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Das Deutsche StartUp wevent hat einen amerikanischen Copycat! Seit mehreren Monaten ist wevent.org das ultimative Tool für Events. Mashable berichtet heute darüber, dass ein „neues Startup“ wevent.com in den USA am Start ist. Sorry, that’s a cheap US-Copycat!

This one is the real wevent!
'Wevent - The German Original' von Sichelputzer

 

Here’s the clone!
And surprisingly, this one is the new startup from overseas. Sorry. You’ve just been disqualified.
'Wevent - The US Clone and Copycat' von Sichelputzer

Irgendwie finde ich die Jungs von wevent.org viel sympathischer als Andy Hin und Cory Liu mit ihrem Andory Internet Ventures Inc. – US COPYCATS! So schauts aus.

Ein kleiner aber feiner und dadurch aufschlussreicher Artikel von Phil von Sassen zeigt auf, dass der bekannte Vorwurf von „Copycats“, dem Nachahmen einer Idee, insbesondere bei Unternehmenswebseiten eine ganz peinliche Nummer werden kann:

It is easy to reach us. E-mail works. Voicemail works. […]

Wie man die Samwers als European Founders erreicht, lässt sich einfach bei der Webseite von Sequoia Capital abschauen. Das wäre ungefähr so, als wenn die Texte von Havanna Club bei Bacardi genutzt würden. Aber was soll man sich darüber noch aufregen – es amüsiert doch irgendwie nur noch die Medienbranche! :)

Wieso regt sich die ganze Welt eigentlich auf, wenn durch den Erfolg von Twitter als gute Idee fast jeden zweiten Tag ein neuer (noch besserer) Klon auf die Beine gestellt wird? Das ist doch unerheblich – der Erfolg sollte dabei gegönnt werden, wenn etwas bestehendes in einer neuen Form mit vielen besseren Möglichkeiten die Nutzer begeistert.

Dabei sind es aber die vielen anderen kleinen Dinge, die unglaublich dreist kopiert werden. Webseiten Layouts und Themes werden für sich beansprucht. Ein Beispiel für einen dreisten Copyskandal eines WordPress Themes ist der jüngste Fall, in dem das Layout von pl0g nahezu 1:1 kopiert wurde.

 

Links sieht man das Original und rechts die Fälschung von piex.free.fr (zur Strafe auch unverlinkt)! Das ist wirklich mal Deutschland vs. Frankreich in Reinform! Ich finde den Mangel an eigener Kreativität von diesem „piex“ absolut bemitleidenswert… [via Franz in Skype]

Dieses Bild zeigt die unverblümte Wahrheit und ich werde es kommentarlos bloßstellen: Das Layout und die Idee von Darren Rowse (Problogger.net) hat anscheinend ein gewisser Stefan Julius (http://tips4blogger.eu/unverlinkt) eiskalt „übernommen“.

This image shows the ultimate truth and I will expose it without further comments: The layout and idea of Darren Rowse (Problogger.net) has been boldly „taken over“ by Stefan Julius (http://tips4blogger.eu/ – unlinked).

Irgendwie eine sehr interessante Idee, die mir Jan grade per Mail durchschickte. Das StudiVZBoykott.net ist gegen:

  • fragwürdige Geschäftsmethoden
  • merkwürdige Geschäftsbedingungen
  • Pressesprecher, dem es um die Nutzer geht
  • den gläsernen Studenten
  • Imitation – und das im Land der Ideen

Nur mit der dritten Formulierung bin ich nicht ganz einverstanden, denn als Mitarbeiter in einem Unternehmen muss man sich doch um die Nutzer engagieren. Ich glaube jedoch, dass mit obiger Formulierung eher die Tatsache gemeint ist, dass es sich nur um die „Nutzerdaten“ dreht. Ein kleiner, aber gravierender Unterschied also. Ich bitte dies zu berücksichtigen.

…ist mittlerweile uninteressant. Abgelutscht, ausgelutscht, den Medien zum Fraß vorgeworfen. Der erste Konsenz vom Barcamp ist diese Parole an die Blogosphäre: Klappe dicht – wer schon jetzt am Boden liegt, sollte nicht mehr getreten werden.

Wenn das die Weihnachtskarten vom StudiVZ sind, laufen dann auch die Server mit der weihnachtlichen Lebkuchen Engine (TM)?

Nebenbei hat es einen „amüsanten“ Kommentar zu den aktuellen StudiVZ Thematiken gegeben, der vom Autor anscheinend selbst gelöscht wurde. Sehr provokativer Inhalt, den ich natürlich per E-Mail sofort erhalten habe. Es geht ja nix über Kontrolle.

Im StudiVZ kann man wunderbar nachverfolgen, wer auf dem Profil war. Ich war ein wenig überrascht von der Liste der Besucher meines Profils. Was dort für ein Fake-User unterwegs war zeigt der Zoom auf das Bild – mit Vorsicht zu genießen! Ob da jemand dahinter steckt, oder doch nur ein wichtiger Spammer, der das StudiVZ als ideale Plattform für wilde Selbstdarstellungen nutzt? Der Name „Cosimar Bingeil“ hat jedenfalls eine eindeutige Botschaft zu vermitteln… ;)

Gewisse Schritte mache ich höchst ungern, doch einige Sachen sind mir nicht ganz geheuer. So ist es auch beim StudiVZ durch die langwierige Geschichte letztendlich nur noch eine Frage der Zeit, bis ich meinen Account lösche und die Daten mit einem Klick terminiere. Doch was muss ich auf der Seite lesen?

Muss ich noch eine E-Mail schreiben, um mich abzumelden?
Nein, einfach auf „Meinen Account löschen“ klicken, es ist dann keine weitere Aktion mehr deinerseits notwendig. Bitte beachte, dass es aus technischen Gründen bis zu 48 Stunden dauern kann, bis alle Daten gelöscht sind.

Welcher technische Grund hält von einem ganz normalen „DELETE FROM table WHERE used_id = abcdef“ – inklusive sämtlicher Tabellenverweise- und dem Löschen von irgendwelchen Bild- oder Textmaterial auf Dateiebene ab? Sorry, aber braucht man die 48 Stunden, damit meine sensiblen Kontaktdaten noch in einer Exceltabelle gesichert werden und schleunigst an ein windiges Marketingunternehmen geschickt werden? Schämt euch. Ich kann dem nichts mehr abgewinnen.

Ich brauche nichts mehr zusammenfassen. Das tut Technorati und Google mittlerweile tausendmal besser als jeder von uns erlesenen Blogautoren, die ihren Teil zu der kommunikativen Misere im StudiVZ beisteuern wollen. In den vergangenen Tagen und Stunden hatte ich durchaus wichtigere Sachen zu tun, als mich mit dem PR-Gau mit Kollerkommunikation des StudiVZ zu beschäftigen. In den Gesprächen mit einigen Bloggern und namhaften Personen des Web 2.0, aber auch mit aus dem privaten Leben stammende Personen war die Meinung glasklar: Die Plattform und die Personen des StudiVZ winden sich auf dem Boden und zucken wohl noch zum letzten Mal. Die stattgefundenen Entgleisungen kann niemand wieder gut machen.

Doch fragen wir uns einmal lieber, warum dieses Thema die Massen derartig polarisiert. Meiner Meinung nach liegt der einzig und alleinige Grund dahinter, dass man mit dem Namen „Samwer“ etwas böses vermutet. Samwer steht für Jamba, und das Unternehmen ist jedem ein Dorn im Auge, der sich durch die Klingeltöne, die Werbung und eventuelle Abzock-Methoden der Vergangenheit belästigt gefühlt hatte. Der Gründer des StudiVZ Ehssan Dariani ist aber in der ganzen Diskussion derjenige, der von allen Richtungen her mit Breitseiten zugeschossen wird. Kommunikationsprobleme, Datenschutzprobleme, Stalkingprobleme, Technikprobleme – Probleme für einen Mann und sein Team. Das sind Sachen, die leider Gottes Willen im Voraus geregelt werden konnten, oder genau dann, wenn sie eintreten – nicht jedoch Wochen später. Die ideologischen Probleme mal ganz außen vor gelassen, muss also festgestellt werden, dass Ehssan Dariani nur eine Marionette ist – dessen feine unscheinbare Fäden zwar immer wieder gezogen wurden, aber denen er sich leider entrissen hatte und loskollerte.

Wie Matias es richtig sagt, gibt es weitaus bessere und andere Web 2.0 Unternehmen, die diese Aufmerksamkeit benötigen. Explizite Namen braucht man ja eh nicht nennen, wenn man weiß, dass das Herz für diese und anderen Unternehmen schon allein durch die tägliche Schreibe schlägt.