Mike Schnoor
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Schlagwortarchiv für: Kommunikation

Anti-Kommunikation durch StudiVZ

Social Media

Wow! Web 2.0, Kommunikation, Community, Meinungsäußerung… Darf man soetwas schreiben, wenn man in der respektvollen Hochschullandschaft innerhalb der Kernzielgruppe „Studenten“ mit einem (kopierten) Businessmodell auch Fuß fassen möchte?

1) Aus Zeitgründen und wegen der Masse an Kommentaren werden viele lange nicht freigeschaltet.

2) Kommentare von irrelevantem Inhalt (z.B. „Wie ändere ich mein Foto?”) werden nicht freigeschaltet. Dafür gibt es die „hilfe“-Seite.

3) Kommentare von ungeeignetem (z.B. beileidigen Dritter) Inhalt oder absurde Spekulationen nach dem Muster des Herrn Peter Turi haben keinen Mehrwert für die Leser dieses Blogs, verärgern bloss die Leute und mich und führen zu schlechter Laune oder weiteren unsachlichen oder falschen Spekulationen. Diese und andere Themen können auf anderen Seiten/Blogs/Foren ausgetauscht werden.

Nehmt es mir nicht über, aber ich sehe die Kernaufgabe meines Blogs darin, die Studis mit (technischen) Infos rund um das VZ zu versorgen. Manchmal geht es aber auch nur um sinnlosen Spass… Mir fehlt leider die Zeit allerlei Diskussionen zu moderieren. Hierfür gibt es Foren.

Kurz und gut – Robert Basic führt alle Fäden zu einem einzigen in der heutigen Episode von „StudiVZ – Endgame“ zusammen. Lesebefehl!

31. Oktober 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-10-31 17:18:502026-06-06 12:48:49Anti-Kommunikation durch StudiVZ

Krise zwischen Unister vs. Dittes beendet?

Blogkultur, Recht

Die Streitigkeiten im jüngsten Fall von PR-Krisenmanagement durch Unister sind mittlerweile beigelegt worden. Man hat sich entsprechend geeinigt, dass zwischen Unister und Andreas Dittes eine gehörige Portion der Sorte kollernde Kommunikation ablief. Schon jetzt weist Andreas auf das Gespräch mit der PR-Managerin von Unister hin, und in den nächsten Tagen soll ein gemeinsamer Text vorgelegt werden. So einfach spielt das Leben den Ball wieder zurück, und ein wenig mehr PR wurde beiden Seiten nicht unbedingt zum Verhängnis…

6. Oktober 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-10-06 17:19:522013-11-20 07:14:09Krise zwischen Unister vs. Dittes beendet?

Unister Kollert

Blogkultur, Recht

Kollern – das kennen wir doch aus der PR. Richtig, das ist so, als wenn man trudelt, umherschwirrt und unkontrolliert gen Boden fällt. Die Bauchlandung ist ja schon vorprogrammiert. Sehen wir davon einmal ab und denken zurück an Andreas Dittes, der ja in einer ziemlich ekeligen Situation war bzw. noch ist. Dazu gibt es jetzt eine Gegendarstellung, die beispielsweise bei Robert Basic ausführlichst behandelt wird.

Wieso zum Geier ist es nicht möglich, mit menschlichem Verstand und Ruhe solch einem Problem eine zumindest wunderschöne Lösung anzubieten? Aber halt, stopp! Ich verstehe natürlich auch, dass selbst die schlechteste PR auch eine PR ist, die jemanden nach vorne bringt. Siehe da…

3. Oktober 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-10-03 22:37:432013-11-27 14:35:20Unister Kollert

Zukunftsmusik: Deutschland ist Online

Medien, Politik

Nach dem Prinzip „Masse statt Klasse!“ vollzieht sich ein Wandel in Deutschland: Die Bürger sind im Netz. Oder mit anderen Worten gesagt – laut der aktuellen ARD/ZDF-Online-Studie 2006 ist die Mehrheit der deutschen Bundesbürger mit insgesamt 60% der Gesamtbevölkerung der Erwachsenen um weitere 1,1 Millionen Menschen online. Interessant an dieser Entwicklung ist zumindest, dass nahezu jeder vierte Internetnutzer zumindest gelegentlich Videos im Netz anschaut oder eine Liveübertragung über dieses Medium mitverfolgt. Der Anteil der Abonnenten von Online-Radioprogrammen oder Nutzer von Audiodienstleistungen (z.B. MP3 Downloads) ist mit 40% relativ hoch.

Erschreckend jedoch ist, dass Podcasting nur von 6% der Internetnutzer aktiv genutzt wird. Bedenkt man jedoch, dass in den vergangenen Jahren diese Form der Medienkommunikation gänzlich nicht in den Studien vertreten war, ist es jedoch ein kleiner Erfolg.

Thematisiert man die Entwicklung unter der Betrachtung von weniger strengen Gesetzmäßigkeiten, wie es eine statistische Untersuchung bzw. Studie erfodert, lässt sich folgende Entwicklung vorhersagen.

  • Der Internetnutzer wird weniger Fernsehen, die Reichweite des Internets wird somit steigen.
  • Das Fernsehen wird Marktanteile verlieren, die Werbeeinnahmen werden durch die sinkende Reichweite ebenfalls sinken.
  • Die Internetunternehmen werden neue Geschäftsmodelle realisieren, welche zu einer weiteren Festigung des Marktes dient.
  • Die TV-Sender und die dazugehörigen Medienunternehmen werden versuchen, ihre Bestreben nach einer (neuen) Regulierung des Internets zu verstärken, um diese wachsende Konkurrenz zu reglementieren.
  • Eine Medienlobby wird stillschweigend gegründet, um die Interessen der privaten Medienunternehmen auf politischer Ebene zu vertreten und um diese Regulierung zu fördern.
  • Chancen und Potentiale werden in der nahen Zukunft für Internetunternehmen vermehrt aufkommen, die Internetunternehmen werden noch stärker in die alten (Zuschauer-)Märkte eindringen und trotz des Lobbyismus die Medienunternehmen in einen Verdrängungswettbewerb drängen.
  • Das neue Medienunternehmen ist ein Internetunternehmen, welches sich der technischen Möglichkeiten des Internets und des TV-Programms annehmen wird.

Wenn man nun bedenkt, dass diese Nutzer immer mehr zu den „freien Anbietern“ im Netz wechseln, also zu den Dienstleistern von Bild- und Videoübertragung, bleibt also nur noch abzuwarten, ab wann ein (erneuter) Aufschrei durch die Medienunternehmen unserer Zeit hallt: Meiner Meinung nach wird das Internet dem Radio und Fernsehen zahlreiche Zuschauer und damit Sendeanteile abknöpfen. Das Web 2.0, fast sogar das damit verbundene Theoretikum „Web 3.0“ mit seinen hochgradig interaktiven und personalisierten Nutzern, wird seinen Beitrag dazu leisten, um eine solche Entwicklung zwar nicht heute, aber dennoch vielleicht morgen oder in den kommenden Monaten einzuleiten. [via Golem]

5. September 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-09-05 11:28:552026-06-06 11:24:36Zukunftsmusik: Deutschland ist Online

Zwischenmenschliches Blogsdingsta

Blogkultur

Angeregt durch diesen Beitrag formuliere ich meine persönliche Stellungnahme zu „Real-Life-Problematik“ in Punkto Weblogs und der persönlichen Bezugspunkte anderer Blogs (und deren Autoren) gerne mal bei mir selbst:

Ich kürze nur Blogs aus unserer dynamischen Blogrolle, wenn ich die Blogs entweder nicht mehr lesen möchte, oder aber wenn ich über eine längere Zeit keine neuen Einträge in diesen Blogs vorfinde. Von Loyalität kann man da natürlich nicht reden, es gibt ja auch keinen Vertrag ala „Ich linke, Du linkst – und wehe wenn nicht mehr!“

Aber ebenfalls verlinke ich auch die Blogs, in denen ich mehr oder weniger oft am Kommentieren bin. Schließlich sieht man dort ja auch meine geistigen Ergüsse. Und wenn es darum geht, eine komplett gegensätzliche Meinung (oder ein entsprechendes Paroli) zu dem jeweiligen Autor zu veröffentlichen, dann bevorzuge ich lieber mein Blog mit einem Trackback zum ursprünglichen Beitrag, anstatt mich durch eine ellenlange Kommentarreihe zu wühlen.

Es ist doch immer wieder ein schönes Thema, sich mit dieser Art der Kommunikation außeinandersetzen zu dürfen. Die Meinungen sind oftmals so gespalten, dass ich abschließend nur sagen kann: Macht doch alle eurer eigenes Ding und seid nicht davon genervt, dass XYZ euch aus der Blogrolle nimmt. In soziologischer Hinsicht ist die zwischenmenschliche bzw. interpersonelle Kommunikation doch sowieso ein Klacks in unserer heutigen Medienlandschaft. Es ist doch viel zu einfach, hier Alarm zu schreien und woanders einen verbalen Haufen hinzumachen, sich dann darum einen Dreck zu scheren, und letztendlich klein beizugeben oder nach drei Tagen das Gegenteil zu behaupten. Wen interessiert die Blogrolle denn heute noch?!

18. August 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-08-18 18:04:302006-08-18 18:04:30Zwischenmenschliches Blogsdingsta

Helena Stavros ist Viral

Blogkultur, Marketing

Richtig, es ist viral. Fast jeder verlinkt mittlerweile auf dieses eine noname Blog, wie auch ich es zum Spaß gestern getan habe. Aber was solls, schließlich lebt man ja von der Bekanntheit in der Blogosphäre, oder nicht? Mich hat es recht wenig gekümmert, obwohl mir meine Mutter am Telefon die Ohren heiß redete, warum ich kein Mitgefühl oder ähnliches hätte. Ich kenne ja schließlich niemanden mit Namen „Helena Stavros„.

Aber der liebe Don Alphonso deckte auf – vielleicht wäre es mir auch gelungen, hätte ich nicht die Unlust des Internets über eine schmalspurbandige Modemverbindung gespürt:

Unter all den eher belustigten und neugierigen Postings ragte eines heraus, das eines gewissen Patrick Möller, der natürlich gleich in heller Aufregung bibberte und zitterte, bis er ein Wiki zum Thema aufgesetzt hatte.

Wie nett, eine Verbindung zur Werbeszene. Und dann auch noch zur Szene des Viral Marketings? Aber ich hatte ja schon meine Befürchtungen im gestrigen Posting geäußert. Ob nun also der Ball, den die VMler ins Rollen gebracht hatten, schon langsam am Umkippen ist, wird sich alsbald zeigen. Schade ist es einfach nur, dass mir ein wenig die Hände gebunden sind. Ich würde ja so gerne mitspielen…

10. August 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-08-10 09:14:562013-11-20 07:56:13Helena Stavros ist Viral

Postkarten Aktionismus

Blogkultur, Marketing

Weil wir ja im Moment nicht zu Hause anwesend sind, habe ich meine lieber Mutter dafür engagiert, alle zwei Tage bei uns die Post zu durchsuchen. Gestern teilte sie mir mit, dass eine bizarre Postkarte von Philipp Retingshof mich über den Tod von Helena Stavros informiert. Leider habe ich es nicht selbst zu Gesicht bekommen, dafür aber auch ein paar andere Blog Autoren wie Herr Exit, der Werbeblogger, Azrael und Patrick Möller. Schauen wir mal, was passiert. Ich habe keine Ahnung, aber vielleicht kristallisiert sich bald heraus, worum es nun genau geht. Vielleicht ein wenig um Virales Marketing? Oder Mund-zu-Mund Propaganda mit einer Aufnahme der simpelsten Kommunikation? Möchte jemand nur das eigene Blog bekannt machen?

9. August 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-08-09 10:52:112013-11-20 07:54:11Postkarten Aktionismus

Macnews – Macnemo

Social Media

Das stinkt aber schon nach Fisch… das sagt man normalerweise, wenn man alte Sachen neu auf(be)wertet und ganz toll verkaufen möchte. Was passiert, wenn man seine Stammleser vor halbfertige, aber noch nicht veröffentlichte Tatsachen in Bezug auf a) Layoutänderungen, b) technische Veränderungen, c) strukturelle Veränderungen stellt – also im Prinzip ein kompletten Relaunch vollführt? Richtig, der User akzeptiert es und ist schlussendlich davon begeistert, die neue Umgebung zu nutzen.

Doch in dem Fall von Macnews sieht es ganz anders aus: Indem der Administrator eine neue Version des alten und hochgradig beliebten Forums anbietet, riecht es eher nach User-Verarschung. Auch der Ton in der Diskussion ist scharf und kritisch, aber auch konstruktiv gehalten. Eigentlich ist das genau so, wie man eine Diskussion sehen möchte – doch anscheinend ist es dem Administrator recht egal, was dort passiert. Folglich sind die Stammleser und Stammuser dieser großen Community rund um den Mac wenig begeistert davon, was mit ihrer geliebten Community passieren soll. Veränderungen sind gut, oder sie sind schlecht, und oftmals passiert auch etwas ganz unvorhergesehenes: Die Community wandert ab zu Macnemo… und binnen eines Tages sind schon 723 Postings in 116 Threads mit derzeit 138 registrierten Usern.

Das ist die neue, verkannte und ungeballte Marktmacht des Users. Wehe den Unternehmen, die dieses Potential als unwichtig einschätzen… denn durch den Wegfall der Community ist bestimmt das eine oder andere Werbebanner nicht mehr angeklickt.

25. Juli 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-07-25 17:58:012013-11-20 07:14:29Macnews – Macnemo

Keine Sterbehilfe für Frosta

Blogkultur

Bei allem Respekt: Ich fände es sehr schade, wenn sich die ganzen Mitarbeiter von Frosta nicht in den Arsch treten können und ein wenig mehr als nur eine „One-Man-Show“ hinlegen können. Denn euer Blog dient mittlerweile nicht zur Selbstbeweihräucherung, sondern auch zur externen Unternehmenskommunikation. Also bitte, bewahrt euch die Ehre und fangt an zu schreiben.

Ich kenne das Problem, und wie jeder Mensch braucht man irgendwie eine Starthilfe, um das Bloggen zu zelebrieren und zu erleben. Haut rein, Jungs und Mädels. Lasst den Herrn Ahlers mit seinem Hilferuf nicht hängen. Ich bin schließlich ein treuer Abonnent eures Feeds! ;)

30. Mai 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-05-30 21:07:052006-05-30 21:09:48Keine Sterbehilfe für Frosta
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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