Deutschland stellt als erstes EU-Mitgliedsland eine eigene Strategie für die Gestaltung der europäischen Forschungspolitik vor. Durch die Digitalisierung gewinnt der freie Austausch von Wissen an Bedeutung hinzu und gilt als Kernelement des Europäischen Forschungsraums. Neben politischen Leitlinien und Zielen besitzt die jüngste Strategie der Bundesregierung eine nationales Maßnahmenpaket, zu dem insbesondere der Ausbau von Open Access für die wissenschaftliche Forschung zählt.
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Schlagwortarchiv für: Bildung
Medienkompetenz gilt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen als unterschätztes Bindeglied unserer Gesellschaft. Zwischen der aktiven Nutzung digitaler Angebote und einem tieferem Verständnis der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozesse müssen Brücken geschlagen werden. Mit dem „Medienführerschein Bayern“ bemüht sich der Freistaat seit dem Jahr 2009, verschiedene medienpädagogische Fragestellungen altersgerecht für Schüler und Schülerinnen aufzugreifen. Fünf Jahre seit der Einführung hat sich die Initiative offenbar bewiesen und erneuert dazu zum neuen Schuljahr die Unterrichtsmaterialien für die 8. und 9. Jahrgangsstufe. Nur reicht dieses nichtverpflichtende Lernangebot für junge Menschen als Übergang in die Digitalwirtschaft Deutschlands?
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Unsere Gesellschaft scheint jedem Trend nachzulaufen und aus jedem Hype ein weiteres Geschäftsmodell zu entwickeln. Wie selbstverständlich hat das Internet unsere Medienlandschaft und Wahrnehmung nachhaltig verändert. Neben den digitalen Denkern hat die breite Bevölkerung verstanden, dass im Internet richtig viel los ist. Kommunikation, Information und Daten, Spiele und Beschäftigungstherapie – alles besitzt ab einer gewissen Dosierung ein nachweisliches Suchtpotenzial. Aber wo stehen wir Deutschen im digitalen Orchester? Sind wir die Zuschauer, spielen wir die Musik oder sind wir der Dirigent?
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Das Bildungssystem in Deutschland klammert sich an traditionelle Wertevorstellungen und an echten Reformen, die von Eltern und ihren Kinder mit Begeisterung angenommen werden, ermangelt es seit Jahrzehnten. In naher Zukunft soll Informatik als Pflichtfach an den Hamburger Schulen abgeschafft werden. Wenn Bildungspolitiker diesen Weg weiter beschreiten wollen, wird der Nachwuchs aufgrund klaffender Wissenslücken deutliche Wettbewerbsnachteile in unserer Informations- und Wissensgesellschaft vorweisen. Der Kurs der Bildungspolitik katapultiert Deutschland vom Digitalzeitalter zurück ins Bergbau- und Agrarzeitalter. Unsere Zukunft hängt immer stärker von der digitalen Wirtschaft ab. Die Hamburger Entscheidung gegen verpflichtende Grundlagen der Informatik entpuppt sich als eine der größten Fehleinschätzungen und Rückschritte unserer Zeit. Ein Wutbeitrag mit Forderungen.
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Die Pläne umfassen anscheinend eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um insgesamt 4 Prozent innerhalb von 2 Schritten: von 16% auf 18% und schließlich auf 20%. Da freut man sich aber als Bürger, vor allem als Student, wenn man eh schon immer am knapsen ist.
Weiterhin sollen gewisse Subventionen wie zum Beispiel für die Förderungen alternativer Energien wegfallen. Ich persönliche kann dies nicht gerade gutheißen, da ich gegen Atomenergie bin. Bei solchen Vorschlägen ist das Ergebnis ja schon absehbar.
Beim Thema Gesundheit und wenn das so durchkommt, wie geplant, werden sich einige auch ganz schön umschauen. Demnach soll das Einkommen der beiden Ehepartner zusammengerechnet werden und dann in gleichen Beträgen aufgeteilt werden: Konsequenz wäre eine Mehrbelastung.
Naja, die Diskussion um das Arbeitslosengeld II und die Rente sind ja bereits bekannt. Einzig und alleine erfreulich ist, dass mal ausnahmesweise nicht an der Bildung gespart werden soll. Die Universitäten und Fachhochschulen sparen sich ja vermutlich auch zum Teil selbst kaputt…oder wir greifen die übliche Diskussion der Studiengebühren auf. Am Ende ist fraglich, wann dies alles realisiert werden soll. [via Spiegel]


