Mit dem auf Geodaten basierten Dienstleister Plazes kann jeder von uns, der ein mobiles Endgerät nutzt und darauf die Plazes-Software installiert, ein exaktes Geotracking seines Lebens vollführen. Ich habe mich bisher immer daran gestört, dass ich dazu die Microsoft Net Software auf meinen Rechnern installieren muss und darüber hinaus auch in privaten Momenten auffindbar bin, da das Geotracking wirklich sehr exakt ist. Auf der re:publica hatte ich mich für eine exklusive Sneak-Preview registrieren können – und das ist ein erster Einblick und auch gleichzeitig mein Fazit:
Seit heute Abend ist Plazes in eine closed Beta gegangen und es gibt einiges zu sehen. Man kann ohne große Umschweife seine eigenen Plazes über ein Webfrontend in die Datenbank laden ohne den Plazer-Client zu nutzen. Das ist ein wesentlicher Fortschritt! Ich habe kurzerhand die Heimadresse hier in Köln in der Testdatenbank angelegt.
Man kann außerdem bestimmen, ob man an der angelegten Location bereits schon in der Vergangenheit war oder erst in der Zukunft sein wird. Das ganze ist dann spielerisch damit gepaart, dass man ein bisschen Social Chatting betreiben kann und der Welt mitteilen darf, was man dort überhaupt zur Zeit macht. Sowas erinnert wirklich stark an Twitter, was genau das Social Chatting verkörpert, jedoch bisher kaum an geobasiertes Tracking der Beiträge anknüpft – außer über Mashups. Vielleicht entwickelt sich jedoch auch etwas in diese Richtung, wenn die mobilen Anwendungen von Plazes auf den Endgeräten ihren Einzug feiern können.
Von der Idee des Sneak-Previews war ich begeistert. Die Umsetzung war absolut richtig und auch die Freigabe aller selbst zu erstellenden Screenshots war durch den Status „blogbar“ gegeben. Ob es einem nun gefällt, was Plazes ist und was man damit machen kann, ist aber ein anderes Thema. Der Spaß ist dann komplett verfolgbar und der webzwonullig begeisterte Mensch wird alles andere als geheim leben – nämlich genau nachvollziehbar, verfolgbar, identifizierbar. Wer’s braucht, dem sei jetzt mit Plazes geholfen. Man sollte immer wissen, wann man den Plazer ausmacht… es gab ja schon Geschichten von einigen Herren, die in anderen Locations getrackt wurden als wie sie es angegeben hatten. Oha! ;)
Das Logo selbst kürt ein ganz neuer Slogan: Right Plaze, Right People, Right Time prangert als Claim direkt unterhalb des bekannten blauen Kreuzes. Ganz nett sogar, das alles richtig ist. Der Ort, die Leute, die Zeit – alles kann stimmen, muss es aber nicht immer in jedem Fall…
Nachtrag: .dean hat im Chat gemotzt darauf hingewiesen, dass man ja alles geheim halten kann, indem man mit ca. 2-3 Klicks in den persönlichen Einstellungen bei Plazes die Optionen der Privatsphäre so einstellt, dass nur die Kontakte sehen wo man zu einem spezifischen Zeitpunkt war. Das ist natürlich ganz geschmeidig, aber total irrelevant, wenn man einen Seitensprung in einer Beziehung macht. Na dann mal viel Spaß… haha!
Tipp: Pingliste für Blogs
Social MediaManchmal steht man ja vor einem Wald vor lauter Bäumen und verliert den Überblick über das Geschehen. Genauso kommt es mir manchmal vor, wenn ich die Liste der vielen Ping Dienstleister vor Augen halte, die den Tag nichts anderes machen außer rumzupingen was das Zeug hält. Um ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen, habe ich für mich eine neue Liste erstellt, die ich gerne teilen möchte:
Zur Zeit nutze ich obige Schnittstellen zum Anpingen für sämtliche Benachrichtigungen über neue Weblogeinträge inklusive einiger Plugins wie Twitter Tools oder andere Dienstleister, die RSS Feeds konsequent in ihre eigenen Inhalte einstreuen wie z.B. Jaiku. Wie schaut es aber bei euch da draußen aus? Hat noch jemand ein paar gute Tipps, wie man nur über das Anpingen mehr Reichweite erzeugen kann? Ich habe dabei darauf geachtet, nur die für meinen Geschmack effizienten Dienste zu nutzen – es lässt sich sicherlich darüber streiten, ob der eine oder andere Anbieter dazu gehört oder nicht…
Briefkasten-Werbung: Ein Ergebnis der Umfrage
Blogkultur, MarketingIn der letzten Woche veranstaltete ich eine mehr oder weniger groß angelegte Umfrage zum Thema Briefkasten-Werbung von Web 2.0 Diensten, das mit gemischten Gefühlen in der Blogosphäre angenommen wurde. Hier ist das Ergebnis der nicht-repräsentativen Umfrage:
Zumindest die Web 2.0 Gemeinschaft oder vielleicht auch nur die Leser der Blogs, die die Umfrage verlinkt hatten, ist dem „Pampern“ aufgeschlossen. Die Mehrheit der Teilnehmer spricht sich sehr positiv für den Empfang von Briefkasten-Werbung in personalisierter Form aus, so dass die zuletzt aufgestellten Behauptungen dem Ausgang der Umfrage entsprachen. Amüsant waren dabei mit einem leichten Beigeschmack die folgenden Antworten unter dem Punkt „Sonstiges“, die sicherlich den einen oder anderen zum Schmunzeln animieren werden:
Wie gesagt – eine echte empirische Studie wird ganz andere Ergebnisse hervorrufen, jedoch würde dabei der Fokus auf die Web 2.0 Gemeinschaft nicht mehr gewahrt sein. Ganz persönlich freue ich mich auf gut gemachte, personalisierte Briefkasten-Werbung – aber nicht auf standardisierte Informationsschreiben oder den echten unpersönlichen Briefkasten-Spam… ;)
Nachtrag Hmmm. Für alle Statistikfans da draußen muss angemerkt werden, dass sich anscheinend ein kleiner Rundungsfehler in der obigen Grafik eingeschlichen hat, die ich als Screenshot von Polldaddy gezogen habe… sowas auch. ;)
Die T-Shirt-Blogger und die Devotionalien
Blogkultur, MarketingNachdem TeNo und zahlreiche andere Web 2.0 Unternehmen einige Werbeaktionen gefahren haben, reiht sich ekaabo mit einer Geschenkaktion in die Ruhmeshalle der webzwonull Verführungen ein:
Cool! Das ist natürlich absolut nice und for free! Perfekt für jede Werbeschlampe und jeden, der einfach Bock auf Freebies aus dem Spreadshirt Shop von ekaabo hat.
SektionEins: Security für Web 2.0 Applikationen
WebDer Schwerpunkt der neuen Firma wird die Durchführung von Security Audits sein, die mittlerweile für jede neue Webanwendung auch vor dem öffentlichen Start oder dem Verlassen einer Beta-Phase eine Pflicht darstellen um die User und ihre Daten vor ungewollten Zugriffen schützen zu können. Security wird ja gerade bei Web2.0 Applikationen immer wichtiger, zumal sich SektionEins nicht nur auf PHP beschränkt sondern auch beliebige Webapplikationen prüft – egal ob Java, Ruby oder was auch immer an Software eingesetzt wird.
SektionEins startet dabei mit interessanten Bestandskunden aus dem Finanz- und Hosting-Bereich ebenso wie aus dem Web2.0-Startup-Bereich. Für die Ausgründung des erfolgreich laufenden Bereichs bei MAYFLOWER wird MAYFLOWER zusammen mit Stefan ein ziemlich großes Rebranding fahren, das Stück für Stück in den nächsten Tagen und Wochen insbesondere für Chorizo durchgeführt wird. Bereits schon jetzt kann man sich für den Launch der Webseite registrieren – man darf also wirklich gespannt sein auf das, was MAYFLOWER und Stefan auf die Beine stellen werden.
Nachtrag: Kurz etwas korrigiert und aufs blog.thinkphp.de verlinkt ;)
cellity mit kostenlosen SMS
WebJetzt startet cellity mit der neuen Dienstleistung freeSMS als kostenlosen SMS-Versand mit ihrer Handy-Software.
Die einzigen dabei anfallenden Kosten sollen lediglich die Gebühren für die Datenübertragung sein, so dass man sich ziemlich einfach an der Gebührenstruktur der eigentlichen Netzbetreiber vorbei kommt. Sobald ich mir ein Mobiltelefon zulegen werde, dass sich über JAVA mit dem cellity-Client verständigen kann, werde ich mit Freuden die Software und dabei auch insbesondere das cellity freeSMS nutzen. Sollte ein Empfänger einer cellity freeSMS noch nicht den Client nutzen, erhält dieser eine Benachrichtigung für einen kostenlosen Download bei cellity und kann die SMS anschließend abrufen.
WordPress Theme gesucht
DesignIm Moment suche ich ein WordPress Theme, das sowohl im Contentbereich als auch in der Sidebar jeweils zweispaltig aufgeteilt ist. Natürlich werde ich das Theme noch für die entsprechenden Zwecke anpassen, aber wer zufällig ein solches Theme kennt… ich freue mich auf eine kleine Unterstützung in der Suche durch die Leser des Blogs. Meiner Meinung nach finden sich bereits gute Beispiele für solch ein Theme in der Readers Edition und in der BZ Köln, aber ich möchte ja dort nicht einfallen und wie die Heuschrecken ein Theme abgrasen. ;)
P.S.: Die WordPress Instanz der Readers Edition benötigt wohl dringend ein Update. Hallo Blogform, 2.0.2!?
Das neue Plazes mit der closed Beta
Social MediaSeit heute Abend ist Plazes in eine closed Beta gegangen und es gibt einiges zu sehen. Man kann ohne große Umschweife seine eigenen Plazes über ein Webfrontend in die Datenbank laden ohne den Plazer-Client zu nutzen. Das ist ein wesentlicher Fortschritt! Ich habe kurzerhand die Heimadresse hier in Köln in der Testdatenbank angelegt.
Man kann außerdem bestimmen, ob man an der angelegten Location bereits schon in der Vergangenheit war oder erst in der Zukunft sein wird. Das ganze ist dann spielerisch damit gepaart, dass man ein bisschen Social Chatting betreiben kann und der Welt mitteilen darf, was man dort überhaupt zur Zeit macht. Sowas erinnert wirklich stark an Twitter, was genau das Social Chatting verkörpert, jedoch bisher kaum an geobasiertes Tracking der Beiträge anknüpft – außer über Mashups. Vielleicht entwickelt sich jedoch auch etwas in diese Richtung, wenn die mobilen Anwendungen von Plazes auf den Endgeräten ihren Einzug feiern können.
Von der Idee des Sneak-Previews war ich begeistert. Die Umsetzung war absolut richtig und auch die Freigabe aller selbst zu erstellenden Screenshots war durch den Status „blogbar“ gegeben. Ob es einem nun gefällt, was Plazes ist und was man damit machen kann, ist aber ein anderes Thema. Der Spaß ist dann komplett verfolgbar und der webzwonullig begeisterte Mensch wird alles andere als geheim leben – nämlich genau nachvollziehbar, verfolgbar, identifizierbar. Wer’s braucht, dem sei jetzt mit Plazes geholfen. Man sollte immer wissen, wann man den Plazer ausmacht… es gab ja schon Geschichten von einigen Herren, die in anderen Locations getrackt wurden als wie sie es angegeben hatten. Oha! ;)
Das Logo selbst kürt ein ganz neuer Slogan: Right Plaze, Right People, Right Time prangert als Claim direkt unterhalb des bekannten blauen Kreuzes. Ganz nett sogar, das alles richtig ist. Der Ort, die Leute, die Zeit – alles kann stimmen, muss es aber nicht immer in jedem Fall…
Nachtrag: .dean hat im Chat
gemotztdarauf hingewiesen, dass man ja alles geheim halten kann, indem man mit ca. 2-3 Klicks in den persönlichen Einstellungen bei Plazes die Optionen der Privatsphäre so einstellt, dass nur die Kontakte sehen wo man zu einem spezifischen Zeitpunkt war. Das ist natürlich ganz geschmeidig, aber total irrelevant, wenn man einen Seitensprung in einer Beziehung macht. Na dann mal viel Spaß… haha!Go Ute, Go Ute!
Social MediaAllen neuen Mitarbeitern, vor allem dem Moe, und auch natürlich dem Qype-Geschäftsführer Stephan Uhrenbacher wünsche ich alles Gute. Ich werde auch weiterhin fleissig (sofern die Zeit immer dazu da ist) auch bei Qype ein paar Rezensionen machen. Auch ist es für mich immer wieder spannend zu sehen, in welche Richtung sich Qype weiterentwickeln wird. ;)
Google Redesigned
BlogkulturIch mag es vielleicht nicht, da es mich eher an ein webzwonulliges Design erinnert – was zu Google meiner Meinung nach überhaupt nicht passt. Der Header ist neu, ein paar Funktionen on top, und schon bloggt auch die halbe Blogosphäre darüber. Tralalala… wie hübsch. Seht selbst bei google.com und vergleicht mit google.de.
Amazon startet mit DRM-freien MP3
MedienWas für eine Nachricht für Christi Himmelfahrt: Amazon wird in absehbarer Zeit DRM-freie MP3s anbieten. Einer der größeren Partner ist EMI, die bereits vor einigen Monaten den Wegfall des DRM in Kooperation mit Apple angekündigt hatten. Bei Amazon sollen sämtliche MP3s auf allen Endgeräten abspielbar sein und ebenfalls auf selbstgebrannten CDs archiviert werden können.
Dieser Schritt ist für die Musikindustrie sicherlich bedeutend und vielleicht sogar auch auf eine gewisse Art und Weise erschreckend. Der größte Gegner der digitalen Musikkultur hat eingesehen, dass der Kampf gegen den zum Verbrecher erklärten Kunden auf lange Sicht hin nicht erfolgreich ist.
Persönlich habe ich auf den Kauf von Musik schon seit geraumer Zeit verzichtet, da viele CDs auf meinem CD-Player nicht mehr abspielbar waren – selbiges gilt auch für DVDs, die auf den Geräten von 1998 etwas schleppend oder überhaupt nicht abspielbar sind. Ich wünsche mir daher neben den DRM-freien MP3s auch wieder koperschutzfreie Tonträger. Schließlich sind die Fans und die Menschen mit gutem Musikgeschmack als Abnehmer ja keine bösen Buben, sondern zahlende Kunden – die aber bisher immer wieder zurückstecken müssen was Qualität, Leistung und Preis beim Kauf einer CD oder DVD angeht.