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Quelle: deals.com

In der vergangenen Woche zeigte eine Studie von Roland Berger und der Universität Münster auf, dass Digital Commerce für den stationären Handel eine Gefahr darstellt. Eine weitere Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos für die Gutscheinplattform deals.com behauptet sogar: Digital Commerce befindet sich auf einem Höhenflug und kann den stationären Handel in manchen Bereichen hinter sich lassen. Der direkte Vergleich beider Einkaufsvarianten zeigt dabei verblüffend auf, wie die deutschen Verbraucher im Grunde genommen sogar zu Einkaufsmuffeln werden.
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In der kommenden Woche werde ich in einer sieben bis acht stündigen Zugfahrt sehr viel Zeit haben um ein gutes Buch zu lesen. Ich möchte mit den Lesern meines Blogs dafür experimentieren. Ich suche den besten Buchtipp für meine Reise – teilt mir euren Bestseller oder euer Lieblingsbuch am besten hier in den Kommentaren mit.

Den mir am meisten ansprechenden Titel möchte ich in dem Fall noch rechtzeitig beim Online-Buchhändler bestellen, damit ich das Buch für die Reise parat habe. Dabei ist es mir egal, ob es Fachliteratur zum Thema Public Relations oder ein Buch wie „Remember Me?“ von Sophie Kinsella ist. Ich freue mich auf eure Buchtipps! :)

Wenn nicht schon in der Vergangenheit werde ich jetzt bestimmt mit diesem Blogeintrag die Aufmerksamkeit der USA erregen. Über die wunderbare presseagenturmäßige Verbindung von ots und PR Newswire kommen immer öfters Pressemitteilungen des U.S. Department of Homeland Security – oder auf gut bürgerlichem Deutsch „Heimatzschutzministerium“ herein. Dabei ist der Inhalt nahezu immer der gleiche Kram von einem Flugplatz in den Staaten und den schönsten zehn Fingerabdrücken, die man sich nur erdenken kann:

Heimatschutzministerium beginnt am [hier Flughafenname einsetzen] mit der Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von internationalen Reisenden

Begründet sind diese Maßnahmen, und dabei auch diese abstrusen Pressemeldungen zwecks reiner Information und Offenlegung der Maßnahmen, in der Einführung des US-VISIT-Programms aus dem Jahr 2004. Als Konsequenz nach 9-11 und sonstigen semi-aggressiv-kriegerischen Akten setzt das Heimatschutzministerium mit steigender Beliebtheit biometrische Identifizierungsdaten ein. Es soll nur einem Zweck dienen – also mehreren Zwecken – damit die Verwendung gefälschter Dokumente verhindert wird, Besucher vor Identitätsdiebstahl geschützt werden und Tausende von Kriminellen aufgehalten und Personen, die gegen die Einwanderungsbestimmungen der USA verstossen, an der Einreise gehindert werden.

Seit dem 11.12.2007 und kurz darauf in einheitlicher Darstellung erquickt sich nun Deutschland an den standardisierten Meldungen, die nur eines aussagen: Bucht Flüge, die um die USA herum gehen oder landet erst gar nicht, denn sonst werden euch die Fingerabdrücke abgenommen. Oder versucht einfach vorerst nicht in den folgenden Flughäfen (zwischen) zu landen – denn es geht nicht nur um Einreisende, sondern Reisende – und das schließt vom deutschen Wortlaut jeden ein, der sich dort hinbegibt – zumindest nach meiner Vorstellung:

  • Dulles International Airport in Washington
  • Detroit Metropolitan Wayne County Airport
  • Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport
  • Boston Logan International Airport
  • George Bush Houston Intercontinental Airport
  • San Francisco International Airport
  • Miami International Airport
  • Orlando International Airport
  • John F. Kennedy International Airport in New York (beginnt in Kürze)

Alle übrigen Einreisestellen für den Luft-, See- und Landverkehr werden jedoch sowieso bis Ende 2008 zum so genannten „Zehn-Finger-Erfassungsstandard“ übergehen. Ich kann noch mit meiner alten Fertigkeit in Zehn-Finger-Schreibmaschine auftrumpfen. Komme ich damit vielleicht auch durch?

Pantoffeln – rein in den Club! Unter diesem Motto wurde diese Woche der Yabadu Club live geschaltet. Über 7.000 professionelle Reiseberichte und Tourenbeschreibungen finden sich neben Kartenmaterial mit Internet-GPS-Schnittstelle auf dem Yabadu Portal – so lautet das stolze Ergebnis nach drei Jahren harter Arbeit.

Heute erweitert Yabadu ihr interaktives Angebot für Reise-, Freizeit- und Outdoor-Aktivitäten mit einem neuen Community-Bereich, in dem die Nutzer des Web 2.0-Portals Kontakte knüpfen, Themen diskutieren und Erfahrungen, Tipps sowie Informationen austauschen können. Für die ca. 10.000 registrierten Mitglieder des Portals ist diese Nachrüstung ein essentieller Mehrwert. Ferner kann jedes Clubmitglied nicht nur auf dem digitalen Marktplatz des Portals stöbern, sondern auch selbst interaktive Kleinanzeigen schalten sowie Gleichgesinnte in ihrer näheren Umgebung oder für alle erdenklichen Reiseziele finden können. Wer das Interesse an einer bestimmten Outdoor-Sportart im Internet fröhnen möchte, kann sich mehr unter www.yabadu.de ansehen.

Keine Sorge – Urlaubsfreude. Das Leben kann so schön sein, wenn man einfach ein wenig zur Ruhe kommt. Ein wenig entspannen, das Leben leben lassen, sich gleiten lassen wie der Pinguin in Fight Club… so schön kann URLaub sein. Kino, Spazieren, Wandern, Luft, Atmen, Meer.

Für uns sind die kommenden Tage beschaulich ausgeplant, aber dennoch haben wir die Möglichkeit, regelmäßig das Netz über die berüchtigte 56k Leitung anzuzapfen. Das ist auch nur für Notfälle gedacht… daher – bis bald! :)

Oder anders gesagt – auf geht es zur Hochzeit von unseren Freunden. Die Tour wird sehr lange sein und wir bieten auch kein Live Stream von unserer Autofahrt via Twitter an. Etwas länger offline zu bleiben hilft unglaublich der Seele und jeglicher Familienbande zwischen Frau und Mann. Daher machen wir es kurz und knapp: Au Revoir! Farvel! Giasou! Näkemiin! Adios! Ciao! Arrivederci! Auf Wiedersehen! Good Bye! Salut! Servus! Adeus! Bis nächste Woche!

Es hat nichts mit Voyeurismus zu tun. Man kennt sich, man sieht sich, man weiß wo man sich trifft. Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, nutzen viele webzwonullige Jünger den Anbieter für Social Travelling namens „Dopplr“. Den Namen des Reiseziels angegeben und im Kalender ausgewählt, wann man sich dort befinden wird, und schon sieht man ob einer der Freunde auf Dopplr auch dort zur selben Zeit in der Stadt sein wird. Schöne exhibitionistische Welt, die wirklich Spaß machen kann.

Wie oft hat man sich nicht schon gefragt: „Bald bin ich in der Stadt und mit wem aus meinem Bekanntenkreis kann ich mich da auch noch treffen?“ Dopplr liefert dazu die Antworten.

Bei Plazes kann man ebenfalls angeben, wo man sich zur Zeit befindet und kombiniert alles mit einer leichten Abwandlung des Social Chattings. Doch Dopplr kommt ohne große Karten und Pipapo aus, indem die Einfachheit des Services im Vordergrund steht. Teilt man seine Reiseziele oder belässt man es dabei den anderen ein Reiseziel zu zeigen? Dopplr selbst läuft derzeit nur auf Einladungsbasis und ist noch in der Beta-Phase… meiner Meinung nach ein sehr vielversprechendes Konzept, die eingangs genannten Jünger zu locken und sie auf ewig zu binden. ;)

Wie nervig es doch sein kann, wenn zahlreiche Leute sich um die Sitzplatzreservierungen streiten. Da kann man doch wirklich nur den Kopf schütteln. Gibt es nicht die Möglichkeit, dass man sich auf freundliche Art und Weise einigen kann – leben wir in der Anonymität der Arroganz? Ich verstehe es durchaus, wenn jemand einen Tischplatz reserviert zwecks Anschluss für den Laptop oder das Macbook, doch wenn 10 freie Plätze im Großraumabteil frei sind, muss man sich da für Platz 66 pikieren?

So sind wir halt in Deutschland, wenn man es nicht besser weiß. In anderen Ländern ist meinen Freunden und mir noch nicht passiert, dass man sich so anstellt, wenn alles frei ist. Ob die Fahrkartenkontrolleurin ein wenig schief drein blickt, wenn ich jetzt etwas von der „Deutschen Bundesbahn“ erzähle? Das lassen wir dann doch lieber, bevor meine Taten einem Sakrileg gleichgesetzt werden.

Dafür hat jemand anderes jetzt richtigen Ärger. Der Mann besitzt ein gültiges Ticket, jedoch braucht er für die Nutzung auf der Strecke Köln – Hamburg ebenfalls eine gültige Bahncard. Der Mangel an selbiger soll ihm mit 29 Euro Aufpreis berechnet werden. Nun verweigert er die Zahlung, was die Kontrolleurin mit einer extra Pauschale von 40 Euro berechnet. Das macht also schon 69 Euro nur für die Beharrlichkeit eines Menschen. Oben drein wird der Bundesgrenzschutz am nächsten Bahnhof auf den Mann warten und ihn einkassieren. Eine EC-Karte hat er dabei, könnte also problemlos den Betrag von 29 Euro überweisen – möchte er aber nicht. Sollte er sich beim BGS nicht ausweisen können, droht ein weiteres Buß- oder Ordnungsgeld. Die restlichen Anwesenden schütteln den Kopf, schmunzeln verschmitzt über diese extreme Selbstprofilierung des Egos, und hoffen darauf, dass er sich mit den BGS Beamten gut versteht. Ansonsten sehe ich schon eine Abführung. Prost Mahlzeit.

Heute morgen gegen 10:30 Uhr flog ich von Alicante in Spanien ab in Richtung Heimat. Nach einem langen Trip mit der Air Berlin, der mit einem durch Absolut Vodka angetrunkenen Herren auf Platz 10A und seinen Körpergerüchen sehr negativ auffiel, konnte ich sicher gegen 13:30 Uhr in Hamburg landen. Die Rückreise nach Flensburg verlief ohne Probleme und so sitze ich in unserer Wohnung ganz alleine ohne das Trinchen. Dafür können wir aber miteinander über Skype chatten und reden, als wären wir ganz nahe beieinander.

Morgen habe ich so einiges vorzubereiten, damit alles für meinen Start in Köln bei sevenload vorbereitet ist. Das wird ein Spaß – all die Behördengänge und Besuche in Unternehmen in Flensburg, um mich und Katharina komplett hier abzumelden. Aber für das was dabei herausspringt nehme ich es doch gerne in Kauf!

Ich hatte einigen Mitbewohnern aus unserem Appartement versprochen, dass wir die Fotos von einer kleinen Abschiedsfeier veröffentlichen. Machen wir das doch einmal ganz geschickt hier im Blog – und ebenso noch in dem dazugehörigen Album.