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Content Marketing Conference: Vom Buzzword zum Mekka für die Digitalbranche

Digital Business, Events, Marketing, Social Media, Werbung
Die Besucher der letzten CMC. Quelle: Contilla.

Content Marketing zählt zu den schönsten Buzzwörtern des vergangenen Jahres. Unter der Haube steckt natürlich viel Wrumms, denn zahlreiche Agenturen, Berater und Unternehmen sprechen fast ausschließlich von den Inhalten, die Kunden und Nutzer begeistern sollen. Zu diesem Themenstrang der Digitalen Wirtschaft findet am 4. und 5. März in Köln die Content Marketing Conference statt, auf der renommierte Experten ihre Best-Practice-Cases vorstellen. Dabei tauschen sie sich über die wichtigsten Faktoren für die Erarbeitung und Umsetzung einer Content-Marketing-Strategie aus. Zusätzlich erhalten Besucher einen Einblick in Native Advertising und Paid Media sowie deren Zusammenspiel mit Content Marketing. Gepaart mit Strategieentwicklung, SEO im Content Marketing und Corporate Blogs trifft sich hier die Digitalbranche zum Happening am Rhein.

Die Besucher der letzten CMC. Quelle: Contilla.

Die Besucher der letzten CMC. Quelle: Contilla.

„Content-Marketing als Kommunikationsdisziplin als auch die Dienstleistungen und Tools haben sich in den letzten zwei, drei Jahren mannigfaltig weiterentwickelt: Vom Marketing-Hype zu der meistfokussierten Maßnahme im Online-Marketing-Mix. Im März 2015 wollen wir wieder die Plattform für die Branche stellen, die einen Überblick über den Status Quo verschafft und zukünftige Trends setzt“, so René Kühn, Initiator der CMC und Geschäftsführer beim Veranstalter Contilla.

Insgesamt 15 Vorträge und 6 Workshops laden zu Diskussionen ein. Auf der Bühne sorgen Andreas Neef (L’Oréal), Will Hayward (BuzzFeed), Thomas Knüwer (kpunktnull), Thomas Berger (Toyota), Michael Göntgens (Lufthansa), Svea Raßmus (Deutsche Bahn), Daniel Holm (Outbrain), Jürgen Schmidt (Contented Technologies GmbH), Jan Kutschera (PR – Popularity Reference GmbH) und Christian Herr (iq digital) für genügend Zündstoff. Darüber hinaus gibt es das bekannte Speednetworking, einen Expobereich für Aussteller und eine Networkparty. Weiterführende Informationen und Tickets gibt es auf der offiziellen Veranstaltungsseite.

6. Februar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/02/cmc-audience.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-02-06 11:39:512026-06-07 20:14:09Content Marketing Conference: Vom Buzzword zum Mekka für die Digitalbranche

In eigener Sache: Der #DigiBuzz Bullshit Bingo Generator

Digital Business, Social Media

[xyz-ips snippet=“DigiBuzz-Bullshit-Bingo“]

Neue Buzzwords gefällig? Einfach neu laden!

Die Digitale Wirtschaft lebt von Fachbegriffen, Hypes und Buzzwords. Vieles davon macht Sinn, manches hingegen wirkt auf eingefleischte Branchenkenner eher belustigend.

Der #DigiBuzz Bullshit Bingo Generator nutzt die besten Buzzwords der Digitalbranche und liefert immer eine neue, druckfertige Vorlage zum Bullshit Bingo! Viel Spaß damit auf Konferenzen, Events und Parties!

digibuzz_bullshit_bingo

Was ist Bullshit Bingo?

Laut der Wikipedia liest sich die Definition wie folgt:

Buzzword-Bingo, in der späteren Verbreitung auch Bullshit-Bingo und Besprechungs-Bingo genannt, ist eine humoristische Variante des Bingo-Spiels, die die oft inhaltslose Verwendung zahlreicher Schlagwörter in Vorträgen, Präsentationen oder Besprechungen persifliert.

Statt Bingokarten mit Zahlen werden Karten mit Schlagwörtern (engl. buzzwords) benutzt. Im Gegensatz zum originalen Bingo, bei welchem die zu streichenden Zahlen aus einer Lostrommel gezogen werden, werden Wörter gestrichen, wenn sie genannt werden. Bei einer vollständig gefüllten Reihe, Spalte oder Diagonale soll der Spieler den Regeln nach aufstehen und „Bingo“ oder auch, um die Inhaltsleere der Wortphrasen hervorzuheben, „Bullshit“ rufen. Mit dem Spiel und diesem Ausruf wird gleichzeitig die übermäßige Verwendung oft inhaltsleerer Schlagwörter kritisiert.

Vielen Dank für die Mithilfe der kreativen Köpfe, die allesamt ihren Beitrag zur Wortfindung und damit zur Datengrundlage für den #DigiBuzz Bullshit Bingo Generator geleistet haben!

@bindermichi, @bjoernkorff, @boydroid, @christinah84, @derlarshahn, @dingler_g4, @doschu, @einfachbens, @freizeichen20, @getoliverleon, @heiko, @hermannassmann, @herrsteller, @jakuuub, @janpiatkowski, @kehrseite, @klauseck, @kochsmicha, @kprobiesch, @MaelRothDE, @manumarron, @marco_jahn, @mattgey_annette, @mediamoda, @mikeschnoor, @mmotu, @netzmilieu, @nico, @oetting, @oliverg, @penzonator, @pr_doktor, @skykat, @stivologne, @svensonsan, @thehartworker, @tristessedeluxe, @ulrike_r, @vielweib, @walljet, Martin S. und Sebastian S.

Hinweis: Dieses Tool ist nicht für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert. Bei Problemen mit der Druckansicht freuen wir uns über einen Hinweis in den Kommentaren inkl. Link zum Screenshot/Foto mit dem Fehler.

5. Februar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/02/digibuzz_bullshit_bingo.jpg 413 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-02-05 20:37:442026-06-07 20:14:09In eigener Sache: Der #DigiBuzz Bullshit Bingo Generator

Mehrheit der Privatanleger lehnt neue Regeln beim Crowd Investing ab

Digital Business, Netzpolitik, Recht, Startups
Crowd Investment gilt als eine clevere Möglichkeit, innovative Startup-Projekte durch Privatanleger zu finanzieren. Das Bundeskabinett findet das gar nicht gut und möchte den Bürger vor sich selbst schützen.

Crowd Investing zählt zu den modernen Varianten der Startup-Finanzierung. Bei dieser form des Investments unterstützen Privatanleger mit ihrem Geld junge, innovative Firmen. Im Gegenzug steht ihnen eine finanzielle Beteiligung an deren Wachstum zu. Das vom Bundeskabinett beschlossene Kleinanlegerschutzgesetz setzt sich zum Ziel, Kleinanleger bei Investitionen besser zu schützen. Die Ausnahmen für Crowdfinanzierung reichen aus Sicht des Digitalverbands BITKOM nicht aus, um Startups zu finanzieren und Crowdinvestoren mehr Spielraum bei ihren Geldern einzuräumen.

Eine überwältigende Mehrheit der beteiligten Nutzer (98 Prozent) sind sich als Investoren des Risikos ihrer Geldanlage bis zum Totalverlust bewusst, weil die zu finanzierenden Projekte ihrer Meinung nach transparenter vorgestellt werden (90 Prozent). Laut einer Umfrage durch den BITKOM unter 133 Privatanlegern hält die Mehrheit eine Regulierung durch die Politik für überflüssig. Das neue Kleinanlegerschutzgesetz würde sogar viele Nutzer von Crowd-Investing-Plattformen vertreiben. Mit dem Eingreifen der Politik kommt schnell das finanzielle Aus für zahlreiche Startup-Projekte, die keine Finanzierung durch klassische Geldgeber wie Business Angels oder Venture-Capital-Geber überzeugen können. Sechs von zehn Kleinanlegern (62 Prozent) halten sich bei Crowd Investing sogar für besser informiert als bei klassischen Investitionen durch Banken. Nur 8 Prozent fühlen sich schlechter informiert. Fast jeder Crowdinvestor (95 Prozent) möchte auch künftig einen Teil seines Geldes auf diese Weise investieren.

Crowd Investment gilt als eine clevere Möglichkeit, innovative Startup-Projekte durch Privatanleger zu finanzieren. Das Bundeskabinett findet das gar nicht gut und möchte den Bürger vor sich selbst schützen.

Crowd Investment gilt als eine clevere Möglichkeit, innovative Startup-Projekte durch Privatanleger zu finanzieren. Das Bundeskabinett findet das gar nicht gut und möchte den Bürger vor sich selbst schützen.

„Die Zahlen belegen eindeutig: Es ist nicht notwendig, Crowd Investing in Deutschland stärker zu reglementieren. Die im Kleinanlegerschutzgesetz vorgesehenen bürokratischen Regelungen sind überflüssig und würden Crowd Investing in Deutschland nur unattraktiv machen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.

So gelten die Ausnahmen nur bis zu einer Gesamtfinanzierungsumme von 1 Million Euro. Einzelinvestoren dürfen sich nur mit 1.000 Euro beteiligen, eine Obergrenze von maximal 10.000 Euro soll nur bei entsprechenden Vermögens- oder Einkommensnachweisen gelten. Außerdem müssen Anleger ein Informationsblatt ausdrucken und dies unterschrieben an die Crowd-Investing-Plattform zurücksenden. Zudem dürfen sie ebenso wie die Startups selbst nur sehr beschränkt im Internet um Investoren werben.

Ulrich Dietz, Vizepräsident des BITKOM. Quelle: BITKOM

Ulrich Dietz, Vizepräsident des BITKOM. Quelle: BITKOM

„Alle diese neuen Vorschriften verbessern die Finanzierungssituation von Start-ups nicht, sondern es würde hierzulande schwerer, Geld bei Kleinanlegern einzusammeln“, kritisiert Ulrich Dietz und betont: „Crowd Investing muss von den bürokratischen Regelungen des Kleinanlegerschutzgesetzes in deutlich größerem Umfang als bisher vorgesehen ausgenommen werden. Das geplante Kleinanlegerschutzgesetz macht Crowd Investing bürokratisch, langsam und unattraktiv. Bundesrat und Bundestag sind jetzt aufgerufen, diese überflüssigen Änderungen zu stoppen.“

Drei Viertel der privaten Investoren (74 Prozent) geben an, dass sie ihre Einkommensverhältnisse gegenüber der Plattform oder dem Start-up nicht offenlegen. Ihr maximales Investment beträgt damit künftig 1000 Euro pro Projekt oder Startup. Nur 12 Prozent der Crowdinvestoren wären zu dieser Offenlegung bereit. Etwa jeder Dritte (37 Prozent) der Investoren hat zumindest in der Vergangenheit bereits Summen von mehr als 1000 Euro investiert.

Mehr als 10.000 Euro haben bereits 5 Prozent aller Befragten schon einmal für ein einzelnes Investment eingesetzt. Nur jeder Vierte (26 Prozent) wäre bereit, das vorgeschriebene Informationsblatt auszudrucken und unterschrieben zurückzusenden. Jeder Zweite (48 Prozent) hält diesen Vorgang für zu aufwändig und 17 Prozent wären dazu gar nicht in der Lage, weil sie nach eigener Angabe überhaupt keinen Drucker besitzen würden.

Florian Nöll, Vorstandsvorsitzender im Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) e.V. Quelle: Felix Müller / BVDS

Florian Nöll, Vorstandsvorsitzender im Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) e.V. Quelle: Felix Müller / BVDS

Crowd Investment ist eine Art der Anlageform und Firmenfinanzierung, bei der Kapitalbedarf von Unternehmen durch private Mikroinvestoren gedeckt wird. Damit stellt Crowd Investing eine einzigartige Form der Unterstützung für kleine Projekte dar, welche nicht auf mehrere Millionen, sondern eine grundsolide Finanzierung zur Realisierung von Projekten angewiesen sind.

Bereits im September 2014 begrüßte der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) e.V. den ursprünglichen Gesetzentwurf, forderte jedoch schon damals deutlich mehr Arbeit in das Kleinanlegerschutzgesetz zu stecken. Florian Nöll, Vorsitzender des BVDS, kritisierte, „dass der Gesetzgeber mit Blick auf die Realität der Startupfinanzierung durch die Crowd noch nachbessern muss. Startups brauchen die Finanzierung durch die Crowd und es ist ein schmaler Grat zwischen sinnvollem Anlegerschutz und einer Todregulierung dieses innovativen Finanzierungsinstruments.“ Bei der Regulierung sollten insbesondere die Interessen der Startups berücksichtigt werden, was jedoch immer noch nicht in der aktuellen Vorlage erfolgt ist.

5. Februar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/02/crowdinvestment.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-02-05 17:46:102018-05-21 17:54:05Mehrheit der Privatanleger lehnt neue Regeln beim Crowd Investing ab

Digitale Transformation: Sieben Herausforderungen für die erfolgreiche Digitalisierung

Digital Business

Die Digitale Transformation bringt nicht nur neue Technologien, sondern verändert die Kommunikation von Unternehmen nachhaltig. Während die digitalen Leitbilder wie Amazon, Google oder Apple ganze Märkte und Branchen revolutionieren, stehen die meisten anderen Unternehmen vor einer gewaltigen Herausforderung. Ihr Geschäftsmodelle sind bei weitem noch nicht auf disruptive Kommunikation eingestellt, sondern benötigen intensive Hilfe im Sinne eines Lernprozesses, um sich der digitalisierten Welt anzupassen.

Was Unternehmen für die erfolgreiche Umsetzung der Digitalen Transformation erledigen müssen, hat Pegasystems, ein Anbieter von Business Process Management (BPM) und Software für Kundenorientierung, in sieben Punkten zusammengefasst. Schwerpunkt bei diesen Ansätzen liegt im Prozessmanagement und in der damit verbundenen Organisation von Unternehmen.

Digitale Transformation: 7 Tipps für den Erfolg

  1. „Think Big – start Small“: Die Digitale Transformation betrifft alle Prozesse, so dass alles auf den Prüfstand muss. Eine klare Transformationsstrategie sollte die Richtung vorgeben und Rahmenbedingungen für den Wandel schaffen. Dabei ist von der Umsetzung weniger ein großer Rollout für das Jahr 2021 gefragt, sondern viele überschaubare, parallel laufende Einzelvorhaben sollten umgesetzt werden. Dabei sollten mit jedem Schritt echte, messbare Verbesserungen erzielt werden.
  2. Prozesse segmentieren und priorisieren: Die Digitalisierung betrifft je nach Unternehmensgröße mehrere hunderte von Einzelprozessen, aber die Top-30-End-to-End-Prozesse verursachen die Hälfte der operativen Kosten. Zugleich gelten sie als entscheidend für die nachhaltige Kundenzufriedenheit. Unternehmen sollten diese betreffenden Prozesse identifizieren und für die Digitalisierung priorisieren.
  3. Automatisierung der Prozesse: Zwar verursachen personalintensive Vorgänge im Service oder im Beschwerdemanagement, bei denen Mitarbeiter manuell Vorgänge oder eine Kundenhistorie heraussuchen müssen, überproportional hohe Kosten. Die Digitalisierung dieser Prozesse sollte aber die individuellen Serviceaspekte zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb hervorheben und nicht bestehende Vorteile entkräften.
  4. Silos überbrücken: Die historisch gefestigte Struktur vieler herkömmlichen IT-Systeme basiert auf dem klassischen Silo-Denken, so dass Informationen meist nicht automatisch oder schnell verfügbar sind. Anstatt sich an bestehenden Organisationsstrukturen zu orientieren, muss die Digitale Transformation eine prozessorientierte End-to-End-Sicht realisieren.
  5. Agile Verfahren etablieren: Aufgrund der steigenden Dynamik des digitalen Wandels müssen laufende Prozesse flexibel und in kleineren Schritten digitalisiert werden. Unternehmen können so schnell auf geänderte Anforderungen reagieren und erhalten eine frühzeitige Erfolgskontrolle.
  6. Optimierung der Kundenprozesse: Im Schwerpunkt der Digitalisierung steht die Modernisierung des CRM. Der Fokus darf nicht mehr auf dem Sammeln aller Daten liegen, sondern es müssen kundenrelevante Prozesse unter Einbeziehung vorhandener Daten geschaffen werden.
  7. Die Menschen einbinden: Motivierte Mitarbeiter arbeiten in digitalisierten Unternehmen in der Regel effizienter. Ein Abbau von potenziell frustrierenden Routinetätigkeiten hilft dabei, sich stattdessen auf die individuelle Kommunikation mit Kunden zu konzentrieren.

Die Digitale Transformation umfasst selbstverständlich nicht nur Prozesse, sondern wirkt sich auf die gesamte Weiterentwicklung einer Organisation aus. Neben der Umstrukturierung und Optimierung wird viel in den Köpfen der Mitarbeiter passieren müssen, damit die Kommunikation auf interner Ebene, mit Geschäftspartnern und vornehmlich den Kunden auf ein digitales Niveau gehoben werden kann. Wer heute also nicht spätestens anpackt, wird definitiv im Sinne des Wettbewerbs das Nachsehen haben.

3. Februar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/02/transformation.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-02-03 11:15:102018-05-21 17:56:02Digitale Transformation: Sieben Herausforderungen für die erfolgreiche Digitalisierung

NRW Landesregierung plant 640 Millionen Investition für Digitale Transformation

Digital Business, Netzpolitik
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei ihrer Regierungserklärung "Menschen verbinden – MegaBits. MegaHerz. MegaStark" am 29. Januar 2015 vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen. Quelle: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: W. Meyer-Piehl

Die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) von Nordrhein-Westfalen erklärte am gestrigen Donnerstag in ihrer ersten Regierungserklärung im Düsseldorfer Landtag, dass das einwohnerreichste Bundesland den Digitalen Wandel vorantreiben muss. Als Investitionspaket stehen 640 Millionen Euro für innovative Zukunftsprojekte zur Verfügung.

Eine durchaus erfreuliche Nachricht. Nordrhein-Westfalen liegt bereits weit vorne in der Digitalisierung und möchte diese Position noch weiter festigen. Ziel der Regierungserklärung sei es, dass NRW im Bundesvergleich den ersten Platz bei der Anwendung und Umsetzung modernster Informations- und Kommunikationstechnologien dauerhaft belegt.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei ihrer Regierungserklärung

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei ihrer Regierungserklärung „Menschen verbinden – MegaBits. MegaHerz. MegaStark“ am 29. Januar 2015 vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen. Quelle: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: W. Meyer-Piehl

Dazu attestiert Hannelore Kraft in ihrer Regierungserklärung: „Wir werden als Land insgesamt 640 Millionen Euro in innovative Zukunftsprojekte unserer Wirtschaft mit Schwerpunkt Digitalisierung investieren. Und zwar in Projekte, die sich in unseren Leitmarktwettbewerben durchsetzen.“ Zu den künftigen Schwerpunkten sollen zudem die Themenfelder Energiesicherheit und Energieeffizienz, Logistik, Medizintechnologie, Fahrzeugbau einschließlich der Zulieferer, Cloud Computing, leistungsfähige Netze und Sicherheit der hoch vernetzten Welt.

NRW liegt im Vergleich mit anderen Bundesländern verhältnismäßig gut. In Bayern wird die Digitalisierung bei nur drei mageren Prozent der Unternehmen umgesetzt. In der Breitbandverfügbarkeit liegt NRW jedoch deutlich hinter der Hauptstadt Berlin, aber 70,7 Prozent der Haushalte in NRW sind mit einer Übertragungsrate von 50 Mbit pro Sekunde oder mehr ausgestattet. Damit liegt NRW knapp vor Baden-Württemberg (69,2 Prozent) und deutlich vor Bayern, wo zurzeit nur 62,4 Prozent aller Haushalte auf schnelles Internet zugreifen können.

Dennoch soll die Digitale Transformation sich auch in Zukunft bemerkbar machen. Neben der Medienwelt sollen vornehmlich die Themenfelder Bildung, Industrie 4.0, Hochgeschwindigkeits-Internet, Infrastruktur, Datensicherheit, Förderung von Startups, Smarte Technologie im Alltag, Digitale Verwaltung, Digitale Arbeitswelten und Digitale Gesellschaft gestärkt werden. Intelligente Ideen sind dabei nicht nur gefragt, sondern kostengünstige Lösungen sollen die Marktmacht herstellen, indem sich Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammentun.

Das Land NRW hat sich nach Einschätzung der Landesregierung zum führenden Medien- und Kreativstandort in Deutschland und einem der stärksten in Europa entwickelt. Schon frühzeitig habe das Land NRW die Bedeutung der Digitalisierung vor allem im Mediensektor erkannt und sich dieser Entwicklung mit großem Erfolg gestellt. Die vollständige Regierungserklärung findet sich als PDF auf der Webseite des Landes NRW sowie als Video-Aufzeichnung, Stream und Download.

30. Januar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/01/hannelorekraft-landtag.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-01-30 10:36:582018-05-21 17:56:25NRW Landesregierung plant 640 Millionen Investition für Digitale Transformation

Digitaler Wandel: Bayern möchte Revolution nicht verschlafen!

Digital Business

Digitaler Wandel gilt offenbar als Fremdwort für die Mittelständler in Bayern. Erst drei Prozent der bayerischen Betriebe haben sich voll auf Digitalisierung eingestellt. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) in einer aktuellen Umfrage. Die Bayern erkennen den raschen digitalen Wandel als eine der größten Herausforderungen für die bayerische Wirtschaft und möchten die Digitale Transformation nicht verschlafen.

Drei magere Prozent. Eine solche Zahl entspricht fast nichts bei rund 900.000 Mitgliedsunternehmen im Einzugsgebiet der bayerischen IHKs unter dem Dach des BIHK. Immerhin geben 94 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie zwar von der Digitalisierung betroffen sind. Aber den digitalen Wandel begleiten, einleiten oder verstehen – davon sind sie offenbar noch sehr weit entfernt. Nur leider verläuft die Revolution vom analogen zum digitalen Zeitalter rasant und verändert Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Unternehmensprozesse in allen Branchen.

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der BIHK. Foto: IHK München / Faces by frank

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der BIHK. Foto: IHK München / Faces by frank

„Die bayerische Wirtschaft und vor allem die kleineren und mittelständischen Betriebe dürfen den digitalen Wandel
nicht verschlafen“, mahnt BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. „Die Digitalisierung bietet der Wirtschaft große Chancen, die nicht vertan werden dürfen.“

Rund 27 Prozent der Unternehmen rechnen sich höhere Umsätze durch die Digitalisierung aus. Nur 6 Prozent der Betriebe befürchten Umsatzrückgänge. Einhergehend mit dem digitalen Wandel erwarten 19 Prozent der befragten Unternehmen einen größeren Personalbedarf, während 14 Prozent der Betriebe mit kleineren Belegschaften auskommen wollen.

Als größte Hemmnisse bei der Digitalisierung zählen für die Unternehmen die IT-Sicherheit (57 Prozent), rechtliche Unsicherheiten (50 Prozent) und hohe Investitionskosten (37 Prozent). Über die unzureichende Breitbandversorgung in Bayern klagt mehr als ein Viertel der Unternehmen (28 Prozent).

Was den Mitgliedsfirmen der bayerischen IHKs offenbar am meisten fehlt: Ihnen mangelt es an Informationen zur Digitalisierung. Ganze 87 Prozent der Firmen fordern mehr Transparenz und Aufklärung, um das Verständnis für die digitale Lebenswelt aufzubauen. Nicht nur der Bayerische Industrie- und Handelskammertage ist jetzt gefragt. Wenn Unternehmer mehr über die Digitale Transformation aufgeklärt werden wollen, hilft es manchmal auch im Internet gezielt nach Experten zu suchen und diese zu fragen. Digitaler Wandel kann so einfach sein. Man darf sich über die wahre Intention der offiziellen Pressemitteilung durchaus wundern.

30. Januar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/01/bayern-digitalisierung.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-01-30 09:10:162018-05-21 17:56:50Digitaler Wandel: Bayern möchte Revolution nicht verschlafen!

Digitale Transformation: CIOs sollen Ausbau vorantreiben

Digital Business, Human Resources

In diesem Jahr sollen sich CIOs vermehrt der Digitalisierung in den Unternehmen widmen. Nach eigener Einschätzung steht die Digitale Transformation bei jedem dritten CIO auf der Agenda (34,4 Prozent). Für 41 Prozent bedeutet dies jedoch Probleme aufgrund fehlender qualifizierter Mitarbeiter in den Bereichen Big Data Analytics und mobile Technologien. Zwar unterstützt das Top-Management dieses Vorhaben, weitere Hürden sehen die befragten CIOs in dem Mangel einer übergreifenden Planung und dem fehlenden Budget für die Umsetzung. Droht der Digitalisierung also ein Stillstand?

Neben der Digitalisierung gilt es für CIOs die Effizient ihrer IT zu erhöhen (50,6 Prozent) und gleichzeitig die Kosten zu senken (36,4 Prozent). Mehr Leistung auf der einen Seite stehen Einsparungen auf der anderen Seite gegenüber – ein kleiner Teufelskreis offenbart sich für die ITK-Landschaft, denn wo an Leistungsvergütung eingespart wird, bleiben Qualität und Effizienz auf der Strecke. Zwar sollen Standardisierung und Automatisierung helfen, aber spätestens bei den Faktoren Mensch, Mitarbeiter und Fachkraft entscheiden sich die Unternehmen aus Einfachheit für Einsparungen.

Huerden-Digitalisierung

Immerhin besteht im Gegensatz zum Top-Management bei Mittelständlern eine große Unterstützung für die Digitale Transformation, jedoch sei der generelle Zuspruch nicht ausschlaggebend. Dr. Uwe Dumslaff, Chief Technology Officer bei Capgemini, kommt zu dem Schluss, dass Digitalisierung strategisch geplant werden muss. Denn ohne die entsprechenden Investitionen in Mitarbeiter und Technologie kann diese Vorhaben nicht gelingen. „Weiterqualifizierung kostet allerdings Zeit, deshalb kaufen viele Unternehmen Know-how ein und nutzen externe IT-Spezialisten, um den Fachkräftemangel zu überbrücken“, kommentiert Dumslaff. „Deren Anteil an der internen Leistungserbringung ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um zehn Prozentpunkte gestiegen.“

Wieder einmal wird also die Schuld ganz galant auf den Fachkräftemangel abgeschoben, obwohl erst vor wenigen Wochen der Hays-Fachkräfte-Index einen geringeren Bedarf für IT-Spezialisten konstatierte. Die Ergebnisse der diesjährigen IT-Trends-Studie von Capgemini besitzen einen gewissen Beigeschmack. Insgesamt wurden dafür nur 154 IT-Verantwortliche aus Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt, darunter mehr als die Hälfte der DAX-30-Unternehmen.

30. Januar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/01/Huerden-Digitalisierung.png 945 1512 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-01-30 08:20:282018-05-21 17:57:11Digitale Transformation: CIOs sollen Ausbau vorantreiben

Internetsicherheit: Die Deutschen schützen ihre mobilen Endgeräte nur unzureichend

Digital Business, Mobile
Typisch Deutsch? Smartphones und Tablets werden kaum durch Antiviren-Software und Passwörter geschützt.

Von Computerspionage über Datenklau bis zu Cyberattacken: Das Internet ist ein grausamer Ort und steckt voller Gefahren. Jeder fünfte Internetnutzer war bereits Opfer von Internetkriminalität. Während die Deutschen zwar ihren PC und Laptop sehr gut schützen, vernachlässigen sie vor allem Smartphone und Tablet. Die Bundesbürger blicken sehr optimistisch in die Zukunft, denn lediglich 44 Prozent der Verbraucher befürchten, dass sie von Internetbetrug, Datenklau und Hackerangriffen betroffen sein könnten.
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29. Januar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/01/smartphone-tablet.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-01-29 08:22:172018-05-21 17:57:34Internetsicherheit: Die Deutschen schützen ihre mobilen Endgeräte nur unzureichend

Weniger als als 4 Euro: Deutsche möchten nicht für Musikstreaming bezahlen

Digital Business, Medien
Das Geld sitzt bei vielen Deutschen nicht so locker, dass sie sich für Musikstreaming begeistern.

Musik liegt uns Menschen im Blut: Fast jeder Deutsche (98 Prozent) hört gerne Musik. Dabei gewinnt nach wie vor das Radio (73 Prozent), gefolgt von CDs (64 Prozent) und digitalen Musikdateien und MP3s (55 Prozent). Nur jeder Achte hingegen nutzt kostenpflichtige Musikstreaming-Angebote (12 Prozent). Immerhin gibt sich jeder Vierte (26 Prozent) mit den kostenlosen Kontingenten von Spotify & Co. zufrieden. Damit liegen die kostenpflichtigen Musikdienste nur knapp vor den altgedienten Kassetten (9 Prozent) und sogar hinter der wieder an Beliebtheit gewinnenden Schallplatte (16 Prozent). Ist das Musikstreaming für die Deutschen offenbar zu teuer und fehlen konkrete Anreize, die zur Nutzung überzeugen?
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28. Januar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/01/headphone-musikstreaming.jpg 500 1000 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-01-28 10:23:062026-06-07 20:10:18Weniger als als 4 Euro: Deutsche möchten nicht für Musikstreaming bezahlen

Mobile Suchtraffic konvertiert beim Smartphone am besten

Digital Business, Mobile, SEM / SEO, Werbung
Smartphones mit iOS und Android zählen zu den Gewinnern unter den Endgeräten. Quelle: Marin Software

Mobile Endgeräte werden immer bedeutender für die digitale Werbung. Die Suchanfragen über Smartphones nehmen nicht nur immer stärker zu. Sogar das Verhältnis zwischen Ad-Impressions und Conversions lässt Smartphones mittlerweile im besten Licht erstrahlen. Dies bestätigt eine Studie des Marketing-Cloud-Anbieters Marin Software anhand einer Analyse von digitalen Werbekampagnen in der Euro-Zone im letzten Quartal 2014.
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27. Januar 2015/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2015/01/sea-smartphone.jpg 445 900 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2015-01-27 10:19:082018-05-21 17:58:53Mobile Suchtraffic konvertiert beim Smartphone am besten
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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