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Passend zum Jahresanfang verbreitet Ausschnitt, einer der bekannteren PR-Clipping- und Monitoring-Dienstleister, die Mecker-Charts 2010 aus der deutschsprachigen Twitter-Gemeinschaft. Politik und Technik dominieren diese kleine Rangliste aus der digitialen Motzecke. Man sollte sich bei aller Genugtuung während Lesekonsums dieser Top 10 jedoch fragen, ob bei den jeweils genannten Unternehmen überhaupt jemand diese „#fail“-Tweets ernst nimmt oder die kritischen Unkenrufe beachtet?

  • Platz 1: Stuttgart21
  • Platz 2: Deutsche Bahn
  • Platz 3: CDU
  • Platz 4: Apple
  • Platz 5: FDP
  • Platz 6: iPhone
  • Platz 7: Twitter
  • Platz 8: Fußball WM 2010
  • Platz 9: JMStV
  • Platz 10: Das Wetter

Das Grundrauschen bei Apple oder dem iPhone ist viel zu gewaltig, als dass hier von zielgerichteter Kritik die Rede sein kann. Twitter selbst ist regelmäßiges Opfer von Ausfällen oder Störungen, so dass ein #fail sehr schnell abgesetzt wird. Auch die Fußball-Tweets bezogen sich gewiss auf vergebene Torchancen und ähnliche spielerische Problemstellungen, und waren dabei eher weniger als ernsthafte Kritik an der D11B gemeint.

Kurzum – die Politik und die offenkundige Unfähigkeit, mit den digitalen Spielmachern mitzumischen, lässt sich als das wahre Opfer bei Twitter erkennen. Man darf bereits spekulieren, ob nicht in naher Zukunft eine Twitter-Zensur (#Zensurtweet) analog zu den gewünschten Netzsperren gefordert wird. Doch im Kern ist und bleibt diese Rangliste leider genauso aussagekräftig und gleichfalls spannend wie das Jugendwort des Jahres: „Niveaulimbo“. :)

Morgen wird es eine Gaudi für jeden Börsenheini geben. Steve Jobs tritt vorerst als CEO bei Apple zurück. Laut einer Meldung von CNBC wird der jahrelange Firmenboss des einzig wahren Konkurrenten zu Microsoft das Handtuch bis spätestens Juni 2009 werfen. Dafür soll Apples Chief Operating Officer Tim Cook das Ruder in die Hand nehmen.

Der Kurs rutschte trotz einer kurzen Pausierung um gute 10 Prozentpunkte nach unten. In dieser Situation ist es nicht verwunderlich, dass der Börsenmarkt so drastisch reagiert. Die wirklich richtige Reaktion der PR-Abteilung des Unternehmens war es, die interne E-Mail als Presseinformation zu veröffentlichen, in der Steve Jobs die Bekanntgabe seines Rücktritts an die Mitarbeiter kommuniziert.

Ich persönlich wünsche Steve Jobs eine gute Genesung von seinen gesundheitlichen Problemen. Was der Wechsel für die Apple-Fans bedeutet, die neben der Börsenlandschaft eindeutig Steve Jobs als ihr Idol feiern werden, steht noch in den Sternen.

Sobald die Sommertage vorbei sind, macht sich der Herbst in unseren Gefilden wieder breit. Da telefoniert es sich besonders schön, wenn es stürmt und regnet. Nach einem Testbericht der Stiftung Warentest säuft das iPhone 3G bei Regen ab:

Das iPhone 3G reagiert empfindlich auf Wasser. So empfindlich wie kein anderes Handy im Test. Die Stiftung Warentest simulierte ein Sommergewitter: Fünf Millimeter Wassersäule in einer Minute. Das iPhone quittierte die Dusche mit einem toten Display. Wasser drang in die Geräte ein. Ein Modell erholte sich wieder, zwei weitere trugen jedoch bleibende Schäden davon. Fazit: Etwas zickig und ziemlich empfindlich das Ding.

Der Test liest sich wie unter dem Leuchtbanner der Makulatur. Soviel zum hochgelobten iPhone 3G. Vielleicht ist das doch eher ein Gerät für die Wüstenreise in die Sahara oder in die Mongolei… falls man da überhaupt jemals Empfang haben wird. Schon ärgerlich, wenn das Marketing für das iPhone 3G genial wirkt, aber das Gerät nicht wasserdicht zu sein scheint. Viel Spaß mit der PR-Arbeit in Küstenregionen! :)

Als Nutzer des iPhones und des iPod Touch kommt man über die integrierte Browsersoftware von Safari in den Genuß das Internet jederzeit zu nutzen. Ob im Büro, im öffentlichen Nahverkehr oder im heimischen Bett – man bedient das Touchdisplay mit Freuden, weil endlich ein echter Browser auf dem mobilen Endgerät fest integriert ist. Das erkennen auch zahlreiche Unternehmen, die im Internet als Webseitenbetreiber einen Mehrwert für ihre potentiellen Kunden anbieten wollen. Einiges läuft dabei richtig, vieles jedoch absolut falsch – und das möchte ich hiermit aufdecken.

  1. Browserweichen
    Das beste Beispiel für eine Fehleinschätzung des mündigen Internetnutzers ist der Einsatz einer Browserweiche. Wer beispielsweise mit dem iPod Touch versucht bei www.geo.de den Inhalt abzurufen, wird konsequent zu einer eher spärlich bestückten mobile.geo.de weitergeleitet.
  2. Spracherkennung
    Lokalisierung ist das A und O des globalen Internets, doch wenn ich das mobile Endgerät entsprechend in Englisch bedienen möchte, brauche ich nicht von semi-intelligenten Spracherkennungsmechanismen vor der deutschen Version „verhindert“ werden. Man sollte immer selbst über die Sprachversion entscheiden können und nicht das finale Ergebnis vorgesetzt bekommen. Ein Beispiel dafür habe ich zum Glück noch nicht gefunden.
  3. Fehlender Backlink zum Hauptangebot
    Die Browserweiche sollte zumindest einen Rückkanal zum eigentlichen Angebot beinhalten und nicht stur (und damit äußerst stupide) den Nutzer auf dem mobilen Angebot festnageln. Amazon macht es hierbei richtig, indem direkt unter dem Header für die iPhone Seiten ein entsprechender Link zum bekannten Angebot integriert wird.
  4. Abgespeckte Inhalte
    Vergrößern und verkleinern sind Kernfunktionen der neuen Handybrowser. Ich freue mich über endlos lange Textpassagen und keinen Hinweis auf das komplette Angebot, was sich unter der Haupt-URL versteckt, zu der es keinen Rückkanal gibt. Das Argument vom doppelten Content und der Suchmaschinenindizierung schlägt dabei nicht mal ansatzweise an. Dass man nur einen Teil des gesamten Angebotes auf der mobilen Seite integriert, ist absolut akzeptabel, wenn es ein besonderer Mehrwert für die Nutzer der mobilen Endgeräte beinhaltet – z.B. ein Mashup aus Fotos, Videos und Artikeln zu den geospezifische Daten des Nutzers.
  5. Schlechte Grafiken
    Was im Internetbrowser sichtbar ist, sollte auch im mobilen Internet immer sichtbar sein. Die angezeigten Fotos und Grafiken konvertiert in der Regel der Mobilfunkbetreiber schon kleiner um die Datenübertragung zu verringern. Wer jedoch über WLAN mit dem mobilen Endgerät ins Netz geht, braucht diese von dem Webseitenbetreiber initiierte Selektion nicht.

Diese Liste ist letztendlich individuell erweiterbar und trifft mit ihren Kritikpunkten nicht jedes mobile Angebot. Es steckt oftmals viel Liebe zum Detail dahinter, diese mobilen Webseiten zu erstellen und zu betreiben – auch wenn nur einige hundert Besucher im Monat diese zusätzlichen Angebote aufrufen. Doch in den heutigen Zeiten, in denen WAP durch die kleinen Computer für unterwegs im Prinzip vollkommen antiquiert ist und überholt wirkt, sollten gerade die mobilen Mehrwertdienste dem Nutzer das liefern, was auch auf der Webseite bereits gängiger Alltag ist. Schließlich haben wir einen kompletten Browser im Handy integriert und bestimmt auch keine schwarz-weißen Displays mehr.

999 Euro kostet der Spaß, wenn man keine Vertragsbindung bei T-Mobile, jedoch ein neues Apple iPhone besitzen möchte:

Auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung sei T-Mobile derzeit verpflichtet, dass Apple iPhone auch ohne gleichzeitigen Abschluss eines T-Mobile Mobilfunkvertrages anzubieten, sagte ein Sprecher der Mobilfunksparte T-Mobile. Ohne Vertragsbindung und elektronische Sperre sei das Gerät zum Preis von 999 Euro in den Geschäften der Telekom erhältlich. Mit Vertragsbindung kostet das iPhone 399 Euro.Welt.de

Doch ganz unter uns: Der Hype ist übertrieben. Der Apple iPod Touch ist viel schöner in der Benutzung als Konsumer-Endgerät, mit dem man nicht telefonieren braucht. Doch für Sparfüchse ist das Thema sowieso unumgänglich. Laut Robert kann man fast 600 Euro sparen, wenn man wirklich nicht mit dem iPhone telefonieren will, sondern nur das Gadget zum Coolness-Faktor besitzen möchte.

Das iPhone ist jetzt in Deutschland erhältlich. Wer die dabei anfallenden Kosten der iPhone-Verträge der Telekom zumindest etwas senken möchte, kann direkt zum Verkaufsstart des iPhones von Apple den worldCALL der cellity AG einsetzen. Insbesondere werden die Kosten für Auslandsgespräche deutlich gesenkt, indem quasi der SIM-Lock legal umgangen wird.

Laut Sarik Weber, Gründer und Geschäftsführer von cellity, handelt es sich hierbei um eine komplett neue Webapp vom cellity worldCALL Produkt. Dieses wurde eigens für den Safari Browser des iPhone vollständig optimiert um oben genannte Funktionalitäten erfüllen zu können.

Bereits bestehenden cellity Kunden haben die Möglichkeit, diese kleine Optimierung direkt über den im Browser des iPhones unter http://iphone.cellity.com in Kürze selbst zu tätigen. Hier wird die eigene Rufnummer und Telefonnummer des Gesprächspartners eingegeben, so dass der cellity-Server das Gespräch eigenständig aufbauen kann. Die einzelnen Verbindungspreise von cellity sprechen wiederum für sich – man muss selbst wissen, wie man heutzutage telefoniert.

Reden wir mal Tacheles. Wer treibt sich auf den konsumlastigen Shopping-Parties in der dunklen Nacht rum? Wer lungert jetzt vor dem Telekom Geschäft und hofft auf mitternächtliche Verkaufsorgien? Steht ihr in Schlangen? Seid ihr geil!? Wollt ihr das iPhone euer eigenes nennen?

Ich finde das irgendwie charmant, jedoch für dieses Gadget einfach übertrieben. Richtig, das iPhone ist ein Gadget. Man braucht es nicht, denn man hat mehr als genügend Geräte in seinem Besitz, die die gleichen Funktionen erfüllen. Multimedialer Organizer ala Nokia oder Blackberry sowie der iPod Touch, der weitaus cooler als das olle iPhone ist, sprechen doch für sich. Vom Prinzip her ist das jetzt ganz einfach: Geht nach Hause und legt euch auf’s Ohr.

Ihr braucht das iPhone nicht. Seht doch der Wahrheit endlich ins Gesicht. Es ist nur eine Spielerei und wird irgendwann langweilig. Denn es macht noch nicht einmal neidisch… :)

Zwar steht das Video bei Herrn Knüwer als Beispiel für optische Anreize, dennoch wird hier die Sinnlosigkeit von politischen Veranstaltungen wie „Zukunft Ruhrgebiet“ veranschaulicht.

Und ganz nebenbei erinnert mich Mister Zukunft an den „Vater“ von Equilibrium oder an den alten Apple Spot mit dem „Hammer“ irgendwann aus den 80er Jahren… :)

Am Wochenende war genug Zeit dafür, endlich wieder in der Kölner Innenstadt zu bummeln. „iPod Touch“ hieß das Schlagwort, welche uns in den Gravis Store lockte. Warum wird dort eigentlich niemals die zweite Tür geöffnet, sondern es werden verkehrspolitisch alle Leute durch einen Eingang gelotst? Der freundliche Mitarbeiter teilte uns dann auf die Anfrage, ob wir ein Zubehörset für den „ipod Touch“ haben könnten, mit leicht resignierter Stime mit, dass er zwar das Gerät bestellen könne, aber noch kein iPod vorrätig wäre. Nach einer aufklärerischen Feststellung, dass wir den ipod Touch ja schon besäßen und Zubehör haben wollten, war ihm klar, es müsse im Internet online zu bestellen sein. Pustekuchen, da war nichts auf der Gravis Store Seite was auf optisch passende und damit einwandfrei verwendbares Zubehör für den schlanken iPod Touch passen würde. Das war harmlos, das ist nicht schlimm, der Markteintritt des iPod Touch für Deutschland ist noch ein wenig weit entfernt. Aber man kann ja vorbestellen…

Der dort ausgewiesene iPod Touch ist für knapp 399 Euro zu kaufen, obwohl Apple ihn selbst mit $399 Dollar anbietet – ein Preisunterschied von ca. 117,50 Euro nach aktuellem Kurs. Natürlich ist man dann davon überzeugt, dass diese Preispolitik seitens dieses Storebetreibers initiiert ist, jedoch findet man genau den selben Preis auf der deutschen Apple Seite wieder. Keine Schuld für den Storebetreiber! Aha!

Dieser Preis ist ganz schön frech und empört mich als Käufer von hochwertigen Produkten. Zum Glück haben wir einen guten Freund in den USA, der uns mit diesen Gadgets auch trotz einem erhöhten Versandkostenpreis dennoch günstiger versorgen kann als die inländischen Dependancen des eigentlichen Herstellers.

Gewiss gibt es die Stimmen, die von preispolitischer Marktentscheidung unken werden, aber ein solcher Preisunterschied von gefühlten 120 Euro, der durch eine 1:1 Adaption für den deutschen Markt erzwungen werden kann, ist meiner Meinung nach nicht einfach nur dreist sondern Kundenabzocke. Klassische Formen des Marketingtriebes innerhalb der jeweiligen Abteilungen eines Hauses machen natürlich nichts anderes, aber heutzutage gibt es das Internet und jeder kann herausfinden wie teuer etwas in einem anderen Land ist und sich dieses Gerät zur Not importieren. Deutsche Sprachdateien draufgepackt und fertig – Shopping in Germany is really out of date!

Dieses Bild spricht für sich. Dann doch lieber den iPod von Apple, oder? Eigentlich wollte ich mir letztes Wochenende den Video iPod mit 80 Gigabyte Festplatte kaufen, doch irgendwer oder irgendwas hielt mich davon ab und ich legte mir tatsächlich diesen blöden Blackberry zu…