…fällt heute aus wegen „Is‘ nicht!“. Dafür kann man schön auf das vergangene Jahr blicken und das Archiv ein wenig durchstöbern. Viel Spaß beim Bundesvision Song Contest vom letzten Jahr!
Das ganze Medienspektakel rund um Raab’s mittlerweile dritte Anti-Eurovision Veranstaltung ist zwar ein Highlight dieses Freitagabends im deutschen TV Programm, dennoch will ich mich nicht von seiner (fehlenden?) Qualität überzeugen. Das ist jedenfalls auch mal ein Machtwort. Oder doch? Mein Laptop kann derzeit nicht in das von mir mit WPA verschlüsselte WLAN hineinluken, und so wird das bequemste Bett wohl nicht als Platz des Bloggens dienen können. :( Vielleicht finde ich ja etwas als Alternative… oder ich starte jetzt durch?
Ja, der bundesdeutsche Grand Prix geht in die dritte Runde! TV-Total.de ist mittlerweile restlos überlastet und höchstwahrscheinlich zusammengebrochen, da jeder Hans und Franz darauf hofft, die Videos auch im Netz als Livestream ansehen zu können. Würde ProSiebenSat.1 das überhaupt mitmachen? Möchte die Produktionsfirma überhaupt solche Weiterverwertung ihrer Videos sehen? Ist deshalb das Raabsche Web weg? ;)
Nein aber im Ernst – jetzt geht’s los!
…oder lieber doch nicht. Ich kenne meine persönlichen Favoriten Jenna und Ron! Das gefällt mir und ist irgendwie mein Musikgeschmack das Frühjahrs. Der Rest ist kaum für mich zielgruppenkonform, obwohl sicherlich viel Energie in die musikalische Darbietung geflossen sind – sorry, aber Musik ist entsprechend etwas für Individualisten. ;)
Nachtrag: 21:04 Uhr – Jenna und Ron singen live – mit Stimmbandkapriolen eines Teenagers und der Kraft eines einzigen quäkenden Frischlings gegenüber seiner Rotte. Mist. Immerhin steigern sich die beiden – ist wohl der größte Live-Auftritt bisher für sie… ;)
JETZT MIT LIVEBLOG!
MIA mit „Zirkus“ für Berlin:
Hat mich absolut kalt gelassen. Echt nicht.
D-Flame mit „Mom Song“ für Hessen:
War unspannend. Warum nur. Warum nur.
Melotron mit „Das Herz“ für Mecklenburg-Vorpommern: Ich kann mich nicht daran erinnern. Kurze Pause musste ja sein zum Bloggen ;)
Manja mit „Es ist Liebe“ für Sachsen:
War irgendwie nicht so spannend.
Einschub zwecks Werbeeinblendungen: Hier gibt es nichts zu sehen bis auf das Käsebrot und den Kakao.
B-Stinged Butterfly mit „Liebe“ für Saarland:
Finde ich schön rockig, obwohl der Text ein wenig kuschellig ist.
Jenna+Ron mit „Jung und willig“ für Sachsen-Anhalt:
Habe ich ja oben schon ein wenig kritisiert…
Beatplanet mit „Dreh dich um und geh“ für Brandenburg:
Die wirken irgendwie lustig, auch eine große Band wirkt stimmiger als ein kleines Ensemble mit minimalistischer Ausstattung. Sind es aber noch nicht…
Pohlmann mit „Mädchen und Rabauken“ für Nordrhein-Westfalen:
Ich lebe zwar hier in Köln, aber Pohlmann erinnert doch stark an Reinhard Mey. Ist bestimmt was für die Damenwelt… ;)
Einschub zwecks Werbeunterbrechung: Dort wird auch gebloggt und später wird hier reingezimmert.
Kalle feat. M.A.R.S. Allstars mit „Aber nice“ für Rheinland-Pfalz:
Nice mit Thomas D. an der Trompete? Ja das hat was, ist auch ein schöner smoother Reggae-Rhythmus. Dennoch ist diese Dotterblume am Mikrophon eine totale Niete! Frontman oder doch Frontfrau?!
Anajo feat. Suzie Kerstgens mit „Wenn du nur wüsstest“ für Bayern:
Pfiffe aus dem Publikum. Da ist jemand nicht beliebt? Kann ich nicht verstehen. Die ersten 30 Sekunden des Songs sind langweilig. Danke, wenn ihr nur wüsstet.
Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ für Niedersachsen:
Ich habe nächtelang gewartet, dass diese Musik nicht spielt! Es ist ein winzig kleines Stück und nun gibt’s kein zurück mehr! Ah, immerhin ein wenig rockig und nicht so schief daneben gesungen wie einige anfängliche Versuche des Abends. Klassisch, zeitlos… irgendwie ganz ok!
Tele mit „Mario“ für Baden-Württemberg:
Uh oh ah oh… oh, leider nicht zielgruppenkonform. Dieses rollende schwoofende Lied von Mario ist bestimmt die Lebensgeschichte von einem der Bandmitglieder – not my thing.
Lea Finn mit „Ich weiß und du weißt“ für Bremen:
Die blonde Hünin erinnert mich an Alanis Morissette – vom Auftreten und vom Song her… sehr komisch. Ist sowas ein Re-Re-Covering? Ich weiß, ich weiß… ja klar, das kann ich aber nicht verstehen…
Einschub zwecks Werbepause: So schön kann eine Pause sein.
Kim Frank mit „Lara“ für Schleswig-Holstein:
Das Bilderbuch-Bundesland hat schon was feines, aber auch wenn Kim aus meiner Heimatstadt Flensburg kommt, ist er ein absoluter Looser. Was er über Schleswig-Holstein erzählt hat ist der absolute Humbug. Wir essen kein Fischbrötchen nach dem Aufstehen und bei uns gibt es auch keinen Deich – den gibt es nur bei den Fischköppen an der Nordsee. Mensch mensch, kein Wunder warum er die Schule für „Echt“ hingab. Das Lied ist im übrigen schlecht und mit miesem Geplänkel seiner Kehle vertont.
Northern Lite feat. Chapeau Claque mit „Enemy“ für Thüringen:
Yeah! Go baby go. Tanz für mich. Die Musik stimmt, aber die Stimme von der Chapeau ist so schwach wie brüstig. Der tiefe Bariton-Bass-Stimme des Leads übertönt sie bei weitem. Ein bisschen mehr Einsatz bitte!
Jan Delay mit „Feuer“ für Hamburg:
Zu dem Act von Jan Delay habe ich mir hier extra ein paar kritische Gedanken gemacht. Das Liedgut von ihm ist zweifelsohne gut komponiert, übertragen, performed und in Szene gesetzt.
Ende.
Gröhlende Zugabe für Jan Delay. Ich glaub ich werd nicht mehr… das riecht nach einer abgekarterten Show. ;) Nun wird von Raab für jeden Zuschauer erklärt, was man doch alles kann. Mit dem Festnetz anrufen, per SMS abstimmen, aber nicht mit dem Mobiltelefon anrufen. Immerhin erspart man so den Menschen ein paar zusätzliche Gebühren für die Mobilfunknetze. Das Pikante an der Situation ist ja, dass man jetzt Geotracking betreibt, um die Handynetze nach „Incoming Fire“ abzusuchen. Was für eine Entwicklung! Datenschutz! Datenschutz! ;)
Ergebnis: Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ hat gewonnen! Im nächsten Jahr sieht man sich wohl in Niedersachsen…
Learning by fallling on the Fresse
Blogkultur, MedienDas in der Überschrift provokativ eingespielte Prinzip funktioniert anscheinend tadellos bei der Readers Edition. Herzlichen Glückwunsch zum Arroganz-Award! Wer es besser weiß als die Blogosphäre, der fällt halt richtig dick auf die Nase, wenn man einen Kommentar, der als manueller Trackback funktioniert und damit bei unsereins Gang und Gäbe ist, nachträglich per administrativem Recht ausbessern will und dabei gleichzeitig nur von purer Arroganz strotzt, indem man den Autor besser belehren will? Nein, liebe Readers Edition Moderations-Gruppe, so geht das nicht. [via ix]
Gedanken zum WeblogCamp@CeBIT
Events1. Zugangsbeschränkungen durch CeBIT-Eintrittskarten
Mit allem Respekt, aber warum muss ich mir für ein Barcamp eine Eintrittskarte kaufen? Der Grundgedanke eines Barcamps ist doch durch folgende Zeilen definiert:
Die CeBIT ist ein hochgradig offizieller, powered by, sponsored by Event. Da hat ein Barcamp nichts zu suchen, wenn es daran gekoppelt ist, sich mit einem Preis X für die üblichen Besuchereintrittskarten der CeBIT ausstatten zu müssen, nur um daran teilnehmen zu dürfen. Die Vergabe von Gastkarten, was ich jetzt als freien Eintritt verstehe, ist sowieso ein wenig hinderlich:
Jeder Besucher eines Barcamps – auch unter welchem Namen oder unter welcher Identität es läuft – sollte das Recht haben, ohne Eintrittsbarrieren an dem Event teilnehmen zu dürfen.
2. Missbrauch des Logos
Ich sehe leider zwanghaft einen möglichen Trugschluss, dass ein Barcamp neuerdings innerhalb des Logos einen Sponsor findet. Erstmalig ist das meiner Erfahrung nach der Fall, dass Sponsoren wie hier die CeBIT in einem Barcamp Logo auftauchen. Gibt es da nicht irgendwelche Urheberrechte, die just in diesem Moment ziemlich stark verletzt wurden, weil es eine Kommerzialisierung des freien Barcamps ist?
3. Teilnehmer und Organisation
Sicherlich gebührt dem einen und anderen Kopf ein gehöriger Respekt, ein Barcamp zu organisieren und komplette Veranstaltungsräume auszustatten – in diesem Fall sind es Thomas Koch und Björn Negelmann. Klar, die Arbeit muss honoriert werden, aber in welchem Rahmen läuft das denn ab? Die Teilnehmerliste zeugt ja bereits von einigen hochkarätigen Anwesenden – insgesamt 14 Stück derzeit. Ich selbst habe mich ursprünglich auch dort eingetragen wollen, aber sehe von einer Anreise dafür aufgrund der negativen Belastung einer CeBIT-Veranstaltung ab. Wie heißt es doch so schön?
Sofort bin ich dabei, helfe auch als Freiwilliger gerne oder halte schlimmstenfalls einen Vortrag, doch im Rahmen der CeBIT wirkt ein Barcamp verloren. Nebenbei gefragt: Wer sponsort denn das Essen, die Getränke, den Eintritt (siehe oben) und so einiges mehr? Wer nimmt denn überhaupt teil? Kann ich die normalen CeBIT Besucher und die Aussteller, die mir mit irgendwelchen Flyern und Katalogen die Taschen vollstopfen wollen, von den Barcamplern trennen? Bekommen wir dafür spezielle T-Shirts, wird es ein abgeschlossener Raum sein? Ein Separé vielleicht?
Subjektives Fazit
Das WeblogCamp@CeBIT ist meiner Meinung nach kein Barcamp, sondern lehnt sich ziemlich ungeschickt an ein funktionierendes Prinzip an. Mich ärgert sowas. Wenn jemand die „ZeBIT“ macht, würde derjenige doch sofort von allen Ecken und Enden her mit Boshaftigkeit beschossen werden. Barcamps sind Barcamps und keine beschönigenden Extras für schon enorme Veranstaltungen wie die CeBIT. Ich koche ja auch nicht in Nachbar’s Küche… oder anders gesagt: Das WeblogCamp@CeBIT ist voll am Kerngedanken und am Web 2.0 vorbei geschliddert.
Dennoch freue ich mich auf jedweden Dialog! Ein Thema wie dieses muss man ja schließlich diskutieren – ich bin gespannt ob sich hier auch öffentlich dazu getraut wird, denn Blasphemie ist hier nicht gesäät. Meine persönliche, kritische Beobachtung ist durchaus mit seiner provokanten Art gewollt, eine kontroverse Diskussion anzuregen… ;)
joinR ist Public Beta
Social MediaNa dann mal los! Damit ist die Closed Beta der vergangenen Tage und Wochen wohl vorbei. Mein Profil bei joinR gibt es unter mike.joinr.de – endlich konnte ich meinen Vornamen ohne Probleme registrieren! Erster! Wehe, der taucht hoch in Google auf… dann gibt’s Saures! ;)
Kein Kopierschutz mit EMI
MedienEs bleibt also abzuwarten, ob jetzt eine Trendwende bei den großen Labels und Musikkonzernen stattfinden wird. Sollten sich die Unternehmen dazu entscheiden, dass CDs wieder normal in jedwedem CD-Player abspielbar sind, werde ich auch endlich wieder neue Musik kaufen.
Zur Info: Früher belief sich mein Kaufverhalten bezüglich CDs und DVDs bei bis zu 3-5 Stück pro Woche. Derzeit kaufe ich mir wenn überhaupt eine neue CD nur alle paar Monate, eine neue DVD nur 1x im Monat oder in einem Kaufrausch mal 3-4 Stück innerhalb von 2 Monaten. Und bevor irgendwelche kreativen Geister mit kranken Ideen aufkommen: Nein, von Raubkopien halte ich sowieso nichts. Es ist einfach der stille Boykott, an dem die Musikkonzerne alle selbst schuld haben.
Ärger mit StayFriends Newsletter
RechtNewsletter sind wirklich etwas feines. Ich abonniere so einige, damit ich immer auf dem laufenden bleiben kann, was bei den heißesten Services im Web so alles passiert. StayFriends ist zwar nicht die Web 2.0 Applikation, aber immerhin besitzt es im Ansatz den Charakter von Social Communities. Bisher habe ich es immer geduldet, dass der eine oder andere Newsletter nicht mehr relevant für mich war, doch jetzt ist es soweit: Bei StayFriends möchte ich ab sofort nicht mehr in regelmäßigen Abständen darüber informiert werden, was in der für mich persönlich ziemlich uninteressanten Community geschieht – da passiert nämlich nichts, weil kaum einer meiner Freunde und Bekannten dort registriert ist. Für mich war es einfach direkt zu Anbeginn des neuen Jahrtausends der Service im Netz, bei dem man sich ein wenig mit Gruppenkuscheln beschäftigen konnte.
Den Newsletter von StayFriends sollte man abbestellen können. Zumindest ist dafür ein Link in der E-Mail. Dort jedoch angekommen bin ich ein wenig ernüchtert von den Auswahlmöglichkeiten – der Screenshot zeigt die magere Auswahl: Ich kann nur den Newsletter beziehen, aber nicht abbestellen!
Sorry, aber so geht das nicht. Ich habe um Löschung meiner E-Mail Adresse aus dem Newsletter binnen zwei Werktagen gebeten. Verstößt soetwas nicht gegen das geltende deutsche Recht, dass ich einen Newsletter von StayFriends zwar beziehen, aber nicht mehr abbestellen kann?
Nachtrag aus einer automatischen Antwort von StayFriends
Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Ihr habt noch nicht einmal das Recht dazu, meine E-Mail Adresse zu kontrollieren. Ist das nicht auch ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, indem ihr meine Daten zur Kontrolle missbraucht? Das wird bald ein Fall für die Rechtsexperten…
Schockierende Details über dieses Blog
DesignIch habe es vergessen. Vollkommen vergessen. Nachdem ich in der ersten Dezemberwoche das Layout vom MikeSchnoor.com vollständig renoviert habe, ist es mir nicht geglückt, alle Plugins und Funktionen richtig darzustellen. Keine Related Posts mehr? Keine vereinfachte Benutzerregistrierung? Keine Warnung der Spamabwehr und Moderation der Kommentare? Meine Usability geriet ja vollkommen ins rutschen… aber gestört hat es dem Anschein nach nicht viele User. Daher mein Aufruf: Welche Tools/Features könntet ihr euch hier im Blog vorstellen? Seid ehrlich! Sagt es ruhig, ich bin froh über jedes Feedback. Irgendwelche besonderen Web 2.0 Applikationen vielleicht, die quasi als Mashup oder Api mit WordPress zusammenarbeiten? Vorschläge? ;)
Sieben Mal geblogt!
BlogkulturDas schafft nur Robert an einem Samstag. Ich sitze hier derweil gemütlich in den Tag hinein und durchforste das Web nach brauchbarem Material, spiele ein wenig am Design einer kommenden Seite und stelle fest – sieben Blogeinträge am Samstag(vor)mittag? Zwar sind die Beiträge im Groben und Ganzen recht kurz gehalten, aber es ist doch Wochenende! Heute kein Kongress eingeplant, Robbie? ;)
Randnotizen zum Bundesvision Song Contest 2007
Marketing, MedienScheiß Kommerzialisierung der Musikkultur, mit der ja ursprünglich der Bundesvision Song Contest ins Leben gerufen wurde. Ich kann es natürlich nachvollziehen, dass die Werbeindustrie sich gerne solch einem Spektakel annimmt und der Brainpool den Event vergoldet – hin oder her, damit steht für mich doch irgendwie der Gewinner schon ab der Mitte des Song Contests fest. Jan Delay wird gewinnen, weil er dazu das nötige Charisma besitzt und rüberbringt – the best at last!
Sehen wir es so: The BSC is over! Ob er nun gewonnen hat, sehen wir in so einigen Minuten, wenn über die teure Hotline genügend Einnahmen gesammelt wurden. Enjoy the voting! ;)
Liveblog zum Bundesvision Song Contest 2007
MedienDas ganze Medienspektakel rund um Raab’s mittlerweile dritte Anti-Eurovision Veranstaltung ist zwar ein Highlight dieses Freitagabends im deutschen TV Programm, dennoch will ich mich nicht von seiner (fehlenden?) Qualität überzeugen. Das ist jedenfalls auch mal ein Machtwort. Oder doch? Mein Laptop kann derzeit nicht in das von mir mit WPA verschlüsselte WLAN hineinluken, und so wird das bequemste Bett wohl nicht als Platz des Bloggens dienen können. :( Vielleicht finde ich ja etwas als Alternative… oder ich starte jetzt durch?
Ja, der bundesdeutsche Grand Prix geht in die dritte Runde! TV-Total.de ist mittlerweile restlos überlastet und höchstwahrscheinlich zusammengebrochen, da jeder Hans und Franz darauf hofft, die Videos auch im Netz als Livestream ansehen zu können. Würde ProSiebenSat.1 das überhaupt mitmachen? Möchte die Produktionsfirma überhaupt solche Weiterverwertung ihrer Videos sehen? Ist deshalb das Raabsche Web weg? ;)
Nein aber im Ernst – jetzt geht’s los!
…oder lieber doch nicht. Ich kenne meine persönlichen Favoriten Jenna und Ron! Das gefällt mir und ist irgendwie mein Musikgeschmack das Frühjahrs. Der Rest ist kaum für mich zielgruppenkonform, obwohl sicherlich viel Energie in die musikalische Darbietung geflossen sind – sorry, aber Musik ist entsprechend etwas für Individualisten. ;)
Nachtrag: 21:04 Uhr – Jenna und Ron singen live – mit Stimmbandkapriolen eines Teenagers und der Kraft eines einzigen quäkenden Frischlings gegenüber seiner Rotte. Mist. Immerhin steigern sich die beiden – ist wohl der größte Live-Auftritt bisher für sie… ;)
JETZT MIT LIVEBLOG!
MIA mit „Zirkus“ für Berlin:
Hat mich absolut kalt gelassen. Echt nicht.
D-Flame mit „Mom Song“ für Hessen:
War unspannend. Warum nur. Warum nur.
Melotron mit „Das Herz“ für Mecklenburg-Vorpommern: Ich kann mich nicht daran erinnern. Kurze Pause musste ja sein zum Bloggen ;)
Manja mit „Es ist Liebe“ für Sachsen:
War irgendwie nicht so spannend.
Einschub zwecks Werbeeinblendungen: Hier gibt es nichts zu sehen bis auf das Käsebrot und den Kakao.
B-Stinged Butterfly mit „Liebe“ für Saarland:
Finde ich schön rockig, obwohl der Text ein wenig kuschellig ist.
Jenna+Ron mit „Jung und willig“ für Sachsen-Anhalt:
Habe ich ja oben schon ein wenig kritisiert…
Beatplanet mit „Dreh dich um und geh“ für Brandenburg:
Die wirken irgendwie lustig, auch eine große Band wirkt stimmiger als ein kleines Ensemble mit minimalistischer Ausstattung. Sind es aber noch nicht…
Pohlmann mit „Mädchen und Rabauken“ für Nordrhein-Westfalen:
Ich lebe zwar hier in Köln, aber Pohlmann erinnert doch stark an Reinhard Mey. Ist bestimmt was für die Damenwelt… ;)
Einschub zwecks Werbeunterbrechung: Dort wird auch gebloggt und später wird hier reingezimmert.
Kalle feat. M.A.R.S. Allstars mit „Aber nice“ für Rheinland-Pfalz:
Nice mit Thomas D. an der Trompete? Ja das hat was, ist auch ein schöner smoother Reggae-Rhythmus. Dennoch ist diese Dotterblume am Mikrophon eine totale Niete! Frontman oder doch Frontfrau?!
Anajo feat. Suzie Kerstgens mit „Wenn du nur wüsstest“ für Bayern:
Pfiffe aus dem Publikum. Da ist jemand nicht beliebt? Kann ich nicht verstehen. Die ersten 30 Sekunden des Songs sind langweilig. Danke, wenn ihr nur wüsstet.
Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ für Niedersachsen:
Ich habe nächtelang gewartet, dass diese Musik nicht spielt! Es ist ein winzig kleines Stück und nun gibt’s kein zurück mehr! Ah, immerhin ein wenig rockig und nicht so schief daneben gesungen wie einige anfängliche Versuche des Abends. Klassisch, zeitlos… irgendwie ganz ok!
Tele mit „Mario“ für Baden-Württemberg:
Uh oh ah oh… oh, leider nicht zielgruppenkonform. Dieses rollende schwoofende Lied von Mario ist bestimmt die Lebensgeschichte von einem der Bandmitglieder – not my thing.
Lea Finn mit „Ich weiß und du weißt“ für Bremen:
Die blonde Hünin erinnert mich an Alanis Morissette – vom Auftreten und vom Song her… sehr komisch. Ist sowas ein Re-Re-Covering? Ich weiß, ich weiß… ja klar, das kann ich aber nicht verstehen…
Einschub zwecks Werbepause: So schön kann eine Pause sein.
Kim Frank mit „Lara“ für Schleswig-Holstein:
Das Bilderbuch-Bundesland hat schon was feines, aber auch wenn Kim aus meiner Heimatstadt Flensburg kommt, ist er ein absoluter Looser. Was er über Schleswig-Holstein erzählt hat ist der absolute Humbug. Wir essen kein Fischbrötchen nach dem Aufstehen und bei uns gibt es auch keinen Deich – den gibt es nur bei den Fischköppen an der Nordsee. Mensch mensch, kein Wunder warum er die Schule für „Echt“ hingab. Das Lied ist im übrigen schlecht und mit miesem Geplänkel seiner Kehle vertont.
Northern Lite feat. Chapeau Claque mit „Enemy“ für Thüringen:
Yeah! Go baby go. Tanz für mich. Die Musik stimmt, aber die Stimme von der Chapeau ist so schwach wie brüstig. Der tiefe Bariton-Bass-Stimme des Leads übertönt sie bei weitem. Ein bisschen mehr Einsatz bitte!
Jan Delay mit „Feuer“ für Hamburg:
Zu dem Act von Jan Delay habe ich mir hier extra ein paar kritische Gedanken gemacht. Das Liedgut von ihm ist zweifelsohne gut komponiert, übertragen, performed und in Szene gesetzt.
Ende.
Gröhlende Zugabe für Jan Delay. Ich glaub ich werd nicht mehr… das riecht nach einer abgekarterten Show. ;) Nun wird von Raab für jeden Zuschauer erklärt, was man doch alles kann. Mit dem Festnetz anrufen, per SMS abstimmen, aber nicht mit dem Mobiltelefon anrufen. Immerhin erspart man so den Menschen ein paar zusätzliche Gebühren für die Mobilfunknetze. Das Pikante an der Situation ist ja, dass man jetzt Geotracking betreibt, um die Handynetze nach „Incoming Fire“ abzusuchen. Was für eine Entwicklung! Datenschutz! Datenschutz! ;)
Ergebnis: Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ hat gewonnen! Im nächsten Jahr sieht man sich wohl in Niedersachsen…
Musicovery: Interactive Related Music Webradio
MedienWer gerne Webradio hört, sollte sich unbedingt mal die Oberfläche von Musicovery ansehen. Dieser auf Flash basierende Webradio-Player ist sehr intuitiv bedienbar und hat etwas einzigartiges: Interaktivität mit Related Songs – oder wie man es auch immer bezeichnen mag. Einerseits kann man auf seine persönliche Stimmung hin die Songs aus der Kombination der vier Felder Energetic, Positive, Calm oder Dark auswählen, andererseits je nach Tanzstil mit mehr oder weniger Tempo bzw. Tanzbewegungen. Das ganze wird noch über einen Zeitregler von damals bis heute reguliert und man findet seinen Musikstil. Cool!
Klar, man kann dort auch sofort etwas kaufen oder den Premiumdienst mit höherer Qualität der Songs buchen, aber die Umsetzung ist schon phänomenal. Web 2.0 sehe ich dabei jedoch nicht, weil auf den ersten Blick keine Communitylösung mit implementiert ist – wer weiß, was sich hinter dem Premiumangebot so alles versteckt…
Detaillierte Informationen finden sich bei Masternewmedia mit ein wenig mehr Hintergrund über die Entwicklungszeit der neuen Webapplikation, in der auch einige Nachteile nebst den überwiegenden Vorteilen aufgelistet werden:
Letztendlich ist es immer eine Frage des Geschmacks und der Usability, was man bevorzugt – im iTunes Music Store findet sich höchstwahrscheinlich sowieso wieder jeder Track gegen Bares, wobei dann die nette „related“ oder „mood“ Aktion fehlt. Schaun wir mal, was daraus wächst – das ganze ist ja schließlich schon seit ein paar Monaten online. [via Ibo]