Richtig, es ist viral. Fast jeder verlinkt mittlerweile auf dieses eine noname Blog, wie auch ich es zum Spaß gestern getan habe. Aber was solls, schließlich lebt man ja von der Bekanntheit in der Blogosphäre, oder nicht? Mich hat es recht wenig gekümmert, obwohl mir meine Mutter am Telefon die Ohren heiß redete, warum ich kein Mitgefühl oder ähnliches hätte. Ich kenne ja schließlich niemanden mit Namen „Helena Stavros„.

Aber der liebe Don Alphonso deckte auf – vielleicht wäre es mir auch gelungen, hätte ich nicht die Unlust des Internets über eine schmalspurbandige Modemverbindung gespürt:

Unter all den eher belustigten und neugierigen Postings ragte eines heraus, das eines gewissen Patrick Möller, der natürlich gleich in heller Aufregung bibberte und zitterte, bis er ein Wiki zum Thema aufgesetzt hatte.

Wie nett, eine Verbindung zur Werbeszene. Und dann auch noch zur Szene des Viral Marketings? Aber ich hatte ja schon meine Befürchtungen im gestrigen Posting geäußert. Ob nun also der Ball, den die VMler ins Rollen gebracht hatten, schon langsam am Umkippen ist, wird sich alsbald zeigen. Schade ist es einfach nur, dass mir ein wenig die Hände gebunden sind. Ich würde ja so gerne mitspielen…

4 Kommentare
  1. Boris sagte:

    Muss man da irgendein besonderes Kraut geraucht haben, um auf eine solche Leimspur zu gehen? (ich duck mich mal schnell weg…) ;-)

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  1. hartzcore I sagt:

    philipp retingshof verunglückt…

    beim besuch der blogbar stolperte der restaurator philipp retingshof über seine selbstausgelegten fallstricke und schlug so hart auf, dass er mit einem schädeltrauma ins nächstliegende krankenhaus eingeliefert werden musste.
    aus gut unte…

  2. […] Geschrieben von Elias am 11 Aug 2006 um 05:39 pm | Veröffentlicht in: Fundstücke Leider war gerade bei Mike dem Sichelputzer zu lesen, das die “Virale Marketing Idee” um die geheimnisvolle Postzustellung einer Trauerkarte, bei der vor ein paar Tagen viele Blogger neugierig gemacht wurden sind, aufgeflogen ist. Robert führt dazu aus, das der liebe Don Alphonso unbedingt als “Spielverderber” auftreten musste, um dem “Alternate Reality Game” die Luft rauszulassen. […]

  3. […] lese gerade beim Mike, dass die Story um eine gewisse Helena Stavros aufgeflogen ist. Die Tage zuvor wurden mehrere Blogger mit geheimnisvollen Postzustellungen neugierig gemacht. Das Ganze war in der Art eines Alternate Reality Games aufgemacht und versprach scheinbar interessant zu werden. Bevor das Game aber so richtig abheben konnte, hat sich nun Don berufen gefühlt, die Macher des Games zu entlarven. Er hat quasi dem Game einen guten Teil des Funs genommen und damit auch einigen Bloggern. […]

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