Mike Schnoor
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Schlagwortarchiv für: Public Relations

Steve Jobs tritt vorerst als CEO bei Apple zurück

Public Relations

Morgen wird es eine Gaudi für jeden Börsenheini geben. Steve Jobs tritt vorerst als CEO bei Apple zurück. Laut einer Meldung von CNBC wird der jahrelange Firmenboss des einzig wahren Konkurrenten zu Microsoft das Handtuch bis spätestens Juni 2009 werfen. Dafür soll Apples Chief Operating Officer Tim Cook das Ruder in die Hand nehmen.

Der Kurs rutschte trotz einer kurzen Pausierung um gute 10 Prozentpunkte nach unten. In dieser Situation ist es nicht verwunderlich, dass der Börsenmarkt so drastisch reagiert. Die wirklich richtige Reaktion der PR-Abteilung des Unternehmens war es, die interne E-Mail als Presseinformation zu veröffentlichen, in der Steve Jobs die Bekanntgabe seines Rücktritts an die Mitarbeiter kommuniziert.

Ich persönlich wünsche Steve Jobs eine gute Genesung von seinen gesundheitlichen Problemen. Was der Wechsel für die Apple-Fans bedeutet, die neben der Börsenlandschaft eindeutig Steve Jobs als ihr Idol feiern werden, steht noch in den Sternen.

14. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-14 23:23:192013-11-20 07:51:28Steve Jobs tritt vorerst als CEO bei Apple zurück

Umschwung 2009 – Blogkultur, Microblogging, Lifestreams

Blogkultur, Leben, Microblogging, Public Relations, Social Media

Während ich für mich persönlich in 2008 einen sehr dramatischen Kurswechsel feststellte, indem ich auf MikeSchnoor.com immer weniger und viel unregelmäßiger schrieb, dafür aber viel intensiver mich bei Twitter in Szene setzen konnte, bedeutet das noch sehr junge Jahr 2009 für mich eine besondere Veränderung. Vor einigen Tagen fiel es mir sprichwörtlich wie die Schuppen von den Brauen: Ich werde etwas an meinem personlichen Blogstil verändern. Wie ich bereits in der Umfrage von turi2 in der vergangenen Woche schrieb, zählt für mich folgendes zu den Trends des Jahres 2009:

  • Twitter ist moderner Kulturexpressionismus im Drang der digitalen Selbstinszenierung. In Kombination mit Livestreams und inhaltlich tiefergehenden Artikeln als Weblogs wird Twitter das digitale Massenkommunikationsmedium für Individualisten.
  • Explizites Geotagging ist out. Mobile Endgeräte werden auf Wunsch die exakte Position direkt an Twitter oder andere Dienste übermitteln und das mühsame manuelle Tagging ersparen. Kritisch wird es für den einzelnen sehr transparenten Nutzer, sobald jedwede Informationen über Geotagging analysiert werden kann. Wer nicht auf einer Konferenz twittert, es jedoch behauptet, wird ganz klar seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen.
  • Neue Branchenblogs werden bei einzelnen Autoren keine Chance haben. Nur durch eine Redaktion aus Bloggern oder Journalisten kann den Lesern ein Angebot schmackhaft gemacht werden. Etablierte Blogs werden Bestand haben, jedoch in einem von Verlagen und neuen Bloggern umkämpften Markt ihre Position behaupten müssen.
  • Zweinull ist alltagstauglich. Das „nächste große Ding“ wird die Kombination aus Online & Selbstreputations- und Peoplemanagement über jeden erdenklichen Kommunikationskanal werden.

Genau dies setze ich mir zum Ziel. In den kommenden Tagen versuche ich in meiner privaten Freizeit etwas stärker an einem persönlichen Lifestream-Angebot zu basteln. Ich werde dafür ein neues WordPress aufsetzen und mit jeglichen Informationen aus meinen Aktivitäten bei Twitter, Facebook, Flickr, sevenload, Last.fm oder Dopplr füllen. Gleichzeitig fließen alle Blogeinträge in Kurzform als verlinkte Überschriften in diesen Lifestream mit ein. Als oberstes Ziel ist es auch, mich von meiner sehr statisch aufgestellten Online-Identität unter www.mikeschnoor.de zu verabschieden. Unter uns – die Seite ist nach einigen Jahren wirklich nur hässlich.

Wer braucht schon statische Seiten? Wenn wir uns als Teil der Digitalen Bohéme in einem soziokulturellen Internet aufhalten, muss für uns alle mehr drin sein, als nur ein paar rudimentäre Infos über ein Individuum. Ich bin es satt, diese langweiligen Profilseiten von meiner Person vor mir zu sehen. Vielleicht geht es anderen auch so, wenn sie ihre eigenen persönlichen „Webspaces“ so betrachten.

Ganz eindeutig möchte ich außerdem das Bloggen von mir immer weiter professionalisieren. Der gute alte „MikeSchnoor.com“ wird ebenfalls verändert. Unter der bisherigen „mikeschnoor.com“ werde ich wie bisher weiter veröffentlichen. Doch unter MikeSchnoor.com kommt etwas neues, was sich rund um meinen beruflichen Alltag – die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations / Social Media Relations – drehen wird. Ich wähle „Telagon“ als eigenständiges Konstrukt, um gerade hier den Bruch zwischen privaten Interessen und meiner professionellen Einschätzung zu bieten. Ja, ich werde viele Leser verlieren. Aber genauso werde ich zahlreiche neue Leser für mich gewinnen können. Daher frage ich auch offen und ehrlich nach eurer Meinung.

Wie beurteilen meine Leser diesen Umschwung in 2009? Ein wenig mehr Blogkultur von mir als Autor, was dem geneigten Leser sicherlich zu Gute kommen wird, etwas intensiviertes Microblogging und der Aufbau einer richtigen, zeitgemäßen Online-Identität als Lifestream kommen auf euch zu. Große Worte, viele Versprechungen – doch ich werde es halten, sofern es mir persönlich die verbleibende Zeit zwischen Beruf, Familie und Individualismus erlaubt. Gebt mir nur ein wenig Zeit! Ich blogge schließlich auch wieder regelmäßig – und hoffe, dass ihr daran Gefallen findet! :)

13. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-13 22:00:332026-06-07 20:06:11Umschwung 2009 – Blogkultur, Microblogging, Lifestreams

Canicalm: PR-Gag vom ZDF?

Marketing, Public Relations

Ich wollte schon gestern darüber schreiben, aber mir fehlte einfach die Zeit. Dafür jetzt in aller Stille und ein wenig ins Detail gehend: Diese Produkt-PR ist einfach gelungen.

Canicalm – macht laute Hunde müde. Ein wirklich geniales Produkt, bei dem der vierbeinige Freund für mehrere Stunden am Tag schläft. Wie heißt es so schön auf der beworbenen Internetseite:

„Wie der Mensch ist auch der Hund anfällig für Stress. Tierarztbesuche, Fahrten im Auto oder das Feuerwerk an Silvester können beim Hund Angst und Stress auslösen. Viele Hunde neigen darüber hinaus dazu, in solchen Situationen nervös zu werden. Häufiges Winseln, notorisches Bellen oder ungezügeltes Kratzen an Gegenständen können Anzeichen für eine emotionale Überforderung des Tieres sein. Hundehalter können ihrem Vierbeiner helfen, mit CaniCalm.“

Lecker, mit dem Mittelchen wird jeder in die Knie gezwungen. Solch ein Mittel verstößt womöglich gegen geltendes Recht, denn ein Tierchen darf nicht einfach ohne Grund „still gelegt“ werden. Der PR-Gag fällt ziemlich schnell auf – Canicalm wird laut Denic und laut Impressum vom ZDF betrieben. Spätestens bei dieser Information auf der Seite zur Online-Bestellung sollte man sich bewusst sein, dass solche Fälle wirklich spätestens der Logistikabteilung eines Unternehmens auffallen sollten. :)

„Wegen eines kurzfristigen Lieferengpasses sind derzeit bedauerlicherweise keine Proben von CaniCalm auf Lager. Grund hierfür ist, dass ein gewisser Angelo C. aus B. „aus Versehen“ 228.691 Mal eine Gratisprobe angefordert hat. Wegen eines Softwarefehlers wurden diese Proben ausgeliefert und sind offenbar auf dem Postweg verschwunden.“

Daher merke: Pfefferminze, Seepflanzen, Kamille, Baldrian, Hirnschalenkraut, Goldsiegelwurzel, Trockenbierhefe, schwarzes Warzenkraut und Heilbetonie – alle „rein pflanzlichen“ Bestandteile dieses Hundemittels sind wohl verdaulich. Wenn Wuffi aber trächtig ist oder gerade geworfen hat, sollte Ihr Hund das Medikament möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Tierarzt einnehmen! Schmeckt dem Tierarzt bestimmt auch und macht den Atem frisch. :)

13. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-13 14:36:382013-11-20 07:50:30Canicalm: PR-Gag vom ZDF?

Ich mach PR – holt mich hier raus!

Medien, Public Relations

Ja, ich befürchte, dass man auf meinen Blogartikel zu „Ich bin ein Star!“ doch ein wenig Aufmerksam wurde. Die Presseabteilung von RTL hat eines wirklich richtig gemacht: Beim Online-Versand auf die Sperrfrist selbst zu achten. Die Meldung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ – Der vierte Tag im Dschungelcamp: Giulia Siegel eingesperrt im Glaskäfig erreichte immerhin erst um 23.18 Uhr mein E-Mail-Postfach – und nicht wie einige Tage zuvor recht früh am Nachmittag. Dass natürlich in der Mail so viele Wörter verschwendet werden, um auf die dadurch längst verstrichene Sperrfrist hinzuweisen, amüsiert wiederum sehr:

Sperrfrist: 12.01.2009 23:15
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung frei gegeben ist.

ACHTUNG: SPERRFRIST FÜR RADIO UND ONLINE-MEDIEN BIS MONTAG, 12.01.2009, 23.15 UHR!!!

Gibt es einen Königsweg für Sperrfristen, die längst vom Presserat im Sinne der journalistischen Berichterstattung gekippt wurden? Meiner Meinung nach ja: Einfach machen lassen! Wer bei einer Show wie dem Dschungelcamp einen Presseartikel liest, wird doch in der Regel erst richtig heiß auf das Thema. Abends hockt dann die ganze Familie vor dem Fernseher und wartet gespannt auf das Ergebnis – wer wieviele ekelige Tierchen futtern musste, sich kopfüber im Schlamm sulen durfte, und wer später der Dschungelkönig wird. Im Prinzip wäre es für die sendungsbegleitende PR zum Dschungelcamp perfekt, wenn Online-Medien keine Sperrfrist aufgedrückt bekämen, sondern frei berichten dürften. Der treue Zuschauer wird die Sendung tendentiell mitverfolgen, und da die Einschaltquote mit werberelevanter Zielgruppe nach 25 Jahren purer Indoktrination sowieso ein Hirngespinst ist, braucht sich ja keiner mehr um die Ergebnisse sorgen. :)

13. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-13 09:20:102009-01-13 09:20:10Ich mach PR – holt mich hier raus!

Sprich doch mit dem Blogger!

Blogkultur, Public Relations, Social Media

Startups sind wie viele andere kleine- bis mittelständische Firmen von einem Phänomen betroffen. Informationen müssen verbreitet werden. Manchmal sind in den potentiellen Listen der Ansprechpartner und Kommunikatoren auch Blogger aufzufinden. Ich selbst habe einige Blogger in meinem Adressatenkreis – und nicht jeder Blogger wie auch nicht jeder Journalist haut sofort in die Tasten, nur weil ich eine E-Mail verschicke.

Doch ohne eine eigene Kommunikationsabteilung bzw. ohne Inanspruchnahme einer Firma für Public Relations – oder überhaupt einem PR-Fuzzi in der Firma, der Ahnung von der richtigen Ansprache von Bloggern hat, geht manches einfach mal daneben. Es gibt zwei gute Methoden: Entweder man haut unpersönliche Mails an einen unglaublich gewaltigen Verteiler raus oder man setzt auf individualisierte Anschreiben. In letzterem Fall können einige amüsante Schoten dabei herauskommen, wenn automatische Inhalte aus der Datenbank in den Text der E-Mail einfließen. Ein Beispiel möchte ich den Lesern dieses Blogs nicht vorenthalten. In meinem Fall als „PR-Dog“ in einem Medienhaus bringen natürlich solche Sätze ein unglaubliches Schmunzeln auf meine Lippen:

Anbei schicke ich Dir außerdem unsere Pressemitteilung, die erst diesen Mittwoch, den 14.01.2008, an Fernsehen und Rundfunk übermittelt werden wird, Dich aber schon jetzt erreicht.

Ja, exklusive Informationen verschicke ich üblicherweise meinen Keykontakten, sofern diese auch daran Interesse bekunden. Neben einem fünfzeiligen „Was macht das StartUp eigentlich?“-Text darf man sich „außerdem“ über die Pressemeldung freuen. Na immerhin bin ich als Blogger ein wichtiger Keykontakt für dieses Startup, das die schärfsten Rabatte für die Mitglieder bereit hält. Da fühlt man sich geehrt. :)

Es wäre super, wenn Du unsere Info in Form einer News an Deine Nutzer von https://mikeschnoor.com/impressum/ weitergeben könntest! Vielen Dank!

Nein, mein Impressum ist kein Platz für Pressemitteilungen. Klar, ihr hattet mein Blog gemeint, aber da muss jemand wohl wirklich noch ein wenig die Datensätze optimieren. Und idealerweise informiert man sich vorher, an wen man diese personalisierte semi-automatische Mail verschickt. Dann hättet ihr auch im Impressum gesehen, dass ich für Pressemitteilungen eine extra E-Mail Adresse eingerichtet habe. Danke für die Aufmerksamkeit – und jetzt gibt’s kein Cash, sondern nur ein wenig Smile!

13. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-13 09:07:462009-02-26 22:35:38Sprich doch mit dem Blogger!

Stephan Uhrenbacher wechselt in den Qype Aufsichtsrat

Public Relations

Speedy go fix – so kann man bezeichnen, was sich vor wenigen Sekunden bei Twitter ergab: Stephan Uhrenbacher tritt von seinem Posten als Geschäftsführer von Qype zurück und wechselt in den Aufsichtsrat. Als Nachfolger wird Stephen Taylor ernannt, der zuvor Regional Vice President & Managing Director Yahoo! sowie Managing Director von Overture Europa war. Nach Lars Hinrichs von XING ist Stephan damit die zweite Persönlichkeit aus dem deutschsprachigen Web 2.0 Markt, die die Ämter niederlegt und sich anderen Aufgaben widmet, dabei dem Unternehmen jedoch als größter Anteilseigener jeweils treu bleibt.

Die webzwonullige Nachricht verbreitet sich sehr schnell – mit den Blogeinträgen waren besonders Cem und Alexander zuerst dran. Bei Stephan selbst steht in seinem persönlichen Blog noch kein Wort davon. Was die Pressearbeit seitens Qype betrifft, wundert es mich, dass ich sowohl über ots, freie Presseversand-Dienstleister oder als direkte E-Mail keine Meldung bis auf den offiziellen Blogeintrag sehen konnte.

12. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-12 15:33:242009-01-12 15:33:24Stephan Uhrenbacher wechselt in den Qype Aufsichtsrat

eBay.de twittert

Microblogging, Public Relations

Das traditionelle Online-Auktionshaus eBay nahm wohl die jüngste Web 2.0-Versteigerung von Robert’s Blog zum Thema und twittert jetzt auch. Unter twitter.com/ebayde kann sich jeder ein Bild über das heißeste Angebot der Auktionsplattform selbst machen. Na dann viel Erfolg – hoffentlich werden nicht nur Hinweise auf Auktionen veröffentlicht, sondern ein wenig Unternehmenspraxis und das notwendige Maß an Interaktion mit den Followern zelebriert. Wenn dann alles in schöner Kombination mit Public Relations, Marketing und ein wenig unternehmerischer Intimität abläuft, kann der eBayde-Twitteraccount auch mit der Zeit etwas werden… :)

9. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-09 21:07:342009-02-26 22:48:42eBay.de twittert

Ich bin ein Star – auch ohne Sperrfrist

Medien, Public Relations

Das heizt doch richtig ein. Die Parade der D-Promis und teilweise absolut unbekannten Gesichter in Deutschland läuft grade in vollkommener Inszenierung für die Medien an. Um 11.36 Uhr trudelte auch schon die erste Pressemitteilung mit ausführlichsten Informationen zum belanglosen TV-Event ein, den aber jeder insgeheim mitverfolgen will. Aber der Hinweis auf eine Sperrfrist des Artikels schlägt schon harte Töne an.

ACHTUNG: SPERRFRIST FÜR RADIO UND ONLINE-MEDIEN BIS FREITAG, 09.01.2008, 23.59 UHR!!!

Sperrfristen sind nicht verpflichtend, und wenn eine Meldung an so große Verteiler verschickt wird, ist auch nichts Exklusives oder Absprache für einen Scoop dabei, was wiederum eine Zurückhaltung in der Berichterstattung erfordern würde. Ich erspare es jetzt dem Leser, die vollen Details in Kopie runterzubrechen, und entscheide mich für eine kleine Zusammenfassung.

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ – Der erste Tag im Dschungelcamp: Günther Kaufmann kopfüber in Kakerlaken, Aalen und Mehlwürmern. Na wunderbar, es fängt schon lecker an. Nach einer Fressorgie im Hotel werden die D-Promis mit dem Helikopter in den Wald geflogen. Die wilde Bande wird in zwei Gruppen eingeteilt: Ingrid van Bergen (77), Lorielle London (23), Günther Kaufmann (61), Gundis Zambo (42), Norbert Schramm (48) und Nico Schwanz (28) erreichen zuerst das Camp, während knapp 45 Minuten später das zweite Team um Giulia Siegel (34), Michael Meziani (41), Christina „Mausi“ Lugner (40) und Peter Bond (56) den Observierungs-Drehort erreichen. Gundis ist die erste Chefin, Günther Kaufman wird der Unglückswurm für die Teamprüfung im „Unglücksrad“ sein.

Hihi, wie lustig der dreckige Kram wohl aussehen mag, wenn Kakerlaken, Aale, Mehlwürmer, Sägemehl, Babykrokodile, Fischinnereinen und Fischabfälle, sowie Federn und grüne bissige Ameisen über Kaufmann geschüttet werden.

Also ich gestehe: Ich werde heute Abend für diese Aufzeichnung einschalten, falls ich noch nicht im Land der Träume schlummern kann…

9. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-09 13:21:482009-01-09 13:23:21Ich bin ein Star – auch ohne Sperrfrist

Unsicherheiten bei Twitter

Blogkultur, Medien, Microblogging, Public Relations, Social Media

Twitter Hacks – nur so kann man es nennen. Phishingangriffe auf eines der weltweit beliebtesten Microblogging-Kommunikationssysteme zwingen den marktbeherrschenden Giganten in die Knie. Allein durch die wundervolle API wurde der Zugriff auf zahlreiche Accounts ermöglicht, so dass einige Twitter-Accounts über Nacht gestohlen wurden: Barack Obama, Britney Spears, Huffington Post oder Fox News sind nur einige prominente Accounts, die gehackt wurden.

Für mich bedeutete dies ganz klar: Das Passwort ändern und externe Dienste aussperren. Sicherheit geht vor. Für die Zukunft sollte Twitter definitiv einen API-Key anbieten und damit die Verwendung des Passwortes bei Fremdanbietern unterbinden. Andere Autoren sehen das ganz ähnlich.

Das wichtigste ist jetzt konstruktive Öffentlichkeitsarbeit für den wichtigen Dienstleister, den nicht nur Early Adopter, Nerds oder Geeks nutzen. Twitter ist Mainstream in 2008 geworden und steht in dem neuen Jahr für den schnellebigen Lifestream-Lifestyle der Netzöffentlichkeit. Ein paar Blogpostings helfen nur, die Otto-Normalo-Gemüter zu beruhigen. Wer seine Online-Identität verstärkt mit Twitter aufgebaut oder unterstützt hat, kann das Vertrauen in Twitter auch sehr schnell wieder verlieren und auf ein eigenes (un-social) Kommunikationstool wie ein einfaches Tumble-Blog oder doch ein normales Blog setzen.

6. Januar 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-06 13:06:052013-11-20 07:56:55Unsicherheiten bei Twitter

Neu am Start: Public Marketing

Marketing, Public Relations

Es kommt darauf an, ob man als PRler für ein Unternehmen arbeitet oder sich für eine öffentliche Einrichtung oder Institution engagieren darf. Die zu verbreitenden Botschaften und die kommunikative Lage unterscheiden sich auf das Äußerste. Der strenge Wettbewerb für Städte, Länder, Verbände und alle weiteren Behörden unterliegt speziellen Anforderungen an jegliche Maßnahmen aus dem Feld der Public Relations und des Marketings.

In der Öffentlichkeit ist dieser Wettbewerb viel zu selten thematisiert, so dass ich mich über diese Nachricht irgendwie freuen kann. Die Fachzeitschrift Public Marketing ist jetzt ganz neu am Start und behandelt genau dieses spezielle Feld der modernen Kommunikation:

„Marketing und Markenführung zählen heute zu den unverzichtbaren Faktoren des Managements im öffentlichen Bereich. Mit unserem neuen Fachmagazin Public Marketing wollen wir die führende Plattform für Informations- und den Erfahrungsaustausch werden“, erklärt Peter Strahlendorf, Verleger und Herausgeber von Public Marketing.

Berichtet wird über die Marketing- und Kommunikations-Aktivitäten aus dem öffentlichen Raum nebst Vorstellung der erfolgreichen „Macher“ und deren Agentur-Partner. Mit über 60 Seiten und einer Startauflage von 2.500 Exemplaren bringt der Hamburger New Business Verlag in diesen Tagen die erste Ausgabe auf den Markt. Die nächste Ausgabe wird aller Voraussicht nach im Februar 2009 erscheinen und orientiert sich schwerpunktmäßig an dem Thema Universitäten. Ab 2010 soll eine monatliche Erscheinungsweise geplant sein.

10. Dezember 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-12-10 09:34:132008-12-10 09:39:51Neu am Start: Public Marketing
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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