vergeben – ein kleiner Test hat mir gezeigt, dass die deutsche Juristriktion noch ein Resultat basierend auf der 2er herausgibt… die deutsche Seite ist sowieso ein wenig mau und nicht wirklich aktuell.
P.S.: Ich möchte nocheinmal darauf betonen, dass die Inhalte dieses Weblogs ganz bewußt nicht unter einer CC-Lizenz laufen. Die Gründe finden sich hier, dort und in jenem Beitrag. Gerne zeige ich auch das als Gründe auf, welche im Herzen des MikeSchnoor.com schon des öfteren genervte Reaktionen auf Contentdiebstahl hervorruften. Seitdem ich die CC nicht mehr verwendet hatte, waren es weniger Aggregatoren und Bots, die sich meine Inhalte zu eigen machen wollten. Das Zitatsrecht im Sinne des Urheberrechts ist natürlich etwas ganz anderes und wird von mir aktiv unterstützt – doch eine generelle Pauschalisierung von Inhalten sehe ich nicht als zwanghaft an. Gut, wenn es jemand macht – aber ich habe keinen Bock auf Abmahntouren, die im Fall eines Verstoßes gegen eine CC-Lizenz den Contentdieben einen temporären Riegel vorschieben würden.;)
Pornokunden
VideosVideokassetten für die alte Garde, DVDs für die moderne zeitgenössische Aufweichung des Hirns. Die beliebten Videotheken sind defintiv ein Muss für Menschen, die sich auf dem heimischen Fernsehbildschirm mit so einigen Bewegtbildfolgen erheitern wollen. Es gibt auch andere Menschen, die nicht die lustige Unterhaltung als Familienabend, sondern eine egozentrischer Momentaufnahme der geistigen Abseilung bevorzugen: Pornokunden!
Toyota Auris Plakatkampagne
MarketingKurzfristig musste ich mit dem Taxi in die Kölner Innenstadt fahren. Bei 50 gezählten Plakaten auf einer nur wenige Kilometer langen Strecke hörte ich dann doch auf zu zählen: Die Plakatkampagne zum neuen Toyota Auris ist unübersehbar überwältigend. Eine Kreuzung hatte sage und schreibe 14 Plakate in nächstmöglichem Abstand zur Fahrbahn.
Was da wieder für Gelder geflossen sein müssen, damit Toyota nicht nur Köln, sondern auch ganz Deutschland mit dem schwarzen Karren, dem Bullen, den Typen – der ganzen Fotostrecke nur zukleistern konnte. Naja, die Marketing-Aktion ist ganz schick – und am 3. März soll die schwarze Kiste namens „Auris“ in den Läden stehen – für 15.200 Euro im Basispreis ist mir persönlich ein solcher Kleinwagen viel zu teuer – auch für einen Kompaktwagen oder wie man es immer schimpfen darf. Ich bleibe BMW treu – hätte Toyota mal lieber das Geld ein paar willigen Blogger gegeben, die dann den Auris mit Engelszungen besungen hätten…
(P.S.: Ich habe einen Führerschein und freue mich auf Wochenendenausflüge.)
Top 2 reasons not to blog (attachments)
Blogkultur, Recht, SpamIch öffne doch nicht jeden verdammten Spam, der die E-Mail Adressen von zahlreichen Bloggern im Klartext des To: Adressfeldes enthält.
Nichts für ungut, aber geh mir weg. Ich verzichte auf irgendwelche GIF-Attachments, die mir Lebensweisheiten beibringen wollen – schließlich habe ich meine Gründe warum ich blogge. Gegenargumente von Nonames und Nobodys, die sich noch nicht einmal mit ihrem echten Namen präsentieren können, sind wie Schall und Rauch. ;)
Sollte sich irgendwann jemand dazu bekennen, dass er/sie/es als Person oder Unternehmen diesen Unfug fabriziert, möchte ich nur auf den zu unterlassenen Versand von solchen Spam E-Mails in Punkto Gesetze, Recht & Co. hinweisen.