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Derzeit mischen Philipp Friesen und David Keuenhof von popula heute die deutsche Blogosphäre mit ihrem neuen Video auf. Viele Blogger sind auch in dem Video zu sehen – na dann viel Spaß!


Link: sevenload.com

Mit ihrem neuen „The Early Adopter Song“ bewerben sie ihr neues Startup mit lautem Gesang. Ob popula gegen venteria (ehemals wevent) antreten kann, bleibt jedoch abzuwarten. :)

Maulepaule hat es erwischt. Sein Kommentar war einfach unpassend zum Thema. Außerdem wurden verschiedene Schimpfwörter im Kommentar geäußert, die keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Freche Wortwahl gepaart mit unterirdischem Unmut über das was geschrieben wurde. Öffentlichens Rotzen in Blogs. Das hasse ich wie die Pest. Keine konstruktiven Diskussionen. Nur duch das Ego der Kommentatoren geprägte Verbalschlacht. Die Welt braucht das nicht. Macht doch euer eigenes Blog auf, wenn ihr etwas mitzuteilen habt. Könnt ihr aber nicht, da das für den schnellen Motzalarm von Maulepaule wohl nicht genügend Effekt hat.

Ganz ehrlich und direkt gesagt: Es interessiert mich und die Mehrheit der Leser eines Blogs einfach nicht, was sich einige wenige namenslose Nicknames mit windigen E-Mail Adressen erlauben, wenn die Diskussionen von Gepflogenheit in einen tiefen Abgrund auf emotionaler und rein individueller Ebene abwandern. Egal wo das passiert – ob in privaten Blogs, in Corporate Blogs, in professionell betriebenen Blogs, in Wissensblogs, in Fachblogs, in sonstigen Blogs – ach warum auch. Niemand hat das Recht auf verbale Ausrutscher und Beleidigungen in einem fremden Hoheitsgebiet. Wie heißt es so schön? Mein Blog ist nicht dein Blog.

Wer dann noch ankommt und etwas von „Wann wird der ***** Kommentar freigeschaltet?“ fragt, landet aber ganz flott auf der Blackliste. Das sind die ärgerlichen Kehrseiten von Kommentaren, aber ganz abschalten kann man das einfach nicht – obwohl man es sich manchmal wünscht. :)

Nach fast einem halben Jahr ist der Web 2.0 Film endlich in den deutschen Kinos der deutschen Blogosphäre angelaufen.

Link: sevenload.com

Die 35 Minuten bieten intensiven Genuß für Szenekenner und Neueinsteiger in die Web 2.0 Szene von Deutschland. Anhand von einigen bekannten Gesichtern versuchen die Macher des Films die Beweggründe für Web 2.0 und natürlich die Strategien der beteiligten Akteure transparent zu machen. Interview-Statements erklären die Geschichte und den Wandel von Web 2.0 und bieten einen Einblick in das Umfeld der Macher von Web 2.0 Plattformen.

Deutschland twittert und ist stolz darauf. Die neuen Deutschen Twitter Charts gibt es beim Popkulturjunkie.

sevenload wird neu. Alles neu. Alles anders. Was ich hier bereits sehe sieht richtig cool aus und befreit einfach vom mittlerweile sehr alten sevenload. In Kürze können alle Nutzer in den Genuss kommen – das wird richtig cool!

Die Community und die Sendungen der sevenload Kanäle werden unglaublich interaktiv miteinander verknüpft, neue Funktionen vertiefen einfach alles miteinander und zueinander mit dem neuen sevenload 3.0 – heftig. Als nicht-Techniker ist das für mich wieder eine spannende Nacht, in der wir alle gemeinsam viel prüfen, testen und ausbalancieren, bevor der Schalter umgelegt wird.

Ein ausführliches Interview von DWDL mit Ibo sowie einen Bericht in der aktuellen W&V gibt es auch zum schmökern. Spannend, spannend, spannend! Und viel „Jolt“ und „Red Bull“ haben wir auch um alles durchzustehen.

Die Welt ist im Web 2.0 mehr als nur eine Social Community oder Social Network. Die Idee seine eigenen Inhalte zu publizieren und mit einer weltweiten Gemeinschaft zu teilen liegt in uns allen – wir haben seit den letzten Jahren der Welt den User Generated Content beigebracht. Und mittlerweile stellt man fest: Die Leute lesen, sehen, nutzen und konsumieren genau das, was man zur digitalen Feder bringt, mit seinem Objektiv einfängt oder mit einem Mikrophon aufnimmt.

Der Kern liegt dabei im Bloggen – und nicht direkt in jeder Medienform: Text ist das einfachste, was man maschinenlesbar und damit durchsuchbar für jeden Nutzer im Internet darstellen kann. Tags helfen zwar Bilder, Podcasts und Videos durchsuchbar zu machen, doch das geschriebene Wort ist derzeit das Benchmark der Gefühle, wenn es um den Kern von User Generated Content geht.

Immer öfter bemerke ich, dass verschiedene zumeist junge StartUps versuchen, eine Blogfunktion in ihr eigenes Konzept für die Partizipation der Nutzer und Kommunikation in der Community aufzunehmen. Aufgrund der vielen Bloghoster und Softwaresysteme, die mittlerweile die Entwicklung von einem einfachen Tagebuch zu einem komplexen Content Management System hinter sich gelassen haben, sehen auch viele Medienmacher einen Bedarf, die Idee des Bloggens in ihre eigenen Portale zu integrieren. In diesem Artikel möchte ich auf die damit verbundenen Nachteile eingehen.

  • Thematischer Zusammenhang: Eine Community hat eine bereits bestimmte Zielgruppe. Sportler können sich in Gruppen, Foren über Fotos und Videos austauschen und sich zu ihren Vereinen bekennen und Fangemeinden bilden. Aber sie haben im Idealfall als Web 2.0-Jünger bereits ein eigenes Blog gestaltet und brauchen kein eigenes abgespecktes Blog in der Sportler-Community.
  • Funktionalität: Ein social Chat wie Twitter braucht kein Blog. Ein Social Network wie XING oder Facebook braucht kein Blog. Ein Bilderhoster wie Flickr oder Ipernity braucht kein Blog. Eine Videosuchmaschine wie YouTube oder Dailymotion braucht kein Blog. Eine Social Media Platform wie sevenload braucht kein Blog. Ein Studentennetzwerk wie StudiVZ braucht kein Blog. Corporate Blogs ja, Blogs für alle Mitglieder lenken nur vom eigentlichen Nutzen der Community ab.
  • Leistung: Standalone Blogsoftware (WordPress, Movable Type, Serendipity, Typepad) sowie die meistgenutzten Bloghoster sind das Maß der Dinge. An die Software muss die für die Community integrierte Blogfunktion mindestens heranreichen. Wer sich auf einfache Überschrift, Text, Kategorien und vielleicht noch Tags beschränkt, kommt auf die Dauer nicht um das Abwandern der Nutzer herum. Eine schlechte Kopie einer Blogsoftware ist für die Community eine definitiv verlorene Sache.
  • Umgang: Einfach hinklatschen und nicht weiter betreuen ist für eine in die Community integrierte Blogfunktion der Tod. Wenn Trackbacks und Pingbacks nicht funktionieren, die Kommentare im Nirvana verschwinden – lieber gleich abschalten!
  • Inhalte: Die geschriebenen Inhalte gehören den Nutzern. Wenn Nutzer es wünschen, sollte Google ausgesperrt werden oder der Zugriff auf alle Daten des Blogs nur für angemeldete Mitglieder sichtbar sein. Auch die AGBs sollten für Bloginhalte der Mitglieder nicht vereinnahmend gestaltet sein. Wer externe Blogs integriert, sollte die Inhalte nur als Anreißer nehmen und auf das eigentliche Blog direkt verlinken.
  • Eierlegende Wollmilchsau: Eine Social Community ist alles andere als eine eierlegende Wollmilchsau. Zu viel Nutzen überfrachtet den Nutzer. Zu viel Funktion machen die Community funktionslos. Zu starke Abwanderung der Themen und Inhalte macht die Nutzer müde und überdrüssig. Schuster, bleib bei deinem Leisten!

Als Zusatz wollte ich ursprünglich auch darüber schreiben, wie man das Thema vom Bloggen auf seine eigene Plattform bzw. Community integrieren kann. Doch die wenigen hier genannten Kritikpunkte sind meiner Meinung nach bereits Grund genug, dass insbesondere neu geformte Web 2.0 Communities sich auf das Wesentliche konzentrieren sollten – und nicht das Bloggen nur um des Bloggens und des Web 2.0-Gedankens integrieren müssen. Die Blogfunktion von Communities erhöht zwar die Interaktion und Kommunikation der gesamten Nutzerschaft und bringt sicherlich mehr inhaltliche Tiefe in das gesamte Angebot, aber der Hauptbestandteil sind und bleiben immer wieder Kommentieren, Bewerten, Weiterleiten, Teilen und Konsumieren von Inhalten – in der Regel wird die Blogfunktion nur von wenigen Nutzern als aktive Schreiber angenommen.

Die Frage ist und bleibt: Wie seht ihr das eigentlich? Bringen Blogfunktionen in einzelnen Social Communities überhaupt das, was man von der verbreiteten Blogsoftware erwartet? Ist man als Betreiber einer Community fehlgeleitet, wenn man jetzt zusätzlich auch noch Blogs für die Mitglieder integrieren will?

Wir lieben es, wir hassen es, wir machen es doch 24-7 am Tag: Twittern! Nahezu jeder Blogger, fast jeder Gründer der Web 2.0 Szene, aber auch viele andere unbescholtene Internetnutzer haben ihren Spaß an Twitter. Kurze knappe 140 Zeichen im Browser oder über verschiedene API-Clients ins Netz geschickt, den Social Chat mit anderen zelebriert – so lässt es sich leben.

Nicht aber auf der re:publica 2008, die in knapp zwei Wochen an den Start gehen wird. Wie bereits Ute bloggt, muss man scheinbar bei der re:publica auf das Twittern verzichten. Stattdessen ist eine kostenpflichtige SMS Nummer zu verwenden, damit man auf der old-school Videowand mit dabei sein darf. Sind wir hier bei einer „Call-In-Show“ oder einer Messe, die durch entsprechend hochpreisige Sponsorengelder sowie finanzielle Unterstützung durch diverse staatliche Organisationen einen kulturellen Anspruch erhält? Das muss doch nicht sein, dass man bereits zahlende Besucher vom öffentlichen Twittern abhält, dafür jedoch Zahlemann&Löhne einführt… :)

Nachtrag: Die re:publica 2007 hatte ja die SMS Wand – nice, gut, ok. Nur wie es in dem oben verlinkten Blogeintrag sich las, ist eine kostenpflichtige SMS Nummer eine Mehrwertdienstnummer, die nicht zu den üblichen Telefontarifen oder Freikontingenten „einfach so“ zu nutzen ist… als Zusatzeinnahme der Veranstaltung. Mir ist es auch recht schnurz, ob die Leute SMS verfeuern oder nicht – nur gar keine „Twitterwand“ zu machen halte ich einfach für falsch. Twitter ist Web 2.0. Aber wenn der CCC sowieso den Netzwerkverkehr wie im letzten Jahr mitsnifft, hilft nur noch die WLAN Abstinenz und eine UMTS Karte. :)

Für ein Projekt suche ich einen sehr guten und zuverlässigen SEO Partner. Gerne eine Agentur, gerne einen Individualisten – und dabei ist es egal, ob es männliche oder weibliche Partner sind. Das Ziel der SEO Kampagne möchte ich hier nicht verraten, aber ich freue mich auf aussagekräftige Bewerbungen. Wer jetzt den Kontakt sucht und mich von sich überzeugen will, sollte jetzt zu mir den Kontakt aufnehmen. Und ganz klar, das ist keine echte Jobausschreibung oder ein Pitch, vielmehr stellt sich hier mit dem Blogeintrag ein alternativer Kommunikationskanal heraus, den es zu füllen gilt – das ist schließlich Web 2.0 – ich freue mich auf die Mails, denn es gibt viel zu tun…

Ich schreibe solche Zeilen eigentlich sehr selten, aber so langsam muss es sein. Ich bitte ebenfalls um Verständnis für meinen kleinen emotionalen Blogeintrag hier und einige Worte, die fallen werden – jedoch zwingt mich die aktuelle Lage in Tibet und der wiederholte Vormarsch von China, der jeglicher menschenrechtlichen Vernunft widerspricht, mich innerlich dazu aufzuschreien. Ich verabscheue solche unterdrückenden Maßnahmen.

Ihr machthaberischen Arschlöcher. Boykottiert China. Boykottiert die Olympischen Spiele in China. Kommentiert fleissig, verkündet die Kunde, schreibt Blogeinträge und beweist doch bitte, dass die partizipierende freie Stimme der Blogger zu etwas taugt! China hat es nicht verdient, die Olympischen Spiele auszutragen. Nieder mit Peking! Und blockt doch meine IP in China – ihr könnt die freie Meinung nicht unterdrücken! Die Politiker protestieren oder bekunden ihre Trauer, aber es wird nichts getan. Sobald es nachher um Medaillen, den Sieg und den Sport geht, ist aber alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen-Zeit – darauf habe ich keine Lust. Wenn man aktiv im Web ist und sich über „Burma“ aufregt, sollte man gerade dem an den Karren fahren, der das sportliche Fest der Menschheit austragen will, aber auf Unterdrückung und Völkermord im besetzten Nachbarland sich einen abwedelt. Pfui schämt euch, ihr chinesischen Politiker Machthaber.

Nun frage ich mich eigentlich noch – Wer schließt sich dem China Olympia Boykott an? Wer verzichtet auf die Übertragung im Fernsehen von den Olympischen Spielen? Wer verzichtet auf den Kniefall vor einer propagandistisch umgesetzten Welt? Ich hoffe, dass ich mit meiner Meinung nicht allein im Web 2.0 von Deutschland stehe… Danke.