Am gestrigen Montag fand zum ersten Mal in Köln die neue Veranstaltungsreihe „NRWalley – Startbahn West“ des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. statt.

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Der Countdown läuft: Noch bis Ende März 2018 können sich Gründer aus dem Bereich der Medizintechnologien mit ihrer Geschäftsidee für den ersten „MedTech Start-up Pitch Day“ unter www.medtechradar.live bewerben.

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Hackathon soll Gründerinnen bei der digitalen Transformation helfen.

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Wettbewerb des DIHK e.V. geht in eine neue Runde. Startups und Mittelständler können sich ab 5. Februar um die Auszeichnung bewerben.

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Digital Hub Cologne schafft Plattform für „innovate.healthcare“-Veranstaltungsformat der HealthCare Futurists GmbH in Köln.

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Auf der dmexco steppt der Bär! Bildquelle: Pexels.

Nur noch wenige Wochen verbleiben bis zur dmexco 2016! Die Digitalbranche wird sich in höchster Ekstase feiern. Drei Tage am Stück wird Köln das Mekka für Online-Marketing in jedweder Coleur. Wie jetzt, drei volle Tage?

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Wird die Conference Hall der dmexco künftig gefüllt sein? Quelle: dmexco, Köln

In knapp sechs Wochen lädt die Digitalbranche zum alljährlichen Stelldichein auf der dmexco in Köln ein. Wer als Aussteller erst jetzt an die Vorbereitung für den Stand denkt, hat schon fast verloren. Doch auch Besucher sollten ihre Checkliste für die Leitmesse der Digitalen Wirtschaft frühzeitig abarbeiten. Einige unserer Tipps sind für eingefleischte dmexco-Besucher selbsterklärend, doch viele Neulinge und Erstmessegänger erhalten die notwendige Orientierungshilfe für den digitalen Ausnahmezustand am 14. und 15. September 2016 in Köln.

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Die Sprecher auf dem Native Ads Camp am 10. März 2016 in Köln: Benedict Marzahn, Markus Braun, Jana Kusick und Alexander Erlmeier (v.l.n.r.)

Am 10. März setzt das Native Ads Camp mit einem prominent besetzten Programm neue Maßstäbe für die Online-Werbebranche. Im Mittelpunkt der ganztägigen Veranstaltung dreht es sich um das Wirtschaftspotenzial von Native Advertising. Sowohl Werbungtreibende als auch die Kreativ- und Verlagswirtschaft können von der neuen Werbeform profitieren, zumal Native Advertising als verlässlich messbarer Leistungsnachweis die Customer Journey gut abbilden kann. Ob sich die Online-Verlagsbranche in Zukunft mit Native Ads finanzieren kann und ob dies als das neue Gold im Brand Marketing gilt, dazu diskutieren führende Branchenexperten auf der großen Bühne des Native Ads Camp in in Köln.

Das Native Ads Camp findet am 10. März 2016 in Köln statt. Initiator ist Coskun Tuna, Geschäftsführer der Seeding Alliance GmbH.

Das Native Ads Camp findet am 10. März 2016 in Köln statt. Initiator ist Coskun Tuna, Geschäftsführer der Seeding Alliance GmbH.

Das Native Ads Camp verspricht konkrete Lösungsansätze und Praxistipps, damit Publisher, Vermarkter und werbetreibende Unternehmen die bereits bewährten Werbestrategien für ihre Geschäftsmodelle adaptieren können. Den Machern der Veranstaltung geht es darum, die Konferenz als wichtige Plattform für die Zukunft der Online-Werbebranche zu positionieren. Zudem soll Native Advertising als eine zentrale Lösung gegen sinkende Anzeigenpreise und das Adblocker-Phänomen helfen können.

„Die Zeit ist reif für eine rein auf Native Advertising zentralisierte Veranstaltung, auf der umfassend und intensiv das neue Format vorgestellt wird. Wir nehmen das Thema Native Advertising von zwei Seiten in Angriff. Einerseits soll das Native Ads Camp die intensive Diskussion über die Chancen und Potenziale auf hohem Niveau vereinen. Andererseits wollen wir Werbetreibenden und Publishern aus erster Hand erklären, wie sie ihre digitale Werbestrategie praxisorientiert auf Erfolg stellen können und positive Nutzererlebnisse generieren können“, sagt Coskun Tuna, Initiator des Native Ads Camps und Geschäftsführer der Seeding Alliance GmbH.

Die Sprecher auf dem Native Ads Camp am 10. März 2016 in Köln: Benedict Marzahn, Markus Braun, Jana Kusick und Alexander Erlmeier (v.l.n.r.)

Die Sprecher auf dem Native Ads Camp am 10. März 2016 in Köln: Benedict Marzahn, Markus Braun, Jana Kusick und Alexander Erlmeier (v.l.n.r.)

Native Advertising besitzt große Bedeutung für Digitalwirtschaft

Die positive Strahlkraft von Native Advertising bestätigen verschiedene Branchenvertreter. Sie fordern ein grundsätzliches Umdenken der Online-Werbebranche, wie Benedict Marzahn, Business Development Manager bei der Ströer Digital Group, attestiert: „Perspektivisch werden viele Verlage und Websitebetreiber diese Werbeform als Ergänzung zu den bereits bestehenden Standard- und Sonderwerbeformen einsetzen. Speziell im mobilen Bereich wird der Anteil von Native Advertising am Gesamtkuchen sicherlich noch etwas bedeutsamer sein.“

Dem pflichtet Markus Braun, Product Manager Brand Solutions beim Digitalvermarkter ForwardAdGroup, bei: „Die Nutzer haben keine dezidierte Erwartungshaltung an Native Advertising, aber sie haben Erwartungen an die Inhalte, die sie auf ihren Lieblingsseiten sehen und lesen. Deshalb steht für uns an erster Stelle, dass native Inhalte das Interesse des Users wecken und ihm gefallen.“

Jana Kusick, Managing Director bei der Content- und Werbeplattform plista, erkennt in der Etablierung von der neuen Werbeform weitere Chancen: „Native Ads werden die Display Ads nicht abschaffen, vielmehr wird eine Koexistenz entstehen, die das jeweils andere Werbemittel vorteilhaft ergänzt. Ein gutes Kreativmanagement für einzigartigen Content auf den verschiedenen Plattformen kann dabei helfen, auf Native Advertising umzusatteln. Dabei ist es entscheidend, relevanten, glaubhaften und wertvollen Content zu erstellen.“

„Wenn deutsche Publisher eine Balance zwischen potentiellen, zusätzlichen Einnahmen und der Notwendigkeit von Transparenz finden und Brands mit ihrem Content für Verbraucher immer einen informativen Mehrwert bieten können, wird Native Advertising auch in Deutschland immer mehr zum Erfolgsgarant werden“, bestätigt Alexander Erlmeier, Country Manager DACH von Outbrain, der weltweit größten Content-Discovery-Plattform

Wer den Trend zu Native Advertising nicht verschlafen möchte, sollte sich bis zum 31. Januar 2016 ein Early-Bird-Ticket für das Native Ads Camp sichern. #DigiBuzz – Das Magazin für das Digital Business unterstützt das Native Ads Camp als offizieller Medienpartner. Zu den hochkarätigen Speakern dieser ersten Konferenz über Native Advertising zählen: Markus Braun (ForwardAdGroup), Yunfeng Cui (Gruner + Jahr), Christian Dommers (Eyeo), Alexander Erlmeier (Outbrain), Marius Gebicke (DEFINE MEDIA), Lars Hasselbach (Ligatus), Phil Hoferichter (iq digital media marketing), Daniel Horzetzky (Performics-Newcast), Ingo Kahnt (Performics-Newcast), Jana Kusick (plista), Benedict Marzahn (Ströer Digital Group) und Coskun Tuna (Seeding Alliance).

Das Ende eines Geschäftsjahres läutet bekanntlich die Planung des bevorstehenden Jahres ein. Im kommenden Jahr warten viele interessante Veranstaltungen auf wissbegierige Besucher, denen sich die grundlegende Frage stellt: Was passiert im Jahr 2016 und welche Termine darf ich nicht verpassen?
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Am 8. und 9. Juni treffen sich die Entscheider der Energiewirtschaft in Berlin, um auf der Handelsblatt Tagung „Digitalisierung der Energiewirtschaft“ über die Digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf Geschäftsprozesse und Wertschöpfungsketten zu diskutieren. Im Vorfeld unterhielt sich Mike Schnoor, Herausgeber und Chefredakteur von #DigiBuzz – Das Magazin für das Digital Business, mit Dr. Andreas Cerbe, Vorstandsmitglied der RheinEnergie AG, über die Potenziale der veränderten Marktsituation und den digitalen Wettbewerb.

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft branchenübergreifend. Bitte erklären Sie, was die Digitale Transformation wirklich ausmacht?

Andreas Cerbe: Informationsbarrieren verschwinden, Menschen können in Sekundenschnelle Angebote vergleichen und daraus wählen, wir haben Generationen auf dem Weg in Arbeitswelt und Entscheiderpositionen, die sich nicht vorstellen können, dass es einmal keine Handys und Computer gab. „Was nicht digital ist, existiert nicht mehr.“ gilt in einigen Jahren auch für die wesentlichen Felder der Energiewirtschaft. Begegnen wir den Menschen nicht auf digitalen Plattformen, werden Sie uns nicht mehr wahrnehmen.

Nur wenige der deutschen Unternehmen geben an, die Digitalisierung umgesetzt zu haben. Warum wird dieser digitale Wandel für Unternehmen des Energiesektors wichtig?

Dr. Andreas Cerbe, Vorstandsmitglied der RheinEnergie AG, Quelle: RheinEnergie AG

Dr. Andreas Cerbe, Vorstandsmitglied der RheinEnergie AG, Quelle: RheinEnergie AG

Andreas Cerbe: Commodity-Unternehmen leben nicht vom Produkt, sondern von der Marke. Strom und Gas sind überall gleich, aber ich kaufe mit besserem Gewissen bei einem nachhaltigen Unternehmen. Also müssen wir unsere Marke auch digital erkennbar und erlebbar gestalten, indem wir auf digitalen Wegen kommunizieren und zum Dialog einladen. Wir müssen den Kunden Möglichkeiten schaffen, sich auf einfache Weise von unserer Kompetenz zu überzeugen, das schaffen wir auch durch einen umfassenden digitalen Auftritt, der direkte Kommunikation, Dialog, Information, konkrete Nutzenangebote und Service integriert.

Wie können Unternehmen neue digitale Fähigkeiten erlangen, um ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig zu gestalten?

Andreas Cerbe: Sie müssen lernen, neu zu denken, schneller zu denken, und sie müssen sich bewusst von mancher lieben alten Gewohnheit lösen. Anstatt die Kundenselbstablesekarte übersichtlicher zu gestalten, sollten sie Möglichkeiten schaffen, dass Kunden den Zählerstand per Klick aufs Smartphone übertragen können. Statt neue Infoblätter zum Stromsparen zu verfassen, sollten sie ihren Kunden via Smarthome die Verbrauchsspitzen senken. Den Geschäftskunden müssen wir die Prozesse erleichtern oder abnehmen, die für sie artfremd sind, aber nötig: Lastgangoptimierung, Betrieb von Energieanlagen und Netzen, das Ganze digital gesteuert und für den Kunden digital visualisiert.

Die Schaffung echter Kundenerlebnisse erfordert die Digitalisierung von Kernprozessen und das Aufbrechen der alten Silos. Warum tun sich Unternehmen damit überhaupt so schwer, obwohl die Gesellschaft digital aktiv ist?

Andreas Cerbe: Es ist eine Sache, statt Fernsehen Netflix zu nutzen, die private Fotosammlung via Cloud jederzeit im Zugriff zu haben oder über Streaming Zugriff auf 18 Millionen Songtitel zu haben. Es ist eine andere, Kunden für Themen und Produkte zu begeistern, die sie als selbstverständlich ansehen, und die sie meist nur dann interessieren, wenn die Lieferung ausfällt oder es teurer wird. Selbst wenn Unternehmen digital aktiv werden, müssen sie erst herausfinden, mit welchen Mitteln sie die Kunden für sich interessieren können. Das ist eine komplexe und langwierige Aufgabe. Ein gut gestalteter und komfortabler Onlineservice ist der erste Schritt auf diesem Weg, eine Erlebniswelt mit per Mausklick anpassbaren Produkten der zweite und ein digitales Angebot für mehr Lebensqualität wie Smarthome der dritte Schritt.

Wie wirkt sich die Digitalisierung als kultureller Wandel auf Mitarbeiter und deren Angehörige aus – und wie sollte dies in der Digitalen Transformation des Energiesektors berücksichtigt werden?

Andreas Cerbe: Kultureller Wandel verursacht zunächst immer Ängste und Befürchtungen, dass man etwas verlieren könnte. Das macht jede Form von Transformation anspruchsvoll. Die digitale Transformation des Energiesektors darf bei der Technik keine Experimente oder Spielfelder zulassen, dafür ist sie für das Funktionieren einer Leistungs- und Industriegesellschaft viel zu wichtig. Der Wandel muss aus dem Unternehmen heraus erfolgen und ganz traditionell analog beginnen, über direkte Kommunikation, über Einbindung und über das gemeinsame Suchen nach den besten Ideen. Wer als Mitarbeiter merkt, dass er eine Chance hat, in seinem Arbeitsfeld Beiträge zu leisten, etwa anstelle der alten Energieberatung eine mobil abrufbare Vergleichsdatenbank für Energieverbräuche von Wohnungen zu entwickeln und anschließend mit Produkten zu hinterlegen: Der wird sich an die Spitze der Bewegung stellen. Initiieren können wir das aber nur im echten Dialog im Unternehmen, und wir müssen den Mitarbeitern alle Möglichkeiten geben, selbst die digitale Welt zu erproben und zu erleben.

Herr Cerbe, ich bedanke mich bei Ihnen für das Interview.