Eine innovative App, die die flexible Nutzung von ÖPNV und anderen Mobilitätsangeboten vereinfacht und belohnt, ist der Gewinner der bereits im zweiten Jahr stattfindenden Smart Mobility Challenge an der Technischen Hochschule (TH) Köln. Am 5. November wurden jetzt in einer digitalen Veranstaltung die Ergebnisse der erfolgreichen Start-Up Gründung „Liquid Grid“ vorgestellt. Das innovative Bonus- und Vernetzungskonzept überzeugte nicht nur die Vertreter der TH Köln, sondern auch Vertreter der Initiative SmartCity Cologne der Stadt Köln. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und alle weiteren Teams aus den Masterstudiengängen der TH Köln, die an der Smart Mobility Challenge teilnahmen. Ein guter Grund, das Thema „Smart Mobility“ als Kernbestandteil der Digitalisierung in diesem Artikel näher zu beleuchten.
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In der vergangenen Woche zeigte eine Studie von Roland Berger und der Universität Münster auf, dass Digital Commerce für den stationären Handel eine Gefahr darstellt. Eine weitere Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos für die Gutscheinplattform deals.com behauptet sogar: Digital Commerce befindet sich auf einem Höhenflug und kann den stationären Handel in manchen Bereichen hinter sich lassen. Der direkte Vergleich beider Einkaufsvarianten zeigt dabei verblüffend auf, wie die deutschen Verbraucher im Grunde genommen sogar zu Einkaufsmuffeln werden.
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Wenn nicht schon in der Vergangenheit werde ich jetzt bestimmt mit diesem Blogeintrag die Aufmerksamkeit der USA erregen. Über die wunderbare presseagenturmäßige Verbindung von ots und PR Newswire kommen immer öfters Pressemitteilungen des U.S. Department of Homeland Security – oder auf gut bürgerlichem Deutsch „Heimatzschutzministerium“ herein. Dabei ist der Inhalt nahezu immer der gleiche Kram von einem Flugplatz in den Staaten und den schönsten zehn Fingerabdrücken, die man sich nur erdenken kann:
Heimatschutzministerium beginnt am [hier Flughafenname einsetzen] mit der Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von internationalen Reisenden
Begründet sind diese Maßnahmen, und dabei auch diese abstrusen Pressemeldungen zwecks reiner Information und Offenlegung der Maßnahmen, in der Einführung des US-VISIT-Programms aus dem Jahr 2004. Als Konsequenz nach 9-11 und sonstigen semi-aggressiv-kriegerischen Akten setzt das Heimatschutzministerium mit steigender Beliebtheit biometrische Identifizierungsdaten ein. Es soll nur einem Zweck dienen – also mehreren Zwecken – damit die Verwendung gefälschter Dokumente verhindert wird, Besucher vor Identitätsdiebstahl geschützt werden und Tausende von Kriminellen aufgehalten und Personen, die gegen die Einwanderungsbestimmungen der USA verstossen, an der Einreise gehindert werden.
Seit dem 11.12.2007 und kurz darauf in einheitlicher Darstellung erquickt sich nun Deutschland an den standardisierten Meldungen, die nur eines aussagen: Bucht Flüge, die um die USA herum gehen oder landet erst gar nicht, denn sonst werden euch die Fingerabdrücke abgenommen. Oder versucht einfach vorerst nicht in den folgenden Flughäfen (zwischen) zu landen – denn es geht nicht nur um Einreisende, sondern Reisende – und das schließt vom deutschen Wortlaut jeden ein, der sich dort hinbegibt – zumindest nach meiner Vorstellung:
- Dulles International Airport in Washington
- Detroit Metropolitan Wayne County Airport
- Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport
- Boston Logan International Airport
- George Bush Houston Intercontinental Airport
- San Francisco International Airport
- Miami International Airport
- Orlando International Airport
- John F. Kennedy International Airport in New York (beginnt in Kürze)
Alle übrigen Einreisestellen für den Luft-, See- und Landverkehr werden jedoch sowieso bis Ende 2008 zum so genannten „Zehn-Finger-Erfassungsstandard“ übergehen. Ich kann noch mit meiner alten Fertigkeit in Zehn-Finger-Schreibmaschine auftrumpfen. Komme ich damit vielleicht auch durch?
Pantoffeln – rein in den Club! Unter diesem Motto wurde diese Woche der Yabadu Club live geschaltet. Über 7.000 professionelle Reiseberichte und Tourenbeschreibungen finden sich neben Kartenmaterial mit Internet-GPS-Schnittstelle auf dem Yabadu Portal – so lautet das stolze Ergebnis nach drei Jahren harter Arbeit.
Heute erweitert Yabadu ihr interaktives Angebot für Reise-, Freizeit- und Outdoor-Aktivitäten mit einem neuen Community-Bereich, in dem die Nutzer des Web 2.0-Portals Kontakte knüpfen, Themen diskutieren und Erfahrungen, Tipps sowie Informationen austauschen können. Für die ca. 10.000 registrierten Mitglieder des Portals ist diese Nachrüstung ein essentieller Mehrwert. Ferner kann jedes Clubmitglied nicht nur auf dem digitalen Marktplatz des Portals stöbern, sondern auch selbst interaktive Kleinanzeigen schalten sowie Gleichgesinnte in ihrer näheren Umgebung oder für alle erdenklichen Reiseziele finden können. Wer das Interesse an einer bestimmten Outdoor-Sportart im Internet fröhnen möchte, kann sich mehr unter www.yabadu.de ansehen.
Es hat nichts mit Voyeurismus zu tun. Man kennt sich, man sieht sich, man weiß wo man sich trifft. Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, nutzen viele webzwonullige Jünger den Anbieter für Social Travelling namens „Dopplr“. Den Namen des Reiseziels angegeben und im Kalender ausgewählt, wann man sich dort befinden wird, und schon sieht man ob einer der Freunde auf Dopplr auch dort zur selben Zeit in der Stadt sein wird. Schöne exhibitionistische Welt, die wirklich Spaß machen kann.
Wie oft hat man sich nicht schon gefragt: „Bald bin ich in der Stadt und mit wem aus meinem Bekanntenkreis kann ich mich da auch noch treffen?“ Dopplr liefert dazu die Antworten.
Bei Plazes kann man ebenfalls angeben, wo man sich zur Zeit befindet und kombiniert alles mit einer leichten Abwandlung des Social Chattings. Doch Dopplr kommt ohne große Karten und Pipapo aus, indem die Einfachheit des Services im Vordergrund steht. Teilt man seine Reiseziele oder belässt man es dabei den anderen ein Reiseziel zu zeigen? Dopplr selbst läuft derzeit nur auf Einladungsbasis und ist noch in der Beta-Phase… meiner Meinung nach ein sehr vielversprechendes Konzept, die eingangs genannten Jünger zu locken und sie auf ewig zu binden. ;)


