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Steffen von Blumröder. Quelle: BITKOM

Die Digitalisierung schreitet nicht nur in der Bevölkerung voran, sondern fördert die Gründerkultur in der FinTech-Industrie (Financial Technology). Mittlerweile steht Online-Banking bei vielen deutschen Internetnutzern hoch im Kurs. Zudem freuen sich die Nutzer, sowohl über das stationäre Internet als auch über Mobile Internet von den starren Öffnungszeiten der Banken unabhängig agieren zu dürfen. Das Innovationspotenzial durch die Digitale Transformation von Geschäftsmodellen zeigt eindrucksvoll, dass der Weg zum Geldautomaten bald der Vergangenheit angehören könnte.
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Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer. Quelle: Bitkom

Neben dem Smartphone lassen sich die Deutschen gerne von Tablets begeistern. Bei den 14- bis 29-Jährigen nutzt fast jeder zweite von ihnen (46 Prozent) diese mobilen Endgeräte. Im Bundesdurchschnitt nutzen 24 Millionen Verbraucher und damit rund jeder dritte Deutsche (34 Prozent) die flachen Touchscreen-PCs.
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Digitale Spiele erfreuen sich steigender Beliebtheit und sorgen im ersten Halbjahr 2014 für Umsätze in Höhe von 798 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sorgten insbesondere Spiele-Apps, kostenpflichtige Zusatzinhalte und Abo-Gebühren für ein Plus in Höhe von sechs Prozent. Im Bereich der Spiele-Apps wuchs der Umsatz um sagenhafte 133 Prozent, während die Umsätze mit kostenpflichtigen Zusatzinhalten sich mehr als verdoppelt haben. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung im Vorfeld zur gamescom hervor, für den die GfK im Auftrag des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) rund 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen befragte.
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Das Mediennutzungsverhalten der Deutschen verlagert seinen Schwerpunkt in Richtung Mobile Internet. Vor allem beim Online-Dating hat sich aufgrund der Verfügbarkeit zahlreicher Dating-Apps eine durchaus starke mobile Nutzung ausgeprägt, wie eine aktuelle Studie von Neu.de und d.core bestätigt. Im Rahmen der Untersuchung wurden 2.017 alleinstehende Internetnutzer im Alter von 18 bis 64 Jahren befragt. Für fast drei Viertel der Singles (72 Prozent) hat sich dabei ihr Dating-Verhalten durch die Nutzung eines Smartphones verändert.
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Digitale Kommunikation hat den Alltag der Menschen in Europa deutlich verändert. Dabei konnten sich die sogenannten smarten Alltagstechnologien fest im sozialen Leben vieler Europäer verankern. Pro Tag werden elektronische Geräte durchschnittlich 7,7 Stunden verwendet, der Wert für die Deutschen liegt bei 7,4 Stunden. Für den neuen „Samsung Techonomic Index“ hat Samsung durch das Marktforschungsinstitut Ipsos in einer europäischen Studie je 1.000 Europäer in fünf Ländern zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
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Nach Ansicht des BDZV-Hauptgeschäftsführers Dietmar Wolff helfen digitale Technologien, das klassische Zeitungsgeschäft und damit das publizistische Angebot der Verlage zu erweitern. Wer bislang noch nicht auf E-Paper, Apps für Smartphones und Tablets, stationäre und mobile Webseiten bis zu Social-Media-Kanälen setzt, sollte seine Verlagsstrategie in Richtung digitales Denken weiterentwickeln. Ein Patentrezept bleibt der BDZV der Branche schuldig: „Jedes Unternehmen muss für sich herausfinden, was die Kunden wollen und was zur eigenen Marke passt“, orakelte Wolff im Rahmen der BDZV-Jahrespressekonferenz in Berlin.
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Die meisten Menschen fühlen sich sicher im eigenen Auto. Wer nutzt noch ein Navi, wenn unsere mobilen Alltagshelfer teilweise mehr drauf haben, als das immer älter werdende integrierte System im Auto? Laut einer Studie des BITKOM entwickeln sich Smartphones und Tablets zu echten Fahrtassistenten für die Urlaubsreise. Rund 21 Prozent der deutschen Autofahrer nutzen vor und während der Reise diese Geräte zur Abfrage von Stauinformationen. Jeder siebte Autofahrer (14 Prozent) geht dazu mobil mit dem Browser ins Internet, jeder zehnte (10 Prozent) hat eine spezielle App installiert. Was die Umfrage dabei vollkommen unterschlägt: Die Akzeptanz für das „Handyverbot am Steuer“ sinkt offenbar dramatisch.

Zwar bleibt das Radio mit Abstand die wichtigste Informationsquelle für 81 Prozent der Autofahrer, aber bei den Jüngeren bis 29 Jahre sind für rund 34 Prozent Smartphones und Tablets wesentlich beliebter im Vergleich zu Navigationsgeräten. Die regionale Limitierung des Einzugsgebiets der Radiosender für langfristige Stauprognosen spricht für eine mobile Nutzung. Zudem bleiben Radiosender im Fall der Linearität ihres Programms und der zeitlichen Eingrenzung der Sendezeit auf der Strecke, während mobile Angebote zeitlich unabhängig nutzbar sind – und dem Autofahrer mehr Planungsspielräume bieten. Im Rahmen der Untersuchung betont Johannes Weicksel, Mobilfunk- und Verkehrsexperte beim BITKOM, dass Smartphones und günstige mobile Internettarife „Autofahrer unabhängig von den Verkehrsmeldungen der Radiostationen“ machen. Auf die direkte Ablenkung beim Autofahren insbesondere mit hohen Geschwindigkeiten auf den Autobahnen geht der BITKOM hingegen nicht ein.

Allianz Risk Pulse: Ablenkung durch technische Geräte und Unfälle. Quelle: allianz.com

Allianz Risk Pulse: Ablenkung durch technische Geräte und Unfälle. Quelle: allianz.com

Ein Anstieg der registrierten Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer im Jahresvergleich zeigt sich laut den Zahlen des Kraftfahrtbundesamts. Waren es in 2005 erst 289.000 Verstöße, stieg die Zahl bis 2011 um gut 55 Prozent auf 449.000 Verstöße. Die steigende Nutzung von Smartphones und Tablets, aber auch die sinkende Akzeptanz für das seit dem 01. April 2004 in Kraft getretene Gesetz tragen dazu bei, dass rund zehn Prozent aller Verkehrsunfälle auf das Konto einer Ablenkung gehen. Das belegen verschiedene Untersuchungen, darunter die Allianz Risk Pulse Studie. In 78 Prozent aller Unfälle ist Unaufmerksamkeit mitverantwortlich. Gemäß der Studie telefonieren Fahrer mit Unfallerfahrung sogar häu­figer am Steuer als unfallfreie Fahrer – ob mit Freisprechanlage oder ohne. Die Unfallgefahr erhöht sich um das 2 bis 5­fache.

Mit diesen Zahlen im Hinterkopf empfiehlt sich für alle digitalen (Vor-)Denker, während der Fahrt das Smartphone und das Tablet einfach ruhen zu lassen. Mobile first mag im Geschäftsalltag gelten, aber nicht bei der Autofahrt. Einfach einmal innerlich ausschalten oder dem Beifahrer die Hoheit über die Navigation erlauben. Alternativ eignen sich spezielle Handyhalterungen, um das Smartphone oder das Tablet direkt am Armaturenbrett in Sichtweite zu halten, damit der Blick nicht von der Fahrt abschweift. Statusupdates aus Facebook, Twitter und Co. sowie spannende Nachrichten rund um das Digital Business sollte man immer ganz entspannt konsumieren. Auf ein „always on“ am Steuer kann man verzichten – zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Stellen wir uns vor, unser Smartphone übernimmt die Kontrolle in unserem Leben und wir können nichts dagegen unternehmen. Am Montagabend strahlte das ZDF einen Kinofilm mit Second-Screen-Technologie als Free-TV-Premiere aus, der nicht nur als Thriller sondern zugleich als Kritik an der Gesellschaft und ihrem Umgang mit mobilen Endgeräten verstanden werden möchte. Bleibt der #AppFilm nur ein weiteres TV-Experiment der Öffentlich-Rechtlichen, um jüngere Menschen mit ihren Smartphones als Zuschauer zu aktivieren? Oder hat der Second Screen eine echte Chance gehabt, sich mit der „Digitalen Gefahr“ bewusst auseinander zu setzen?
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primelogoEndlich startet das neue Amazon Prime Instant Video in Deutschland. Als langjähriger Prime-Kunde habe ich mich sehr auf die Neuerungen gefreut, dass viele Spielfilme und TV-Serien endlich kostenfrei im Rahmen des Jahresabonnements auf den persönlichen Endgeräten gestreamt werden können. Natürlich war ich am Start mit SmartTV, Tablet und Smartphone. Doch kaum wollte ich das Angebot ausprobieren, stellte sich binnen weniger Sekunden echte Enttäuschung ein.
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Aufhorchen, zurücklehnen, mitlesen: Die Mehrheit der Smartphone- oder Tablet-PC-Besitzer in Deutschland kann sich ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Scheinbar freut sich die halbe Medienwelt über dieses Studienergebnis. Deutet nicht eine intensive Mediennutzung im deutschen Digitalistan vielmehr auf eine grundsätzliche Abhängigkeit vom Internet hin? Denn nicht nur bei den vermeintlich jüngeren Mobile-Nutzern, sondern quer durch alle Altersklassen zieht sich das digitale Suchtgehabe. Weiterlesen