Mike Schnoor
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Schlagwortarchiv für: Porno

Pornoartikelrezension

Blogkultur

Liebe, Lust, Leidenschaft – die fiktiven Varianten dieser emotionalen Momente findet man in guten oder schlechten Pornos. In der Regel ist man dabei bedacht, eher nicht auf seine persönliche Obszession hinzuweisen. Für mich zählt hierbei auch nur die Berichterstattung, sobald ein kleiner journalistischer Hintergrund für einen pornösen Text gegeben ist. Meistens meckert auch die halbe Kommentatorenwiese, dass es bei einem Porno-Blogeintrag nur um Sales ginge – Sex Sales, wissen wir, geil mit Google und Konsorten. Oh wie räudige Hunde – es sei jedem selbst überlassen, was er/sie/es (d.h. anonyme Wesen) zu ihren pornösen Obszessionen schreiben, aufnehmen, drehen, fotografieren!

Dabei steht trigami als Vermittler für Blogrezensionen derzeit im Kreuzfeuer. Die einstigen Probleme mit Änderungen in Artikeln oder eine generelle Abstrafung in Suchmaschinen mal außen vor gestellt, ist das Auftragsschreiben eine lukrative Einnahmequelle für viele Blogger. Ich stehe darauf eher nicht und glaube, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Doch wenn man dafür erstklassig Geld bekommt und sogar unter 18 Jahre alt ist, sollte man eigentlich keine erotischen Auftragsofferten erhalten. Eigentlich müsste das System, was für die berüchtigten Blogrezensionen die Aufträge vermittelt, automatisch anhand der Benutzerdaten der registrierten Autoren erkennen, wer eine Rezension zu einem „pornösen“ Inhalt schreiben soll… naja, genug Staub aufgewühlt und im Dreck geschnüffelt.

Journalismus hin oder her – per Auftrag geschriebene Inhalte sind nicht gerne in der Schreibzunft gesehen. Vielleicht vermittelt die Blogkultur, der wir alle mehr oder minder angehören, auch gerade deswegen eine Alternative für die breite Masse, sich dem Schreiben hinzugeben und den Mammon zu frönen…

28. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-28 10:58:122007-11-28 10:58:12Pornoartikelrezension

LinkArena mit Porno Sponsoring

Social Media

Bereits vor geraumer Zeit ist mir LinkArena aufgefallen. Ein deutschsprachiger Social Bookmarking Dienstleister, der sich mit gewiss schlampig recherchierter Machart auf die Blogosphäre stürzte und dann alles beteuerte, treibt wieder sein – ich nenne es formal – Unwesen wie der folgende Screenshot darstellt.

Paid content bedeutet Sponsoring. Die beispiellose Suche nach „Porno“ ergab ein Sponsored By Banner, in welchen die offenkundige Wahrheit ans Tageslicht geführt wurde. Porno bringt Sponsorengeld – und das finde ich ziemlich übelst. Sollte so das Social Bookmarking Prinzip ablaufen, dass man sich durch ab-18-Inhalten wie „Ficken“, „Sex“ oder sonstigen Schweinereien finanziert? Na danke, auf solche Sponsoren kann ich zumindest pauschal verzichten, wenn es um solche Deklarierungen geht. Sex sells – Titte auf Homepage! Das macht halt die harte Gerechtigkeit in der Form von monetarisierten Gelüste aus. Auch die Tags zu „Porno“ sprechen für sich…

Und nein, ich betreibe hier nur die Dokumentation der beliebtesten Suchabfragen laut deren offizieller Ausgabe unter linkarena.com/recentsearches.

Nachtrag Gestern Abend war es spät und die zitierten Porno-Tags habe ich heute doch lieber entfernt. Im Kommentar wurde ja schon gemeckert, dass ich mich in Google damit klassifizieren wolle… blabla.

22. September 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-09-22 21:30:132026-06-06 12:09:03LinkArena mit Porno Sponsoring

Porn – Einnahmequelle von Blogs

Blogkultur, Medien

Schöne Überschrift, nicht wahr? Der Abend wird heiß – nicht nur vom Wetter hier in Köln. Wehe euch, wenn ihr jemals das Wort „Porn“ schreibt, oder sogar „Sex“ als Hemmschwellensyndrom oder „Porno“ als die einzige eklatante Erweiterung der ideologischen Begrifflichkeiten. Schon der Titel oder der Begriff „Porn Video“ respektive „Hardcore Porn Video“ soll Bloggern Page Impressions bringen.

Der Artikel aus der iBusiness ist bei der Schilderung der Tatsachen jedoch sehr überzogen:

Die deutschen Blogger versuchen sich an einem eigenen Porno-Ring. Grund ist ein Video, das die Marktzahlen der Online-Pornoindustrie veröffentlicht. Mit nackten Tatsachen, versteht sich.

Eine ganz klare Masche also, an der sich die deutsche Blogosphäre versucht:

Das Marketingblog hat in zwei Monaten 50.000 Besucher alleine auf diesem Video gehabt. Was die klickhungrigen und umsatzarme Bloggerszene bereits von „Porn – ein Instrument zur Monetarisierung von Blogs“ träumen läßt.

Ja so tickt die fröhliche junge Medienwelt. Nur Sex sells. Das konnte ich bereits 1997 feststellen, als die Diskussion um „Titte auf Homepage“ vs. „Kaffeetasse und Zeitung“ als zugriffssteigernde Designelemente zur Diskussion bei einem Kunden standen. Und ich gebe zu – das alles mit dem Pornokrimskrams funktioniert perfekt. Noch Fragen? The Internet is for porn… und so very sexy.

18. Juni 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-06-18 17:44:402018-05-21 14:35:19Porn – Einnahmequelle von Blogs

Pornokunden

Videos

Videokassetten für die alte Garde, DVDs für die moderne zeitgenössische Aufweichung des Hirns. Die beliebten Videotheken sind defintiv ein Muss für Menschen, die sich auf dem heimischen Fernsehbildschirm mit so einigen Bewegtbildfolgen erheitern wollen. Es gibt auch andere Menschen, die nicht die lustige Unterhaltung als Familienabend, sondern eine egozentrischer Momentaufnahme der geistigen Abseilung bevorzugen: Pornokunden!

2. März 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-03-02 13:13:142026-06-06 11:46:23Pornokunden

Sex als Programmvielfalt

Medien

Das da drüben bei den Briten von Channel 4 in ist selbst ohne eine Wertung abgeben zu wollen einfach nur ekelig: Masturbate-a-thon 2006 ist eine Fernsehsendung, bei der haufenweise gehirnamputierte Leutchen sich vor der Kamera selbst entblössen und Hand anlegen. Nachdem es also ein großer Erfolg in den USA war, wo man sicherlich gerne zuschaut aber niemals zugibt, es selbst zu tun, ist nun Europa dran. Besser gesagt – die alte Kolonialmacht Großbritanien.

„This year it’s time to bring the event across the pond to see if the great British public can embrace mass public masturbation. It’s time to find out if the only things allowed to be stiff in Britain are upper lips.“

Na wundervoll. Man mag mich vielleicht als prüde oder einfältig bezeichnen, aber sowas muss nicht im Fernsehen gesendet werden. Dafür gibt es doch spezielle Abonnements, bei denen man sich mit Pornos nur so eindecken kann. Wozu also dann das noch mit einem Special verbraten… yuck! Man soll ja Programmvielfalt schätzen, aber gewisse Sachen brauche ich mir nicht antun, auch wenn es nach 11 Uhr abends ist. Auch Kinder können sich soetwas ansehen, und dann wird es nicht mehr schön. Es ist also nicht mehr Sex, was im TV zählt, sondern schon der Voyeurismus bringt die Quote. Wie lange es wohl dauert, bis RTL2 sich dem Thema annimmt? [via LostFocus]

18. Juli 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-07-18 12:07:452006-07-18 12:07:45Sex als Programmvielfalt

Gewinnen oder Verlieren?

Medien

„Sehr geehrte Frau Klum, Sie nerven mich!„, sprach Katharina in den Raum, und die Erde bebte vor Erfurcht. Heute hat jedenfalls Micaela als unwichtiges Teenymodel bei Germany’s Next Top Model verloren. Dennoch hat Micaela mit ihren jüngsten Incoming Links für Furore gesorgt: Mit Google und „Micaela Porno“ kommt man sogar bei uns auf die Seite.

Na was das wohl für perverse Besucher sind? Sucht da jemand sexuelle Kontakte zu Minderjährigen TV Models? Wenn ich euch nur zurückverfolgen könnte, dann würde ich euch glatt melden! Sowas ist krank! Seid froh, dass ich nur eure IP Adressen habe: 195.4.33.56 84.59.83.32 213.254.59.113 217.184.211.24 217.187.40.60 84.133.232.190 172.181.183.137 84.59.68.174

Nachtrag: Da fällt mir auf, dass ja die Micaela schon 20 Jahre alt sein soll… ok, dann kann sie ja Pornos drehen, wie und mit wem sie will… :P

15. Februar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-02-15 21:45:142006-02-15 22:02:14Gewinnen oder Verlieren?

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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