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Weihnachtskarten sind so eine wunderbare Sache. Früher erhielt man sie reihenweise per Post. Jetzt schwenkt man um und verschickt immer öfter digitale Grußkarten per E-Mail. Warum auch nicht? Das spart Papier und schont damit auch die Umwelt. Wie einige findige Nutzer schon vor einigen Tagen im sevenload Blog sehen konnten, haben wir auch bei meinem Arbeitgeber sevenload neben der üblichen Versandaktion auf dem Postweg direkt eine digitale Fassung einer Grußkarte gesetzt: Wir singen für Euch! Das möchte ich auch in meinem privaten Blog niemandem vorenthalten. :)

P.S.: Na, schon entdeckt, wo ich im Video zu sehen bin? :)

Manche Marketingbanausen muss man einfach über das Ohr hauen. Einige Agenturen denken wirklich, dass sie die Innovationskraft mit Löffeln gefressen haben. Wer sich im Fernsehen mit seinen Mitarbeitern (zumindest dem Anschein nach sehen die in den Uniformen ja so aus) in Gesangseskapaden verliert, wird darauf gleich mit einer Gegenmaßnahme der Konkurrenten konfrontiert – und das zu Recht! Nun soll wohl auch für VW-Mitarbeiter unter www.scirocco-contest.de ein solcher Wettbewerb stattfinden, in dem Kolleginnen und Kollegen im Karaoke-Bus ihr Liedchen trällern.

Das ganze noch gesalzen mit dem Charm des guten kleinbürgerlichen Mitarbeiters eines großen Konzernz und man hat das Marketingrezept perfekt in Szene gesetzt. Naja, eher nicht – zumindest soll das aus dem Contest gefundene Lied den neuen TV-Spot ab Herbst untermalen und nicht vollständig idealisieren… man darf sich also freuen, wer dem Song von Mandoki die Stimme verleihen wird. Ich fände ja echte User-Generated-Content Werbespots einfach besser als diese mit vordefiniertem Kalkül durchdachte Geschichte. Vielleicht sollte man auch lieber sagen: Singt eure Werbespots lieber nicht…

Derzeit mischen Philipp Friesen und David Keuenhof von popula heute die deutsche Blogosphäre mit ihrem neuen Video auf. Viele Blogger sind auch in dem Video zu sehen – na dann viel Spaß!


Link: sevenload.com

Mit ihrem neuen „The Early Adopter Song“ bewerben sie ihr neues Startup mit lautem Gesang. Ob popula gegen venteria (ehemals wevent) antreten kann, bleibt jedoch abzuwarten. :)

Ich mache mal unserem Robet Basic ein wenig Konkurrenz mit seiner nächtlichen Videoeinlage, denn irgendwie ist mir der Song schon den ganzen lieben langen Tag im Kopf herumgeschwirrt. Lenny Kravitz hat mit seinem Song „I’ll Be Waiting“ aus dem Album „It Is Time For A Love Revolution“ ein schönes zeitloses Fenster in unsere tieferen Seelen geöffnet. Irgendwie schön schmusig.

Reinhören lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin schon seit langer Zeit ein Fan von dem Kerl – schließlich hat es der Rocksänger, Musiker, Songwriter und Musikproduzent nicht umsonst geschafft in meine CD-Sammlung einzuziehen. :)

Was einem die Kollegen so empfehlen, wenn man von der bevorstehenden Geburt berichtet, sieht sich in diesem Video. Hamma! Schwanga! Achtung beim Abspielen – EXPLICIT LYRICS GEFAHR!

Dieser Remake-Remix-Song kommt von ImproVersum alias Django (Torsten Fraundorf) und Reen (MC Rene, Rene El khazraje) – beide lieben Culcha Candela und Hamma und leisteten in Huldigung an den Song ihren eigenen Beitrag für alle Candela Fans – die Parodie: „Culcha Angela mit Schwanga, warum hast du nicht abgetrieben…wir wollen hier niemanden verletzen sondern nur Fun also bitte nicht so eng sehen…“

Ok, Thank God Its Friday! Mehr kann und will ich dazu nichts sagen, fand es aber so hamma bahnbrechend lustig, dass ich es Bloggen musste! Schatz, ich liebe Dich.

Der Song „Indian Boys“ von Sister K hält mich diesen Abend richtig auf – es ist ein Ohrwurm geworden.


Link: sevenload.com

Schon seit gestern kenne ich den Song, aber er lässt mich einfach nicht mehr los, wenn ich zu Hause die Boxen aufdrehen darf. Im Büro ist laute Musik ja nicht unbedingt das A&O für die Kollegen… Dazu schreibt Oliver Kels einige Passagen, die einen doch schon traurig stimmen können:

Dies ist eine Aufnahme des Titels „Indian Boys“ innerhalb eines Konzertes von zwei (wie ich immer noch finde) überaus begabten Sängerinnen (Lin & Denise) aus Holland, mit denen ich vor einigen Jahren mal ein Projekt (SISTER K) gestartet hatte. Leider fiel diese Produktion in die Zeit, wo ein Schallplattenvertrag völlig undenkbar war. Die Künstlerinnen sind mittlerweile wieder in ihre „normalen“ Berufe zurück gegangen. Trotzdem war es eine großartige Zeit und ich bin immer noch sehr traurig darüber, dass wir nicht weiter gekommen sind, da sie gesanglich absolut top sind.

Das Copyright des Titels liegt bei Kels/Wienstroer/Antin (Revilo MV), der Regisseur und Macher des Videos ist Matthias Ruge. Oliver freut sich übrigens auch sehr darüber, wenn es in Blogs verlinkt wird und vielleicht ein paar „promotionuntertützende Maßnahmen“ daraus generiert werden können:

Das wäre ja was……und dann würde ich die fertige LP vielleicht veröffentlichen können, wenn sich da wenigstens 2000 Käufer finden lassen würden… Denn in meinem Archiv liegt die zwar „sicher“ aber auch ungemein nutzlos…

Vielleicht hilft ja jemand mit, diesen Song zu verbreiten und die Nachricht weiter zu streuen? Ich glaube daran, dass Blogger die Kraft dazu haben einen Song wie diesen hoch zu pushen was das Zeug hält!

Nachtrag: Der Song kommt an! Supercool!

Nur heute ist die einmalige Chance, dass Deutschland mit dem Song von Roger Cicero den Eurovision Songcontest 2007 gewinnt. Mal wieder ergibt sich dadurch für uns der Anlass, entsprechend mitzubloggen. Viel Spaß bei unserem Live Bloggen zu „True Fantasy“ – dem Thema aus Helsinki (in rekursiver chronologischer Reihenfolge)!

00:00 Uhr
Ach wie ekelig. Ich hoffe, dass die Stimmenvergabe sich in Zukunft ändert. Das bisherige System hat doch keinen Sinn, dass irgendwelche Trolle und Trullas, wie der Jens es richtig betitelte, gewinnen. Das ist pervers. Das ist ekelig. Das ist keine Musik, das ist ein Zirkus der Anarchie. Damit hören wir für heute auf irgendwas zum Songcontest zu schreiben und gehen in den Sonntag – und in das Bett. Gute Nacht! Serbien gewinnt – na prost Mahlzeit.

23:59 Uhr
Ein mageres Pünktchen aus Großbritannien. Armseelig.

23:53 Uhr
Hat jemand gesagt: „Damals mit der Sowjetunion war alles besser.“? Wir vermuten auch wie Peter Urban, dass es von Russland keine Punkte für uns gibt… können wir Deutschland auch in 16 Staaten aufteilen, damit wir uns jeweils 16 Mal die 12 Punkte geben?

23:51 Uhr
Ein Punkte von den Schweden… traurig.

23:48 Uhr
Estonia! Estonia! 3 Punkte von Estonia!?

23:47 Uhr
Die sind nicht ganz dicht. Die sind nicht ganz dicht. Die sind nicht ganz dicht. Nein. Nein. Nein. Echt. Nein!

23:45 Uhr
Holland! Holland! Danke! Wir lieben unsere Nachbarn! ;)

23:42 Uhr
Immerhin 7 Punkte aus der Schweiz. Das hätten doch ein paar mehr sein können, oder?

23:41 Uhr
Die schlechtesten Teilnehmer werden gewinnen. Das war früher schon so, das ist jetzt so, und das wird auch die nächsten Male so sein. Lasst uns eine Petition einreichen, dass wir nicht mehr Geld reinstecken als dass wir Punkte erhalten.

23:40 Uhr
Deutschland stimmt ab. 8 Punkte für Serbien, 10 Punkte für Griechenland und 12 Punkte für die Türkei. Das war abzusehen! ;)

23:39 Uhr
Affenzirkus in der Halbzeit mit der Miss Piggy und der Ukraine… wunderbar. Ist wie in der Umkleidekabine in der 5. Klasse.

23:37 Uhr
Bitte nicht falsch verstehen, aber hatten wir in Geographie nicht aufgepasst, oder liegt Israel neuerdings in Europa und nicht mehr in Asien?

23:34 Uhr
Internationale Musikkritiker, Musikexperten und viele Journalisten sahen Roger Cicero als Favoriten. Schade irgendwie, dass diese Experten nicht die Stimme der Völker sind…

23:32 Uhr
Danke Albanien!!! 6 Punkte. Wir mögen euch! ;)

23:30 Uhr
Ich stelle fest, dass der deutsche Musikgeschmack einfach nicht dem entspricht, was in Europa angesagt ist. Warum bringen wir nicht auch irgendwelche Trolle auf die Bühne um durch absolute Dämlichkeit, ein paar hingekotzte Tanzeinlagen und rotzfreche Votings einige Plätze gut zu machen? Sorry Roger, das hast Du hier einfach nicht verdient.

23:28 Uhr
Deutschland hat einfach keine internationalen Freunde innerhalb der Bevölkerung dieser Staatengemeinschaft. Wir sollten die Finanzierung des Eurovision Songcontests mal ganz einfach kippen, dann könnte man in den kommenden Jahren ja mal sehen, wie das alles auf die Beine gestellt wird. Die anderen Songs waren einfach schlecht! Und wir bekommen einen Gnadenpunkt von Finnland…

23:24 Uhr
Sorry, aber das Voting ist mal wieder wie seit einigen Jahren offen und ehrlich gesagt für den Arsch. Bisher kam nichts sinnvolles… nur Quatschnasen haben Punkte eingeheimst.

23:21 Uhr
Ok die Punkte sind schon angelaufen, es gab Punkte aus Österreich und Andorra. Immerhin! Geht’s noch besser?

22:47 Uhr
Der musikalische Durchlauf steht an und es wird Zeit das Geld auszugeben. Errr… ja, viel Spaß dabei! Bis später zum Voting! ;)

22:44 Uhr
Es ist Zeit zum Abstimmen per SMS oder per Telefon. Wann gibt es das Abstimmen via Twitter? ;)

22:41 Uhr
Moldau: Natalia Barbu mit „Fight“: Bauchfrei ist immer nett. Dazu dreinschaun wie eine Nymphe mit Katzenaugen hilft sicherlich zu später Stunde die Gemüter mit einem derzeit ruhigen Song im Rockmodus anzukuscheln. Dennoch seh ich da keinen Grund zum Kämpfen…

22:37 Uhr
Armenien: Hayko mit „Anytime You Need“: Trauri angestimmt, tiefgründig nach dem „Warum?“ des Abschieds gefragt… Tränenflussyndrom aus Armenien. Irgendwie erinnert er mich an David Hasslehoff vom Aussehen und Auftreten. Das hat aber nix mit dem „Alkohol und der Pizza“ von Hasslehoff zu tun. Egal.

22:33 Uhr
Türkei: Kenan Dogulu mit „Shake it up Shekerim“: Ob dieses Mal für eine solche Performance aus Deutschland auch 12 Punkte vergeben werden? Bei aller Sympathie für den grinsenden Kenan… aber diesen Musikstil habe ich schon oft genug im Ohr gehabt… komisch.

22:31 Uhr
Bei Coffee&TV wird egomanisch mitgeskribbelt… toll Kathrin!

22:29 Uhr
Bulgarien: Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov mit „Water“: Wir werden müde. Auch das Trommeln aus Bulgarien hilft da nicht mehr viel. Was ist das denn? Nun ab zum Dark Trance Rave mit „Moree Moree Moree, kickerelee, kickerelee…“, ach ne, das ist ja grottenhaft!

22:25 Uhr
Rumänien: Todomondo mit „Liubi, Liubi, I Love You“: Bisher noch zum Mitklatschen und schön ruhig, everywhere around the world love bla love bla soul heart everything with me – even Italy? Espana? Russland? Frankreich? Der letzte ist nicht identifizierbar… Die schleimen sich ja ein.

22:21 Uhr
Großbritannien: Scooch mit „Flying The Flag“: Wir müssen Werbung für mehr Kontrolle an Flughäfen machen. Sicherheit geht vor. Kann ja alles lustig sein. Zieh‘ Dich aus, kleine Maus, mach Dich nackig – nur mit diesem lustigen Popsong wird der Sicherheitscheck ein Erlebnis. Der Song ist ein no go!

22:17 Uhr
Ukraine: Verka Serduchka mit „Dancing Lasha Tumbai“: Sind die vom Raumschiff Orion oder von den Schweinen im Weltall? Deutschsprachiger Pop aus der Ukraine ist sicherlich schmeichelhaft, aber ich versteh das voll nicht?!?!?

22:14 Uhr
Serbien: Marija Šerifovic mit „Molitva“: Ein etwas dicklicher Harry Potter Verschnitt mit Hottie-Chicas singt im langweiligen Herr-Der-Ringe-Soundtrack wie in Hobbingen. Was soll das?

22:09 Uhr
Deutschland: Roger Cicero mit „Frauen Regier’n Die Welt“: Unsere Nummer Eins ist da! Daumendrücken! Hach das geht runter wie Öl… und viel zu kurz. Hätte noch länger sein können! Jaaaa!

22:06 Uhr
Russland: Serebro mit „Song #1“: Sex, Drugs, Rock… ziehen die drei Mädels sich doch noch aus?! Der Song ist sicherlich näher am jugendlichen Publikum als einige der Vorgänger. Sex sells! Cherry Body… aha. :P

22:02 Uhr
Lettland: Bonaparti.lv mit „Questa Notte“: Ruhig, beschaulich, opernhaft, edelmütig. Sehr starke Stimmen von den Herren auf der Bühne, aber das Potential den Eurovision Song Contest zu gewinnen haben sie nicht – leider. Dennoch sehr adrett angezogen mit Zylinder und dem halben Frack.

21:58 Uhr
Frankreich: Les Fatals Picards mit „L’amour à la Française“: Was für eine Hüpfdohlenbande in Pink ist das? Mit Flügelchen, tuffigen Kostümen und uns nicht verständlichen… ach, immerhin haben die den Schneid gegen die nackten Tanzhüpfer anzutreten!

21:55 Uhr
Krissie ist die blonde Miss Piggy in Finnland. „I am ready!“…to do some bullshit performance infront of the largest european audiance. OMG. Mit Fans von Frankreich, England, Norwegen und Weißrussland – zum Glück macht sich da keiner von uns in Eigenmanie peinlicher als die Nummer selbst schon ist.

21:51 Uhr
Schweden: The Ark mit „The Worrying Kind“: Der Typ erinnert vom Singen her an unseren deutschen Sascha. Der Rest von ihm wirkt wie eine extremst geschminkte Tucke mit Federboa auf den Schultern. Der Song selbst und die Band wirken wie ein Popensemble mit einer Performance-Misbildung… youch! Das Publikum ist irgendwie… MIST DER MACHT SICH NACKIG! Augenkrebs.

21:48 Uhr
Georgien: Sopho Khalvashi mit „Visionary Dream“: Die sich drehenden Tänzer nerven absolut, da der mehr oder wenige ruhige Gesang nicht zu dem Gehopse passt. Aber mit 20 Jahren hat sie einen schon sehr poppigen Song drauf… das war es aber auch. Ich stelle sie mir eher als singende DJane vor, insgesamt der optisch attraktivste Song von allen. ;)

21:44 Uhr
Griechenland: Sarbel mit „Yassou Maria“: Pop, lady, crazy, dancing like a… Ricky Martin KOPIE!?!? Wie kann das denn da durchgehen? She bangs, she bangs… in einem entfernten Sinne.

21:41 Uhr
Litauen: 4Fun mit „Love or Leave“: Sie ist nicht nackig, wirkt aber dafür auch total unspektakulär obwohl der Song schön ruhig und musikalisch herüberkommt. Ein wenig mehr Pepp hätte geholfen, aber wenn man sitzend Gitarre spielt, ist das natürlich für ein stärkeres Auftreten eher hinderlich…

21:39 Uhr
Wie Jens feststellt: Die Qualität des Livebloggings steigt. Zwar gibt es bei SpOn keine Kommentare, dafür sind viel mehr Blogger dabei als vorher… Dagmar, Pleitegeier, Wendländer, Souveniers, Souveniers und Kuroi Tenshi schreiben mit allen anderen mit.

21:37 Uhr
Ungarn: Magdi Rúzsa mit „Unsubstantial Blues“: Blues… ich liebe Blues und Jazz. Ruhig, sanft, ganz ordentlich, sehr musikalisch, sehr klassisch. Kein Nackidei-Rumpgehüpfe sondern inhaltliche Tiefe im Song wirken auch mit der starken Performance der Ungarin. Sehr schön.

21:33 Uhr
Slowenien: Alenka Gotar mit „Cvet z juga“: Brot und Spiele? Sind wir hier im alten Rom mit diesem pompösen Auftreten? Wirkt wie ein Revival vom Phantom der Oper mit Gothic-Chica… furchtbar! An Gestik kann man das kaum überbieten, und dann noch die heißen Disco-Drums… yuck!

21:32 Uhr
Andreas ist auch mit von der Partie bei den Livebloggern . Wer will noch mal, wer hat noch nicht? ;)

21:29 Uhr
Mazedonien: Karolina Goceva mit „Mojot Svet“: Kürzer geht’s nimmer? Lange Beine und ein knappes Kleidchen machen aus dem quietschigen Popsong keinen Titelgewinner. Aber es gibt bestimmt genügend Anrufer, die eher nach dem Prinzip „sex-sells“ ticken und ein wenig auf Balett stehen…

21:28 Uhr
Was war das für eine komische Miss Piggy zur Unterbrechung des musikalischen Events? Geschmackvoll war das nicht… naja, lokale Helden im finnischen Fernsehen.

21:25 Uhr
Finnland: Hanna Pakarinen mit „Leave Me Alone“: Ganz nett bisher, schön darke Performance, die jedoch nicht an Lordi heranreicht. Was mich an der sehr wuchtigen Dame stört ist dabei ihr konsequent nach unten gesenkter Blick, aber der Gesang ist gar nicht mal so schlecht. Auch musikalisch ist hier eine Stärke heraus zu hören.

21:24 Uhr
Mehr Liveblogger dabei: Jaaa, Blog und die Süddeutsche.

21:20 Uhr
Irland: Dervish mit „They Can’t Stop The Spring“: Stop. So wie die junge Dame in Trachtenkluft anfängt, kommt eine schauerliche Stimmung auf – und keine gute. Die Performance ist absolut hässlich, der Typ im Hintergrund grinst wie auf Drogen mit seinem Musikinstrument in der Hand. Hilfe! Es wird Zeit, dass der Sommer anfängt. Die Musiker sind auf Drogen. Eindeutig. Toller Trip!

21:16 Uhr
Weißrussland: Dimitry Koldun mit „Work Your Magic“: Wörk yäh mädschik! James Bond Sounds und einen Miserfolge an Stimmvolumen überzeugen bei dem komplett in schwarz gekleideten braungebrannten Kerl jedenfals nicht. Hängt da ein Haifischzahn von seiner Halskette oder was ist das? Die Magic kommt hier nicht zu tragen.

21:12 Uhr
Spanien: D’Nash mit „I Love You Mi Vida“: Yikes das sind vier lustige Teenypopnasen in hautengen weißen Kostümen. Boybandfeeling at best, dennoch unglaublich daneben…

21:08 Uhr
Bosnien-Herzegowina: Marija Šestic mit „Rijeka bez imena“: Kuscheln im Mondlicht unter dem Sternenhimmel. Gute Nacht. Der Geisterchor ist auch hinten auf der Bühne mit dabei. Zwar schön gesungen, aber das haut nicht vom Hocker.

21:07 Uhr
Oha, Jens schreibt auch fleissig mit. Das hatten wir uns bei der Hamburger Prelude schon erspart.

21:06 Uhr
Die Teilnehmer noch einmal in einer langen schönen Liste:
01 Bosnien-Herzegowina: Marija Šestic mit „Rijeka bez imena“
02 Spanien: D’Nash mit „I Love You Mi Vida“
03 Weißrussland: Dimitry Koldun mit „Work Your Magic“
04 Irland: Dervish mit „They Can’t Stop The Spring“
05 Finnland: Hanna Pakarinen mit „Leave Me Alone“
06 Mazedonien: Karolina Goceva mit „Mojot Svet“
07 Slowenien: Alenka Gotar mit „cvet z juga“
08 Ungarn: Magdi Rúzsa mit „Unsubstantial Blues“
09 Litauen: 4Fun mit „Love or Leave“
10 Griechenland: Sarbel mit „Yassou Maria“
11 Georgien: Sopho Khalvashi mit „Visionary Dream“
12 Schweden: The Ark mit „The Worrying Kind“
13 Frankreich: Les Fatals Picards mit „L’amour à la Française“
14 Lettland: Bonaparti.lv mit „Questa Notte“
15 Russland: Serebro mit „Song #1“
16 Deutschland: Roger Cicero mit „Frauen Regier’n Die Welt“
17 Serbien: Marija Šerifovic mit „Molitva“
18 Ukraine: Verka Serduchka mit „Dancing Lasha Tumbai“
19 Großbritannien: Scooch mit „Flying The Flag“
20 Rumänien: Todomondo mit „Liubi, Liubi, I Love You“
21 Bulgarien: Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov mit „Water“
22 Türkei: Kenan Dogulu mit „Shake it up Shekerim“
23 Armenien: Hayko mit „Anytime You Need“
24 Moldau: Natalia Barbu mit „Fight“
(vom Popkulturjunkie ausgeborgt)

21:05 Uhr
Good Evening Europe! Gröhlende Zuschauer empfangen die Moderatoren begeistert. Nebenbei wird man mit den Zahlen vom deutschen Kommentator überflutet – und natürlich das große Manko, dass der Westen dieses Mal eher kaum in der Top 24 Liste vertreten ist. Flammten da alte Blockstaaten-Gefühle auf?

21:04 Uhr
Kleine Probleme mit dem Ton während Lordi den Rest des Songs auf der Bühne direkt mitgespielt hatten. Peter Urban begrüßt die Zuschauer, und manchmal wünsche ich mir, dass man diese Sendung doch einfacher auf einem Kanal mit Original-Ton empfangen kann.

21:00 Uhr
Die TV-Übertragung beginnt mit einem eiskalten Mashup aus Hard Rock Halelulja, Wölfe, Masken und Feuer. Die Gewinner aus dem Vorjahr sind zurück – das Video zu Lordi sehen wir zum ersten Mal und es scheint wirklich eine hochgradig professionelle Produktion gewesen zu sein. Nicht schlecht!

Kennt ihr noch die Überfliegerin der Tengu Music namens Danja Atari? Ist eine durchweg in 2006 von einigen Leuten gebloggte Nummer. Tengu liefert absolut coole Musik, die jetzt auch endlich videotechnisch vom Newcomer-Regisseur Dominique Garaudel aufbereitet wurde: Shades of July!


Link: sevenload.com

Es ist schon komisch und irritierend zugleich, dass der „Favorit“ als allerletzter ins Rennen steigt. Sein Song scheint der einzige zu sein, der sich über die Stimmung und die Band von allen anderen absetzen kann. Überhaupt wird Jan Delay ja als Überflieger gehandelt und gleichzeitig quotenbringend ans Ende der gesamten Show gesetzt. Drei Werbungen muss der Zuschauer durchfiebern, um mit „Feuer“ ein wenig eingeheizt zu werden.

Scheiß Kommerzialisierung der Musikkultur, mit der ja ursprünglich der Bundesvision Song Contest ins Leben gerufen wurde. Ich kann es natürlich nachvollziehen, dass die Werbeindustrie sich gerne solch einem Spektakel annimmt und der Brainpool den Event vergoldet – hin oder her, damit steht für mich doch irgendwie der Gewinner schon ab der Mitte des Song Contests fest. Jan Delay wird gewinnen, weil er dazu das nötige Charisma besitzt und rüberbringt – the best at last!

Sehen wir es so: The BSC is over! Ob er nun gewonnen hat, sehen wir in so einigen Minuten, wenn über die teure Hotline genügend Einnahmen gesammelt wurden. Enjoy the voting! ;)

…fällt heute aus wegen „Is‘ nicht!“. Dafür kann man schön auf das vergangene Jahr blicken und das Archiv ein wenig durchstöbern. Viel Spaß beim Bundesvision Song Contest vom letzten Jahr!

Das ganze Medienspektakel rund um Raab’s mittlerweile dritte Anti-Eurovision Veranstaltung ist zwar ein Highlight dieses Freitagabends im deutschen TV Programm, dennoch will ich mich nicht von seiner (fehlenden?) Qualität überzeugen. Das ist jedenfalls auch mal ein Machtwort. Oder doch? Mein Laptop kann derzeit nicht in das von mir mit WPA verschlüsselte WLAN hineinluken, und so wird das bequemste Bett wohl nicht als Platz des Bloggens dienen können. :( Vielleicht finde ich ja etwas als Alternative… oder ich starte jetzt durch?

Ja, der bundesdeutsche Grand Prix geht in die dritte Runde! TV-Total.de ist mittlerweile restlos überlastet und höchstwahrscheinlich zusammengebrochen, da jeder Hans und Franz darauf hofft, die Videos auch im Netz als Livestream ansehen zu können. Würde ProSiebenSat.1 das überhaupt mitmachen? Möchte die Produktionsfirma überhaupt solche Weiterverwertung ihrer Videos sehen? Ist deshalb das Raabsche Web weg? ;)

Nein aber im Ernst – jetzt geht’s los!

…oder lieber doch nicht. Ich kenne meine persönlichen Favoriten Jenna und Ron! Das gefällt mir und ist irgendwie mein Musikgeschmack das Frühjahrs. Der Rest ist kaum für mich zielgruppenkonform, obwohl sicherlich viel Energie in die musikalische Darbietung geflossen sind – sorry, aber Musik ist entsprechend etwas für Individualisten. ;)

Nachtrag: 21:04 Uhr – Jenna und Ron singen live – mit Stimmbandkapriolen eines Teenagers und der Kraft eines einzigen quäkenden Frischlings gegenüber seiner Rotte. Mist. Immerhin steigern sich die beiden – ist wohl der größte Live-Auftritt bisher für sie… ;)

 

JETZT MIT LIVEBLOG!

MIA mit „Zirkus“ für Berlin:
Hat mich absolut kalt gelassen. Echt nicht.

D-Flame mit „Mom Song“ für Hessen:
War unspannend. Warum nur. Warum nur.

Melotron mit „Das Herz“ für Mecklenburg-Vorpommern: Ich kann mich nicht daran erinnern. Kurze Pause musste ja sein zum Bloggen ;)

Manja mit „Es ist Liebe“ für Sachsen:
War irgendwie nicht so spannend.

 
Einschub zwecks Werbeeinblendungen: Hier gibt es nichts zu sehen bis auf das Käsebrot und den Kakao.
 

B-Stinged Butterfly mit „Liebe“ für Saarland:
Finde ich schön rockig, obwohl der Text ein wenig kuschellig ist.

Jenna+Ron mit „Jung und willig“ für Sachsen-Anhalt:
Habe ich ja oben schon ein wenig kritisiert…

Beatplanet mit „Dreh dich um und geh“ für Brandenburg:
Die wirken irgendwie lustig, auch eine große Band wirkt stimmiger als ein kleines Ensemble mit minimalistischer Ausstattung. Sind es aber noch nicht…

Pohlmann mit „Mädchen und Rabauken“ für Nordrhein-Westfalen:
Ich lebe zwar hier in Köln, aber Pohlmann erinnert doch stark an Reinhard Mey. Ist bestimmt was für die Damenwelt… ;)

 
Einschub zwecks Werbeunterbrechung: Dort wird auch gebloggt und später wird hier reingezimmert.
 

Kalle feat. M.A.R.S. Allstars mit „Aber nice“ für Rheinland-Pfalz:
Nice mit Thomas D. an der Trompete? Ja das hat was, ist auch ein schöner smoother Reggae-Rhythmus. Dennoch ist diese Dotterblume am Mikrophon eine totale Niete! Frontman oder doch Frontfrau?!

Anajo feat. Suzie Kerstgens mit „Wenn du nur wüsstest“ für Bayern:
Pfiffe aus dem Publikum. Da ist jemand nicht beliebt? Kann ich nicht verstehen. Die ersten 30 Sekunden des Songs sind langweilig. Danke, wenn ihr nur wüsstet.

Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ für Niedersachsen:
Ich habe nächtelang gewartet, dass diese Musik nicht spielt! Es ist ein winzig kleines Stück und nun gibt’s kein zurück mehr! Ah, immerhin ein wenig rockig und nicht so schief daneben gesungen wie einige anfängliche Versuche des Abends. Klassisch, zeitlos… irgendwie ganz ok!

Tele mit „Mario“ für Baden-Württemberg:
Uh oh ah oh… oh, leider nicht zielgruppenkonform. Dieses rollende schwoofende Lied von Mario ist bestimmt die Lebensgeschichte von einem der Bandmitglieder – not my thing.

Lea Finn mit „Ich weiß und du weißt“ für Bremen:
Die blonde Hünin erinnert mich an Alanis Morissette – vom Auftreten und vom Song her… sehr komisch. Ist sowas ein Re-Re-Covering? Ich weiß, ich weiß… ja klar, das kann ich aber nicht verstehen…

 
Einschub zwecks Werbepause: So schön kann eine Pause sein.
 

Kim Frank mit „Lara“ für Schleswig-Holstein:
Das Bilderbuch-Bundesland hat schon was feines, aber auch wenn Kim aus meiner Heimatstadt Flensburg kommt, ist er ein absoluter Looser. Was er über Schleswig-Holstein erzählt hat ist der absolute Humbug. Wir essen kein Fischbrötchen nach dem Aufstehen und bei uns gibt es auch keinen Deich – den gibt es nur bei den Fischköppen an der Nordsee. Mensch mensch, kein Wunder warum er die Schule für „Echt“ hingab. Das Lied ist im übrigen schlecht und mit miesem Geplänkel seiner Kehle vertont.

Northern Lite feat. Chapeau Claque mit „Enemy“ für Thüringen:
Yeah! Go baby go. Tanz für mich. Die Musik stimmt, aber die Stimme von der Chapeau ist so schwach wie brüstig. Der tiefe Bariton-Bass-Stimme des Leads übertönt sie bei weitem. Ein bisschen mehr Einsatz bitte!

Jan Delay mit „Feuer“ für Hamburg:
Zu dem Act von Jan Delay habe ich mir hier extra ein paar kritische Gedanken gemacht. Das Liedgut von ihm ist zweifelsohne gut komponiert, übertragen, performed und in Szene gesetzt.

Ende.

Gröhlende Zugabe für Jan Delay. Ich glaub ich werd nicht mehr… das riecht nach einer abgekarterten Show. ;) Nun wird von Raab für jeden Zuschauer erklärt, was man doch alles kann. Mit dem Festnetz anrufen, per SMS abstimmen, aber nicht mit dem Mobiltelefon anrufen. Immerhin erspart man so den Menschen ein paar zusätzliche Gebühren für die Mobilfunknetze. Das Pikante an der Situation ist ja, dass man jetzt Geotracking betreibt, um die Handynetze nach „Incoming Fire“ abzusuchen. Was für eine Entwicklung! Datenschutz! Datenschutz! ;)

Ergebnis: Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ hat gewonnen! Im nächsten Jahr sieht man sich wohl in Niedersachsen…