Mike Schnoor
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Unwort des Jahres: Herdprämie

Medien, Politik

Aus über 1000 Vorschlägen wurde der Begriff „Herdprämie“ zum Unwort des Jahres 2007 gewählt. Die Herdprämie steht als Synonym für das durch aktuelle politische Bestrebungen geforderte „Betreuungsgeld“ für Hausfrauen und Hausmänner. Diejenigen Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen und keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen wollen, werden mit diesem Ausdruck auf sozialer Ebene beleidigt. Und wer kam darauf, das Betreuungsgeld umzubenennen? Na klar: Die Gegner der CSU verfielen in den einstigen Debatten zu diesen lokalmatadorischen Sprücheklopfereien auf den Wies’n!

16. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-16 15:52:432008-01-16 16:36:20Unwort des Jahres: Herdprämie

Die Samwers und Facebook

Social Media

Unser liebes Kleinbloggersdorf zerreist sich derzeit ein wenig das Maul über die bekanntgewordene Einkaufsmethode der Samwer Brüder. Nun haben sie sich nach zahlreichen Geschichten und Gerüchten doch bei Facebook für eine nicht näher genannte Summe eingekauft. Das ist doch schön für sie und bringt letztendlich ein wenig mehr Spaß für Europa.

„Facebook wird in kurzer Zeit viele internationale Seiten freischalten“, sagte Samwer. In Deutschland soll Facebook noch im ersten Halbjahr mit einer eigenen Version starten und damit vor allem dem Studentennetzwerk StudiVZ Konkurrenz machen, das pikanterweise ebenfalls von den Samwer-Brüdern finanziert und vor einem Jahr für rund 85 Millionen Euro an den Holtzbrinck-Verlag verkauft wurde.

Die unglaubliche Größe und das fulminante Wachstum des Social Networks wird gewiss durch die Beteiligungen nach Europa verlagert werden und wird einen Aufschwung für den Web 2.0 Markt bewirken. Vor allem werte ich es als eine Art der Lizensierung bzw. die Berechtigung für den Aufbau eines Vertriebsnetzes rund um das einstige Studentennetzwerk Facebook, das ja bekanntlich als Vorbild für das deutsche StudiVZ gilt. Facebook selbst muss auf dem europäischen Markt viel präsenter werden als bisher. Es ist daher logisch, dass die lokalisierte Variante von Facebook von erfolgreichen Unternehmern aus Deutschland mitgestaltet und bekannt gemacht wird. Man gönnt sich ja sonst nichts, und warum sollte man mühsam ein eigenes Managementteam in Deutschland aufbauen, wenn man sich nicht auf gut funktionierende Strukturen verlassen kann?

Was mich jedoch wundert: Wer bleibt eigentlich übrig? Das durch die Presse und den Kakao gezogene StudiVZ erfreut sich trotz aller Widrigkeiten enormer Beliebtheit in Deutschland, jedoch hört man wenig konkretes von den internationalisierten Versionen. Auch ist XING weitaus professionellerer Natur, bietet kontaktfreudigen Menschen einen direkten Mehrwert und stellt eine persönliche Visitenkarte von uns allen ins Internet, was bei dem Fratzenbuch eher wie die Visitenkarte von Clowns ausschaut.

Doch im Grunde genommen werden alle am Markt mit von der Partie sein und Facebook wird es sehr schwer haben, außerhalb der internetaffinen Szene in Deutschland sich gegen die allgegenwärtige Business-Kontaktbörse XING sowie das Studentennetzwerk StudiVZ durchzusetzen. Deren Zielgruppen sind in der Regel treue Nutzer, auch wenn man wie jüngst geschehen die Premiumnutzer mit Werbung bzw. die gesamte Community mit irreführenden AGBs vergrätzt. Als lizensierte Sprachversion wird Facebook für Deutschland für bisherige Nutzer genausoviel respektive genausowenig Potential wie die Eindeutschung von YouTube oder Flickr bieten. Der vermeintliche Mehrwert, dass man nun endlich seine „Vampire“ und „Beer“ Spielchen oder die „Superwall“ und irgendwelche sonstigen Applikationen nun auch auf Deutsch nutzen kann, ist doch nicht wirklich das Zeichen für eine eierlegende Wollmilchsau…

15. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-15 22:35:302026-06-06 12:46:04Die Samwers und Facebook

Dauerwerbeblog

Marketing

Eine spannende Idee: Anstatt sich mit dem Grad zwischen journalistischer Kompetenz, der Blogkultur und der Ehre als Autor abzugeben, setzen Stefan und Oliver auf ein alternatives Konzept um am Publizieren mitzuverdienen.

Das Dauerwerbeblog verzichtet seit dem heutigen Launch darauf, dass man eine strikte Trennung zwischen werblichen und redaktionellen Inhalten der Blogbeiträge einführt. Jeder Artikel kann durch eine entsprechende Vergütung der Autoren erkauft werden – die Entlohnung kann durch monetäre Gründe, die anzupreisenden Produkte und Dienstleistungen selbst oder gar durch ein Geschenk erkauft werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Autoren nicht zu viel „Spam“ verkaufen und ob die Artikel auch lesenswert bleiben.

14. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-14 09:48:302008-01-14 10:26:35Dauerwerbeblog

Erfolg als des Bloggers wahre Freude

Blogkultur

Einige sehen ihre monetären Vorteile als Erfolgsgarant des regelmäßigen Bloggens an. Natürlich habe ich auch Banner in diesem Blog geschaltet, jedoch hält sich der Erfolg dahingehend so gering, dass die Selbstkosten des Blogs wie das Hosting auf lange Sicht hin zwar getragen sind, aber meine Familie kann ich bei weitem nicht davon ernähren. Was über ein Weblog, dass sogar bis in die Top 50 der Deutschen Blogcharts aufstieg und wieder nach unten gefallen ist, an barer Münze herum kommt, ist zwar ein erfreuliches Maß der Dinge, jedoch wird niemand davon satt.

Anstelle nur auf das Geld zu schielen, sehe ich Bloggen für die Mehrheit der Blogger als selbstdarstellerisches Mittel zum Zweck an. Wer etwas zu sagen hat, der schreibt heute sein Weblog im Internet und nicht mehr insgeheim sein Tagebuch auf Papier. Mit Ausnahme der „Retro-Blogger“, die ihre geschriebenen Tagebuchseiten einscannen und digitalisiert ins Blog stellen, leben wir alle von der zumindest schnellen Schreibe. Doch was zählt für einen Blogger als Erfolg? Das Geld schließe ich für den Großteil aus. Ich spreche auch nicht von dem unerreichbaren Vorzeigeblogger Robert Basic oder den erfolgreichen „Konglomeratsblogs“ Bildblog oder Spreeblick, auch in keiner Weise von irgendwelchen widrigen Spammern, die nur aus Anzeigen ihr Blog gestalten. Vielmehr geht es um diejenigen Blogger, die schon länger dabei sind, jedoch immer wieder und wieder an den Hürden der besagten „Szene“ scheitern oder deren Inhalte nicht das widerspiegeln, was die Medienwelt fasziniert und auf Trab hält.

Ich denke gerade deswegen, weil die Blogosphäre aus vielen kleinen Bloggern und nicht nur 50 großen Namen dominiert wird, dass eines den einzelnen Blogger wirklich erfreut und dass daran sein Erfolg gemessen wird: Die Leserschaft der Blogger ist Gold wert! Um es mit klaren Worten zu fassen: Insbesondere für mich war es scheiß egal, wie viel Geld im Blog zustande kommt, wenn ich die bis dato über 40 Kommentare mit Glückwünschen zur Geburt unserer Tochter lesen darf. Geld ist doch einfach nur ein unterirdisches Gelüst im Mangel der sozialen Harmonie von unserer Gesellschaft.

Ich akzeptiere natürlich jeden, der mit guten Mitteln und geschicktem Schreibstil über sein Blog zu Geld kommt, doch für Neuanfänger oder diejenigen, die wirklich nur aus Spaß das Bloggen anfangen, sollte die Leserschaft der Anfang und das Ende sein. Das damit einhergehende Marketing der eigenen Person bzw. des eigenen Blogs auf absolut persönlich natürlicher Ebene versprüht dabei mehr Potential, als wenn sich einer nach Draußen stellt und sein Blog mit allen Mitteln befeuert, nur um die heißesten, coolsten und bestverlinkten Blogeinträge zu schreiben. Hab‘ ich auch mal gemacht, und weil ich das über mehrere Monate nicht getan habe, fiel ich von über 400 tollen Technorati Backlinks auf magere 200-schießmichtot Links. Fazit: Braucht man nicht, denn das Bloggen bringt genug Spaß, wenn man es mit Herz und Seele macht. Vielleicht ist das der Weg in die Blogkultur, die viele von uns Autoren ja ersehenen, jedoch immer wieder verdrängen… denn diese Themen kommen wirklich alle paar Monate wieder auf, man schreibt darüber, entlässt seinen persönlichen Ausdruck in Form eines Blogeintrages dazu und kommentiert hier oder dort – und belässt es irgendwann wieder. Blogkultur ist ein schönes Wort, auch vom Ton her besser als das allgemeine Geschwubbere vom Wort der Blogosphäre. Bloggt der Blogkultur wegen!

12. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-12 08:43:112008-01-12 08:43:11Erfolg als des Bloggers wahre Freude

Blog hin, Blog her…

Blogkultur, Medien

Das altbekannte Lied in neuer Vertonung – so spielt der Bi Ba Bloggermann. Ob kritisch, politisch, selbstreflektierend, egozentrisch, fanatisch – oder doch keines von allem. Die alteingesessenen Blogger der deutschsprachigen Blogosphäre sind in unseren Landen medial vollends präsent. Ob ein Zitat im Spiegel, eine Berichterstattung in der Zeit, bei der FTD, der FAZ oder beim Handelsblatt sowie in Branchentiteln wie der Horizont oder der W&V werden vielleicht 20 verschiedene Namen für die Leser eingespielt, die zu dem einen oder anderen Thema einen blogosphärischen Unkenruf in positivem oder negativem Tenor von sich geben dürfen.

Das Spiel und ihre Spieler sind bekannt wie bunte Hunde, die sich in ihrer selbsterzeugten Mitte mal beliebäugeln oder insgeheim hassen, und die Welt nach außen hin fliegt durchaus an ihnen vorbei. Doch mittlerweile kümmert es mich wenig, wenn bekannte Blogger in diversen Artikeln zitiert werden. Ja klar, jeder liest Robert Basic und findet seine Themenvielfalt auch toll. Man kennt das Bildblog besser als den Axel Springer Verlag und glaubt, dass ein Expressblog oder Mopoblog keinen Erfolg verbuchen wird. Auch wissen wir, dass Spreeblick zwar so heißt, jedoch in Wahrheit keinen Blick auf die Spree wirft. Der fulminante Erfolg der Top-Blogger oder A-Blogger basiert auf ihrer langjährigen Autorenschaft und der mittlerweile regelmäßigen Anerkennung ihrer Leistung.

Für die Masse der Blogger sieht es anders aus – wir schwimmen im Sumpf des von allen Top-Bloggern hinterlassenen Verbrechens. Nur wenige Male werden „Nonames“ zu Rate für einen Artikel gezogen, sofern nicht durch ihre fachliche Kompetenz der Artikel in einem frischen Glanz erscheinen kann. Zwischen dem begreifbaren Kerngedanken des Web 2.0, den virtuellen Social Networks und Communities, begehbaren BarCamps und sonstigen Events findet sich nur eine kleine Schar der Blogger, die neben den Top-Bloggern regelmäßig publizistische Anerkennung erhält. Der Rest der Blogger schaut in die Röhre – und damit ist nicht YouTube gemeint.

Ich stoße alle paar Tage auf gute Blogs und Blogger, die wirklich spannend schreiben, jedoch nur in ihrer abgesteckten „anti-mainstream“ Zielgruppe existieren und durch keine extremen Ausschläge bzw. mediale Impacts auffallen. Nur durch ihre Schreibe und den Stil, wie sie ihr Blog füllen, machen sie es den Lesern zu einer lesenswerten Sache das Blog zu abonnieren. Was dort an Traffic entsteht ist manchmal mehr als unvorstellbar. Selbst wenn dieses Blog von Robert Basic verlinkt wird, kommt nur ein magerer Rückfluss zu stande. Vielmehr profitiert man dadurch, dass ein Artikel gerade bei einer ausgelagerten Zielgruppe den Impactfactor erzeugt, der die Besucher in Scharen strömen lässt.

Wie eine kleine Zeitschrift im Netz etabliert sich das meiner Meinung einstige Blog zu einem Multiautoren-Blog mit multiplen Themen. Auch Robert geht den Weg und ermöglicht das themenspezifische Bloggen auf einer Subdomain von basicthinking. Ist das der Trend für 2008, damit die Top-Blogs in Deutschland überleben werden? Ich empfinde die momentane Lage der Blogosphäre sehr irritierend – vielleicht konsolidiert sich ja in den kommenden Wochen das eine oder andere Problem und löst sich in Wohlgefallen auf… oder es ist eine neue Art der Blogkultur in Deutschland. A-Blogmagazine und Top-Themenblogwelten. :)

Der Massenmarkt ist reichlich abgesteckt und von den A-Bloggern dominiert. Wer also als weniger hoch gerankten Blogger mit seinem Blog bei anderen augenscheinlich kleinen Blogs punkten kann, hat auf lange Sicht hin den Erfolg zu verbuchen, der es Spreeblick seit einigen Jahren ermöglichte, von einem Blog zu einem multimedialen Themenmagazin zu werden. Man wird öfter und intensiver gelesen als wenn man innerhalb eines der 10 täglichen Beiträge der diversen Top-Blogger erwähnt wird.

9. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-09 23:49:512008-01-09 23:49:51Blog hin, Blog her…

Top: 100 Excellent Free WordPress Themes

Blogkultur, Design

Der preisverdächtige Fund des Tages geht an Robert und Stebu für die meiner Meinung nach geniale Liste der 100 Excellent Free WordPress Themes. Alle Themes können nahezu frei verwendet werden und sind in verschiedenen Kategorien sortiert: Die optischen Kracher sind die „Vibrant“ Themes, wer auf eher spärliche Layouts steht ist mit den Minimalistic Themes bestens bedient, der trendige Magazin Style sowie das Grid-Based Format haben es wirklich in sich, während die Calm, Clean & Legible Themes eher für klassische Optik stehen. Abgerundet wird das Repertoire durch multifunktionale Layouts, experimentelle Bastelecken sowie einige Foto- bzw. Videoblog Themes.

Beim Überfliegen dieser Themes stelle ich begeistert fest, dass man als Blogger durch die Fülle an verschiedenen Layouts und Stilen mittlerweile einen qualitativen Schub der Blogosphäre erkennen kann. Zwar kann ich mich für einen Favoriten aus der Liste nicht entscheiden, doch für den Relaunch von MikeSchnoor.com und Skykat gibt es bestimmt ein paar spaßige Anregungen, damit die Kreativität in vollen Zügen ausgeschöpft werden kann. Daher rate ich jedem Altblogger, dass er zumindest für das neue Jahr 2008 sein/ihr Blog ein wenig aufpeppt und ausmistet… sofern Zeit dafür ist.

9. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-09 21:35:292026-06-06 13:01:44Top: 100 Excellent Free WordPress Themes

Blogger T-Shirt und White Hat SEO Aktion

Blogkultur, Marketing, Public Relations

Eine tolle Überschrift, oder? Unter dem Motto „Win Your Blogshirts“ verlost eine Werbeagentur ganze 30 T-Shirts im Paket mit einem individuellen Werbeaufdruck – und startet gleichzeitig noch eine SEO Aktion um den weißen Hut (white hat) in Google nach oben zu beflügeln.

Blogger-Aktion

Sehr geehrte Blog Betreiber,

Wir haben uns dieses Jahr etwas ganz besonderes für die Blogger-Szene einfallen lassen. Unter dem Motto „Win Your Blogshirts“ verlosen wir 30 T-Shirts im Paket mit ihrem individuellen Werbeaufdruck.
Diese können Sie z.B. zur offline Werbung für Ihren Blog nutzen.

Der Gewinner darf sich sein eigenes Werbe-T-Shirt frei nach seinen Vorstellungen entwerfen, welches wir dann als Werbeartikel-Händler in einer Auflage von 30 Stück produzieren werden. …

Ach was soll’s mit der Mail. Das reicht schon. Wichtig bei Bloggern: Schreibe sie mit ihrem Namen oder zumindest dem Pseudonym an. Keine Massenmails, man fühlt sich doch sonst verarscht. Das ist ja alles ganz schön und toll, aber irgendwie reisst es mich nicht vom Hocker. Warum nicht gleich den per E-Mail angeschriebenen Bloggern ein T-Shirt in den Postkasten mit deren Logo schicken? Da bloggt man doch viel erfreuter über den Einfallsreichtum einer Agentur, anstatt die Aktion gänzlich durch den Kakao zu ziehen.

Die Blogosphäre reagiert derweilen ein wenig ausufernt. Ich muss Olaf in dem Fall zustimmen, wenn es wie eine Bettellei um die Blogger der Nation wirkt. Die gewählte E-Mail Adresse „Blogger-Aktion@gmx.net“ der kleinen PR-Aktion riecht einfach nach Unseriösität, dass die Mail ursprünglich in meinem Spamordner stecken blieb. Ebenfalls kann ich Wolf verstehen, der sich über das werbliche Tralala der E-Mail mehr als nur erfreut. Daher bleibt nur eines zu sagen: Dumm sind Blogger noch lange nicht und wie Spam wirkt diese Mail irgendwie schon. Anstatt sich darüber zu freuen und wie wild zu bloggen, verachtet man solche Mailingaktionen. Haben Oldschool-Agenturen jetzt ausgedient?

Dazu der mediale Evergreen aus meiner eigenen Feder – HowTo: PR mit Bloggern erklärt auf recht einfache Weise, wie man Blogger anschreiben sollte und welche kleinen Schnitzer man vermeiden kann.

4. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-04 20:42:442013-11-20 07:55:37Blogger T-Shirt und White Hat SEO Aktion

In eigener Sache: Werbekennzeichnung

Marketing

Seit kurzem erstrahlt das Blog mit einem angepassten Layout. Eine kleine optische Änderung möchte ich jedoch hier ausdrücklich erwähnen. Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu durchgerungen, die Werbebanner in diesem Blog explizit mit einer horizontalen bzw. vertikalen „WERBUNG“-Grafik zu kennzeichnen. Zwar sind die eingeblendeten Textanzeigen und Werbebanner mit einem eigenen Hinweis als „Anzeige“ betitelt, jedoch war mir das für meinen Geschmack einfach nicht genug. Vielleicht hilft das sogar, dem einen oder anderen Leser mehr Transparenz auf persönlichem Level zu veranschaulichen.

Ein Plugin von WordPress konnte ich dafür jedoch nicht finden, weil die Anzeigen hier manuell und nicht über ein lustiges Widget im Theme integriert sind. Daher bedeutete es ein wenig Testen, Ausprobieren und Rumspielen mit dem Stylesheet – wenn jemand Überlappungen in der Darstellung der einzelnen Layer feststellen sollte, freue ich mich auf eine Mail mit einem kleinen Screenshot.

Auch wenn viele Blogger gegen Werbung sind, ist das immer eine Einstellungsfrage jedes einzelnen. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Leser sowieso technikaffine Menschen, die mit ihren eigenen Blogs rumhandtieren oder sich einen Werbeblocker für den Browser installiert haben. Macht was ihr wollt, aber eines sei gesagt: Bezahlte Artikel oder Rezensionen gibt es hier im „MikeSchnoor.com“ nicht. Einschlägige Einträge zu Unternehmensmeldungen verfasse ich in der Regel aus der puren Lust an der Sache, oder weil es jemand einfach verdient, dass man ihm mal vor den Karren fährt. :)

3. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-03 23:47:492008-01-03 23:47:49In eigener Sache: Werbekennzeichnung

Wer schaut eigentlich Neun TV?

Medien

Der neu eingeführte Programmblock „Neun TV“ sollte ab dem 02. Januar an Wochentagen von 17.45 bis 19.45 Uhr für ein wenig Normalität auf der Sendefrequenz des Quizshow- und Ratesenders „9Live“ bringen. Doch daraus wird vielleicht nichts, wenn man sich die aktuellen Quoten vor Augen hält. Von einem Schwächeln kann man schon gar nicht mehr reden, denn Neun TV wollte wohl kaum jemand wirklich einschalten. Nur durchschnittlich magere 30.000 – 40.000 Zuschauer gönnten sich den „Frauen-Content“ der Telenovelas auf Neun TV sowie das einleitende Magazin. Ich wage zu glauben, dass man in der Sendezeit durchaus höhere Erlöse mit Quizshows fahren kann, als es hier eine Werberefinanzierung ermöglichen wird.

3. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-03 12:22:222008-01-03 12:22:22Wer schaut eigentlich Neun TV?

Brauchen Blogger eine neue Datenschutzerklärung?

Blogkultur, Recht

Es ist ja mehr oder minder bekannt, dass Webseitenbetreiber und damit auch Blogger eine Aufklärungspflicht haben. Einerseits gibt das Impressum in der Regel schon die Identität von den Bloggern preis, die sich anstatt auf den richtigen Namen mit Pseudonymen zu erkennen geben. Andererseits ist auch eine Datenschutzerklärung für den Fall notwendig, dass der Blogbetreiber eigene automatisierte Zugriffsstatistiken für das geschätzte Blog erfasst und sich jemand davon in Kenntnis setzen möchte.

Was ich mich jetzt frage liegt darin begründet, dass wir alle -Bürger, Blogger oder auch nur die Leser des Blogs- seit dem 01. Januar 2008 durch die neue Gesetzeslage als potentielle Gefährder gelten: Bedarf die Tatsache der Vorratsdatenspeicherung eine Änderung in den jeweiligen Datenschutzerklärungen des einzelnen Webseitenbetreibers mit dem Hinweis darauf, dass es eigentlich scheiß egal ist, ob man etwas protokolliert oder nicht, weil jeder Besucher des Blogs aus der deutschen Rechtslage her pauschalisiert abgespeichert wird? Oder kann durch die Vorratsdatenspeicherung davon ausgegangen werden, dass eine fehlende oder nicht ausreichende Datenschutzerklärung kein Grund zur Abmahnung mehr birgt, weil die Zugriffsdaten auf seiten der Provider gespeichert werden und letztendlich im kriminalisierten Moment freigegeben werden?

Vielleicht kann einer der webaffinen Anwälte wie z.B. Udo Vetter, Henning Krieg, Arne Trautmann oder Thomas Klotz dazu etwas fundierter als meine Wenigkeit äußern?

2. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-02 10:36:292008-01-02 10:37:24Brauchen Blogger eine neue Datenschutzerklärung?
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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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