Heute mal ohne den Holzkohlegrill, sondern mit Thomas Knüwer vom Handelsblatt und seinem Blog Indiskretion Ehrensache: Der gute Mann wird laut eigener Aussage gegrillt ;)

Und dabei wird über diese Themen gebloggt, was sich auch speziell für meine Bachelorarbeit als ein interessantes „mal reinlesen und schauen was passiert“ anbietet:

  • Onlinejournalismus
  • Journalismus vs. Bloggerei
  • Zukunft der Blogs
  • Bloglesungen

Update: Es ist sehr interessant gemacht und geschrieben. Nur leider fehlt mir zur Zeit die Geduld, noch weiter dabei zu bleiben. Daher werde ich wohl oder übel den gesamten Eintrag später durchlesen. Nur weiter so! ;)

…so habe ich es eben beim Flensburg Online Blog gemerkt. Gibt’s da nicht die Möglichkeit, auch bei euch auch ohne „Blogger Account“ zu kommentieren? :)

Das ist ja mal eine wirklich transparente Geschichte wie bei Robert zu lesen ist, die sich im jüngsten Abmahnskandal um Moni und den Arbeitgeber ihrer Bekannten „Transparency Deutschland“ dreht. Nachdem in den vergangenen Tagen schon Euroweb in der Blogosphäre Schlagzeilen gemacht hatte, legt sich jetzt ein weiteres Unternehmen mit den Blogautoren an. Das ist ja fast schon gefundenes Fressen, wenn man sich die TopTen der Suchbegriffe auf Technorati anschaut:

Na wunderbar. Haben die Unternehmen denn nicht gelernt? Werden sie denn nicht lernen, dass die Blogosphäre nicht ein Haufen von kriminalisierten Affenmenschen ist? Denkende Menschen, die immer noch auf den zarten Grundwerten der Demokratie leben, sollen sich einem anwaltlichen Geblubber beugen, nur weil sich ein kleiner Fisch in der demokratischen Masse an den Worten anderer stört? Das sollte zwar nicht hier stehen, aber wirklich: „Fuck you!“ ist die richtige Antwort darauf.

Ohne Zweifel hat der Bilderdienst Flickr einen genialen Service. Wenn man den ProAccount buchen möchte, kann man bequem per Internet die Rechnung zahlen. Ebenfalls bietet Flickr es an, dass man ein Schreiben nach Kanada aufsetzt, falls man auch „offline“ zahlen möchte. Amüsant dabei ist folgendes in Bezug auf Check- oder Bargeldsendungen:

DO NOT SEND CASH OR PERSONAL CHEQUES. PERSONAL CHEQUES WILL BE DESTROYED AND CASH WILL BE POCKETED FOR THE WEEKEND, BUT YOU WILL NOT GET AN ACCOUNT.

Ehrlich sind sie wenigstens – am Wochenende wird gefeiert. Ob’s da am Support irgendwie auch mangeln könnte? Ist ja schließlich „Social Software“… vielleicht dann auch sozial gerecht? ;)

So ein Müll! Durch Birte darauf aufmerksam geworden: Anscheinend gibt es ein Stadtblog für Flensburg unter www.flensburg-blog.de. Nur leider ist dies kein persönliches Werk wie das (wohl bald kommende) Flensblog von Jonas, sondern ein „standard Bullshit Layout Blog“ des Hauseigners von den Stadblogs, nämlich niemand geringeren als Herrn Promny – dem inhaltlichen Verantwortlichen laut Impressum.

Ich bin ganz ehrlich: So einen pseudomanischen deklarierten Scheiß hat die Stadt Flensburg nicht verdient. Nicht nur, dass Weblogs von der persönlichen Note der Autoren bzw. Autorenschaft leben, sondern die schon die Idee, eine Massen-Stadtblog-Landschaft aufzuziehen, ist für Ablage P prädestiniert. Besonders durch eine hässliche öde repitierte Profilneurose wie das optisch geschmacklos immerwährende Layout der einzelnen Stadtblogs lässt auf wenig Individualität und Besonderheit des einzelnen Blogs deuten.

Es gibt genügend Blog Autoren aus und in Flensburg, die entweder mit ihren eigenen Weblogs und Homepages wesentlich mehr Inhalte bieten, als dass dies durch ein „gemeinsames Kollektiv“ geschehen kann. Ich rufe zum Boykott des Promny-Stadtblogs auf – sowas ist eine Frechheit, ein Stadtblog aufzusetzen, wenn man noch nicht einmal in der Stadt lebt. Nebenbei gab es ja genug negative Kritik zu den „Anwerbemechanismen“ des Herrn Promny und seiner Firma, aber listen to me: Wilder nicht in meiner Heimat. Brauchen wir ein Flensburger Stadtblog? Nein! Sowas ist ja schon fast Spam an willenlose Internetbesucher.

By the way – wie schaut meine Vergütung als Autor aus, wenn ich mal irgendwann irgendwelche popeligen Werbebanner auf den Stadtblogs in meinen Einträgen sehen werde? 1000 Euro pro Monat einer Werbebuchung sind sicherlich drinne bei solch einem groß aufgezogenen Projekt.

Ansonsten gab es hier auch noch Ärger mit dem Spam der Stadtblogs: Bei 24stunden.de wie auch beim Herrn Exit gibt es kleine und mittelschwere Tumulte…

Nachtrag: Jonas und Lena bieten mittlerweile eine kleine Alternative zum „big bash“ Flensburger Blog, und zwar das Flensblog.

Manchmal muss man sich nicht mehr darüber wundern, wie dämlich einige Leute sind, die auf Phishing Mails hereinfallen. Als Beispiel: Die Postbank würde doch nicht ihren Kunden eine Mail schicken, die dazu auffordert, das Passwort an Herrn Dudelhuhn zu senden, damit er es verifizieren kann.

Heute aber erhielt ich etwas ganz besonderes der Marke „Kontoauflösung, wohin damit, sag mal schnell deine Daten„. Es hat einen schon perversen Charakter, wenn man nur diesen Auszug liest:

Einer meiner Kollegen ist zuständig für das Konto von Mr. Peter B. Hanson, 32, aus Groton, Massachusetts, USA., der im September 11, 2001 in New York bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Er befand sich gemeinsam mit anderen Passagieren an Bord der American Airlines Flight 175. Dieser unfall war von International terroristen verursacht wurde.

Nebst den Tippfehlern – ach was solls, ist ja eh aus Südafrika, da spricht man nicht alle Sprachen fließend in Schrift und Wort. Aber wer ist dieser Mr. Hanson eigentlich? Von diesem verstorbenen US-Bürger möchte ein gewisser Bankangestellter namens Shanbangu.D.Williams von der schleierhaften „Standard Bank (SB) [SUD AFRIKA]“ ein Konto über viele Jahre hinaus geführt haben? Klar, eindeutig – da machen wir alle Kohle bei dieser Bank! Dass das Konto bestimmt niemals existiert hat, und dass mit dem echten Mr. Peter B. Hanson solch perverser Schabernack nach seinem Tode getrieben wird, lässt die Phishing-Spammer kalt. Sie wollen ja nur eines: Unser Erspartes!

Wer den Spammern auf den Leim geht, und sich dabei sicher wähnt, die privaten Logins und Kontodaten an wildfremde Menschen zu geben, der gehört richtig mit dem Knüppel versohlt.

Manchmal fragt man sich was DIE eigentlich so suchen? Etwa den ganz heißen meerschweinchen video download? Oder gar mit Rechtschreibfehlern für Team Time? Aber auch Lego Exoforce scheint die Leser zu interessieren.

Mit Sorge betrachten Katharina und ich die entsprechenden Statistiken, welche einfach besagen: 80% unserer Besucher kommen über Suchmaschinen (Google) rein. Neben dem üblichen Tammy Müll oder DSDS Konsorten etablieren wir uns als erstklassiges Nichen-Blog! Nur in welche Niche können wir uns überhaupt einordnen?

Sind wir also zielgruppenkonform oder doch nur auf nichtsahnende Freaks angewiesen, die nach Sex und Porno suchen? Aber wer weiß, denn vielleicht suchen die Leute bald nach etwas anderem.

Kennt ihr schon den „Ringelton“? Nein, nicht den Klingelton. Das ist etwas anderes. Der Ringelton ist das Ergebnis, wenn man mit einer Flasche Wein über die dumme Werbung im Fernsehen lästert. Dann gibt es den Ringelton. Daher prognostiziere ich die Ableitung „Ringelschwänzchen“ als den Google des Abends. Ist eine ganz heiße Sache, das Ringelschwänzchen. Wirklich. Sucht doch mal danach und lasst uns wissen, was man dazu findet – nebst der DE-Webseite zum Thema! Es erinnert einen an das, was einst der Hommingberger Gepardenforelle passierte. Kann man damit den neuen Hype starten? Ringelschwänzchen-Content anyone?

Wie trackbackt man eine Postkarte, und wieso stellt sich einem die Frage, dass man irgendwelchen Internetfuzzis auch ein paar Cent für eine Briefmarke wert war? Der Werbeblogger, Netzausfall, Thomas Gigold und Anke Gröner haben es schon erhalten, und wir bekamen ebenfalls eine Postkarte. Hurra! Wir gehören dazu.

Jedoch möchte ich es nicht so zerreissen, wie Anke es in ihrem nicht kommentierbaren Beitrag getan hat. Was sich die Herren vom Marketing-Blog.biz geleistet haben, sollte man nicht unbedingt mit negativer Permisse als „Deppenpost“ oder „Spam“ bezeichnen. Die Idee, eine Postkarte in einer internen Gruppe (unter Blog-Autoren) zu verschicken, ist zwar nicht unbedingt der Hit des Jahrs 2006, jedoch finde ich den Mut, sich in unser aller Leben auf dem „Reality Trip“ zu schleichen schon irgendwie bemerkenswert. So eine Art des Viralen Marketings macht Spaß! Ob es nun ein Virales Marketing oder doch Dialogmarketing ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. In dieser ersten Phase hat es den Charm von ersterem.

Die vier Aktionskünstler vom Marketing-Blog sind schon seit geraumer Zeit in meinen abonnierten RSS-Feeds zu finden und werden auch täglich von mir gelesen – unbekannt sind sie mir also nicht. Lustig an der Postkarte ist dennoch, dass sie einen Serienbrief verwendet hatten. Oops… weil die Postkarte an Katharina und mich adressiert war, stutzten wir schon, als wir von einem Du/Dir lesen durften. Naja, nobody is perfect… mal sehen, was in der nächsten Phase passiert! ;)

P.S. Warum hat eigentlich der fünfte im Bunde nicht „unterzeichnet“?

Kennen wir noch Tammy, die dumme Studentin der NYP in Singapur? Natürlich! Was hatte es damit auf sich? Viel Traffic, incoming Visitors, und einen großen Klamauk in der Blogosphäre weltweit – nicht nur in dem kleinen Kaff Deutschland.

Technorati hat die Suchbegriffe in seinen Tag Clouds zensiert, und so kommt richtig viel über Google herein.

Nun kristallisiert sich aber eines heraus, sobald man an gewisse Spitzfindigkeiten von einigen Blog Autoren stößt: Das Problem ist, dass selbst wenn man etwas über das Tammy-Phänomen bei Technorati (oder Google) schreibt, man gleich in die generalisierende Ecke gestellt wird. Mit pädophilen Sexlüstlingen und anderen notgeilen Perverslingen wird man bei liebkindchen verglichen, ohne dass die werten Schreiberlinge sich überhaupt jemals den Artikel durchgelesen zu haben – selbst wenn man sich hier klar davon distanziert. Darüberhinaus wird prognostiziert, dass man an einem gefaktem Selbstmord auch noch die Schuld tragen soll, dass sich ganz Asien die Finger wund surft, jedoch aber sich keiner der Deutschen Besucher um diese Sachen schert, wenn sie wie Robert weiß über Google auf das Blog kommen und Inhalte fordern.

So ein Blödsinn! Wacht auf, liebe Mit-Blogger! Wie Alexander weiß: Tammy ist nicht tot, es ist nur wieder ein weiterer Anreiz, um fleissig am ganzen mitzudrehen und mitzulügen. Denn wer diese folgenden Wahrheiten für sich verinnerlicht, versteht, warum am Tammy NYP nix dran ist:

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
Wenn jemand etwas schreibt, soll es gelesen werden. Wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, kapiert es nicht und redet von irgendwelchem schwanzgesteuertem Verhalten. Wir haben das hier nicht getan.

Wer etwas behauptet, soll zu seiner Meinung stehen
Nachträgliches Editieren von Artikeln, die ein Blog Autor schreibt, sind zwar wünschenswert, aber wenn dadurch Tatsachen verdreht und Unwahrheiten zusammengereimt werden, ist dies mehr als ein Fauxpass!

Wer spammt, wird schnell gefunden
Wenn jemand einen ganzen selbstgeschriebenen Blog Artikel in unser Blog als Kommentar stellt, muss sich nicht wundern, dass soetwas gelöscht wird. Erstens sind wir hier für euren Mist auch nach deutschem Recht haftbar. Zweitens sind wir hier die Könige, und herrschen über dieses Blog. Das Löschen ist so einfach… und wenn wir Dir schon eine Nachricht dazu schreiben, lese es. Wir haben es gelesen, und wir entscheiden im Sinne der Publizitätspflichten eines jeden Schreiberlings, ob wir es auch anderen mitteilen oder nur reine Informations-Selektion betreiben. DAS ist unsere Medienmacht!

Da gibt es einen Menschen, der wirklich glaubt, mit Weblogs könne man so richtig Asche machen, Kohle scheffeln, und anderen Leuten noch die Hosen ausziehen. Gewiss ist dies nicht abstreitbar, dass man über Banner-Netzwerke oder Sponsoring die eine oder andere müde Mark machen kann, aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus: Beim TheMillionDollarWeblog.com ist also der revolutionäre Ansatz, um die Kohle auch in richtig dicken Säcken zu scheffeln, dass die Leute für einzelne Einträge nach einzelnen Zeichen hinlegen müssen.

Ja richtig! Hahahahaha! Welcher Depp zahlt für einen Eintrag auf irgendeinem kaum beachteten Weblog, das vielleicht ja jetzt mehr beachtet als vorher ist, auch noch Geld, wenn man das Ganze nicht selbst auf dem eigenen schnell eingerichteten Weblog machen kann? Himmel hilf und wirf Hirn herunter!

Bis heute jedenfalls ist der Eintrag vom 14. Februar 2006 jedenfalls der einzige, der sogar noch unter der ulkigen Bezeichnung „My Advertisement“ als Beispiel frappierend dargestellt ist… da kann ich Thomas Gigold nur zustimmen: Jeff Chen wird viel Glück dafür brauchen, auch nur ein paar Hundert Dollar damit zu verdienen.