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Entschuldigung für die Capslock-Aktion in der Überschrift. Die Festplatte meines Acer Notebooks hat sich aufgelöst. Alle Daten sind vorerst futsch. Sämtliches digitale Material meiner Bachelorarbeit ist vernichtet. Zum Glück habe ich eine digitale Kopie bei meinem Professor hinterlegt, der mir die PDF-Datei noch aushändigen konnte. Puh…

Darüber hinaus ist es problematisch für mich, überhaupt noch in den weiterführenden Master-Studiengang hineinzukommen. Ich muss mich, da meine Bachelorarbeit noch in Korrektur ist, mit meinem alten nichtssagenden Abiturzeugnis auf den Master bewerben. Das ist doch krank. An anderen Universitäten wäre ein Notenspiegel kein Problem, nur hier an der Universität Flensburg ist das anscheinend nicht richtig möglich. Aber was red ich… ich hoffe, dass ich dennoch gut angenommen werde.

Ach ja, warum ich bloggen kann und mein Herz hier so ausschütte ist einfach erklärt: Mein Hauptrechner ist zwar noch in Ordnung, aber der Laptop war essentiell. Mit allem drum und dran. Emails seit über sieben Jahren gehortet. Eigentlich konnte ich fast seit 1997 was zurückdatieren. Mein Vertrauen in sämtliche reinen Microsoft Sachen ist am schwinden… mehr noch als je zuvor. Ich muss ein Macbook organisieren.

Meine RSS Feeds sind weg, nur das schmale Programm hier in der Blogroll ist noch da. Über 50 neuere Feeds fehlen mir… meine Welt bricht grade zusammen. Vielleicht ist es Zeit für einen Neuanfang?

Nun ist erstmal Schluss… meine Bachelorarbeit zum Thema „Traditionelle Medien und Citizen-Media Journalismus – Ein Wandel in der Medienwelt“ ist abgegeben und es ist endlich Zeit, die vergangenen Tage auch einmal Revue passieren zu lassen. Dazu werde ich gleich nach Hause düsen und mich ins Bett legen. Die Nächte waren länger als die Tage. Vielleicht geht es hier im MikeSchnoor.com dann auch ein wenig voran. Es fehlte einfach die Zeit, sich dem Bloggen zu widmen. Ich bin schließlich um nicht nur eine Erfahrung reicher. Letztendlich muss ich eh heute Abend anfangen, entweder auf die Abgabe anzustoßen oder gleich weiter zu lernen. Hurra… lustig ist das Studentenleben.

…wir leben noch. Wir sind nur sehr beschäftig. Es ist Klausurenzeit und auch die heiße Phase für die Abgabe von so einigen Haus- und Abschlussarbeiten. Wer braucht da die Selbstprofilierung in einem Blog – zumal auch das Wetter so derbe heiß draussen ist? Der Ventilator wirbelt jedenfalls kräftig die Luft auf… es kühlt ganz schön. Vielleicht geht es bald weiter, aber auf jeden Fall sollte man sich auch unser Projekt „Lounge Mix“ ansehen – da findet nämlich immer mal die „flüssige Erholung“ statt. Wie heißt es so schön? Genau: Life is a bitch… and I’m workin‘ for her!

Wenn man pünktlich schon 20 Minuten vor Beginn einer Vorlesung im Raum verweilt, und dann erschreckend feststellt, dass selbst 10 Minuten nach offiziellem Beginn noch die Dozentin fehlt, aber alle Studierenden anwesend sind… das ist etwas Beunruhigendes. Die Checkliste rasselt dann vor dem geistigen Auge ab: Habe ich versäumt, im Plan nach Ausfällen zu schauen? Kann ja nicht sein, der Raum ist voll mit den üblichen Gesichtern. Oder gibt es eine E-Mail, die ein weiteres Mal über einen solchen Ausfall informiert? Nach der Überprüfung des Accounts stellte sich heraus, dass alles in Butter war. Resultat – tja, auch Dozenten kommen mal um kurz vor halb 9 Uhr…

Seit heute Morgen um 8:30 Uhr sind Katharina und ich auf den Managementtagen Flensburg 2006 an unserer Universität. Persönlich spüre ich die Müdigkeit und die Erschlaffung des Geistes, wenn ich auf anstrengende Stunden voller Vorträge, Präsentationen, Workshops und weitaus erholsamere Kaffeepausen zurückblicke.

In obigen Absatz schafften es gezählte und gespürte 10 Tippfehler. Entweder ist ein Kaffee-Flash dabei, meinen Körper zu missbrauchen, oder ich klappe gleich um. Mittlerweile schreibe ich nichts mehr auf meinem Schreibblock (aus Papier), sondern habe mich ganz und gar unserem WLAN verschrieben. Wir werden später wohl ruhig und gelassen nach Hause fahren, uns frisch machen und dann abends zur abschließenden Party des Kongresses gehen. Soweit so gut, soviel dazu. Unsere Rückblicke und ein paar detailliertere Berichte folgen am Wochenende, wenn wir die Zeit haben, eben diese Rückblicke zu tätigen. Wir haben ca. 12 Seiten DIN A4 Blätter vollgeschrieben… na dann mal los! ;)

In wenigen Minuten beginnen die Managementtage Flensburg 2006 an der Universität Flensburg. Wir sind natürlich auch live dabei, und werden versuchen von den Keynotes des heutigen Abends und der Podiumsdiskussion einige interessante Aspekte aufzugreifen und hier zu verwerten. Es ist bestimmt hoch interessant. Weitere Details folgen also im Laufe des Abends an dieser Stelle.

19:08 Uhr
Unser geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Holger Hinz stellt eine recht drollige und witzige Powerpoint-Präsentation vor, bei der alle beteiligten Professoren mit kleinen Sprechblasen und einem zynischen Kommentar darstellt. Sehr amüsant!

19:00 Uhr
Und mit den Grußworten unseres Rektors, Prof. Dr. Heiner Dunckel, beende ich diesen kurzen Einblick. Ich stelle fest, dass Begrüßungsworte und Glückwünsche vorerst nicht unbedingt das Interesse eines Lesers regen werden. Vielleicht ergibt sich später aber noch mehr.

18:58 Uhr
Nach der ersten Begrüßung werden die Dankesworte an die Sponsoren, Ausrichter und allen am Event teilnehmenden Gäste durch Astrid Kurad gerichtet.

18:50 Uhr
Hohe Ziele und das Bemühen zu den Besten zu gehören sind das Bestreben und die Vision der Professur für Medienmanagement. Herr Prof. Dr. Mike Friedrichsen erläutert den Hintergrund der alljährlichen Managementtage, um organisatorische Kenntnisse und Event-Management zu erlangen.

18:45 Uhr
Visionen sind natürlich interessant, und manchmal spinnt ein wenig die Technik… der Ausfall eines Mikrophons ist ärgerlich, aber auch irgendwie lustig. Wenigstens ist die Stimmung im Publikum gut!

18:42 Uhr
Es herrscht angespanntes Warten auf die Vortragenden der offiziellen Begrüßung und anschließenden Keynotes.

18:30 Uhr
Nach der Anmeldungsprozedur warten wir ein paar Minuten schon im Audimax der Universität. Die Kongressmappe ist vollgestopft mit zahlreichen Flyern und einem bunten Informationsmaterial zu den Sponsoren und Machern der Managementtage.

Seit Ende 2005 gibt es an der Fachhochschule Flensburg und der Universität Flensburg eine neue Community, die sich rund um den Mac dreht. Die Apple User Group Flensburg ist eine studentische Initiative, die eine im O-Ton „Intressensgemeinschaft von Mac Usern für Mac User und Interessierte“ ist. Soetwas finde ich natürlich super, zumal wir viel zu wenige Mac User am Campus Flensburg haben. Leider wurde in der Vergangenheit bei dem Programm zu den mobilen Studierenden nur auf Intel-Laptops gesetzt, die mit Windows XP Professional zum Laufen gebracht wurden.

Aber entsprechend dem Thema möchte die Gruppe natürlich Workshops und Apple-User-Treffen organisieren, die mindestens einmal pro Monat stattfinden sollen. Ein Helpdesk wird auch für die Zukunft den Mac Usern als gute Informationsquelle dienen – sobald die Programmierung dazu steht!

Schön daran ist, dass die lieben Kommilitonen gleich WordPress eingesetzt haben, um das Portal bzw. die Newsseite zu launchen. Wenn jetzt noch die Postingfrequenz ein wenig steigt, avanciert sich die Apple User Group Flensburg bestimmt zum Renner der Region in Sachen Mac und Co. Geschrieben wird das Blog zur Apple User Group von Lars-Helge Rüter, Ralf Ohlenbostel, Kai Gerlitz und Oliver Wendt. Ich hoffe nur, dass ich mir auch irgendwann in naher Zukunft einen Mac leisten kann, so dass ich dieser Gruppe auch legitimiert beitreten darf! ;)

Wenn ich aus dem Fenster schaue, erblicke ich den blauen Himmel, sehe die Sonnenstrahlen an den gegenüberliegenden Fenstern der anderen Häuser reflektieren und mich blenden. Doch ich sitze hier in meinem Kämmerlein und arbeite fleissig an meiner Abschlussarbeit. Das sind doch wahre Freuden. Für die Zukunft sollte ich es mir merken, dass ich nicht noch ein einziges Mal meine Arbeit in den Sommer lege. Die Alternative wäre jedoch, dass ich mein Studium um ein weiteres halbes Jahr („Semester“) an der Universität Flensburg nach hinten ziehe und in der schnöden Einsamkeit des Herbstes oder Winters produktiv würde.

Darauf habe ich jedoch auch keinen Bock. Der Countdown läuft für mich, und das schöne ist, dass die Hälfte meiner Arbeit schon in Schriftform steht. Das bedeutet auch, dass ich in der nächsten Woche soetwas wie „Power-Scribbling“ machen muss. Deswegen ist es auch hier so ruhig bei uns im MikeSchnoor.com. Ich schreibe die Bachelorarbeit, und meine Freundin Katharina findet auch keine Ruhe mit ihren aktuellen Projekt- und Hausarbeiten. Wir bitten dieses Dilemma, also unsere fehlende Präsenz im Web, zu entschuldigen! ;)

Zum Glück gibt es ein wenig kühlendes Eis, und Abends dann zur Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (hier: nur aus SEO-Gründen angegeben) ein wenig privates Rum-Grillen und Bierchen-Trinken. Hat ja auch was mit ein paar Freunden und Bekannten den Tag zu beschließen… Prost und Mahlzeit!

Verehrte Leser, geschätztes Publikum! Ich bitte um Entschuldigung und Verzeihung für das, was jetzt folgt.

Kennt ihr noch den guten alten Schnappi-Song, mit dem uns eine quengelnde kleine Sub-Teennager Kröte monatelang in allen Medien nervte? Wisst ihr, was passiert, wenn ein Autor wie Du und ich sich einen dummen Ohrwurm von diesem Lied nach so langer Zeit zuzieht, und den nicht auskurrieren kann? Na dann gibt es das hier:

Bi ba bloggy, bloggy bloggy blog!
Bi ba bloggy, ich hab heut keinen Bock!

Bi ba bloggy, bloggy bloggy blog!
Bi ba bloggy, so blogg ich bloggig Blog!

Sämtliche rechtlichen Ansprüche auf dieses lyrisch hochwertige Material sind natürlich für den Dumtüch von mir zu erheben und niemand sonst… soviel zu einem verlängerten Wochenende, einer Arbeit und dem daraus resultierenden Hirnkollaps. Das kommt halt mit der Abschlussarbeit für’s Studium… gnaaaw!

Lasst uns also in naher Zukunft das Niveau dieses Weblogs wieder heben, sofern ein rudimentärer Anspruch darauf besteht. Und ach liebe Frau Katharina, so bitte blogge hier anstelle mir!