Beiträge

Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung der HD PLUS GmbH. Quele: HD PLUS

Im zweiten Quartal 2014 konnte HD+ weitere Kunden gewinnen. Insgesamt 1.543.404 Kunden haben sich für den TV-Empfang mit HD+ entschieden. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Zuwachs um 350.520 Kunden (29 Prozent), im Vergleich zum ersten Quartal 2014 beziehen weitere 47.089 Kunden HD+.

Weiterlesen

Linda Dannenberg, Gründerin von Meisterclass. Quelle: Meisterclass

Die Digitale Wirtschaft und Startups gehören nahezu untrennbar zusammen. Die Online-Lernplattform Meisterclass.de vereint als junges Unternehmen ein ganz alltägliches Hobby mit einem digitalen Geschäftsmodell. Wer Stricken lernen möchte, wird hier fündig und kann Videokurse und Tutorials kaufen. Meisterclass steht in direkter Konkurrenz zum Berliner Startup Makerist, das bereits seit letztem Jahr mit dem High-Tech Gründerfonds als Investor im Rücken eigene Online-Videokurse anbietet. Doch der Markt für DIY-Ansätze klingt vielversprechend.

Die digitale Kreativschule mit Sitz in Köln wurde von den beiden Gründerinnen Linda Dannenberg und Verena von Stromberg ins Leben gerufen und ging vor knapp einem Monat live. Ein Portal für als Do-It-Yourself-Fans von Fans im Bootstrapping-Gedanken. Der Weg in die Selbstständigkeit kann zwar mühsam sein, aber das risikoreiche Engagement wird entsprechend oft belohnt. #DigiBuzz – Das Magazin für das Digital Business sprach deshalb mit Meisterclass-Mitgründerin Linda Dannenberg darüber, worauf angehende Gründer bei ihrem Startup-Aufbau wirklich achten sollten und wie die eigentliche Idee zum Startup entstand.
Weiterlesen

Am 14. August 2014 lädt der King Content Day in Köln erstmals zu einer neuen Konferenz für die Medien- und Digitalbranche ein. Den Schwerpunkt bilden die drei Zukunftsthemen Digitales Bewegtbild, Digitale Geschäftsmodelle und Digitale Erlebniswelten. Einen ganzen Nachmittag lang zeigen die Experten der Contentwirtschaft in ihren Vorträgen lehrreiche und unterhaltsame Beispiele, wie die Contentwirtschaft die digitalen Ebene der Wertschöpfungskette zu nutzen machen kann.
Weiterlesen

Die Medienbranche versteht endlich, dass der schon seit knapp zehn Jahren erhoffte Paradigmenwechsel von analogen Produkten hin zum digitalen Bewegtbild- und Streaming-Angebot vollzogen werden muss. Video-on-Demand gilt als umsatzstarker Heilsbringer für die Medienbranche. Schon heute nutzen 20 Prozent der deutschen Internetnutzer die VoD-Angebote. Die Umsätze sollen bis 2019 auf rund 750 Millionen Euro steigen. Dies geht aus der “ Video-on-Demand Forecast 2014-2019„-Studie von Goldmedia hervor, zu der 1.107 Internetnutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren in Deutschland befragt wurden.
Weiterlesen

Die renommierte t3n lädt ihre Leser zur Wahl über die wichtigsten deutschen Web-Köpfe ein. Die Shortlists lesen sich wie das Who-is-Who der Digitalbranche: Webentwickler, E-Commerce-Spezialisten, Investoren, Startup-Gründer, Online-Marketer, Journalisten und Blogger, Manager und CEOs, Bewegtbild-Experten und Experten aus Kommunikation, PR und Social Media.
Weiterlesen

Vor einigen Wochen lud Ed Wohlfahrt zur Teilnahme an seiner Blogparade zur Zukunft der Online-PR ein. Meine persönlichen Gedanken zur grundlegenden Fragestellung, wie das Thema Online-PR weiter im deutschsprachigen Raum vorangetrieben werden kann, möchte ich natürlich gerne mit diesem Artikel zur bereits umfangreichen Themensammlung beisteuern. Nachdem jedoch so viele Autoren sich kluge Gedanken gemacht haben, bleibt mir ein wichtiger Punkt, den ich gerne zur Polarisierung einsetzen möchte: Warum eigentlich Online-PR? Oder vielmehr: warum überhaupt?
Weiterlesen

Die digitale Wirtschaft erlebt einen bisher ungebremsten Höhenflug. Die gesamte Werbewelt scheint verzückt vom Internet zu sein, schließlich lassen sich hier die Nutzer direkt über selektive Werbung und Targeting ansprechen. Andere Werbemedien müssen immer noch auf die Zielgruppen-Pauschalisierung der Werbeanzeigen und Werbespots setzen müssen, um Leser und Zuschauer über die Massenmedienkonformität zu erreichen. Der Online-Vermarkter-Kreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. legt mit dem aktuellen OVK-Report frische Zahlen für das Internet als Werbemedium auf den Tisch.
Weiterlesen

Gute Aussichten für die digitale Wirtschaft. Das Ergebnis der jüngst veröffentlichten Umfrage „Trend in Prozent“ vom BVDW spricht dabei von einem deutlichen Wachstumskurs der Branche. Für die Umfrage „Trends der digitalen Wirtschaft 2011“ wurden rund 100 Unternehmen befragt, darunter Agenturen mit Schwerpunkt Online-Werbung, Internet-Dienstleister, Online-Vermarkter, Portalbetreiber und Online-Händler. Insgesamt sehen 94 Prozent der Befragten auch in 2011 das Internet als das Medium mit der höchsten Wachstumsrate an.

Schon im letzten Jahr zeichnete sich eine positive Entwicklung der Umsätze bereits ab. Für das noch junge 2011 bilden Social Media und Bewegtbild, Mobile, Online Behavioural Advertising (OBA) und Markenbildung im Web die relevanten Faktoren. Facebook, YouTube, Quora, sevenload, Twitter, die dort geschalteten Kommunikationsmaßnahmen und Werbekampagnen in Social Media scheinen für die Mediaplaner und Werbetreibenden das künftige „Non plus ultra“ zu sein, um die Zielgruppen möglichst treffend zu erreichen.

Insgesamt 72 Prozent der Befragten gaben an, dass Mobile als Trendthema des Jahres zu werten ist. Die Gründe liegen im starken Anstieg von internetfähigen Geräten wie Smartphones und Tablets, aber auch günstigere Daten-Flatrates und das dazu passende inhaltliche Angebot an mobilen Services und Apps. Apple hat mit dem iPhone und iPad einen weltweiten Markt erobert, dem andere Unternehmen wie Samsung, RIM, Motorola, HP/Palm, Asus oder Lenovo spätestens seit der CES nacheifern. Auch werden im Höhenflug neue Startups im Mobile-Segment erwartet, die zudem neue Umsatzpotenziale am Markt erschließen und neue Werbeformen für diesen Markt entwickeln. Hingegen müssen Print, TV und Radio mit Einbußen rechnen.

Rein lineare und interaktive Medien verlieren scheinbar den Reiz bei den Rezipienten, die im digitalen Zeitalter angekommen sind. Nicht ohne Grund setzen sich beispielsweise Viralspots als ausgeklügelte Werbemaßnahme in den Köpfen vieler Kreativer durch, aber auch integrative Kampagnen vereinen die Markenbotschaft mit Verbindungen zu attraktiven Webpräsenzen in den Social Networks. Immerhin verstehen die Vermarkter mittlerweile, dass ein guter Kampagnen-Mix mit Video-Advertising und Display-Ads wesentlich mehr potenzielle Kontakte erreicht als nur ein einfacher TV-Spot.

Der E-Commerce soll sich als Treiber des kompletten Versandhandels entwickelt haben. Die Online-Händler sind mit dem Angebot an technischen Endgeräten, Musik, Filme, Bücher, Reisen, Mode oder Tickets gut aufgestellt. Die Kunden hingegen werden neben diesen bekannten Klassikern viel öfter nach anderen Artikeln nachfragen, so dass sich Online-Shops zum digitalen Point of Sale emanzipieren werden.

Was möchte man also mehr? Das i-Tüpfelchen setzt die Prognose, dass es in 2011 zu einem regelrechten Fachkräftemangel in allen Online-Bereichen kommen kann. Die digitale Wirtschaft als Jobmotor für eine ganze Generation – und wir dürfen uns glücklich schätzen, diesen rasant wachsenden Markt mitzugestalten und Teil der gesamten Branche zu sein. :)

Heute startet der Deutsche Fachverlag zusammen mit seinem Eventpartner The Conference Group ein neues Online-Portal mit dem Schwerpunkt Bewegtbild: mykeynote.tv soll als branchenübergreifende B2B-Video-Plattform am deutschen Markt etabliert werden.

Bereits vor einigen Monaten hörte ich von dem Gerücht, dass sich ein Fachmedium aus dem Bereich Marketing und Medien mit einem solchen Projekt etablieren wollte. Das neue „mykeynote.tv“ zeigt Video-Mitschnitte vollständiger Vorträge, Präsentationen und Diskussionsrunden aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen auf dem Portal, die zusätzlich um die passenden Präsentationsfolien ergänzt werden. Das Projekt ist ein Ergebnis eines verlagsinternen Wettbewerbs, der für innovative Online-Projekte ausgeschrieben worden war. Das Video-Angebot bietet zudem einen interessanten Ansatz, wie Verlage mit digitalen Inhalten weitere Erlösquellen im Bereich Paid-Content erschließen können. Schließlich sind die meisten der verfügbaren Videos nicht umsonst. Paid-Content und Videos im Netz? Schauen wir uns das doch einmal näher an…

Der interessierte Zuschauer bekommt bei „mykeynote.tv“ vorerst nur ein Häppchen des Videos zu sehen. Erst nach einer Registrierung können unterschiedliche Zahlungsoptionen genutzt werden: Die Videoinhalte können zu jeweils 29 Euro pro Video bzw. 249 Euro pro Konferenz bezogen werden. Insgesamt vier Wochen sind die Videos nach Aktivierung und Bezahlung verfügbar. Alternativ lässt sich der Zugriff auf das gesamte Videomaterial aller Konferenzen für 1899 Euro im Jahr freischalten. Im Vergleich zu manchen Ambitionen der deutschen Verleger, ihre Verlagstitel als iPad-App für 2,99 Euro anzubieten, findet sich hier der reizvolle Ansatz von Paid-Content im oberen Segment.

Die Inhalte selbst scheinen von Profis und Experten zu stammen, die ihr Wissen in Vorträgen und Diskussionen vortragen. Zum Start des Angebots werden Aufzeichungen einzelner Veranstaltungen der hauseigenen Verlagstitel „Horizont“ und „Lebensmittelzeitung“ beigesteuert. Während in der ersten Phase noch verhältnismäßig wenige Konferenzen mit insgesamt ca. 150 Videos verfügbar sind, darf ein interessierter Zuschauer sich wohl künftig auf mehr Inhalte freuen. Das Portal scheint auf einen langen Zeitwert der Inhalte zu setzen, was sich bereits am Premium-Abonnement für ein ganzes Jahr erkennen lässt. Ein geheimer Vorteil dieses branchenübergreifenden B2B-Video-Portals liegt in der bunten Themenvielfalt durch den Eventpartner, welcher zu den Bereichen Handel und Ernährung, Marketing und Medien, Hotel und Gastronomie, Recht und Wirtschaft, Verpackung und Umwelt regelmäßig Konferenzen ausstattet.

Mit „mykeynote.tv“ wird ein zentraler Anlaufpunkt für ein breitgefächertes Publikum geschaffen, der bereits gezeigte und bekannte Inhalte ohne Werbung wie Video-Ads monetarisiert. Paid-Content in Rohform. Vielleicht in Bestform? Ob ein bereits zahlender Gast von vergangenen und künftigen Events den direkten Zugriff auf das Videoangebot als kostenfreie Zusatzleistung erhält, oder doch die „Video-Option“ beim Ticketkauf zusätzlich buchen muss, wird sich in Zukunft zeigen. Doch im Prinzip sollte dieser zusätzliche Service für jeden Veranstaltungsteilnehmer eine inklusive Leistung sein.

Von anderen Branchenevents der Medienszene kennt man es bereits überdeutlich: Viele Konferenzen stellen seit langer Zeit das passende Videomaterial freizügig ins Netz. Insbesondere Highlight-Events wie next oder DLD setzen auf Bewegtbildinhalte, um ihr zahlendes Publikum auch auf lange Sicht hin zu begeistern und immer wieder neue Inhalte bei Bedarf verfügbar zu machen. Das Wissen und selbiger Wissensaustausch steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Exklusivität des Networkings auf den Events. Zudem wird durch das jeweilige Videoangebot die lange Pause zwischen den einzelnen Jahresevents leicht überbrückt. So wird ein gewisser Heißhunger auf den Folgetermin einer Konferenz erzeugt, der üblicherweise auch mit Social Media in Twitter, Facebook und Konsorten generiert wird – die Video-Berichterstattung zeigt sich dabei als echtes Besuchererlebnis.

Falls das neue Angebot „mykeynote.tv“ durch nimmermüde Berichterstattung und Bereitstellung von Videoinhalten, die das eine oder andere Mal auch kostenfrei verfügbar sein dürfen, seine zahlende Kundschaft bei Laune hält, kann sich hier für den Verlag und seinen Eventpartner ein durchaus lukratives Zusatzgeschäft entwickeln. Aufgrund des hohen Preisniveaus ist das Zielpublikum sehr spitz zugeschnitten. Laut eigener Aussage richtet sich das Angebot an Führungskräfte und Nachwuchsmanager, weniger an „normale“ Zuschauer. Darunter fallen auch diejenigen Mitarbeiter eines Unternehmens, die sich gewiss weiterbilden und über neue Trends informieren möchten, jedoch nicht über die passenden Budgets verfügen. Die Zeit wird zeigen, ob dieses Preisniveau den Inhalten gerecht wird und sein Publikum schließlich finden kann. Ich wünsche dem Team um Horizont-Redakteur Olaf Kolbrück viel Erfolg für das neue Projekt! :)