Mike Schnoor
  • Start
  • LinkedIn
  • Blog (Archiv)
  • Über mich
    • Publikationen
    • Standpunkte
  • Menü Menü

Schlagwortarchiv für: Public Relations

Jetzt windet sich die BLM

Medien, Politik, Public Relations

Ein Wort, ein Satz – viele ungewollte Effekte. Sobald die Medien etwas aufgreifen, wird es ausgemustert oder im besten Fall ausgeschlachtet. Die BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien ist in der vergangenen Woche in die Kritik geraten. Diese Kritik soll nun ein wenig ins rechte Licht gerückt werden. So heißt es in der Meldung:

Die von der BLM verabschiedete Fernseh-Satzung gibt Anbietern in Bayern für die Verbreitung von Rundfunkangeboten über Internet Planungssicherheit. Zudem werden kleinere Anbieter mit weniger als 500 in Internet erreichbaren Nutzern von der Genehmigungspflicht freigestellt. Die wesentliche Aussage der Neuregulierung ist, dass lokale bzw. regionale Internet-Fernsehangebote, auch wenn sie Rundfunk im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages wie auch des Grundgesetzes darstellen sollten, dann nicht des üblicherweise vorgesehenen Organisationsverfahrens bedürfen, wenn nicht mehr als 10.000 gleichzeitige Zugriffe auf diese Angebote möglich sind. Von einer Verschärfung der Regulierung durch diese Änderung der Fernsehsatzung kann daher keine Rede sein.

Regulierung hin oder her: Das Internet ist und bleibt ein globales Phänomen. Regulieren kann man nichts, was nicht auf nationaler Ebene oder auch gerne europaweit über das Internet als Medium und Informationsträger ausgestrahlt wird. Als nicht-Rechtsexperte sehe ich in der Tatsache, dass das Internet weit außerhalb von Europa nutzbar ist, hier keine Chance zur Regulierung. Traditionelle Medien werden dem Internet irgendwann nur hinterher hinken.

18. Juli 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-07-18 14:17:002008-07-18 14:17:00Jetzt windet sich die BLM

Presse +++ Power +++ Änderung

Public Relations

Deutschland im EM-Fieber. Da freut sich doch mein Herz über solche Meldungen der ARD im Postfach:

+++ ÄNDERUNG +++ ÄNDERUNG +++ NEUER GAST +++ Presseclub mit Tina Hassel – Das Erste, Sonntag, 29. Juni 2008, 12.00 – 12.45 Uhr – „80 Millionen Bundestrainer – Wie schaffen wir den Sieg?“

Immerhin weiß man sofort, dass es wichtig ist.

27. Juni 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-06-27 17:24:392008-06-27 17:24:39Presse +++ Power +++ Änderung

sevenload und T-Online Venture Fund

Public Relations

Heute morgen durfte ich pressetechnisch sehr viele Kontakte per E-Mail anschreiben. Der Grund liegt dafür auf der Hand: sevenload schließt neue Finanzierungsrunde mit T-Online Venture Fund ab. Für mich als Kommunikator ein aufregender Morgen, den ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Ich hoffe nur, dass die Mails auch gut durchkamen… :)

Daher überlasse ich es bewußt den Kollegen aus der Presse und der Blogosphäre, sich dem Thema zu widmen. Vielen Dank an StrategyEye, turi-2.blog.de, deutsche-startups.de, Robert Basic, deutsche-startups.de (2), gruenderszene.de, thenextweb.org, basicthinking.de, Internet World Business, heise.de, DWDL, Golem und dem Handelsblatt.

18. Juni 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-06-18 11:21:452013-11-20 07:52:45sevenload und T-Online Venture Fund

Bloggerregeln für AP-Artikel

Public Relations

Wer kennt sie nicht? The Associated Press (AP) zählt als Nachrichtenagentur zu den weltgrößten Lieferanten für Informationen in Textform für Public Relations und Journalismus – ein ideologischer Kampf der Kämpfe zwischen Meinungsmachern. Was mit den Texten passiert ist in der Regel nichts besonderes – man verwendet die Texte üblicherweise in einer Zeitung, für Online-Medien gelten besondere Vorschriften, aber jetzt stehen die Blogger im Visier der AP. In der Blogosphäre wird grundsätzlich eine Meldung zitiert und diskutiert. Der grundlegende Gedanke ist von der AP, dass man jedoch für die Verwendung des Artikels als Blogger in einer urheberrechtlichen Grauzone schwebt.

Nach einem Bericht der New York Times beschäftigt sich die AP derzeit sehr intensiv mit der Regulierung der Nutzungsrechte. Blogger sollen nicht gebrandmarkt werden, sondern es soll eine Lösung gefunden werden. Die steht natürlich noch aus, aber immerhin gibt das Thema genug Anlass zur Diskussion. Der Drudge Retort wurde abgemahnt, aber darauf kurzfristig wieder „entmahnt“. Techcrunch verzichtet in Zukunft auf AP-Stories. Ich verzichte sowieso auf AP-Artikel im MikeSchnoor.com und mische dafür lieber in der Blogosphäre mit. :)

17. Juni 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-06-17 10:36:402008-06-17 10:36:40Bloggerregeln für AP-Artikel

Mein Beileid

Public Relations

In einer aktuellen Mitteilung liest man über das tödliche Verunglücken von Katja Pichler, der Konzernsprecherin der ProSiebenSat.1 Media AG. Daran sieht man die traurige Wahrheit, dass selbst Pressekommunikatoren nicht vor dem Tod gefeit sind – und dass die Meldung über die demnach ehemalige Mitarbeiterin keinesfalls zur Freude anregt. Kommunikation kann, muss aber keinen Spaß bringen. Mein Beileid.

2. Juni 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-06-02 12:54:182008-06-02 12:54:18Mein Beileid

140 Zeichen für die PR

Microblogging, Public Relations, Social Media

Wie ich bereits in Twitter schrieb, wird Twitter als Kommunikationstool zu einer Herausforderung für PRler: Wir kennen es aus der täglichen Praxis für diverse Journalistenanfragen kurze knackige Statements (anstatt Interviews) vorzubereiten, abzustimmen und zu versenden, sofern der Ansprechpartner nicht selbst für ein Telefonat hat. In Zukunft wird es insbesondere bei der Kommunikation mit internetaffinen Medienjournalisten und auch Bloggern – vielleicht sogar im Sinne der immer wichtiger werdenden Social Media Release – zur Pflicht werden, Statements mit max. 140 Zeichen vom CEO einzuholen. Im Grunde genommen wird hier das Statement für den Journalisten wirklich auf den Punkt gebracht. Hier ein fiktives Beispiel:

Das ist das wirklich Schöne an der Kommunikation im Web 2.0. In dieser speziellen PR-Arbeit gibt es immer wieder neue Möglichkeiten, für die einzelnen Zielgruppen die Informationen mundgerecht bereitzustellen. Nur in den Köpfen einiger PRler braucht man dazu eine gehörige Portion des Umdenkens, doch sobald Blogs, Wikis und RSS bereits für ein grundlegendes Verständnis gesorgt haben, kann Twitter zu einem lüsternern Dauerbrenner für spontane Reaktionen werden. Nicht immer wird Twitter dabei verstanden, es gibt Momente der Frustration, aber auch des kommunikativen Erfolgs – zumindest kommunizieren wir miteinander, oder nicht?

12. Mai 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-05-12 10:24:102011-02-11 16:14:05140 Zeichen für die PR

Kein Interview

Public Relations, Recht

Eine der wohl traditionellsten Formen der pressetechnischen Darstellung von Meinungen und Informationen wird scheinbar demjenigen zum Verhängnis, der das zitierte Wort des Interviewpartners veröffentlicht. Da kann man sich bei kontroversen Äußerungen doch gleich den Maulkorb geben und die Pressefreiheit hinrichten. Aus dem Urteil folgert sich das Ende des Interviews, da es „für das Eingreifen einer Verbreiterhaftung bei der Veröffentlichung eines Interviews nicht erforderlich ist, dass der Verbreiter sich die Formulierungen zu eigen macht. Vielmehr ist eine Distanzierung erforderlich, damit ein Entfallen der Verbreiterhaftung in Betracht kommt.“

Disclaimer auf jedem Artikel mit Interviewpartner. Ich befürchte die feste Trennung zwischen Redaktion, Anzeigen und Interviews. Oder ein staatlicher Zensor wird die Zitate auf Richtigkeit prüfen. Immerhin wäre hier die Redaktion nicht so stark in der Verantwortung, aber wenn ein staatliches Organ die Interviews prüft, brauchen die einige Jahre bis zur Freigabe. Bald wird es ein Interviewwochenblatt geben, in dem nur Interviews und später willkürlich aneinander gefügte Zitate zu lesen sind. Hiermit distanzieren wir uns als Zeitung von allen hier gedruckten Inhalten. Lieber Leser, sie werden damit kräftig verarscht.

9. Mai 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-05-09 07:59:292008-05-09 07:59:29Kein Interview

Microsoft will Wörterbucheintrag löschen

Public Relations

Eine herrliche Pressemeldung, die irgendwie mein Gemüt erheitert:

„Der Gebrauch des Verbs „MSNen“ als Synonym für das Verschicken von Botschaften über einen Instant Messenger wird von Microsoft Corporation nicht länger geduldet. Einen Tag vor Prozessbeginn […] verlangte Microsoft Corporation vom niederländischen Wörterbuch „Van Dale“, das Verb „MSNen“ aus der jüngsten Ausgabe zu entfernen.“

Vom Ansatz des unternehmerischen Auftretens verstehe ich es vollkommen, dass man aus verschiedenen Gründen einen solchen Eintrag nicht gerne sieht. Aber mal ganz ehrlich – Googeln wir nicht auch gerne mal? Simsen wir vielleicht? Oder MSNen wir einfach lieber… und dass das Wörterbuch „Van Dale“ heißt (für deutschsprachige Leser wie „Vandale“ schnell ausgesprochen), setzt dem ganzen die Krone auf!

24. April 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-04-24 17:11:462008-04-24 17:11:46Microsoft will Wörterbucheintrag löschen

Facebook Chat – jetzt läuft es auch!

Microblogging, Public Relations

Bereits in den vergangenen Tagen kursierte die Meldung, dass Facebook einen eigenen Chat auch in die deutschsprachige Variante des Kontaktnetzwerkes integriert hat. Nun ist der Facebook Chat funktionsfähig und einsatzbereit, wie aus dem Screenshot hervorgeht.

Im Grunde genommen erinnert es mich stark an das Prinzip Weblin, die wiederum einen Browserchat per Script und per Client mit Avataren ermöglichen und über verschiedene Wege den Nutzer zu Konversation antreiben wollen.

Nutzer können nun in Echtzeit mit ihren Freunden und Kontakten kommunizieren. Man sieht auf einen Blick, wer gerade ebenso online ist und zur Nutzung muss keine Buddylist erstellt oder zusätzliche Software installiert werden

Ob man chatten möchte oder nicht – bei Facebook hingegen wirkt der Chat wie ein überflüssiges Laster. Die eingeschweiften Nutzer kennen Twitter und tauschen sich dort mit einer massenkommunikativer Weise aus, man hat Skype und Jabber oder viele andere individuelle Chat Clients. Statusmeldungen gibt es auch bei XING und Facebook um die Kommunikationswut der Individuen auf die Spitze zu treiben. Also was bringt mir der Facebook Chat? Mehr Kommunikationskanäle im Kommunikationsdschungel des Web 2.0 und wir verrecken in kurzen Nachrichten! Vielleicht möchte man ja auch seine Pressemeldungen im Facebook Chat verbreiten. Das wäre immerhin eine neue Taktik für gewiefte PRler! :)

23. April 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-04-23 10:31:172026-06-06 12:32:08Facebook Chat – jetzt läuft es auch!

Blogger PR – man lese und staune

Public Relations

Als Blogger und PR-Mensch verstehe ich das Anlegen verschiedenster Kommunikatoren, mich auch über dieses Blog namens „MikeSchnoor.com“ zu kontaktieren und mir verschiedene Pressemitteilungen per E-Mail zur Veröffentlichung zu schicken. Doch bei dieser Meldung, wie sie per E-Mail angekündigt wurde, habe ich nicht verstehen wollen, worum es geht. Zwar ist das Anschreiben personalisiert, auch wird auf weitere Kontaktmöglichkeiten hingewiesen, doch irgendwie schlägt das Thema keine Wellen der Begeisterung. Bis auf die Tatsache, dass es mich rein aus praktischer Hinsicht interessiert, dieses Thema aufzugreifen:

„Die a*****o GmbH aus Ismaning hat mit a*****o ERP2 die neue Version ihrer preisgekrönten On-Demand-Lösung für den Bereich E-Business auf den Markt gebracht. Das vollkommen webbasierte, modulare a*****o ERP2 System deckt selbst komplexe internationale Geschäftsprozesse im Online-Distanzhandel vollständig ab.“

Wie bitte? Bin ich hier Zielgruppe? Bin ich Reseller oder Shopbetreiber? Was ist das überhaupt, worum es in der Meldung geht?

Natürlich liebe ich auch Buzzwords und Anglizismen als Vertreter einer sehr englischsprachig orientierten Schreibe. Aber eine Abkürzung als absoluten Wissensstandard vorauszusetzen, halte ich für etwas gewagt. ERP steht in der Regel für Enterprise Resource Planning. Im Prinzip hat das nichts mit den Themen in meinem Blog zu tun – Marketing, Medien, PR, Web 2.0… dennoch ich habe eine auf meinen Namen personalisierte Pressemeldung dazu erhalten.

Fazit: Auch ehrlich gemeinte Blogger PR ist nur dann sinnvoll, wenn der Blogger als Rezipient wirklich angesprochen wird. Raushauen über einen Verteiler von einer Kommunikationsagentur bringt dabei schon mal gar nichts. Auch wenn es faktisch gut gemacht ist, sollte man personalisierte Pressemitteilungen keinesfalls an der Zielgruppe vorbeischreddern.

17. April 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-04-17 11:55:452008-04-17 11:55:45Blogger PR – man lese und staune
Seite 12 von 20«‹1011121314›»

Suche

Search Search

Über mich

Mike Schnoor Profilfoto

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

© Copyright 1997-2026 Mike Schnoor. Alle Rechte vorbehalten.
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Einwilligung zur Datenerhebung und zur Nutzung von Cookies: Diese Internetseite verwendet Cookies. Cookies sind kleine Textinformationen, die über Browser im Endgerät als Datei gespeichert werden. Cookies stellen keine schadhaften Dateien dar, sondern erlauben User Interaktionen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Datenschutzhinweis. Impressum

Einwilligung nicht geben.Einwilligung jetzt ändern.Alle Cookies akzeptieren.

Einwilligung zur Datenerhebung und zur Nutzung von Cookies



Wie wir mit Cookies umgehen

Diese Internetseite verwendet Cookies. Cookies sind kleine Textinformationen, die über Browser im Endgerät als Datei gespeichert werden. Cookies stellen keine schadhaften Dateien dar, sondern erlauben User Interaktionen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Datenschutzhinweis.

Einstellungen übernehmenNur Benachrichtigung ausblenden