<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mike Schnoor &#187; Recht</title>
	<atom:link href="http://mikeschnoor.com/category/rechtliches/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://mikeschnoor.com</link>
	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 19:41:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
		<item>
		<title>Blog ab 18</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/11/30/blog-ab-18/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2010/11/30/blog-ab-18/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 12:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienstaatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3451</guid>
		<description><![CDATA[In Zeiten eines globalen Internets, das die H&#252;rden der Kommunikation auf ein Minimum senkt, zeichnen sich die Politiker in Deutschland mit bisher ungeahnter Dreistigkeit aus. Der neue Jugendmediendienstestaatsvertrag soll ab kommendem Jahr die j&#252;ngeren Mitb&#252;rger noch besser als bisher vor manch einschl&#228;gigen Online-Angeboten sch&#252;tzen. Ich bin kein Rechtsexperte, doch die Medien berichten ziemlich haargenau: Ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten eines globalen Internets, das die H&#252;rden der Kommunikation auf ein Minimum senkt, zeichnen sich die Politiker in Deutschland mit bisher ungeahnter <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/11/deutschlands-parteien-unwahlbar-eine-wutrede/">Dreistigkeit</a> aus. Der neue <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Neuer-Jugendschutz-im-Netz-ist-stark-umstritten-id4003316.html">Jugendmediendienstestaatsvertrag</a> soll ab kommendem Jahr die j&#252;ngeren Mitb&#252;rger noch besser als bisher vor manch einschl&#228;gigen Online-Angeboten sch&#252;tzen. </p>
<p>Ich bin kein Rechtsexperte, doch die Medien berichten ziemlich haargenau: Ab 1. Januar 2011 muss also jeder Anbieter seine Webseiten auf eben diese jugendgef&#228;hrdenden Inhalte &#252;berpr&#252;fen. Zudem m&#252;ssen die Inhalte klassifiziert und zum Schutz der Jugend vor diesen Inhalten geeignete Ma&#223;nahmen getroffen werden. Wer die Verunstaltung von DVD-Covern bereits nicht sch&#246;n findet, sollte sich schon heute an die &#228;hnlich lautenden Klassifizierungsstufen in den Altersfreigaben ab 0, 6, 12, 16 und 18 Jahren gew&#246;hnen &#8211; auch f&#252;r Blogs?</p>
<p>Ja, denn dies soll verpflichtend f&#252;r die Inhalte von jeder Webseite gelten. Alternativ k&#246;nnen Inhalte zeitbeschr&#228;nkt werden und nur zu bestimmten Zeiten, also in der Abendzeit, online sichtbar sein.<br />
In einem globalen Internet ist dies jedoch sehr l&#228;cherlich, da eine Zugangsbeschr&#228;nkung schon davon abh&#228;ngig ist, in welcher Zeitzone man sich befindet. Auch der Sitz des Anbieters spielt eine wichtige Rolle, schlie&#223;lich gilt der JMStV nur f&#252;r Deutschland. Das globale Internet von Deutschland zu reglementieren ist ein Widerspruch an sich.</p>
<p>Auch f&#252;r den gemeinen Blogger vom Typus eines kommunikationsfreudigen, &#246;ffentlichkeitssuchenden Meinungsmachers bedeutet die Novellierung des JMStV eine neue <a href="http://yuccatree.de/2010/11/jugendmedienschutz-staatsvertrag-bundeslander-beschliesen-juristisches-chaos-fur-blogger/">Anpassungsgabe</a>, der wohl kaum jeder gerecht werden kann. Schlie&#223;lich muss fast jedes Online-Angebot sich den neuen Herausforderungen des #JMStV beugen, weil der JMStV Bu&#223;gelder f&#252;r Verst&#246;&#223;e vorsieht. Ich habe keine gro&#223;e Lust dazu, mein privates <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blog-macht-wegen-neuem-Jugendschutzgesetz-dicht-Update-1144566.html">Blog vom Netz</a> zu nehmen.</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/11/blog-ab-18.png" class="alignright">Da ich auch keine Zeit und M&#252;he investieren m&#246;chte, jeden Inhalt auf die verschiedenen Altersklassen zu pr&#252;fen, pauschalisiere ich alles. Deswegen prangert vorsorglich ab heute ein plakatives Zeichen oben im Blog &#8211; &#8220;Blog ab 18&#8243;. Die Inhalte kann ich nicht &#252;berpr&#252;fen. <strong>Insgesamt st&#252;nden 2.564 Artikel, 7.932 Kommentare und 3.452 Tags allein in diesem Blog zur Pr&#252;fung an.</strong> </p>
<p>Die Zeit fehlt mir, und das notwendige Expertenwissen f&#252;r die jeweilige Unterteilung in Altersklassen fehlt mir. Ich m&#246;chte mit meinem Angebot auch keine Kinder erreichen, schlie&#223;lich schreibe ich auch Dinge, die f&#252;r unter 6-j&#228;hrige wirklich nicht geeignet sind. Was interessieren die sich f&#252;r PR, Social Media oder Marketing? Von diesen Dingen verstehen sie meistens auch nichts. Als Vater wei&#223; ich das sehr wohl. Da z&#228;hlen Stofftiere, Spielzeug, Bausteine oder Fahrradfahren f&#252;r die Kleinsten. Daher gilt ab sofort: <strong>Das Mitlesen in diesem Blog ist ab sofort f&#252;r Euch verboten, wenn Ihr zu jung daf&#252;r seid.</strong></p>
<p>Mal ganz ehrlich: Deutschland verbaut sich jegliche Chancen, auf dem internationalen Markt im Internet aktiv und agil mitzumischen. Der JMStV torpediert mit seiner Unlogik auch manches Gesch&#228;ftsmodell, das auf Inhalte setzt und nat&#252;rlich entsprechende Werbung dazu ausliefert. Alterskennzeichen sind wom&#246;glich systematisch st&#246;rend und in weiterem Sinne sogar gesch&#228;ftssch&#228;digend. Wer w&#252;rde denn gerne ein Angebot lesen, das jedes Mal nach dem Alter f&#252;r einen Artikel fragt oder mit einem so proaktiven Signal wie &#8220;Blog ab 18&#8243; den Augen schadet?</p>
<p>Zuk&#252;nftig &#252;berlege ich mir, ob ich nicht doch einen Auslandssitz f&#252;r mein Blog suchen sollte. Die ganze Situation tut mir leid &#8211; auch die Konsequenzen f&#252;r die deutschen Hosting-Anbieter. Wenn die Politiker euren Kunden nur Stress machen, &#252;berlegt man sich als Kunde einfach auf internationaler Ebene die Konkurrenz zu nutzen. Vielleicht sollten wir alle auch lieber auf Englisch schreiben und den Sitz im Ausland anmelden, danach Deutschland vom Internet kappen. Dann brauchen die Politiker sich auch nicht dar&#252;ber wundern, warum ein &#8220;Browser&#8221; nicht in einer Duschkabine installiert wird.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Das satirische Potenzial dieses Artikels sollte jedem Leser vollkommen bewusst sein. Diese Erwartungshaltung darf man von &#252;ber 18-j&#228;hrigen Lesern auch erwarten. F&#252;r die Leserratten unter uns auch noch hier die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:FSK_ab_18_logo_Dec_2008.svg&#038;filetimestamp=20090618173211">Bildquelle</a> f&#252;r das sch&#246;ne Logo, das ich in abgewandelter Form einsetzte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2010/11/30/blog-ab-18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>21</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir sind Teil einer gewaltigen Abmahnkampagne!</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/11/18/wir-sind-teil-einer-gewaltigen-abmahnkampagne/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2010/11/18/wir-sind-teil-einer-gewaltigen-abmahnkampagne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 13:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Manga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3450</guid>
		<description><![CDATA[Wenn sich die Massen bewegen, erreicht man sehr viel Aufmerksamkeit. Nicht ein Castor-Transport oder andere Demonstrationen bewegen heute die Menschen. Nein, es sind im Prinzip die Helden unserer Kindheit. Die Aktion begeistert bereits 242,838 Mitglieder. Mich auch. Mitmachen kann jeder, indem das eigene Profilbild bei Facebook durch einen entsprechenden Comic-Charakter ersetzt wird. Doch nach einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich die Massen bewegen, erreicht man sehr viel Aufmerksamkeit. Nicht ein Castor-Transport oder andere Demonstrationen bewegen heute die Menschen. Nein, es sind im Prinzip die Helden unserer Kindheit. Die Aktion begeistert bereits 242,838 Mitglieder. Mich auch. Mitmachen kann jeder, indem das eigene Profilbild bei Facebook durch einen entsprechenden Comic-Charakter ersetzt wird. Doch nach einigen Stunden habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr. Der Grund daf&#252;r ist recht einfach erkl&#228;rt.</p>
<p>Schauen wir jetzt in die Glaskugel, kommen n&#228;mlich so manche schadhafte Gedanken ans Tageslicht. Der gesamten Industrie geht es schlecht. Verdammt schlecht. Lasst es sinkende Absatzzahlen sein oder die typisierten Raubkopierer. Die stellen doch reihenweise Comics und Cartoons einfach ins Netz. Also warum sollte eigentlich nicht bei einer Fan-Aktion mitverdienen? Das erkl&#228;rte Ziel dieser Massenbewegung wird  bestimmt ein weltweiter <a href="www.telemedicus.info/article/1898-Abmahngefahr-Comicbilder-bei-Facebook.html">Abmahnwahnsinn</a> von s&#228;mtlichen Personen sein, die z.B. Asterix &#038; Obelix, Saber Rider and the Star Sheriffs, He-Man, She-Ra, Heidi, Alfred Jodokus Kwak, Captain, Future, Goofy, Micky Maus, Donald Duck, Bugs Bunny, Daffy Duck und wie unsere Lieblingshelden der Kindheit alle hei&#223;en bei sich in den Profilfotos ver&#246;ffentlichen. </p>
<p>Die berechtigte Frage nach dem Sinn einer solchen Abmahnaktion ist gewiss berechtigt. Man erkennt schon an dem Satz, wie es gemeint ist. Die Anw&#228;lte, die daraus Kapital schlagen wollen, werden sowieso &#252;ber kurz oder lang im Netz eine unger&#252;hmte Ber&#252;hmtheit erlangen. Na dann&#8230; wenn es sonst nichts weiter gibt, als den Fans in den Allerwertesten zu treten? Und jetzt bitte wie sonst auch einfach weitermachen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2010/11/18/wir-sind-teil-einer-gewaltigen-abmahnkampagne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Korrektur einer R&#252;ge</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/09/17/korrektur-einer-ruege/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2010/09/17/korrektur-einer-ruege/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 14:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Rüge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3430</guid>
		<description><![CDATA[In der deutschen Presselandschaft kommt das Prinzip der R&#252;ge &#246;fters vor. Der Deutsche Presserat tagte in den letzten drei Tagen in Berlin und sprach insgesamt sieben R&#252;gen aus. Wegen der Missachtung des Pers&#246;nlichkeitsrechts kassierte die S&#228;chsische Zeitung eine R&#252;ge. Doch auch selbst die Pressemeldung, in der die R&#252;ge bekannt gemacht wurde, erwies sich als leicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der deutschen Presselandschaft kommt das Prinzip der R&#252;ge &#246;fters vor. Der Deutsche Presserat tagte in den letzten drei Tagen in Berlin und sprach insgesamt sieben R&#252;gen aus. Wegen der Missachtung des Pers&#246;nlichkeitsrechts kassierte die S&#228;chsische Zeitung eine R&#252;ge. Doch auch selbst die <a href="http://www.presseportal.de/pm/14918/1683614/deutscher_presserat">Pressemeldung</a>, in der die R&#252;ge bekannt gemacht wurde, erwies sich als leicht missverst&#228;ndlich, wenn nicht sogar mit einem Fehler behaftet.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wir korrigieren die heutige Pressemitteilung des Presserats in der f&#228;lschlicherweise steht, dass die S&#196;CHSISCHE ZEITUNG eine &#246;ffentliche R&#252;ge erhalten hat. Es muss hei&#223;en: nicht-&#246;ffentliche R&#252;ge. Im Gegensatz zur &#246;ffentlichen R&#252;ge, muss eine nicht-&#246;ffentliche R&#252;ge nicht im Publikationsorgan ver&#246;ffentlicht werden. Wir bedauern diesen Fehler und m&#246;chten uns daf&#252;r entschuldigen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Immerhin hat sich der Deutsche Presserat <a href="http://www.presseportal.de/pm/14918/1683829/deutscher_presserat">daf&#252;r</a> entschuldigt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2010/09/17/korrektur-einer-ruege/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stoppschild f&#252;r Google Street View!?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/08/18/stoppschild-fuer-google-street-view/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2010/08/18/stoppschild-fuer-google-street-view/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 06:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Street View]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Street View]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3422</guid>
		<description><![CDATA[In diesen Tagen diskutieren Politiker, Netzaktivisten, Journalisten und Kommunikatoren &#252;ber Google Street View. Das US-Unternehmen will in naher Zukunft die digitale Erfassung s&#228;mtlicher Stra&#223;enz&#252;ge in ausgew&#228;hlten Gro&#223;st&#228;dten Deutschlands durchf&#252;hren. Bei Erfolg wird die Erfassung auf weitere St&#228;dte ausgeweitet, bis man irgendwann quer durch Deutschland &#252;ber Google Maps mit Google Street View marschieren kann. Jetzt regt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen diskutieren Politiker, Netzaktivisten, Journalisten und Kommunikatoren &#252;ber <a href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/">Google Street View</a>. Das US-Unternehmen will in naher Zukunft die digitale Erfassung s&#228;mtlicher Stra&#223;enz&#252;ge in ausgew&#228;hlten Gro&#223;st&#228;dten Deutschlands durchf&#252;hren. Bei Erfolg wird die Erfassung auf weitere St&#228;dte ausgeweitet, bis man irgendwann quer durch Deutschland &#252;ber Google Maps mit Google Street View marschieren kann. Jetzt regt sich erneut der Protest gegen das Ablichten des eigenen Hauses in der Bev&#246;lkerung. Doch die Kameraautos fuhren bereits seit einigen Monaten durch die St&#228;dte. Die Bilder und Daten sind bereits teilweise erfasst. Manche B&#252;rger wollen nat&#252;rlich auch weiterhin dagegen ank&#228;mpfen, dass ihre H&#228;user f&#252;r jeden sichtbar sind und nicht nur bei Google Maps per Satellitenaufnahme identifizierbar sind.</p>
<p>Der Tumult in der Bev&#246;lkerung w&#228;chst, im Netz beginnt sich der &#8220;Shit-Storm&#8221; zu regen. Als eine erste Bes&#228;nftigungsgeste von Google findet sich seit kurzer Zeit das passende Formular im Netz, mit dem besorgte B&#252;rger <a href="http://streetview-deutschland.appspot.com/submission">ihr Haus von Google Street View ausschlie&#223;en</a> d&#252;rfen. Dazu muss die Adresse eingegeben werden, auf Google Maps der &#8220;Pin&#8221; zur m&#246;glichst eindeutigen Markierung auf das Haus gezogen werden. Zus&#228;tzlich kann das Haus ausf&#252;hrlich beschrieben werden und man muss sich per E-Mail Adresse und sogar per Postzusendung diesen Widerruf zur Erfassung der Daten best&#228;tigen lassen. Die Aktion ist zeitlich bis zum 15. September 2010 beschr&#228;nkt, danach soll f&#252;r die Widerruf-Aktion in den betroffenen St&#228;dten und Gebieten vorerst ein Schlussstrich gezogen werden. <strong>Wozu aber bitte diese ausf&#252;hrlichen Angaben zum Haus und auch zu den pers&#246;nlichen Daten? Was geschieht eigentlich damit, nachdem ich die Angaben gemacht habe? </strong></p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/08/streetview-stopp.png" class="center"></p>
<p>Google f&#228;hrt einen unglaublichen Aufwand f&#252;r deutsche B&#252;rger &#8211; dem Anschein nach. Auch die USA <a href="http://techcrunch.com/2010/08/17/if-german-houses-can-now-opt-out-of-google-then-how-about-people/">blicken irritiert</a> &#252;ber den gro&#223;en Teich. Doch egal was Google unternimmt, sie werden keine Chance haben, wenn B&#252;rger ihre H&#228;user <a href="http://www.fixmbr.de/warum-google-street-view-gestoppt-werden-muss">nicht zeigen</a> m&#246;chten. In der Regel wird wohl niemand Google Street View dazu nutzen, um <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/google-streetview-und-die-einbrecher/">einen Einbruch zu planen</a> und umzusetzen. Doch das &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/bilder-dienst-street-view-google-is-watching-you-1.988457">Imperium</a>&#8221; schreitet stetig voran, auch wenn einige lokale <a href="http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/dsb/goo">St&#228;dte und Kommunen</a> versuchen, den Netzgiganten davon abzuhalten. Wer davon aber nichts wei&#223;, wird wohl kaum das Formular mit seinen pers&#246;nlichen Angaben f&#252;ttern &#8211; und dessen Haus wird &#252;ber kurz oder lang von Google Street View erfasst werden.</p>
<p>Man sagt ja immer: &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat">Unwissenheit sch&#252;tzt vor Strafe nicht.</a>&#8221; Diese Weisheit stammt aus der deutschen Rechtsprechung und besagt, dass der Gesetzgeber davon ausgehen kann, dass sich jeder B&#252;rger &#252;ber die Gesetzeslage informieren kann. Diverse Zeitgenossen behaupten, dass jetzt jeder B&#252;rger die befristete Zeit nutzen kann, um sein Haus und Grundst&#252;ck vor der Ver&#246;ffentlichung in Google Street View zu sch&#252;tzen.</p>
<p><strong>Doch das stimmt nicht so ganz.</strong> Zwar gilt die obige Regel f&#252;r Gesetze, doch f&#252;r eigene Regeln von privatwirtschaftlichen Unternehmen hat nach meiner pers&#246;nlichen Einsch&#228;tzung diese Regel keinen Bestand. Nehmen wir als bestes Fallbeispiel eine r&#252;stige Rentnerin im Alter von 85 Jahren. Die gute Dame nutzt das Internet nicht, lebt alleine in ihrem Haus und ihre Enkel spielen jeden Tag im Vorgarten. Aus guten Gr&#252;nden, die jeder intelligente Mensch nachvollziehen kann, m&#246;chte die Rentnerin und die Familie nicht, dass Google Street View ein Foto des Hauses macht &#8211; vor allem nicht, wenn die Kinder im Vorgarten spielen. Warum sollte sich eine Rentnerin, die keinen Internetzugang besitzt, bei Google Street View innerhalb der festgelegten Zeitr&#228;ume &#252;ber das Online-Formular melden? Sie sollte jeder Zeit einen Widerspruch einreichen d&#252;rfen. <ins datetime="2010-08-18T08:37:43+02:00">Auch ich als Familienvater der Kinder w&#228;re stark daf&#252;r.</ins> Der Bedarf des Formulars ist also nur obligatorisch, weil jeder B&#252;rger das Recht hat, auch nach Fristende der Ver&#246;ffentlichung von Bildern seines Hauses und Grundst&#252;cks bei Google Street View zu widersprechen. Ich glaube sogar jederzeit. (Nachtrag: Aus den Kommentaren der Hinweis zum <a href="http://www.google.de/help/maps/streetview/faq.html">entsprechenden FAQ</a>.)</p>
<p>Egal was Google sich w&#252;nschen mag, um sein umstrittenes Produkt am Markt einzuf&#252;hren und zu etablieren: <strong>Jeder B&#252;rger kann Google zu jeder Zeit widersprechen, die Bilder vom eigenen Haus oder vom durch einen selbst pers&#246;nlich bewohnten Haus im Netz zu ver&#246;ffentlichen.</strong> Es gibt bisher keine Gesetzesgrundlage, dass man sich an Fristen von Google halten muss. Google m&#252;sste uns daher eigentlich fragen, ob unsere H&#228;user abgelichtet werden d&#252;rfen. Auch jeder B&#252;rger hat meines Wissens das Recht dazu, <a href="http://streetview.mixxt.de">anderen Aktionen von manchen Netzaktivisten</a>, bei denen die H&#228;user nach Einreichung des Widerspruchs, ebenfalls zu widersprechen. Ob das Unternehmen Google oder die Betreiber von diesen anderen Aktionen sich freilich daran halten m&#252;ssen, ist eine ganz andere Sache. </p>
<p>Als aktiver Nutzer von Google und gewiss auch als eine Art digitaler Marken-Fan des Unternehmens, w&#252;nsche ich mir statt der &#8220;von oben herab&#8221;-Mentalit&#228;t, die von Google in den j&#252;ngsten Diskussionen scheinbar ausgelebt wird, eine radikale &#196;nderung der Vorgehensweise. Stoppt das Bestreben, alles und jeden ohne zu Fragen zu erfassen und zu digitalisieren. Ihr habt selbst die Nutzer dazu animiert, mit euch auf einer gleichberechtigten Diskussionsebene zu kommunizieren &#8211; dem Social Web sei dank! Es liegt an Google, die W&#252;nsche seiner Nutzer zu erkennen und umzusetzen. Unser aller Sorge hinsichtlich unserer Privatsph&#228;re und die dazugeh&#246;rigen datenschutzrechtlichen Bedenken ist mehr als berechtigt. <strong>Handelt positiv und ignoriert die Kritik nicht, indem ihr Lobbyismus betreibt und PR-Provokationen in alle Windrichtungen verbreitet. Seid doch endlich mal wieder eurem alten Motto treu: &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Don%27t_be_evil">Don&#8217;t be evil.</a>&#8221; :)</strong> </p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Ich bin selbstverst&#228;ndlich kein Rechtsexperte und gebe hier auch keinen fachlichen Rat. Der Artikel dient als Kommentar und soll die Diskussion zum gesamten Thema anregen und auch konstruktive Kritik liefern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2010/08/18/stoppschild-fuer-google-street-view/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sperren, L&#246;schen oder Pressefreiheit f&#252;r ein FAZ-Blog?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/06/24/sperren-loeschen-oder-pressefreiheit-fuer-ein-faz-blog/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2010/06/24/sperren-loeschen-oder-pressefreiheit-fuer-ein-faz-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Löschen]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sperren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3399</guid>
		<description><![CDATA[Press this! Not the button, but the Press. Kuscheln wir uns eng zusammen und schauen mal, was im Internet so los ist. Auf dem Heimweg las ich zuf&#228;llig doch tats&#228;chlich folgenden Artikel mit dem markigen ersten Satz: &#8220;Heute ist mein Blog bei der FAZ “gesperrt” worden.&#8221; Zu Anfang dachte ich, meine Augen w&#252;rden mich tr&#252;ben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Press this! Not the button, but the Press. Kuscheln wir uns eng zusammen und schauen mal, was im Internet so los ist. Auf dem Heimweg las ich zuf&#228;llig doch tats&#228;chlich folgenden Artikel mit dem markigen ersten Satz: &#8220;<a href="http://mspr0.de/?p=1468">Heute ist mein Blog bei der FAZ “gesperrt” worden.</a>&#8221; Zu Anfang dachte ich, meine Augen w&#252;rden mich tr&#252;ben. Das kann nicht wahr sein. Hier scherzt jemand. Doch tats&#228;chlich wurde laut des Artikels das <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/default.aspx">FAZ-Blog</a> von Michael Seemann alias &#8220;mspro&#8221; von der Redaktion abgeschaltet.</p>
<p><strong>Zuerst war es nur ein einzelner Blogeintrag, doch dieser brachte den Stein ins Rollen.</strong> Fehlende oder nicht ausreichende Rechte an dem verwendeten Bildmaterial, wie in diesem Fall durch die Redaktion kritisiert wurde, stellen Verlage vor eine gro&#223;e Herausforderung. Bevor man eine Abmahnung oder Honorarforderung seitens des Fotografen oder Rechteinhabers riskiert, ist der schnelle Griff zur Deaktivierung von fraglichen Beitr&#228;gen durchaus g&#228;ngige Praxis. Schlie&#223;lich geht es um den Geldbeutel, der uns allen lieb und teuer ist. Dieser Grund f&#252;r die Entfernung eines einzelnen Artikels wirkt auf den ersten Blick durchaus verst&#228;ndlich. Doch gerade an dem Punkt entwickelt sich eine sehr spannende Geschichte. </p>
<p>Nach &#220;berpr&#252;fung des fraglichen Artikels stellt der FAZ-Blogger &#8220;mspro&#8221; seinen Artikel selbstverst&#228;ndlich ohne das fragliche Bildmaterial online &#8211; mit einem Hinweis auf die Ver&#228;nderung. Der alte Text wirkt gewiss auch ohne die Illustration. Der Leser darf am Inhalt teilhaben. Genau an diesem Punkt, und da empfehle ich durchaus den obigen Artikel zu studieren, sieht sich die Redaktion gezwungen, das Blog scheinbar restlos zu entfernen und <strong>wertvolle Inhalte schlimmstenfalls restlos zu vernichten</strong>. </p>
<p>Ich respektiere vieles und kann die Entscheidung zur Deaktivierung eines Beitrages aufgrund der fehlenden Bildrechte wirklich nachvollziehen. Aus der Business-Sicht sprechen viele Gr&#252;nde f&#252;r den Schutz vor Honorarforderungen bei Bildern. Aber den Tod eines ganzen Blogs und aller Artikel zu riskieren stellt fast schon einen eklatanten Widerspruch zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pressefreiheit">Pressefreiheit</a> dar, die auch auf Blogs als publizistische Werke zutrifft. Der Autor wird zwar nicht durch staatliche Instanzen an der Ver&#246;ffentlichung von Inhalten und der Meinungsbildung gehindert, sondern durch eine Redaktion selbst. Insbesondere die Tatsache, dass der fragliche Blog den Namen &#8220;crtl-verlust&#8221;, also den Kontrollverlust als Titel tr&#228;gt, spiegelt die Ohnm&#228;chtigkeit der traditionellen Medien mit Lichtgeschwindigkeit wider. Was nicht passt, wird passend gemacht &#8211; oder abgestellt. F&#252;r die Redaktion der FAZ kann dieser Schritt, das Blog und seinen Autor zu entfernen, keinesfalls von Vorteil sein. Fast 60 Kommentare und unz&#228;hlige Tweets machen seit wenigen Stunden die Runde. </p>
<p><strong>Wenn das nicht der beste Weg zum Social Media PR-Gau f&#252;r die Redaktion ist?</strong> Wollen wir es mal nicht hoffen und darauf setzen, dass sich alle Beteiligten zusammen finden und die m&#246;gliche Kurzschluss-Reaktion noch einmal in aller Ruhe &#252;berdenken. In dem Fall des Eingest&#228;ndnisses eines Fehlers kann ich nur darauf pl&#228;dieren, auch mal die F&#252;nfe grade sein zu lassen, wenn der &#8220;crtl-verlust&#8221; wieder hergestellt wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2010/06/24/sperren-loeschen-oder-pressefreiheit-fuer-ein-faz-blog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zeit ist reif f&#252;r Social Media Richtlinien!</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/03/30/die-zeit-ist-reif-fuer-social-media-richtlinien/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2010/03/30/die-zeit-ist-reif-fuer-social-media-richtlinien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 12:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Digitale Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BVDW]]></category>
		<category><![CDATA[Fachgruppe Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Richtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3385</guid>
		<description><![CDATA[Social Media ist in aller Munde, doch f&#252;r viele Unternehmen sind Twitter, Facebook und Konsorten noch in weiter Ferne. Die Gr&#252;nde daf&#252;r liegen meist im Trivialen, n&#228;mlich den Schutz des Unternehmens selbst. Was die Mitarbeiter aus PR oder Marketing so treiben, ist ja ganz sch&#246;n und nett. Sobald aber Mitarbeiter ihre Arbeitszeit in den sozialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media ist in aller Munde, doch f&#252;r viele Unternehmen sind Twitter, Facebook und Konsorten noch in weiter Ferne. Die Gr&#252;nde daf&#252;r liegen meist im Trivialen, n&#228;mlich den Schutz des Unternehmens selbst. Was die Mitarbeiter aus PR oder Marketing so treiben, ist ja ganz sch&#246;n und nett. <strong>Sobald aber Mitarbeiter ihre Arbeitszeit in den sozialen Netzwerken verbringen, verlieren wir doch Millionen!</strong> Beispiele gef&#228;llig?</p>
<p>So manche Unternehmer denken wirklich in den altbackenen Hierarchie-Ebenen und wollen aus ihnen nicht herauskommen. Da soll nur ein Mitarbeiter behaupten, er w&#252;rde gesch&#228;ftliche Kontakte bei Facebook pflegen, wenn er w&#228;hrend der Arbeitszeit doch wirklich nur mit seinen Freunden herumchattet. Schlie&#223;lich gibt es bei Facebook ja nur Freunde. Auch sch&#246;n ist die Ausrede, man w&#252;rde Twitter als Informationsmedium und nicht als Chat ansehen. Die Chatten doch alle! Ganz zu schweigen von denjenigen Typen, die wirklich daran glauben, sich selbst mit ihrer Online-Reputation und sogar ihren Arbeitgeber durch irgendwelche Blogeintr&#228;ge und &#228;hnliche Aktivit&#228;ten in Social Media zu f&#246;rdern. <strong>Pustekuchen! Geheimnisse werden einfach ausgeplaudert!</strong> </p>
<p>Wenn schon Facebook, dann doch bitte mit dem Hinweis, dass diese Webadresse gesperrt ist. Das macht schon die hauseigene IT-Abteilung. Schlie&#223;lich machen die das Internet. Twitter steht sowieso ganz schnell auf der Banliste, zur Abwechslung ist der eigene Account bei Twitter immerhin freigeschaltet. Die Oberfl&#228;che von Twitter kann damit zwar niemand bedienen, aber die unternehmerische Logik erfordert auch so manche drastische Ma&#223;nahmen. Und die anderen sozialen Netzwerke, Communities und Portale sind ebenso b&#246;se. <strong>Wer Social Media einfach dicht macht, h&#228;lt aus der Firma den &#196;rger fern?</strong></p>
<p>Zweifelsohne schotten sehr viele deutsche Unternehmen sich gerne von der Au&#223;enwelt ab und leben noch in der Steinzeit des digitalen Zeitalters. Eine eigene Webseite wird gepflegt, der Kundenkontakt per Mail wird nur m&#252;hsam aufrecht erhalten und Werbung wird immer noch ausschlie&#223;lich in TV und Radio geschaltet. Internet? Das ist doch voll von Kriminellen, die der Musikindustrie schaden wollen, aber gleichzeitig <a href="http://mikeschnoor.com/2010/03/13/lena-meyer-landrut-unser-star-fuer-oslo/">unseren Star f&#252;r Oslo</a> ganz nach vorne in die Charts mit ihren bezahlten und legalen Downloads bringen. Die extreme Ahnungslosigkeit von vielen Unternehmen, die eben nicht mit ihren Mitarbeitern und auch den Gesch&#228;ftsf&#252;hrern in den sozialen Netzwerken bestm&#246;glich vertreten sind, muss mit der einen oder anderen Stellschraube optimiert werden.</p>
<p><strong>Wie bewegen sich mein Unternehmen und meine Mitarbeiter gesch&#228;ftlich korrekt in Social Media?</strong> Auch wenn Mitarbeiter verschiedene soziale Netzwerke nur in ihrer Freizeit nutzen, verschwimmen private und berufliche Inhalte immer mehr im Social Web. Durch das steigende Interesse an sozialen Netzwerken, Online-Communities, Kommunikations-Tools und Dienstleistern rund um Social Media sehen Unternehmen einen Handlungsbedarf, ihre Mitarbeiter aktiv zu lenken und gleichzeitig ihre Marken, Produkte und Dienstleistungen zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Der Schutz f&#252;r alle Beteiligten stellt demnach einen sehr wertvollen Bestandteil einer Unternehmensrichtlinie dar. Gleichzeitig ist aber auch die F&#246;rderung der Aktivit&#228;t in Social Media ein relevanter Aspekt. Eine Abschottung oder Abkehr von den sozialen Netzwerken durch technische Barrieren oder juristische Schritte gegen&#252;ber den Mitarbeitern ist meiner Meinung nach ein gravierender Fehler.</p>
<p>Social Media Richtlinien sind ein angemessenes Mittel zur Bildung eines aktiven Bewusstseins f&#252;r den richtigen Umgang mit den neuen Kommunikationsmechanismen im Internet. Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ver&#246;ffentlicht heute einen <a href="http://www.bvdw.org/medien/bvdw-veroeffentlicht-social-media-leitfaden-fuer-unternehmen-und-mitarbeiter?media=1770">neuen Leitfaden</a> mit <a href="http://bit.ly/dxHU4p">zehn Tipps f&#252;r den gesch&#228;ftlichen Umgang im Social Web</a>. Insgesamt stellen wir sowohl Handlungsempfehlungen als auch eine Absicherung der Mitarbeiter und des Unternehmens vor potenziellen Risiken dar. Der Leitfaden zeigt somit die grundlegenden Inhalte zur Erstellung unternehmenseigener Social Media Richtlinien auf. Unternehmen sollten die f&#252;r sie zutreffenden Inhalte des Leitfadens f&#252;r ihre eigenen Social Media Richtlinien aufgreifen und ausf&#252;hrliche Informationen in Form von FAQ oder Tipps zu konkreten Anwendungsf&#228;llen mit Handlungsempfehlungen f&#252;r Aktivit&#228;ten in Social Media bereitstellen.</p>
<p>Der Inhalt des BVDW Leitfadens „Social Media Richtlinien – 10 Tipps f&#252;r Unternehmen und ihre Mitarbeiter“ behandelt die folgenden Punkte, die mir als einer der Autoren des Leitfadens sehr wichtig sind:</p>
<ul>
<li>Definieren Sie Ziele</li>
<li>Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern</li>
<li>Mitarbeiter m&#252;ssen authentisch sein</li>
<li>Wer ver&#246;ffentlicht, &#252;bernimmt Verantwortung</li>
<li>Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern</li>
<li>Gehen Sie mit Fehlern offen um</li>
<li>Schonen Sie Ihre Gesch&#228;ftsbeziehungen</li>
<li>Beachten Sie das geltende Recht</li>
<li>Schr&#228;nken Sie private Nutzung von Social Media w&#228;hrend der Arbeitszeit ein</li>
<li>Social Media erfordert kontinuierliches Engagement</li>
</ul>
<p>Die Handlungsempfehlungen der Fachgruppe Social Media im BVDW, die ich seit ihren Anf&#228;ngen im Herbst 2008 auch pers&#246;nlich als Unitleiter und Aktivist begleite, sprechen Unternehmen sowie besch&#228;ftigte Mitarbeiter an und dienen als Grundlage f&#252;r individuelle Unternehmensrichtlinien. Es freut mich daher sehr, meinen Lesern hier im Blog auch den Lesebefehl zum <a href="http://www.bvdw.org/uploads/media/100330_bvdw_social_media_richtlinien_unternehmen_final.pdf">PDF-Dokument</a> zu geben. Einige Medien wie <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/10-regeln--twitter-leitfaden-fr-angestellte_100027150.html">Meedia</a>, <a href="http://t3n.de/news/kostenloser-social-media-leitfaden-269958/">t3n</a>, <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Social-Media/BVDW-veroeffentlicht-Social-Media-Richtlinien-Zehn-Tipps-fuer-Unternehmen-und-ihre-Mitarbeiter">IWB</a> oder <a href="http://www.golem.de/1003/74183.html">Golem</a> haben bereits dar&#252;ber berichtet.</p>
<p><strong>Spannend sind jetzt die Meinungen der Leser</strong> &#8211; schlie&#223;lich sind Social Media Richtlinien immer ein individuell zu bew&#228;ltigendes Thema f&#252;r jedes Unternehmen. Wir wollten erste Tipps geben und hoffen, dazu auch eine aktive Diskussion in der Community anzuregen. Schlie&#223;lich entspricht Social Media in seinem Kern genau einer lebendigen Entwicklung. <strong>Wie sehen eure Erfahrungen mit Social Media Richtlinien aus?</strong> :)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2010/03/30/die-zeit-ist-reif-fuer-social-media-richtlinien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jack Wolfskin, Dawanda und das Recht</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/10/17/jack-wolfskin-dawanda-und-das-recht/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2009/10/17/jack-wolfskin-dawanda-und-das-recht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 13:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Markenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[PR Gau]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3351</guid>
		<description><![CDATA[Warum machen es sich so viele Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen ich bisher sehr sch&#228;tzte, in der letzten Zeit immer so schwer, um in Social Media mit Nutzern auf Augenh&#246;he respektvoll miteinander zu kommunizieren? Diese Schlagzeile schl&#228;gt einem schon sehr direkt ins Gesicht: Jack Wolfskin er&#246;ffnet den Abmahn-Herbst! Innerlich weint das Herz jedes PRlers, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum machen es sich so viele Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen ich bisher sehr sch&#228;tzte, in der letzten Zeit immer so schwer, um in Social Media mit Nutzern auf Augenh&#246;he respektvoll miteinander zu kommunizieren? Diese Schlagzeile schl&#228;gt einem schon sehr direkt ins Gesicht: <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-abmahn-herbst/">Jack Wolfskin er&#246;ffnet den Abmahn-Herbst!</a> Innerlich weint das Herz jedes PRlers, denn eine Marke wird f&#252;r ihre Anwaltskeule &#246;ffentlich angeprangert. Doch dagegen kann man nichts machen, denn heute hat der Nutzer mehr Macht, als vor einigen Jahren. Traditionelle Unternehmen, die &#252;berhaupt gar keine oder nur sehr wenig Ahnung von Social Media haben, fallen dabei regelm&#228;&#223;ig auf die Nase.</p>
<p>Wenn wie hier eine rechtliche Keule geschwungen wird, sollte man sich seitens eines Unternehmens nicht viel &#246;fter im Voraus &#252;berlegen, was damit an einer Welle von Berichterstattungen losgetreten wird. Ein kleiner <a href="http://mikeschnoor.com/2009/09/03/social-media-pr-gau/">Social Media PR-Gau</a> zum Wochenende allemal, wenn nicht sogar noch weitaus tiefgreifender, weil das Bekleidungsunternehmen hier in Deutschland ja sehr bekannt am Markt ist. Und ebenfalls auch der Plattformbetreiber Dawanda, wo entsprechende Produkte angeboten wurden, die aufgrund ihrer selbstgef&#228;llig hergestellten Art irgendwie und irgendwo das Markenlogo, ein kleines gelbliches Logo, das einen Pfotenabdruck ziert, im Sinne des Markenrechts verletzen?</p>
<p>Weil eine Katzenpfote, die zuf&#228;llig einem Logo &#228;hnelt, das passend wie &#8220;Senfflecken, die aus einem Karussel auf den Asphalt tropften&#8221;, wie ein anderer Pfotenabdruck wirkt? Deswegen werden Menschen mit bis zu 991 Euro abgemahnt? Besonders hart ist es, dass dies &#8220;nutzergenerierter Inhalt&#8221; ist, zwar in Form eines haptischen Produktes, aber trotzdem sind hier keine Profis am Werk, von denen ich auch glaube, dass sie keinesfalls den Bekleidungshersteller Jack Wolfskin ganz pl&#246;tzlich angreifen wollten. Das Verbreiten von Produkten mit einem Pfotenabdruck ist b&#246;se. Und Dawanda zieht sogar in einem offiziellen Forenposting ganz feige den Schwanz ein. Weil man die Nutzer bittet, sich vor Ver&#246;ffentlichung bzw. Verbreitung solcher Produkte &#252;ber die markenrechtliche Lage eigenst&#228;ndig in Kenntnis zu setzen.</p>
<p>Ja, eines steht fest: Ich pers&#246;nlich werde kein Jack Wolfskin mehr kaufen. Nicht f&#252;r mich, nicht f&#252;r meine Frau, nicht f&#252;r meine Tochter. F&#252;r niemanden. Wenn durch mein hart verdientes Geld auch nur im geringsten diese schwingende Anwaltskeule finanziert wird, dann verzichte ich auf die Produtke solcher Hersteller. Ich sch&#228;me mich sogar, einige dieser Bekleidungsprodukte zu besitzen. Wenn es um praktizierte Produktpiraterie geht, wenn Produktf&#228;lschungen, die originalen Produkten nachempfunden sind, aus dem Verkehr gezogen werden, das kann ich unterst&#252;tzen. Aber in den beim Werbeblogger dargestellten Produkten ist eine &#196;hnlichkeit doch keinesfalls zu Jack Wolfskin nachzuvollziehen. Ach, das Portal Dawanda werde ich auch nicht nutzen oder empfehlen &#8211; einfach so, weil man seine Nutzer, die im Grunde blau&#228;ugige Sch&#228;fchen sind und einer Plattform vertrauen, leider durchaus <a href="http://de.dawanda.com/topic/21/2539526?page=1">im Regen stehen l&#228;sst</a> und das Problem abw&#228;lzt, dass man sich fragt, warum man sich einen Marktplatz schafft, auf dem sich ein Anbieter nicht sicher f&#252;hlen kann. Vielen Dank &#8211; heute gibt es kein doppeltes Lottchen zu sehen, sondern den doppelten PR-Gau am Wochenende. Was will man mehr?</p>
<p><strong>Update 1 vom Sonntag, 18. Oktober 2009:</strong><br />
Der Artikel vom Werbeblogger macht die Runde, auch mein Blog wird sehr aktiv verlinkt. Social Media entwickelt sich zur Macht der Konsumenten, die man niemals untersch&#228;tzen sollte. Zum Vorgehen von Dawanda m&#246;chte ich als nicht-Experte f&#252;r rechtliche Themen betonen, dass selbst bei einer Distanzierung jeglicher Haftung f&#252;r die nutzergenerierten Inhalte trotzdem Unterst&#252;tzung f&#252;r die Community-Mitglieder erfolgen sollte &#8211; und zwar mehr als nur ein Forenposting mit dem Hinweis auf die AGBs. Zumindest ist dies meine ganz pers&#246;nliche Meinung.</p>
<p><strong>Update 2 vom Sonntag, 18. Oktober 2009:</strong><br />
Ich habe eine offizielle Presseanfrage an Jack Wolfskin gestartet. Meine Fragen werde ich ab 15 Uhr am morgigen Montag ver&#246;ffentlichen. Bis dahin gebe ich der PR-Abteilung von Jack Wolfskin entsprechend Zeit zur Reaktion. Am&#252;sant ist die Tatsache, dass man sich nach Registrierung bzw. gestellter Presseanfrage f&#252;r den Bezug eines Newsletters bereit erkl&#228;rt hat: &#8220;Vielen Dank f&#252;r Ihre Bestellung des JACK WOLFSKIN Newsletters!&#8221; lautet es auf der Best&#228;tigungsseite der &#8220;Presse Registrierung&#8221;.</p>
<p><strong>Update 3 vom Dienstag, 20. Oktober 2009:</strong><br />
Wider meiner Erwartung hat sich die Presseabteilung von Jack Wolfskin mir gegen&#252;ber nicht ge&#228;u&#223;ert. Sehr schade, dennoch m&#246;chte ich den Lesern dieser Zeilen den passenden Artikel dazu nicht unterschlagen: <a href="http://mikeschnoor.com/2009/10/20/image-schaden-durch-die-pfotentatze-im-netz/">Image-Schaden durch die Pfotentatze im Netz</a> zum Weiterlesen, Weiterleiten und Kopfsch&#252;tteln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2009/10/17/jack-wolfskin-dawanda-und-das-recht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>64</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Polizei-Terror bei &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; Demonstration?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/09/13/polizei-terror-bei-freiheit-statt-angst-demonstration/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2009/09/13/polizei-terror-bei-freiheit-statt-angst-demonstration/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[FSA]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3334</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist eine schwierige Situation f&#252;r mich als Vater, Ehemann, Berufst&#228;tiger, Pressemensch, Meinungsbildner, B&#252;rger, W&#228;hler, Homo Politicus. Darf eine Staatsmacht gegen seine B&#252;rger, die scheinbar friedlich ihre Meinung kund geben und die Transparenz im Staate fordern, mit Gewalt vorgehen? Mit allem Respekt, wer als Vertreter einer Macht im Staate ein verantwortungsvolles Amt tr&#228;gt, sollte auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine schwierige Situation f&#252;r mich als Vater, Ehemann, Berufst&#228;tiger, Pressemensch, Meinungsbildner, B&#252;rger, W&#228;hler, Homo Politicus. Darf eine Staatsmacht gegen seine B&#252;rger, die scheinbar friedlich ihre Meinung kund geben und die Transparenz im Staate fordern, mit Gewalt vorgehen? Mit allem Respekt, wer als Vertreter einer Macht im Staate ein verantwortungsvolles Amt tr&#228;gt, sollte auch seiner Verantwortung gerecht werden. Die Polizei dient zum Schutze des B&#252;rgers und nicht minder zum Schutze des Staates. Bei der Gro&#223;demonstration in Berlin, der &#8220;<a href="http://www.freiheitstattangst.de/">Freiheit statt Angst</a>&#8220;, gingen wohl 25.000 Menschen auf die Stra&#223;e und demonstrierten gegen die totale &#220;berwachung von Telefon, Handy und Internet &#8211; gegen die ausufernde &#220;berwachung in Deutschland. </p>
<p>Selbst wenn es laut eigenen Angaben auf Seiten der Demonstranten friedlich zulief, spielte die Gegenseite, in diesem Fall die Polizei, anscheinend nicht mit. Wie in dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TDYfm-NsXq8">Video</a> eindrucksvoll und be&#228;ngstigend dokumentiert ist, wurden scheinbar mehrere Passanten durch rohe Gewalt der Polizei-Sicherheitskr&#228;fte verletzt. Wenn man diese wenigen Minuten im <a href="http://vimeo.com/6548644">Video</a> betrachtet, kommt einem das Gef&#252;hl der totalen <a href="http://saschalobo.com/2009/09/13/freiheit-statt-angst/">Ohnmacht</a>. Was kann man dagegen machen? Kann man &#252;berhaupt? Ja, ich glaube, dass man hier etwas unternehmen sollte, denn dieser Zwischenfall darf <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b452c21a">nicht ohne Konsequenzen</a> bleiben. </p>
<p><center><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6548644&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6548644&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object></center></p>
<p>Was f&#252;r ein Gl&#252;ck im Ungl&#252;ck, dass die Sympathisanten und Demonstranten mit zahlreichen Digitalkameras und Videokameras ausger&#252;stet sind, um diesen potentiellen Machtmissbrauch seitens der Personen in Uniform sehr detailgenau f&#252;r die Nachwelt aufzunehmen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Polizisten sich unter dem Deckmantel einer Einheit, ohne Angabe einer Dienstnummer, im Schleier der Team-Verbr&#252;derung, nahezu unerkannt bei Gro&#223;veranstaltungen bewegen konnten und gegen&#252;ber den B&#252;rgern gewaltt&#228;tig werden. </p>
<p>Um diese Thematik direkt anzuprangern, k&#246;nnte man folgendes sagen: Ihr seid es, die jetzt auf Video dokumentiert sind. Eure Gesichter kennt jetzt nicht nur derjenige Mensch, gegen den ihr Gewalt anwandt, sondern es sind Millionen eurer Mitb&#252;rger, denen ihr jeden Tag in eurem Leben auf der Stra&#223;e begegnen werdet. Social Media ist nicht nur f&#252;r einige wenige Geeks und Nerds ein kommunikatives Instrument. Nein, Social Media ist zur Macht der Menschen geworden. Ihr werdet auch l&#252;ckenlos aufgenommen, so wie es der Staat mit seinen B&#252;rgern versucht, aber eure Aufnahmen verbreiten sich wie Lauffeuer im Internet. Hier werden eure Fehler detailgetreu dokumentiert und &#246;ffentlich angeprangert, denn ihr seid f&#252;r eure Taten verantwortlich.</p>
<p>Das sollte jedem, der eine Uniform tr&#228;gt, der ein Amt bekleidet, eine Organisation oder den Staat vertritt, zu denken geben. Ihr seid selbst f&#252;r euer Handeln verantwortlich. Die Bev&#246;lkerung dokumentiert euer Treiben, ihr prangert euch selbst an. Sch&#252;tzt euch vor euch selbst und vollzieht die Konsequenzen, in dem die Verantwortlichen sich nicht ihrer Verantwortung entziehen k&#246;nnen. Das Internet vergisst euch nicht, <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/kein-vertrauen-in-die-herrschende-politik/">die</a> <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,648686,00.html">Medien</a> <a href="http://www.boingboing.net/2009/09/13/brutal-police-violen.html">nehmen</a> <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/13/polizei-schlagt-demonstranten-am-rande-der-fsa-demo/">diesen</a> <a href="http://www.n-tv.de/politik/Polizist-pruegelt-auf-Demo-article502313.html">Vorfall</a> <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1252696055663.shtml">ernst</a>. Glaubt ihr noch wirklich, dass ihr alle so weitermachen k&#246;nnt? Fehlanzeige. </p>
<p>Immerhin reagiert die Polizei nach mehrfachen Anfragen von Journalisten und Presseagenturen und leitet <a href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html">laut ihrer Stellungnahme</a> ein Strafverfahren wegen K&#246;rperverletzung im Amt ein:</p>
<blockquote><p><em>Die Vorgehensweise der an der Festnahme beteiligten Beamten einer Einsatzhundertschaft, die auch in einer im Internet verbreiteten Videosequenz erkennbar ist, hat die Polizei veranlasst, ein Strafverfahren wegen K&#246;rperverletzung im Amt einzuleiten. Das Ermittlungsverfahren wird durch das zust&#228;ndige Fachdezernat beim Landeskriminalamt mit Vorrang gef&#252;hrt.</em></p></blockquote>
<p>Was bleibt zu sagen? Ganz wichtig ist meiner Ansicht nach, dass niemand der Beteiligten und der im Video gezeigten Personen pauschal verurteilt wird. Die Sache mit den Fahndungsfotos, wie in einigen der Berichte zu lesen ist ist schon sehr hart, und &#228;hnelt einem Lynch-Mob aus einem schlechten Western. Auch sollte immer bedacht werden, dass trotz aller Emotionalit&#228;t dieses Themas wir alle rational bleiben m&#252;ssen, und darauf hoffen sollten, dass unsere Rechtsprechung in diesem traurigen Fall die richtige Entscheidung treffen wird. Die Wahrheit liegt immer im Detail.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2009/09/13/polizei-terror-bei-freiheit-statt-angst-demonstration/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogger-Abmahnung durch die Deutsche Bahn AG</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/02/03/blogger-abmahnung-durch-die-deutsche-bahn-ag/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2009/02/03/blogger-abmahnung-durch-die-deutsche-bahn-ag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 15:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Beckedahl]]></category>
		<category><![CDATA[netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3106</guid>
		<description><![CDATA[Wroommm! Das rummst ordentlich, als w&#252;rden zwei Z&#252;ge ineinander krachen. Die Deutsche Bahn AG mahnt Markus Beckedahl von netzpolitik f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung eines internen Memos zur scharf kritisierten Rasterfahndung ab &#8211; und fordert per E-Mail zur Unterlassung. Ich mutma&#223;e nicht, &#252;ber die juristische Situation zu urteilen. Doch aus der Sicht zur Information der breiten &#214;ffentlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wroommm! Das rummst ordentlich, als w&#252;rden zwei Z&#252;ge ineinander krachen. Die <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/">Deutsche Bahn AG mahnt Markus Beckedahl</a> von netzpolitik  f&#252;r die <a href="http://netzpolitik.org/2009/das-memo-zu-der-rasterfahnung-bei-der-deutschen-bahn/">Ver&#246;ffentlichung</a> eines internen Memos zur scharf kritisierten Rasterfahndung ab &#8211; und fordert per E-Mail zur Unterlassung.</p>
<p>Ich mutma&#223;e nicht, &#252;ber die juristische Situation zu urteilen. Doch aus der Sicht zur Information der breiten &#214;ffentlichkeit ist eine Geheimhaltung eines solchen Memos in der heutigen Zeit voller digitaler Euphorie kaum mehr vorstellbar. Besonders die &#8220;Spitzelbarone&#8221; der Bahn stellen sich dabei leicht uncool an. Es droht ein Kampf zwischen Rechtsabteilung und PR-Abteilung des Machtinstrumentariums der deutschen Schienen &#8211; und beide Abteilungen scheinen im Ansehen der &#214;ffentlichkeit wohl den K&#252;rzeren zu ziehen. Zumindest sucht Markus Beckedahl sehr &#246;ffentlichkeitswirksam nach Hilfe und Rat. Im Blog h&#228;ufen sich die Kommentare und <a href="http://search.twitter.com/search?q=netzpolitik">bei Twitter</a> bricht ein kleiner Sturm los. Doch merke: Einfach eine (vertrauliche) E-Mail oder ein Schreiben zu ver&#246;ffentlichen &#8211; nun, das sollte man nicht ohne weiteres machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2009/02/03/blogger-abmahnung-durch-die-deutsche-bahn-ag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleiner PR-Schachzug von ProSieben</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/01/21/kleiner-pr-schachzug-von-prosieben/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2009/01/21/kleiner-pr-schachzug-von-prosieben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 10:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[ProSieben]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV Total]]></category>
		<category><![CDATA[TV total Wok-WM 2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=3075</guid>
		<description><![CDATA[Wenige Wochen zuvor war der deutsche Privatsender ProSieben f&#252;r die &#220;bertragung der &#8220;Wok-WM&#8221; in Kritik geraten. Zu viel Werbung, der Zuschauer wird w&#228;hrend des sportlichen Gro&#223;ereignisses von allen Seiten beschallt. Laut j&#252;ngster Verlautbarung von ProSieben wird die gesamte &#220;bertragung der &#8220;TV total Wok-WM 2009&#8243; jetzt als Dauerwerbesendung f&#252;r den TV-Zuschauer sichtbar gekennzeichnet. Mit der Abweisung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Wochen zuvor war der deutsche Privatsender ProSieben f&#252;r die &#220;bertragung der &#8220;Wok-WM&#8221; in Kritik geraten. Zu viel Werbung, der Zuschauer wird w&#228;hrend des sportlichen Gro&#223;ereignisses von allen Seiten beschallt. Laut j&#252;ngster Verlautbarung von ProSieben wird die gesamte &#220;bertragung der <strong>&#8220;TV total Wok-WM 2009&#8243; jetzt als Dauerwerbesendung</strong> f&#252;r den TV-Zuschauer sichtbar gekennzeichnet.</p>
<p>Mit der Abweisung der Klage von ProSieben durch die 27. Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin gegen die Beanstandung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg wurde am 11. Dezember 2008 geurteilt, dass die Ausstrahlung der &#8220;TV total Wok-WM&#8221; in den vergangenen Jahren irref&#252;hrende Schleichwerbung des Senders begr&#252;ndet wurde. Entweder man trifft sich weiter vor Gericht, was nicht auszuschlie&#223;en ist, oder man modifiziert das gesendete TV-Bild mit dem Claim der &#8220;Dauerwerbesendung&#8221;. Warum also auch nicht? Die Fans von Stefan Raab und auch einige sportbegeisterte Zuschauer werden sicherlich nicht abschalten, nur weil &#8220;Dauerwerbesendung&#8221; am Bildschirmrand zu entdecken ist.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist die heutige Bekanntgabe ein notwendiger, aber durchaus genialer PR-Schachzug gegen&#252;ber jedwedem Kritiker an dem Format. Der Sender will sich dadurch Planungssicherheit verschaffen, wenn die &#8220;gef&#228;hrlichste Dauerwerbesendung der Welt&#8221; am 7. M&#228;rz 2009 aus Winterberg im Hochsauerland zur Primetime &#252;bertragen wird. Die wirkliche Gefahr f&#252;r die deutsche Medienlandschaft sehe ich aber in der Verrohung des Fernsehprogramms. Trotz der Reglementierungen des Rundfunkstaatsvertrags wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis viele andere Sendungen sich als Dauerwerbesendung tarnen und zus&#228;tzliche (Schleich-)Werbeerl&#246;se in die Taschen der Sender flie&#223;en. <strong>Dauerwerbesendung &#8211; ein Mittel zum Zweck?</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2009/01/21/kleiner-pr-schachzug-von-prosieben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachgefragt bei der Deutschen Nationalbibliothek</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/10/24/nachgefragt-bei-der-deutschen-nationalbibliothek/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2008/10/24/nachgefragt-bei-der-deutschen-nationalbibliothek/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 10:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalbibliothek]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=2906</guid>
		<description><![CDATA[Wer direkt nachfragt kann etwas mehr erreichen, als wenn man sich auf wilde Spekulationen verl&#228;sst. Derzeit ist die Lage in Deutschland&#8217;s Medienwelt angespannter denn je. Seit wenigen Stunden sind wir per Gesetz dazu verpflichtet, unsere Publikationen der Deutschen Nationalbibliothek zur Archivierung zu &#252;bermitteln. Ich habe kurzerhand die &#8220;Hotline&#8221; unter 069 1525 1320 angerufen und mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer direkt nachfragt kann etwas mehr erreichen, als wenn man sich auf wilde Spekulationen verl&#228;sst. Derzeit ist die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,586036,00.html">Lage in Deutschland&#8217;s Medienwelt</a> angespannter denn je. Seit wenigen Stunden sind wir per Gesetz dazu verpflichtet, unsere Publikationen der Deutschen Nationalbibliothek zur Archivierung zu &#252;bermitteln. Ich habe kurzerhand die &#8220;Hotline&#8221; unter 069 1525 1320 angerufen und mich als potentiell betroffener Autor erkundigt. Die Angaben wurden mir m&#252;ndlich &#252;bermittelt und sind nicht bindend, ich stelle diese Informationen ohne Gew&#228;hr im Netz bereit:</p>
<ul>
<li>Publikationen wie Weblogs sind momentan f&#252;r die Erfassung nicht relevant.</li>
<li>Private Inhalte auch au&#223;erhalb Weblogs, die mit Werbeanzeigen einen gewerblichen Charakter haben, sind f&#252;r die Archivierung derzeit nicht relevant.</li>
<li>Technisch gesehen ist die Archivierung von sehr vielen Datenmengen, insbesondere individuelle Publikationen wie Weblogs, noch nicht ausgereift.</li>
<li>XML und RSS seien andenkbare L&#246;sungen zur Aggregation der Inhalte, die jedoch noch in Planung sind.</li>
<li>Die Pflege der Daten bei Aktualisierungen der publizierten Texte ist derzeit noch nicht gel&#246;st.</li>
<li>Digitale Bilder und Videos diverser Social Media Networks stellen die Nationalbibliothek vor eine Herausforderung, insbesondere die zu bereitstellende Speicherkapazit&#228;t seitens der Nationalbibliothek f&#252;r einen digitalen Film sind derzeit nicht abgedeckt.</li>
</ul>
<p>Ich bezweifle daher sehr stark, dass hier ein Blogger mit strafrechtlicher Verfolgung zu rechnen hat, wenn insbesondere bei mehreren hunderten, gar tausenden Blogeintr&#228;gen jedes Mal ein PDF zu erstellen w&#228;re. Den Zeitaufwand k&#246;nnen Privatpersonen kaum betreiben. Ich selbst w&#252;rde Wochen damit verbringen, jeden Blogeintrag als gute gemachtes PDF zu sichern. Was passiert da mit neuen Kommentaren? :)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2008/10/24/nachgefragt-bei-der-deutschen-nationalbibliothek/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook vs. StudiVZ</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/07/20/facebook-vs-studivz/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2008/07/20/facebook-vs-studivz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 09:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenklau]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/?p=2757</guid>
		<description><![CDATA[Was soll man eigentlich noch dazu schreiben, da sich die ganze Medienwelt die Fingerchen wund schreibt? Facebook verklagt ganz aktuell die Clone-Carbon-Copy StudiVZ aus Deutschland. Seit Jahren ist die deutsche Kopie diversen Bloggern ein Dorn im Auge &#8211; auch ich konnte meinen Teil dazu beitragen. Jedoch hat Facebook sich bisher immer in Schweigen geh&#252;llt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.facebook.com/"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2007/09/facebook.jpeg" class="alignright"></a>Was soll man eigentlich noch dazu schreiben, da sich die ganze Medienwelt die Fingerchen wund schreibt? Facebook <a href="http://www.heise.de/newsticker/Facebook-verklagt-StudiVZ--/meldung/113029/">verklagt</a> <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E8348168B1A164D2792AFC848A1DFB742~ATpl~Ecommon~Scontent.html">ganz</a> <a href="http://www.golem.de/0807/61182.html">aktuell</a> die Clone-Carbon-Copy StudiVZ aus Deutschland. Seit Jahren ist die deutsche Kopie diversen Bloggern ein Dorn im Auge &#8211; auch ich konnte <a href="http://mikeschnoor.com/tag/studivz/">meinen Teil</a> dazu beitragen. Jedoch hat Facebook sich bisher immer in Schweigen geh&#252;llt und dem Anschein nach sich eher wenig um seinen &#8220;German Clone&#8221; gek&#252;mmert.</p>
<p>F&#252;r mich wirkt die Klage im Moment jedoch wie ein Hilfeschrei, statt ein lautes Gebr&#252;ll zum Angriff. Nach m&#252;hseeligen Verhandlungen &#252;ber StudiVZ-Anteile dr&#252;ckt Facebook den Preis, indem es die harte Linie f&#228;hrt. Denn jetzt ist die Katze aus dem Sack: Facebook braucht in Deutschland nichts anderes als Aufmerksamkeit. In den Fachmedien ist dies &#252;blicherweise kein Thema, auch bei den Bloggern &#8211; aber wir m&#252;ssen uns mal ehrlich in die Augen schauen und feststellen, dass die User-Peaks bei Facebook aus Deutschland mitunter grottenschlecht sind. StudiVZ ist bei den deutschen Studenten in deren studentischen Alltag integriert. Auf Gesch&#228;ftsebene nutzt man hingegen <a href="http://www.xing.com">XING</a> um sich der Seri&#246;sit&#228;t und der Informationswerte der Kontakte anzunehmen. Facebook ist f&#252;r mich in meinem pers&#246;nlichen Arbeitsumfeld eigentlich l&#228;stig. St&#228;ndige Freundesanfragen von Nonames und Leuten, die ich einfach nicht kenne und deswegen ablehne, machen die Plattform als kommunikatives Medium hinl&#228;nglich. Hinzu z&#228;hlen insbesondere die Spiele, die Invites, die absolut scheusslichen und nervigen Applikationen, die &#220;berfrachtung der gesamten Plattform &#8211; was ist das Ziel von Facebook? Unterhaltung auf Kontaktniveau mit Preisgabe meiner Profildaten? Deal or no deal? Are you going to submit your life to that Fratzenbuch?</p>
<p>Keine deutschen Nutzer &#8211; kein Erfolg. Facebook hat durch die Marktdominanz von StudiVZ in Deutschland keine PR generiert. Das generiert sich durch Guerilla- und Viralmarketing wie die l&#228;stige <a href="http://mikeschnoor.com/2007/04/23/schuelervz-und-die-propagandawerbung/">Spray-Aktion</a>, d&#228;mliche <a href="http://mikeschnoor.com/2007/08/07/studivz-horror-videos/">Horror-Videos</a>, unbefriedigende <a href="http://mikeschnoor.com/2007/08/04/viralspots/">Viralspots</a>, kollernde <a href="http://mikeschnoor.com/2006/11/13/studivz-zeig-es-doch/">Kommunikation</a>, <a href="http://mikeschnoor.com/2006/11/09/voelkischer-beobachter-und-studivz/">v&#246;lkische Beobachtung</a> oder ekelige <a href="http://mikeschnoor.com/2006/11/22/cosima-bingeil-im-studivz/">Profile</a>. <strong>Facebook hat davon nichts geboten.</strong> Versucht man durch die Klage den deutschen Journalisten dahin zu bewegen, &#252;ber Facebook zu schreiben und das eigene (vaterl&#228;ndische muttersprachige) StudiVZ zu befeuern? Eine ausgebuffte Strategie, die den Effekt einer angezogenen Notbremse hat. Auch Blogger schreiben dar&#252;ber, doch letztendlich lobt niemand Facebook in den Himmel. Hinzu kommt die Tatsache, dass Mark Zuckerberg selbst eine Klage wegen selbigem Ideenklau ausstehen musste &#8211; brisante Peinlichkeiten, die man gerne an andere weitergibt. Wird das chinesische <a href="http://www.Xiaonei.com">Xiaonei.com</a> ebenfalls <a href="http://www.paidcontent.org/entry/419-facebook-sues-german-knockoff-site-studivz-will-other-follow/">verklagt</a>?</p>
<p>Am&#252;sant ist es, wenn StudiVZ den Prozess nach Antritt verlieren sollte. Zwar hat StudiVZ keine nennenswerten Aktivit&#228;ten in den USA vorzuweisen, jedoch hat der  &#8220;Eink&#228;ufer&#8221; alias <a href="http://www.holtzbrinck.com">Holtzbrinck</a> eine gewisse Marktgr&#246;&#223;e. Fordert man dann von den eigentlichen Firmengr&#252;ndern die Kohle zur&#252;ck? :)<br />
Als kleiner Querschnitt ist es manchmal recht interessant zu lesen, was einige andere Medienmacher so denken: <a href="http://dittes.info/blog/2008/07/19/facebook-verklagt-studivz/">Andreas Dittes</a>, <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/07/19/facebook-verklagt-studivz-wegen-diebstahl-geistigen-eigentums.aspx">Holger Schmidt</a>, <a href="http://blogbar.de/archiv/2008/07/19/facebook-verklagt-studivz/">Don Alphonso</a>, <a href="http://netzwertig.com/2008/07/19/gut-ding-will-weile-haben-facebook-verklagt-studivz/">Marcel Weiss</a>, <a href="http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2008/07/mit-wieviel-fac.html">Jochen Krisch</a>, <a href="http://www.20undso.de/2008/07/19/facebook-verklagt-studivz/">Philipp G&#246;tzinger</a>, <a href="http://mashable.com/2008/07/19/fed-up-with-german-copycat-facebook-unleashes-the-lawyers/">Paul Glazowski</a>, <a href="http://www.techcrunch.com/2008/07/18/facebook-sues-german-social-network-studivz/">Nik Cubrilovic</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/19/wochenende-10/">Robert Basic</a>, <a href="http://www.denquer.de/unbequem/facebook-verklagt-studivz.html">Stefan O&#223;wald</a>, <a href="http://off-the-record.de/2008/07/19/klage-facebook-karrt-studivz-vor-us-gericht/">Olaf Kolbr&#252;ck</a>, <a href="http://sebastiankeil.wordpress.com/2008/07/19/facebook-verklagt-studivz/">Sebastian Keil</a> und <a href="http://www.deutsche-startups.de/2008/07/19/facebook-verklagt-studivz/">Alexander H&#252;sing</a> nahmen sich dem Thema bereits neben vielen weiteren Kurz-Kommentaren und Meldungsinfos der Blogosph&#228;re an&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2008/07/20/facebook-vs-studivz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Interview</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/05/09/kein-interview/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2008/05/09/kein-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 05:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/2008/05/09/kein-interview/</guid>
		<description><![CDATA[Eine der wohl traditionellsten Formen der pressetechnischen Darstellung von Meinungen und Informationen wird scheinbar demjenigen zum Verh&#228;ngnis, der das zitierte Wort des Interviewpartners ver&#246;ffentlicht. Da kann man sich bei kontroversen &#196;u&#223;erungen doch gleich den Maulkorb geben und die Pressefreiheit hinrichten. Aus dem Urteil folgert sich das Ende des Interviews, da es &#8220;f&#252;r das Eingreifen einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der wohl traditionellsten Formen der pressetechnischen Darstellung von Meinungen und Informationen wird scheinbar demjenigen <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,552301,00.html">zum Verh&#228;ngnis</a>, der das zitierte Wort des Interviewpartners ver&#246;ffentlicht. Da kann man sich bei kontroversen &#196;u&#223;erungen doch gleich den Maulkorb geben und die Pressefreiheit hinrichten. Aus dem Urteil folgert sich das Ende des Interviews, da es &#8220;<em>f&#252;r das Eingreifen einer Verbreiterhaftung bei der Ver&#246;ffentlichung eines Interviews nicht erforderlich ist, dass der Verbreiter sich die Formulierungen zu eigen macht. Vielmehr ist eine Distanzierung erforderlich, damit ein Entfallen der Verbreiterhaftung in Betracht kommt.</em>&#8221;</p>
<p>Disclaimer auf jedem Artikel mit Interviewpartner. Ich bef&#252;rchte die feste Trennung zwischen Redaktion, Anzeigen und Interviews. Oder ein staatlicher Zensor wird die Zitate auf Richtigkeit pr&#252;fen. Immerhin w&#228;re hier die Redaktion nicht so stark in der Verantwortung, aber wenn ein staatliches Organ die Interviews pr&#252;ft, brauchen die einige Jahre bis zur Freigabe. Bald wird es ein Interviewwochenblatt geben, in dem nur Interviews und sp&#228;ter willk&#252;rlich aneinander gef&#252;gte Zitate zu lesen sind. Hiermit distanzieren wir uns als Zeitung von allen hier gedruckten Inhalten. Lieber Leser, sie werden damit kr&#228;ftig verarscht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2008/05/09/kein-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Achtung! Das Paket 16 ist da!</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/04/23/achtung-das-paket-16-ist-da/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2008/04/23/achtung-das-paket-16-ist-da/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 12:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/2008/04/23/achtung-das-paket-16-ist-da/</guid>
		<description><![CDATA[Der Schutz unserer Pers&#246;nlichkeit und unserer Identit&#228;t sollte das oberste Ziel von uns allen sein. Wer unachtsam mit seinen Daten im Internet umgeht, wird innerhalb k&#252;rzester Zeit bei Google auftauchen. Auch ich bin bei Google mit unterschiedlichen Seiten und Profilen zu finden &#8211; doch dabei ist das gar nicht so kritisch, denn ich versuche immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schutz unserer Pers&#246;nlichkeit und unserer Identit&#228;t sollte das oberste Ziel von uns allen sein. Wer unachtsam mit seinen Daten im Internet umgeht, wird innerhalb k&#252;rzester Zeit bei Google auftauchen. Auch ich bin bei Google mit unterschiedlichen Seiten und Profilen zu finden &#8211; doch dabei ist das gar nicht so kritisch, denn ich versuche immer das im Internet zu hinterlassen, was ich dort bewusst zeigen m&#246;chte. Anders schaut es in unserem Alltag aus. Der Staat m&#246;chte uns &#252;berwachen &#8211; sowohl digital im Internet, &#252;ber Vorratsdatenspeicherung und sonstige Gesetzesbeschl&#252;sse, die nahezu die Verfassung sprengen, als auch analog mit unseren eindeutigen biometrischen Merkmalen. Der Fingerabdruck, der genetische Code in Speichel oder Hautresten sowie unsere Stimme k&#246;nnen gegen uns verwendet werden.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/22/me2/">Viele</a> <a href="http://www.alexander-steireif.com/2008/04/22/zahnbrste-rasierer-und-ein-handy/">deutsche</a> <a href="http://blog.helmschrott.de/bald-kann-ich-mit-handys-handeln">Blogger</a> <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/04/22/hurra-ein-handy/">haben</a> <a href="http://blog.kairaven.de/archives/1545-Anon-Ensemble-2008.html">Post</a> <a href="http://www.admartinator.de/2008/04/23/virales-gewinnspiel/">bekommen</a>. <a href="http://www.pixelgraphix.de/weblog/artikel/paeckchen-nr-99/">Auch</a> <a href="http://www.blogwiese.de/2008/04/22/paeckchen-nummer-57-ist-angekommen/">ich</a> <a href="http://twitter.com/CemB/statuses/794257312">habe</a> <a href="http://www.stoibaer.de/soll-ich-oder-soll-ich-nicht.html">ein</a> <a href="http://thomas.lippert.it/v4/2008/komische-postsendung-die-zweite/">P&#228;ckchen</a> <a href="http://karrierebibel.de/praesentaeter-geschenke-fuer-blogger/">mit</a> <a href="http://www.agenturblog.de/2008-04/paeckchen-spiele/">der</a> <a href="http://to01.de/2008/04/22/menno/">Nummer 16</a> <a href="http://www.perun.net/2008/04/22/virales-marketing-mit-zahnbuerste/">erhalten</a>. Der Inhalt ist das Motorola F3, eine Zahnb&#252;rste, ein Rasierer und eine Karte mit einem leeren Logo. Da macht man sich schon Gedanken, wenn der Absender anonym etwas &#252;ber DPD verschickt. Ist das jetzt ein wenig Viral Marketing oder der Versuch in die Blogger Presse zu kommen? Ich ahne, es steckt mehr dahinter. <strong>Ein viraler Aufruf zum Protest?</strong></p>
<p>Wer es darauf anlegt, kann meine biometrischen Spuren in K&#246;ln Ehrenfeld suchen. Es ist dank der Impressumspflicht keine Schwierigkeit mehr, meinen privaten Wohnsitz zu ermitteln. Ebenfalls kann man meinen Arbeitgeber finden und versuchen auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz meine genetischen Fingerabdr&#252;cke aufzulesen. Der Staat kann dies kurzerhand in Szene setzen, aber eigentlich auch jeder von euch da drau&#223;en. Was dann passiert m&#246;chte ich mir gar nicht ausmalen&#8230; &#220;berwachung und Kontrolle sind die Begriffe, mit denen man wieder einmal beweisen kann, dass Politiker, die Rechtsprechung und die Exekutive einfach Hand in Hand ineinander greifen und sich unterst&#252;tzen &#8211; obwohl das Volk nicht daf&#252;r stimmt. <strong>Sch&#246;ne Welt in der wir leben.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2008/04/23/achtung-das-paket-16-ist-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Creative Commons Artikel mit direkter CC-Verletzung</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/04/11/creative-commons-artikel-mit-direkter-cc-verletzung/</link>
		<comments>http://mikeschnoor.com/2008/04/11/creative-commons-artikel-mit-direkter-cc-verletzung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 09:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[CC]]></category>
		<category><![CDATA[CC Lizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Patzig]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Webaktiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mikeschnoor.com/2008/04/11/creative-commons-artikel-mit-direkter-cc-verletzung/</guid>
		<description><![CDATA[Ein wenig irritiert habe ich den Artikel &#8220;Weniger Recht ist mehr.&#8221; aus der Webaktiv 01/2008 auf Seite 76-77 gelesen. Ich freute mich dar&#252;ber, dass die Creative Commons mit einem doppelseitigen Bericht gew&#252;rdigt wurden. Ein guter Bekannter taucht sogar mit einem Foto auf. Es ist niemand geringeres als Franz Patzig mit seinem ber&#252;hmten Foto unter dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig irritiert habe ich den Artikel &#8220;Weniger Recht ist mehr.&#8221; aus der Webaktiv 01/2008 auf Seite 76-77 gelesen. Ich freute mich dar&#252;ber, dass die <a href="http://www.creativecommons.org">Creative Commons</a> mit einem doppelseitigen Bericht gew&#252;rdigt wurden. Ein guter Bekannter taucht sogar mit einem Foto auf. Es ist niemand geringeres als Franz Patzig mit seinem <a href="http://www.flickr.com/photos/franzlife/298169221/in/set-72057594139991918/">ber&#252;hmten Foto</a> unter dieser <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC Lizenz</a>, das bereits in der Vergangenheit beim <a href="http://www.franztoo.de/?p=48">CC Swag Photo Contest</a> ausgezeichnet wurde. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/franzlife/298169221/in/set-72057594139991918/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/102/298169221_885ae03521.jpg" alt="Franz Patzig, CC Attribution 2.0 Generic" class="center"></a></p>
<p>Im Artikel, den ich hier im Blog nicht als PDF oder Scan einreichen m&#246;chte, steht als alleiniger Fotocredit &#8220;Andreas Croonenbroeck, Archiv&#8221; &#8211; jedoch kein &#8220;Franz Patzig&#8221;, was zumindest f&#252;r das besagte Foto eine Nennung wert sein m&#252;sste. Oder ist Franz Patzig auch ein Archiv? :)</p>
<p>Ich bin jedenfalls gespannt, ob <a href="http://www.franztoo.de">Franz</a> eine Honorarforderung an die Webaktiv stellen wird, da die Verwendung seines Fotos gegen die Lizenzvorgaben stattfand. Am&#252;sant ist einfach, dass der gesamte Artikel sich um die Creative Commons dreht, aber direkt eine CC-Verletzung beinhaltet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mikeschnoor.com/2008/04/11/creative-commons-artikel-mit-direkter-cc-verletzung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

