Mike Schnoor
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Jaiku zeigt Präsenz

Blogkultur, Microblogging

Alle Welt redet von Twitter – auch ich kann mich da kaum verwehren. Aber weil Twitter ein paar Nachteile in Hinblick auf die Geschwindigkeit hat, suche ich natürlich auch nach Alternativen zum digitalen Exhibitionismus.

Gerade heute zeigt sich Jaiku von einer sehr positiven Seite. Es ist nicht so stark bevölkert wie Twitter, und demnach auch vergleichsweise schneller bei der Ladezeit. Also schnell gehandelt und ein Profil erstellt nur um davon überrascht zu werden, dass man seine eigenen RSS Feeds in Jaiku einpflegen kann. Das kann man bei Twitter nicht.

Doch im Prinzip ist Jaiku auch nur ein Dienstleister, bei dem man sich darüber informieren kann, was man gerade macht. Ebenfalls stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung, man kann sein Avatar Bild und den jeweiligen Ort auswählen, von dem man gerade schreibt – und es ist genau wie twitter nur ein wenig schöner, runder und schneller. Alle Nachrichten kann man wie bei Twitter per Handy erhalten – und meiner Meinung nach ist das überzeugenste Argument für Jaiku, dass man eben die RSS-Feeds einbauen kann.

20. März 2007/von Mike Schnoor
Schlagworte: Chat, Jaiku, Microblogging, Social Media, Social Network, Social Zombies, Twitter, Web 2.0, Zwitschern
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-03-20 21:30:132013-11-20 07:53:00Jaiku zeigt Präsenz
9 Kommentare
  1. Markus sagte:
    20. März 2007 um 21:53

    die Kommentarfunktion bei jaiku halte ich auch für extrem praktisch.
    Twitter zerpflückt das viel zu sehr.

  2. Markus sagte:
    20. März 2007 um 22:10

    (schonmal so abgeschickt, gibts hier so einen spamschutz durch javascript?)

    der interessanteste Unterschied zu Twitter ist imho, dass jeder Eintrag in Jaiku kommentiert werden kann.
    Bei Twitter verwirren die „Antworten“ immer sehr, wenn man nicht alle anderen in der Freundesliste hat. Umständliches Rumklicken ist dann angesagt.

  3. Mike Schnoor sagte:
    20. März 2007 um 22:27

    Ja, es gibt einen Spamschutz. Ich fange die aber auf und gebe die Kommentare manuell frei.

    Die Kommentarfunktion habe ich noch nicht entdeckt – erstaunlich! ;)

  4. Timo sagte:
    21. März 2007 um 19:02

    Ja, Mike, die RSS-Funktion bei Jaiku ist sehr sehr praktisch. So könnte man ganz einfach einen Account anlegen, der nur das tut: RSS-Feeds sammeln ;-). Vielleicht kann Oli ja mal so eine Liste mit allen seinen Blogs anlegen.

  5. Klaus Eck sagte:
    29. Mai 2007 um 21:38

    Hallo Mike,

    gerade habe ich auch Jaiku für mich entdeckt, die Kommentar- und RSS-Funktionen sind wirklich spannend. Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

    Gruß,

    Klaus

  6. Mike Schnoor sagte:
    29. Mai 2007 um 22:11

    @Klaus – Jaiku ist mein persönlicher Geheimfavorit unter allen Social Chatsystemen. Zwar poste ich regelmäßig via RSS sämtliche Informationen rein, jedoch kommt das Chatten bzw. der Nachrichtenaustausch primär mit Twitter zustande. Vielleicht ist dabei auch die größere Usermenge bzw. der „Freundeskreis“ ausschlaggebend – ca 130 Followers bei Twitter vs. 20 auf Jaiku…

Trackbacks & Pingbacks

  1. Copyskandal: Deutschland vs. Frankreich - MikeSchnoor.com sagt:
    2. Juni 2007 um 09:44 Uhr

    […] eigentlich auf, wenn durch den Erfolg von Twitter als gute Idee fast jeden zweiten Tag ein neuer (noch besserer) Klon auf die Beine gestellt wird? Das ist doch unerheblich – der Erfolg sollte dabei gegönnt […]

  2. MacTVs Blog » Twitterwamadufrazr Jaikutexteln sagt:
    17. April 2007 um 13:54 Uhr

    […] Blogeinträge zum den Themen: Twitter – Frazr – Wamadu – Jaiku und texteln Tags: Internet […]

  3. Twitter, Jaiku, Frazr und Texteln - MikeSchnoor.com sagt:
    10. April 2007 um 20:39 Uhr

    […] Es gibt das Original und seine Klone: Twitter als erfolgreiches Hypemedium wird von Frazr und Texteln idealtypisch kopiert. Jaiku war und ist kein Klon, da Jaiku originärer als Twitter durch die ziemlich genialen RSS Implementationen her kommt. Aber man muss sich natürlich selbst sein eigenes Urteil darüber bilden. […]

Kommentare sind deaktiviert.

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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