Neue Pflichtfächer an deutschen Schulen: Digitale Wirtschaft, Kommunikation und Medienkompetenz

Das Bildungssystem in Deutschland klammert sich an traditionelle Wertevorstellungen und an echten Reformen, die von Eltern und ihren Kinder mit Begeisterung angenommen werden, ermangelt es seit Jahrzehnten. In naher Zukunft soll Informatik als Pflichtfach an den Hamburger Schulen abgeschafft werden. Wenn Bildungspolitiker diesen Weg weiter beschreiten wollen, wird der Nachwuchs aufgrund klaffender Wissenslücken deutliche Wettbewerbsnachteile in unserer Informations- und Wissensgesellschaft vorweisen. Der Kurs der Bildungspolitik katapultiert Deutschland vom Digitalzeitalter zurück ins Bergbau- und Agrarzeitalter. Unsere Zukunft hängt immer stärker von der digitalen Wirtschaft ab. Die Hamburger Entscheidung gegen verpflichtende Grundlagen der Informatik entpuppt sich als eine der größten Fehleinschätzungen und Rückschritte unserer Zeit. Ein Wutbeitrag mit Forderungen.

Hamburg als Paradebeispiel für digitale Ignoranz

Die Hamburger Schulbehörde hat die Sekundarstufe I von Stadtteilschulen und Gymnasien angepasst, so dass der Lernbereich „Naturwissenschaften und Technik“ als einzelne Fächer Biologie, Chemie, Physik und Informatik unterrichtet werden. Dabei fällt Informatik laut aktueller Meldungen als Pflichtfach weg, obwohl es von der Schulbehörde bislang gar nicht als solches gewertet wurde. Laut Behördensprecher Peter Albrecht sei Informatik „nicht für alle in gleicher Intensität vonnöten“. Diese Situation verdeutlicht, wie die Hamburger Bildungspolitik die Wünsche von Eltern und ihren Kindern – und insbesondere der Wirtschaft schlichtweg ignoriert.

Man sollte sich an diesem Punkt nicht darauf verlassen, dass andere Schulbehörden einen Gegenkurs einlegen. Viel zu oft hat die Politik gezeigt, dass sie schlechten Beispielen widerstandslos Folge leistet. Im Bildungswesen mehr als nur einmal, zumeist nach einem Regierungswechsel wurden attraktive Lernkonzepte und Schulsysteme über den Haufen geworfen. Die Leidtragenden waren immer die betroffenen Schüler und ihre Eltern. An diesem Paradebeispiel der Hamburger zeigt sich digitale Ignoranz. Viele Schüler besitzen geringe Kenntnisse in Fragen der digitalen Wirtschaft, Kommunikation und vor allem in Medienkompetenz. Diese drei Konstanten unseres Alltags und Wirtschaftslebens müssen in der nahen Zukunft als Pflichtfächer an deutschen Schulen bundesweit eingeführt werden. Eine klare Position in Form von gelungener Lobbyarbeit durch die Verbände und neue Aufklärungskampagnen zur positiven Rolle von Digitalität werden umso wichtiger.

Die Fehlentscheidung im Nachgang zu kritisieren, hilft bei beschlossenen Vorgängen jedoch nur wenig. Wesentlich optimaler wirken erste Lösungsvorschläge, wie im Rahmen der Veranstaltung „Hamburg im Jahr des IT-Gipfel – Welchen Stellenwert hat die Informatik?“ vorgeschlagen wurde, um die Informatik attraktiver zu gestalten:

  1. Junge Frauen wünschen sich mehr Anregungen bereits in der Schule, sich doch mal die Informatik anzuschauen.
  2. Lehrer wissen oftmals immer noch nicht wirklich, was Informatik soll und welcher Nutzen sich dadurch fächerübergreifend ermöglichen ließe.
  3. “Bildungsbürgertum” und das Festhalten an tradierten Erziehungsmethoden und Lernkompetenzen bei Eltern verhindert größeren Stellenwert der Informatik.
  4. Die Politik muss sich des Themas endlich stärker annehmen und Lippenbekenntnissen auch Taten folgen lassen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Digitalisierung zu betonen, kann nicht ausreichen. Auch auf das Bildungssystem müssen diese Erkenntnisse übertragen werden.
  5. Das Thema muss in allen gesellschaftlichen Bereichen vorangetrieben werden muss, damit die Informatik einen anderen Stellenwert bekommt.

Digitalbranche gilt als attraktiver Arbeitgeber

Nicht von ungefähr kommt der Wunsch, dass Schüler von Anfang an auf die digitale Agenda vorbereitet werden. Viel zu oft bemängeln Fachverbände und Unternehmen, dass ihnen die Fachkräfte fehlen und der Nachwuchs die geforderten Fachkompetenzen nicht vorweisen können. Vor einigen Monaten untersuchte der BVDW die Erwartungen von Nachwuchskräften an das Arbeitsleben in der digitalen Wirtschaft. Das Ergebnis wirkt schockierend und störend.

Zwar können sich drei Viertel der Studierenden vorstellen, in der Digitalbranche tätig zu sein, und ein ähnlich hohes Bild zeichnete sich beim Mediensektor ab, für den sich rund 63 Prozent der Befragten interessierten. Aber zwei von drei Studenten bewerteten ihre eigenen Kenntnisse für einen branchenspezifischen Berufseinstieg als ausreichend – weder befriedigend, noch gut oder sehr gut! Mit anderen Worten: Selbst die Studenten der medien- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge haben keinen blassen Schimmer von den Anforderungen an ein Berufsleben im digitalen Zeitalter!

Die Unternehmen erwarten mehrheitlich Qualifikationen in Mobile Marketing, Social Media, E-Commerce, Online-Vermarktung, Mediaplanung, Bewegtbild und E-Mail-Marketing. Die Studenten wiederum weisen laut der Umfrage zu wenig praktische Erfahrungen auf. Natürlich gaben vier von zehn Studenten gute Kenntnisse in Social Media an, aber dies lässt sich meist auf das aktive Anwenden in der täglichen Kommunikation zurückführen – ohne dass explizite Managementprozesse und grundlegendes Wirtschaftsverständnis dieser infrastrukturellen Tools vorweisbar wären.

Wenn die Studierenden nicht bereit für die digitale Welt sind, werden die Schüler es noch lange nicht sein. Warum der Weg in eine digitale Gesellschaft auf bildungspolitischer Ebene so schwierig ist, liegt zugleich in ihren Ursprüngen. Das grundlegende Problem besteht darin, dass die Lehrkörper nur geringe und meist mangelhafte eigene Kompetenzen in genau diesen Disziplinen der Digitalbranche vorweisen. Welcher Lehrer versteht Kommunikation, Marketing, Public Relations, Media, Advertising, E-Commerce, Social Media oder Mobile? Diese böhmischen Dörfer finden sich nicht im Atlas, wie man es aus Erdkunde oder Geografie vermuten könnte. Selbst Informatik kann als Schulfach nur den ersten Weg zu den Grundlagen vermitteln. Das Wissen und die Kompetenzen in diesen Bereichen zählen jedoch heutzutage nicht nur als Qualifikation, sondern dienen der eigenen Weiterbildung und Wettbewerbsfähigkeit – und entsprechen dem modernen Zeitgeist und Lebensgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger.

Wehret den Anfängen: Die Ausbildung für das Bildungssystem als Kernproblem

Ein gutes Beispiel für die Nicht-Existenz von einer digitalen Agenda im Bildungssektor liefert die Nachbetrachtung meiner eigenen Studienzeit. An meiner ehemaligen Universität in Flensburg zählte mein Studiengang „Internationales Management“ mit den Schwerpunkten Marketing, Medienmanagement und Kommunikation zu den Randphänomenen. Wir waren einige wenige Sonderlinge an der ehemals als „Pädagogische Hochschule“ bekannten Lehreinrichtung. Die Mehrheit der Studenten tummelte sich im Lehramt mit dem mittlerweile als „Bachelor of Arts in Bildungswissenschaften“ firmierten Abschluss, der die Grundlagen für Lehrer/innen an Grundschulen, Regional- und Gemeinschaftsschulen sowie für Sonderpädagogen/innen vermittelt.

Unser Institut lag mit weiteren den Wirtschaftswissenschaften angesiedelten Einrichtungen einige Kilometer entfernt vom nur wenige Jahre zuvor errichteten Campus, fast abgeschieden von dem Rest der Welt. Während die Hauptgebäude der Universität in der Regel den Lehramtsstudenten vorbehalten waren, fand unser Studienleben mit einigen Ausnahmen für größere Vorlesungen im Audimax meist etwas abgeschieden statt. Zugegeben, mit der räumlichen Trennung konnten wir immer gut leben, aber die Lehramtsstudenten wirkten immer wie ein bunter Haufen, die mehr schlecht als recht auf uns wie zu respektierende Lehrkörper wirkten.

Bei einem Blick auf die zur Auswahl stehenden, durchaus uns allen noch gut bekannten Unterrichtsfächer des Bachelor-Studiengangs zeigt, dass nur zwei dieser Fächer (Hervorhebung in Fett) potenzielles Wissen zu den Themen der digitalen Wirtschaft, Kommunikation und Medienkompetenz vermitteln könnten:

Deutsch, Englisch, Kunst und visuelle Medien, Musik, Gesundheit/Ernährung, Philosophie, Religion, Sport, Technik, Textillehre, Mathematik, Biologie, Chemie, Geographie, Geschichte, Physik, Wirtschaft/Politik

Damit erwecken grundsätzlich nur die Fachrichtungen „Kunst und visuelle Medien“ und „Wirtschaft/Politik“ den ersten Eindruck, in irgendeiner Form die angehenden Lehrkörper für die digitale Welt vorzubereiten, gar zu spezialisieren.

Spezialisierung für Lehrer: Wo verstecken sich die branchenweit geforderten Grundlagen?

Die Medienlehre für angehende Lehrer entspricht jedoch nicht dem Verständnis von Medien der Medienbranche und tangiert die digitale Wirtschaft nur peripher. Im Fall der Lehre von Kunst und visuellen Medien tritt beim bloßen Lesen der Studienbeschreibung schnell Ernüchterung ein. Mit anderen Worten: Kunst kombiniert und optimiert für moderne Medien. Die Wirtschaft wird in groben Zusammenhängen illustriert, die jedoch aus dem letzten Jahrtausend wirkt.

„In den fachwissenschaftlich ausgerichteten Veranstaltungen sollen die Studierenden auch durch eigenes Handeln erlernen, wie wissenschaftlich abgesicherte Konstruktionen der Bildenden Kunst und der visuellen Medien produziert werden, welche Funktionen sie besitzen, wie ein kritischer Umgang mit Gegenwartskunst, Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts und mit visuellen Medien zu gestalten ist. Es geht dabei auch um die theoretische Auseinandersetzung mit Schnittstellen und Kontexten von Kunst und Medien und deren Präsentation.“ Quelle: Universität Flensburg
„In den Wirtschaftswissenschaften werden die Stu­dierenden für einen fachkompetenten Umgang mit wirtschaftswissenschaftlichen Ansätzen, Methoden und Instrumenten in der Lehre wie in der praktischen Anwendung in Unternehmen und in öffentlichen und sozialen Einrichtungen qualifiziert. Sie sollen kom­plexe einzel- und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und Probleme wissenschaftlich analysieren und handlungsorientiert bearbeiten können. Einen Schwerpunkt bildet die Befähigung zur Lehre im Bereich der ökonomischen Bildung, einen weiteren Schwerpunkt bildet der Themenbereich Arbeitsmarkt und Beruf, in dem theoretische und methodische Voraussetzungen zum Verständnis und zur Bearbeitung arbeitsmarktpolitischer Themen und Problemzonen erworben werden. Ins Studium integrierte Praktika bei Betrieben, Arbeitsagenturen und Qualifizierungseinrichtungen dienen dem systematisch vor- und nachbereiteten Erfahrungsgewinn in verschiedenen beruflichen Tätigkeitsfeldern.“ Quelle: Universität Flensburg

Es geht nicht um die Lehre der Medienökonomie, gewiss nicht Medienwirtschaft oder Medienmanagement, weder Medienkultur, Medienproduktion oder Medieninhalte noch Medienkonzentration, Medientraining, Medienkompetenz. Von einem Lehrplan, der meine Kinder mit Wissen für die Arbeitswelt versorgen soll, kommen mir bereits in der Ausbildung der zukünftigen Lehrer die Medien als vierte Macht im Staate, also als meinungsbildende Faktoren für unsere Gesellschaft und zugleich potenzielle Arbeitsumfelder für aufstrebende Generationen, leider viel zu kurz. Den Anforderungen von digitalen Arbeitgebern wird diese Form der Lehrerausbildung nie gerecht werden. Natürlich ist es wunderbar, dass Lehramtsstudenten ein Grundwissen erhalten, wie sie Medien in ihren Unterricht und insbesondere im Umfeld von Kunst integrieren können – aber Powerpoint zu bedienen, den Overheadprojektor zu aktivieren, einen Rechner anzuschalten – nun, solche Vorgänge sollten mittlerweile zum Selbstzwang zählen. Immerhin bietet Wirtschaft/Politik einen Ansatz, dass zukünftige Lehrkörper den Schülern die wirtschaftlichen und politischen Grundzusammenhänge erklären. Von der digitalen Wirtschaft wird auch in diesen Fachspezialisierungen nur viel zu wenig den neuen Generationen unserer Kinder in ihrem Schulalltag vorgestellt werden. Doch genug der Kritik am Ausbildungswesen für das Bildungswesen.

Wirtschaftswachstum braucht Bildung

In einer weiteren Studie attestiert der BVDW der digitalen Wirtschaft ein stetiges Umsatzwachstum von durchschnittlich 10,13 Prozent – wohlgemerkt pro Jahr. Die Umsätze der digitalen Industrie in Deutschland sollen in 2014 auf über 120 Milliarden Euro ansteigen. Während im Jahr 2012 in der Online-Branche bereits 396.980 Beschäftigte tätig waren, sollen im kommenden Jahr insgesamt 460.701 Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft sein. Diese Arbeitsplätze gilt es mit qualifizierten Nachwuchskräften, Fachkräften und Führungskräften zu besetzen. Die Entwicklung wird auch in absehbarer Zukunft immer stärker in diese Richtung weitergehen – schließlich benötigt die Informations- und Wissensgesellschaft in Deutschland die Digitalität zum Fortbestand.

Deutschland muss für seine Weiterentwicklung gerade im Bildungssektor dicke Mauern einreißen. Wir Eltern müssen für die Zukunft unserer Kinder diese Themen eigenständig anpacken. Der Politik muss vehement verdeutlicht werden, dass digitale Themen zur Pflicht zählen. Zugleich muss die Politik endlich ein Zeichen für moderne Bildungspolitik setzen und nicht an traditionellen Vorstellungen festhalten. Ich bin fest davon überzeugt, dass Schüler und Schülerinnen, Auszubildende und Studierende neben den traditionellen Lehrinhalten gänzlich neue digitale Bildungswege beschreiten müssen.

Nachtrag: Seit kurzem gibt es bei Avaaz.org die Petition „Informatische Bildung jetzt!„.

tl;dr
Digitale Wirtschaft, Kommunikation und Medienkompetenz müssen in der nahen Zukunft als Pflichtfächer an deutschen Schulen eingeführt werden. Bildungspolitik entwickelt sich zu einem Schwerpunkt des gesellschaftlichen Handlungsfelder für Eltern, die ihre Kinder für die Zukunft sowohl kindgerecht als auch leistungsorientiert vorbereiten möchten. Wenn eine Bildungspolitik in Deutschland die digitale Agenda nicht versteht, büßen potenzielle Nachwuchskräfte und der Standort Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit ein.

Disclaimer: Bis zum 31. Mai 2013 war ich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. verantwortlich. Innerhalb dieses Artikels greife ich auf Zahlenmaterial des Verbands zur Argumentation zurück, vertrete in meinen Aussagen jedoch keine Position des Verbands. Vielmehr schreibe ich als modern denkender Elternteil von zwei aufstrebenden Kindern, der die bildungspolitische Entwicklung unseres Landes mit Sorge beobachtet.

10 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Das Netzgemüse braucht auch internetfähige Omas. | Silvernerd

  2. Die Digital- und Medienbranche kommt viel zu kurz im schulischen und studentischen Leben. Ich stimme zu, dass hier viel in den Köpfen aller Beteiligten getan werden muss. Problematisch bleibt die Politik, die an traditionellen Werten festhält. Verbände, Wirtschaftsvertreter und einzelne Meinungsführer müssen mit den Eltern das Ruder in die Hand nehmen. Vielleicht mit einer Petition?

  3. Pingback: Protokoll vom 08. Juni 2013 « trackback.fritz.de

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  5. Hallo zusammen,
    ich finde den Beitrag klasse. Er spiegelt tatsächlich die Tragödie der Deutschen Wirtschaft wieder.
    Vor nicht allzu langer Zeit reiste doch noch unser Herr Rösler in das Silicon Valley um sich dort die digitale bzw. vernetzte Macht der starken amerikanischen Wirtschaftriesen anzusehen. Doch was passiert in Deutschland?! Anstatt genau dort anzuknüpfen und unsere Kinder fit für die Zukunft zu machen, geht Hamburg jetzt einen Schritt zurück?! Ich kann es nicht verstehen…
    In meinem Kindesalter hat mich der C64 begleitet und geprägt: Die Angst vor PC und digitalen Medien war genommen. Deshalb finde ich es sehr wichtig unsere Kinder schon im frühen Alter mit Moderner Technik in Verbindung zu bringen! Auch wenn nun schon meiner Tochter in der 5.Klasse bei der Power Präsentation für die Schule helfen muss… Es ist gut und wichtig!

  6. In den meisten Schulen werden „Mobile Digitale Medien“ nicht als Zukunftstechnologien entwickelt sondern als Lern-Störung gebrandmarkt. Es kommt somit eine weitere Bildungs-Katastrophe auf uns zu, wenn sich das nicht schnellstens ändert. Ich empfehle dringend den Handy-Test für Lehrende: http://medienkompetenzschule.wordpress.com

  7. Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Das klassische Schulsystem versagt in diesem enorm wichtigen Bereich auf ganzer Linie. Ich kann nicht verstehen, dass ein Abiturient von einem klassischem Gymnasium sein Informatikstudium beginnen muss, ohne innerhalb seiner bisherigen schulischen Laufbahn Einblicke in diesen Bereich erhalten zu haben. Ich finde, dass die Kenntnisse auch auf den klassischen Schulwegen über MS Office hinaus reichen sollten, egal in welchem Beruf der Schüler später einmal tätig sein wird.

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