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Nachdem ich den ersten Schlück meines Caramel Macchiatto genossen habe, lief es ganz schnell die Kehle herunter – das Zeug macht süchtig. Zur Zeit belichte ich meinen Geist in der Marketingvorlesung, die relativ unterbesetzt ist. Ein Grund liegt wohl an dem kommenden Weihnachtsfest, bei dem von jedem Studenten ja schon viel Zeit abverlangt wird. Die einen Heimscheisser fahren nach Hause, die anderen bleiben hier, und wieder andere machen nichts anderes als Home-Hopping.

Warum habe ich es eigentlich verpasst, das Fußballspiel jetzt um 11 Uhr anzuschauen? Bei Sven startet ja der Biertrunk dafür, aber irgendwie hatte mich meine innere Unruhe nicht zufrieden gelassen, da ja eine kleine „Anwesenheitspflicht“ bei der Vorlesung herrscht.

Ich hole mir wohl gleich noch einen White Chocolate Mocca aus unserer neuen kleinen Cafétería im Uni Hauptgebäude – nur 20 Sekunden von mir entfernt.

Currently playing: Prof. Dr. Jens H. Fischer – Marketing Chapter 7
Current mood: Alles klar

Ich bin MÜDE. Ich bin gelangweilt. Ich bin glücklich. Ich bin hungrig. Der Kaffee schmeckt nicht. Er ist zu bitter. Ich lese die Hauptmessage der heutigen Stunde. Ich möchte eMarketing betreiben und meine Herrschaftsbereiche ausweiten. Kunden konsumieren und mit Rundumschlägen auf dem Markt die Nachfrage variieren.

Unser Dozent teilt uns mit:
Dot.coms sind tot, sie wurden nie angeschaut weil sie zu schlecht gemacht sind, weil sie nicht zielgruppenorientiert sind und kein ‚benefit‘ für den Kunden generieren. Aber der Otto-Versand z.B. versuchte durch die CD-Rom und das Internet auch männliche Kunden zu gewinnen. Der typische weibliche Kunde war 32, hatte 2 Kinder und wohnte im Vorort einer Großstadt. Also versuchte Otto auch mehr männliche Kunden zu erreichen. Mit typischen, eher von Männern gekauften Produkten, wurde der Otto-Katalog eher männlicher als vor 10 Jahren.

Ich kann wirklich schnell mittippen. Ich denke aber lieber gerade über eine Ideallösung für ein eGovernment-Portal (und kein eMarketing-Portal) nach. Schaun wir mal, ob ich es auch zielgerecht umsetzen kann.

Currently playing: Prof. Dr. Jens H. Fischer – Marketing

Es ist 10:41 Uhr und ich sitze im „Marketing“ im Raum 44 im Hauptgebäude der Universität Flensburg. Nachdem wir die endlose Debatte über die Unterrichtsgestaltung und Prüfungsmöglichkeiten zum 3. Mal besprochen hatten, geht es endlich los. Ich bin so begeistert. Wir lesen wieder eine weitere Foliensammlung, wobei diesmal die Kursteilnehmer durch kleinere Fragestellungen in die Vorlesung eingebunden werden.

Ich aß gerade einen Schokomuffin und schlürfe gleich einen Schluck Kaffee. Lecker. Was mache ich jetzt? Vorhin habe ich meine sämtlichen Scripte einsortiert und in tolle Leitz-Kletter eingeheftet. Die Gemüter sind hier von gähnend, schlafend, schnarchend und müde dreinblickend variiert mit zögerlichem Augenzwinkern. Je weiter es nach hinten in den 6 Reihen geht, desto weniger versteht man. Jetzt wird uns ein Videoclip vorgespielt. Toll. Malcolm Frank erzählt uns was, und ich verstehe nur die Hälfte davon. Es ist so leise. Yeah. Das wars. Selbst unser Dozent gibt zu, dass er es selbst nicht ganz gecheckt hatte, was uns der Malcolm Frank erzählt hatte. Vielleicht lag es nur am Nuscheln im Video ;) Das ist das wahre Leben hier!

Currently playing: Prof. Dr. Jens H. Fischer – Vorlesung Marketing
Current mood: Gelangweilt

Ich bin müde. Nachdem ich drei Kurse an der Uni mit partieller Bravour absolviert habe, kann ich mich wieder den schönen Dingen des Lebens widmen. Ich werde mich gleich mal kurz entspannen! Das kann sich nicht jeder in der heutigen Gesellschaft leisten, und ich freue mich, ein Teil derer zu sein, die die Beine hochlegen dürfen.

Mein Gemüt wurde mit einem kleinen Beispiel von märchenhafter Inspiration zu „Soziologische Differenzen zwischen (virtuellen) Phantasiewelten“ wachgerüttelt. Allmorgendlich am Montag gegen 10:15-11:45 Uhr treffe ich in Raum 250, Universitäts Hauptgebäude, im Soziologiekurs von Dr. Bernd Seiffert auf eine kleine Runde! Es war interessant, jedoch muss ich zugeben, dass ich lieber ein wenig mehr Kaffee konsumiert hätte, um so das ganze ein wenig teatralischer genießen zu können.

Darauf folgte ein Exkurs im „Rechnungswesen“ bei Prof. Dr. Holger Hinz für BWL II, Hörsaalzentrum 1 im Audimax. Ich war so schwerst davon begeistert, dass ich meinen Laptop aufbaute und einen Teil der „Hausaufgaben“ für Marketing durchzog. Ein ernüchterndes Fazit machte sich breit, als ich seit 12:15 Uhr ein Wrigley’s Kaugummi zwischen meinen Zähnen maltretierte. Es gab alles irgendwie einen Sinn… dachte ich mir.

Der krönende Abschluss dieses Schauspiels wurde in der Mensa durch ein intensives Mahl von Reis in Kräutersauce mit zwei gekochten Eiern begangen, wobei mein Hunger mich zu einer doppelten Portion trieb. Meine Müdigkeit erkroch langsam meinen Körper und breitete sich gnadenlos aus, als ich zu unübertriebener Fleißigkeit im Kurs für „Organisationspsychologie“ strebte – dieses Spektakel ereignete sich auch im HZ1. Es war ein Jammerspiel meinerseits, da meine Augen sich nicht offen halten konnten. Kaffee könnte dieses sittlose Benehmen kompensieren, jedoch war die Mensa ferner als denn jäh. Die Faulheit siegte und ich erklomm die Treppen nicht, um zum nur 20 Meter entfernten Ort der Erlösung, jener Mensa, zu gelangen.

Was blieb ist ein sprichwörtlich schlaffer Sack, der es schaffte endlich nach Hause zu kommen. Seid gnädig mit denen, die „Recht 1“ noch nicht bestanden haben. Es möge ihnen erquickende Freude und Verlangen nach mehr Wissen bringen!

Currently playing: The Pirates of the Carribean – He’s A Pirate
Current mood: Tot

Okay, ich sitze hier auf der Couch und Jonas ist noch übrig geblieben. Wir waren im Kaffeehaus in Flensburg. Wir, das waren Sascha, Georg, Jonas, Andi, Birke und ich. Es gab White Russian, Bier, Caipirinha und einen Cutter’s Snake – und im Cutter’s Snake hatte die kleine Bedienung wirklich eine Schlange reingesteckt… eine Lakritzschlange… naja, das darf sie auch gerne mal anders anpacken.

Und nun, zu so später Stunde, stellten wir fest, dass das Kickern nicht so klasse war, und wir jetzt nicht wissen, wie wir den Freitag gestalten sollen. Gut, es ist spät! Aber warum nicht. Man könnte natürlich mal locker in die Stadt gehen, aber es ist kalt, und ich habe kein Geld. Jonas meint, wir sollten los und es sei egal, dass ich kein Geld habe. Finde ich aber nicht. Auch wenn er was von „Geld spielt keine Rolle, Spaß ist nicht geldabhängig“ redet und so neue Thesen aufstellt, die ich alsbald im Gegenbeweis revidieren werde.

Das wars. Ich will nimmer schreiben. ;)

Currently playing: After Life – Blue Bar
Current mood: Skeptisch