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Richtig, es ist viral. Fast jeder verlinkt mittlerweile auf dieses eine noname Blog, wie auch ich es zum Spaß gestern getan habe. Aber was solls, schließlich lebt man ja von der Bekanntheit in der Blogosphäre, oder nicht? Mich hat es recht wenig gekümmert, obwohl mir meine Mutter am Telefon die Ohren heiß redete, warum ich kein Mitgefühl oder ähnliches hätte. Ich kenne ja schließlich niemanden mit Namen „Helena Stavros„.

Aber der liebe Don Alphonso deckte auf – vielleicht wäre es mir auch gelungen, hätte ich nicht die Unlust des Internets über eine schmalspurbandige Modemverbindung gespürt:

Unter all den eher belustigten und neugierigen Postings ragte eines heraus, das eines gewissen Patrick Möller, der natürlich gleich in heller Aufregung bibberte und zitterte, bis er ein Wiki zum Thema aufgesetzt hatte.

Wie nett, eine Verbindung zur Werbeszene. Und dann auch noch zur Szene des Viral Marketings? Aber ich hatte ja schon meine Befürchtungen im gestrigen Posting geäußert. Ob nun also der Ball, den die VMler ins Rollen gebracht hatten, schon langsam am Umkippen ist, wird sich alsbald zeigen. Schade ist es einfach nur, dass mir ein wenig die Hände gebunden sind. Ich würde ja so gerne mitspielen…

Weil wir ja im Moment nicht zu Hause anwesend sind, habe ich meine lieber Mutter dafür engagiert, alle zwei Tage bei uns die Post zu durchsuchen. Gestern teilte sie mir mit, dass eine bizarre Postkarte von Philipp Retingshof mich über den Tod von Helena Stavros informiert. Leider habe ich es nicht selbst zu Gesicht bekommen, dafür aber auch ein paar andere Blog Autoren wie Herr Exit, der Werbeblogger, Azrael und Patrick Möller. Schauen wir mal, was passiert. Ich habe keine Ahnung, aber vielleicht kristallisiert sich bald heraus, worum es nun genau geht. Vielleicht ein wenig um Virales Marketing? Oder Mund-zu-Mund Propaganda mit einer Aufnahme der simpelsten Kommunikation? Möchte jemand nur das eigene Blog bekannt machen?