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Viele Ideen und Visionen entwickeln sich auf einem vielversprechenden und oftmals wagemutigen Weg von einem Startup zum Unternehmen. Aufmerksamkeit, Bekanntheit, Reichweite, Geschäftsmodelle und Kunden – sehr oft liegen diese Themen den jungen Unternehmern am Herzen. Oft erfährt jedoch nur ein kleiner Bruchteil der Menschen von der Startup-Idee, denn die Unternehmen betrachten die Wirkung von gelungener Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht als Schwerpunktthema. In vielen Fällen wird zwar die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu einem späteren Zeitpunkt angegangen, aber in vielen Fällen wird Kommunikation äußerst fahrlässig vernachlässigt. Als Ergebnis steht fest: Weder Journalisten und Blogger noch die breite Bevölkerung erfahren, dass eine Idee zu einem Unternehmen mit Services und Produkten herangereift ist. Die schlimmsten Fehler, die Startups in der PR immer wieder machen, möchte ich hier als Mahnung zur Schau stellen.
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BarCamps kennt bestimmt jeder. Viele waren schon auf diesen sogenannten Unkonferenzen. Dort treffen sich Szenegänger, Gründer, Geldgeber, Startups, Experten und so manche Nicht-Experten in geselliger Stimmung zum Informations- und Wissensaustausch. Wie war es bei euch und eurem ersten Mal? Ich plaudere aus dem Nähkästchen für die neue BarCamp-Blogparade.
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Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen von MyMuesli.de – ihr seid zum Start Up des Jahres 2007 gewählt worden! Passend dazu aus dem Archiv ein kleines Videointerview mit Hubertus Bessau von der next08 im vergangenen Frühsommer.


Link: sevenload.com

Ich habe bisher noch kein Müsli bestellt, aber was nicht ist kann ja noch werden. Cerealien sind halt nicht mein Ding, jedoch kenne ich in der Familie jemanden, der vielleicht ganz heiß darauf sein könnte… :)

Freut euch ihr jungen Start Ups – es gibt wieder frische Preise zu gewinnen. Mit seinem neuen Gründerpreis setzt deutsche-startups auf klassische Mitmach-Portale im Web 2.0 Stil sowie Ratgeber-Seiten und Online-Netzwerke.

Laut Eigenaussage kann dort jeder gewinnen – oder zumindest die Chance auf den Gründerpreis haben – der seine Originalität und Innovationskraft mit seinem Portal unter Beweis gestellt hat. Die einzige Voraussetzung dabei wäre, dass der offizieller Start des Unternehmens in 2007 war. Viel Erfolg!

Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gibt Peter Turi in Kleinbloggersdorf bekannt, dass das berühmt-berüchtigte StudiVZ mit Marcus Riecke ab August einen neuen Geschäftsführer erhält. Die bisherigen Gründer haben mit dem neuen Frontmann, der sich einen Namen durch verschiedene Aufgaben und Rollen bei Ebay, Bertelsmann und Lycos machen konnte, wohl eher weniger zu melden. Bereits vor einigen Monaten schied der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani in einen halbseidenen Status im Aufsichtsrat der Ltd., jedoch war sein Abstieg immer schneller beschleunigt und fristet derzeit sein Dasein als „Praktikant“. Für die anderen beiden Gründer Dennis Bemmann und Michael Brehm sehe ich schwarz, denn die ursprüngliche Behauptung, dass sie das Ruder auch nach der Übernahme durch Holtzbrinck in der Hand behalten dürfen, ist mit dem neuen Geschäftsführer wohl ad acta gelegt. Viel Erfolg.

Und ganz nebenbei: StudiVZ bietet meines Erachtens nach keine wahre Monetarisierungsmöglichkeit. Dieses studentische Social Network ist von seinen Mitgliedern zum Austausch für Spaß und Party genutzt, eher weniger kommt es dabei auf die Inhalte an, geschweige denn auf die Werbeflächen. Zwar sind laut IVW hohe Zugriffszahlen an den Tag gelegt, jedoch vermute ich, dass sich diese auf die Mitgliedersuche und die Nachrichten über die Postfachfunktionen zu einem Löwenanteil verteilen. Wenn ich nach meiner Post schaue oder etwas suche, verschwende ich bei diesem gezielten Surfverhalten keinen Gedanken an Werbung. Das Facebook-Problem ist auch das StudiVZ-Problem, so dass ich mir sicher bin, dass auch der neue Geschäftsführer nicht unbedingt etwas an den reinen Einnahmen des StudiVZ verändern kann.

Abschließend möchte ich zumindest betonen, dass zwar im Fall von StudiVZ den Gründern jeglicher Wind aus den Segeln genommen wird (wurde), jedoch dieser Status nicht als ein allgemeines Beispiel als Basislektüre für Entrepreneurship dienen sollte. Es ist eher ein Dämpfer für das StudiVZ selbst, der allgemeine Gründerboom und die kreative Szene ist jedoch in einer Wachstumsphase. Vielleicht etwas nachdenklicher, nur nicht verhaltener – so sehe ich die zukünftigen Potentiale kommen.

Wer eine junge Gründung live über ein Blog miterleben möchte, sollte sich jetzt bei YouConomics reinklinken. Ich kenne Philipp Kandal bereits durch einige Web 2.0 Events wie die next07, aber insbesondere auch durch die Zusammenarbeit mit dem Team von sevenload, welches die Gründung von Philipp’s neuem Unternehmen unterstützt, habe ich ihn sehr schätzen gelernt. Sein Projekt wird als zentrales Thema die Umkreissuche in Kombination mit User Generated Content und mobiler Navigation verbinden. Zu der Idee selbst, die sich natürlich im webzwonulligen Segment des User Generated Content ansiedelt, finden sich auch ein paar spannende Zeilen im neuen Blog:

Hintergrund ist, dass wir stark auf das Thema User Generated Content aufbauen, der meist negativ mit der Abkürzbung aal = ‚andere arbeiten lassen’ besetzt ist. Auch bei uns spielt der Beitrag der Anwender eine wesentliche Rolle. Allerdings wollen wir das nicht im Sinne der ‚Ausbeutung’ verstehen. Ganz im Gegenteil haben wir unser Geschäftsmodell von Anfang an so aufgebaut, dass die Nutzer, die einen Beitrag zum Erfolg liefern, finanziell partizipieren, (so dieser denn eintreten sollte).

Dabei ist der Titel des Blogs nicht der eigentliche Name des Unternehmens, denn:

Wie man unschwer erkennen kann, ist es eine Wortverbindung aus You & Economics (d.h. frei übersetzt: Ihr seid die Wirtschaft).

Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Namenswahl für ein Corporate Blog, was vor dem offiziellen Start des Unternehmens an den Start geht. Schon in wenigen Monaten (im hoffentlich sonnenreichen Herbst) wird das Start-Up dann auch als Beta gelauncht, so dass die daraus resultierende „Navigation 2.0“ mit einigen Einblicken zur Entwicklung und den Herausforderungen der Gründung bei YouConomics dokumentiert wird. Man darf also gespannt sein, was Philipp und sein Team von ihrer Gründungsphase zu berichten haben – go on and blog it!

In den letzten Stunden gab es zahlreiche Artikel zu dem Thema „BarCamp“ mit dem Unterton des „Für und Wider“. Sehr interessante und lesenswerte Artikel dieser Kontroverse gibt es bei Robert, Franz und Patrick dazu.

Für mich persönlich war das BarCamp Hamburg eine Bereicherung. Neben dem überaus positiven Meet&Greet der Szene 2.0 und der äußerst erschlaffenden erdrückenden Hitzewelle im Tor des Nordens konnte ich nichts Negatives dem BarCamp abgewinnen. Natürlich gibt es subobtimale Verbesserungsideen, die vor allem auf überlastete Klimaanlagen, das ein-Beamer-pro-Raum-Prinzip oder die selbstkommandierende Zettelwandanarchie zielen.

Doch gerade das, was in einigen Stimmen zu hören war – das BarCamp verkäme geradezu zu einer Kommerzveranstaltung und Investorenparty – kann ich nicht bestätigen. Vielleicht ist das auch mein subjektives Gefühl. Der Zusammenschluss mit den jungen Start Ups und denjenigen, die schon nicht mehr Start Ups sondern Unternehmen sind, kann man in anderen Branchen außerhalb des Web 2.0 kaum beobachten. Wo würde sich ein Unternehmen mit jungen Gründern und gleichzeitig mit den Konsumenten ihrer (digitalen) Produkte und Dienstleistungen zusammentreffen, sich ausgiebig dutzen und auf jegliche Förmlichkeiten von Anzug, Krawatte und der elitären Begegnung der dritten Art verzichten?

Mein Vorschlag für das kommende BarCamp in Köln ist es daher: Bleibt so wie beim letzten Mal und auch auf den bisherigen BarCamps, nur vielleicht verzichtet man ein wenig auf die „pre-Party“ aus Sponsorengeldern und fördert von den bereitgestellten Mitteln lieber die Anreise von Studenten oder Schülern, die sich mit dem Thema Web 2.0 beschäftigen. Ein paar Kästen Bier sind auch im August ganz fein um den Abend ausklingen zu lassen, besonders dann, wenn man auch draußen Zelten kann. Ach Franz, wenn Du magst, sollten wir uns mal in Ruhe am Telefon austauschen…

Auf dem BarCamp Hamburg traf ich glücklicherweise auch die Gründer von wevent.org. Die neue Social Community stellt Veranstaltungskalender im Netz dar, in welchem man ähnlich wie bei Upcoming seine oder fremde Events eintragen kann, mit anderen Usern teilt und sich zwecks Meet&Greet treffen kann. Dennis und Sören standen mir in einem kleinen Interview Rede und Antwort:


Link: sevenload.com

Das Video hatte Chilly in Fleißarbeit aus meinem und seinem Material zusammengeschnitten. Die Social Community von wevent läßt sich auf intuitiv bedienen und kommt absolut sympathisch daher, zumal die Plattform aus deutschen Landen kommt. ;)

Mit mymuesli gibt es einen neuen Stern am Himmel der deutschen Start-Ups. Auf der next07 hatten Tom und ich uns dazu entschlossen, ein sehr spontanes Interview mit Hubertus zu führen – viel Spaß bei den Einblicken zu mymuesli! ;)


Link: sevenload.com

Deutschland darf sich nicht hinter den internationalen Angeboten verstecken. Dieses Land sehe ich vielmehr als einen Innovationsmotor für Europa, der die Realität und die Vision miteinander auf perfekte Art und Weise kombiniert. Die Idee ist toll, die Art ist gut, jedoch wundert es mich, dass bisher kein Beitrag von Marc, Alexander und Oliver Samwer verfasst wurde.

Keine Lust, keine Zeit, kein Geld? :) Das recht junge Weblog „Deutsche Startups“ wird primär von Alexander Hüsing geschrieben, obwohl die bekannten Samwer-Brüder nebst Stefan Vosskötter vom Webnews Anbieter eigentlich mit an Bord sein sollten.

Selbst wenn es um Ghostwriter geht, man erkennt sofort, ob es echt oder unecht ist… und wenn, dann lasst uns alle ruhig ein paar Mails austauschen, vielleicht auf ein paar schönen webzwonulligen Kongressen treffen – tja, es gibt viele Möglichkeiten um ein paar schöne Blogs wie das Deutsche-Startups-Blog zu konstruieren. Ich bin jedenfalls auf die Zukunft dieses Blogs gespannt – viel Erfolg! :)