Mike Schnoor
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Die Web-Piraten 2.0 vom StudiVZ

Blogkultur

Eigentlich fand ich die Idee damals sehr schick, dass ich eine inhaltliche Trennung von beruflichen Kontakten via OpenBC auch von den studentischen Kontakten mit dem StudiVZ durchziehen konnte. Die ersten Probleme schlugen natürlich auch auf, es waren jedoch rein technische Gründe weshalb diese Serverproblemchen zu Buche schlugen.

Dann aber änderte sich alles von Grund auf, seitdem ich merkte, dass das StudiVZ ein deutscher Facebook Clone ist. Die dazugehörige Kollerkommunikation als ein quasi PR-Gau fand diese Woche statt.

Doch jetzt schlägt so langsam das Domaingrabbing dem Faß den Boden aus: StudiVZ sicherte sich Unister.at und StudyLounge.co.uk – die Domains der mehr oder minder direkten Mitbewerber auf dem Markt. Sind das jetzt die neuen russischen Verhältnisse oder doch nichts anderes als Machenschaften der Web-Piraten 2.0? Mein StudiVZ-Profil habe ich bewußt mit Trashdaten gefüllt, da ich bedenken um die Datensicherheit meiner auf mich persönlich auswertbaren Informationen habe.

2. November 2006/von Mike Schnoor
Schlagworte: Blogs, Community, Copycat, Copythief, Datenschutz, Datensicherheit, Kommunikation, Public Relations, Social Media, Studium, StudiVZ, Web 2.0
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2006-11-02 10:37:182026-06-06 12:48:56Die Web-Piraten 2.0 vom StudiVZ
17 Kommentare
  1. Henry sagte:
    2. November 2006 um 14:11

    Ich fürchte Du hast recht: Russische Verhältnisse. Nur schade, dass der Erfolg vermutlich nicht von langer Dauer sein wird. Vermutlich wird auch denen bald das Geld ausgehen. Da lob ich mir die Amis: Die bringen wenigstens ordentlich finanziell ausgestattete Start-Ups zu wege….

  2. Matias sagte:
    2. November 2006 um 17:19

    Also das letzte was denen ausgehen wird, ist das Geld…
    Vielleicht ist das ja gerade das Problem. Sie haben gut Venture Capital bekommen und denken, nun können sie sich alles erlauben.
    Diese Portion unpassende Arroganz könnte das Projekt killen.

  3. pip sagte:
    2. November 2006 um 19:08

    Wirklich traurig, eigentlich ein Beispiel dafür, wie man trotz geschenktem Business Model, guten Business Angels und dankbaren Usern alles versemmeln kann.

  4. NCC sagte:
    3. November 2006 um 18:25

    Was soll ich sagen, ich hab es erst heute erfahren und war so erschrocken, dass ich auch einen Eintrag in meinem Weblog dazu verfassen musste um die Welt aufzuklären.

  5. Rob Vegas sagte:
    3. November 2006 um 22:28

    wollte mir vor ein paar wochen aus spass azubivz sichern, aber war leider schon wech ^^

Trackbacks & Pingbacks

  1. Holtzbrinck: Das kommt mir nicht ins Verzeichnis - Sajonara.de - Internetmagazin sagt:
    20. Februar 2008 um 14:47 Uhr

    […] uns das die Bonkerfritzen wohl nicht können. – In Vergessenheit geraten soll außerdem nicht das Domaingrabbing aus jenen Tagen. StudiVZ registrierte wild Domains, die dem Namen nach eindeutig zu direkten […]

  2. MikeSchnoor.com - StudiVZ im Zentrum der Macht? sagt:
    30. Dezember 2007 um 13:42 Uhr

    […] neue Zentrum der Macht – von und mit Kommunikationsproblemen, Datenschutzbedenken, Machenschaften, Piraterie, Gruscheln und sogar schon […]

  3. MikeSchnoor.com - StudiVZ ist Facebook Clone sagt:
    30. Dezember 2007 um 13:42 Uhr

    […] Die Darstellung des Völkischen Beobachters, StudiVZ im Zentrum der Macht, Vorwürfe zum Domaingrabbing und Piraterie, Kommunikationshemmnisse, Klonen und “Server Problem Chen” und die jüngste […]

  4. Netzjustiz « Sammeljurium.de sagt:
    15. November 2006 um 21:15 Uhr

    […] Was passieren kann, wenn man die Netiquette verletzt, kann man eindrucksvoll bei Basic Thinking sehen: StudiVZ wird dort des Software-Diebstahls und Domaingrabbings bezichtigt. Das Blog ist wichtig genug, dass einer der Gründer bereits nach einer guten Stunde zum Beitrag Stellung nimmt. In bisher 37 Kommentaren und Trackbacks wurden weitere Kritikpunkte genannt (Löschen unerwünschter Kommentare auf der Firmenwebsite und Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit) und auf andere kritische Beiträge verwiesen. Besonders ausführlich (aber leider auf englisch): Karsten Wenzlaff. […]

  5. Kasi-Blog » Blog Archive » StudiVZ Encyclopedia - the most complete summary (until now) sagt:
    15. November 2006 um 05:52 Uhr

    […] As mentioned above, StudiVZ has already expanded into four other countries. Despite the fact that StudiVZ does not plan to expand into Austria or the UK (since Austrian and Swiss Students are using StudiVZ as well, and British Students are using facebook), StudiVZ has registered the domains for their competitors in UK and Austria (such as Unister.at or studylounge.co.uk). Many bloggers see the usage of competitor’s domaines as illegal and bad company behavior – even though it is apparently wide-spread (see unfehlbar.net, Robert Basic, Jörg-Olaf Schäfers, Sichelputzer, Blogdoch, Ditt es). […]

  6. Notizblog » Von Blogistan zu Wikistan sagt:
    14. November 2006 um 09:55 Uhr

    […] [11] Genaueres bei mikeschnoor.com […]

  7. NYblog » Blog Archive » StudiVZ. sagt:
    12. November 2006 um 21:10 Uhr

    […] Die deutsche Konkurrenz, die ebenfalls im Ausland aktiv ist (und das viel erfolgreicher) wird mit Methoden bekämpft, die nach sowohl nach deutschem wie auch internationalem Wettbewerbsrecht bedenklich sind. Um es einmal vorsichtig auszudrücken. […]

  8. pop64.de | Hamburg vs. Berlin Blog » StudiVZ Hamburg vs. Berlin sagt:
    12. November 2006 um 13:50 Uhr

    […] MikeSchnoor.com » Die Web-Piraten 2.0 vom StudiVZ […]

  9. + Blog`N`Roll + » Blog Archive » …und täglich grüßt….das StudiVZ! sagt:
    9. November 2006 um 17:26 Uhr

    […] https://mikeschnoor.com/2006/11/02/die-web-piraten-20-vom-studivz/ […]

  10. MikeSchnoor.com » Voelkischer Beobachter und StudiVZ sagt:
    9. November 2006 um 11:23 Uhr

    […] Es gibt Sachen, die macht man einfach nicht, und diese Sachen kann und möchte ich nicht mehr kommentieren. Aber es brennt so unglaublich auf der Zunge, denn so etwas ist böse und abartig, aber gleichzeitig auch dumm und dämlich: Wie Jörg-Olaf Schäfers zu berichten weiß, ist einer der Gründer vom StudiVZ maßgeblich für die Domains voelkischer-beobachter.de und voelkischerbeobachter.de verantwortlich. Mir scheint, dass die Registrierung der Domains und die Verbreitung eines an das Propaganda Blatt der NSDAP die jugendliche Naivität eines jungen Geschäftsführers wiederspiegelt. Die Samwer Brüder haben oder werden ihm wohl noch gehörig den Kopf dafür waschen. Trotzdem – viel Erfolg Jungs… vielleicht kommt sowas ja auf internationalem Sektor noch an? Hier nämlich irgendwie gar nicht. […]

  11. Kasi-Blog » Blog Archive » StudiVZ - The glamour is fading (or a chronic on how lack of PR can ruin a good idea) sagt:
    5. November 2006 um 17:18 Uhr

    […] In any case, StudiVZ is expanding into other countries like France, Poland, Italy and Spain. They are not expanding into UK and Austria (which makes no sense, since Austrian students use StudiVZ, UK students use Facebook). But StudiVZ has reserved the domains for some of their competitors in UK and Austria – which has drawn a huge amount criticism. Using domaines such as Unister.at or studylounge.co.uk is regarded as illegal and bad company behavior by many bloggers (see unfehlbar.net, Robert Basic, Jörg-Olaf Schäfer, Sichelputzer) StudiVZ founder Michael Brehms apologized at Jörg-Olaf Schäfer’s blog and at Robert Basics’s blog but this again draws new criticism ( see the comment by Notizblog). […]

  12. Kann BITTE jemand das studivz.net kaufen? sagt:
    2. November 2006 um 19:23 Uhr

    […] Wirklich traurig, wie man die Top-Startvorraussetzungen (kostenloses, geprüftes Geschäftsmodell, guter Business-Angel, dankbare und sozial-geile Community) so schlecht nutzen kann und durch Inkompetenz, schlechte Manieren und Arroganz alles verspielt. […]

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