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Wer einen Spreadshirt Shop auf der eigenen Homepage oder dem Blog bewirbt, sollte gehörig aufpassen. Selbst Spreadshirt warnt vor möglichen Klagen seitens der FIFA über die Nutzung der eingetragenen und meiner Meinung nach absurden Markenbezeichnungen, die ich hier nicht weiter aufzählen möchte:

Liebe Shop-Partner,
– die FIFA spielt nicht auf Zeit
– die FIFA wird den Fair Play PokalTM nicht gewinnen
– die FIFA hat nichts Besseres zu tun
– Namen und Details wurden geändert, der Rest ist wahr
Bei uns entsteht der Eindruck, dass es der FIFA leider nicht nur um den Schutz ihrer Markenrechte geht. Die FIFA könnte uns die konkreten Verstöße genau benennen, dann würden wir sie einfach löschen. Die FIFA nennt uns die konkreten Fundorte aber erst auf Nachfrage und erst, nachdem sie die kostenpflichtigen Abmahnungen an die Shopbetreiber verschickt hat.

Bei allem Respekt: Die FIFA ist damit eine unglaubliche Saubande, die man am brennenden Leib durch die Dörfer treiben sollte.

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern, also los und treibt die Sau durch’s Land! Die Entscheidung ist gefallen, denn Kevin Kuranyi ist draußen! Und dafür gibt es den Newcomer David Odonkor bei der Fußball WM 2006 in Deutschland. Fabian Ernst darf sich auch erstmal ein Abo von Arena TV holen. Da sind wohl so einige am Abkotzen über die Entscheidung von Klinsmann. [via SpOn]

Wir trauten unseren Augen kaum, als wir heute aus unserem Wohnzimmerfenster über die Straße blickten. Da hat doch… da ist doch… richtig, irgendwer von Gegenüber hat sich die Mühe gemacht und demonstriert brav seine Fanleidenschaft zum Fußball.

Wir haben jedenfalls schon mit unseren neuen Biergläsern gut vorgesorgt. Es fehlt nur noch ein Kastenvorrat.

Nachdem wir ja nun offiziell den Slogan „Fußball WM 2006“ benutzen dürfen, betreiben wir ein wenig Content-Produktion damit! Es gibt nämlich einen männlichen Grund zur Freude: Wir besitzen zwei schöne Weizenbiergläser aus der Serie LIMIT II von Leonardo. Die gab es für ganze 5 Euro im Angebot bei unserem WMF Store in Flensburg zu kaufen (siehe Screenshot aus der Leonardo Produktseite).

Für die kommende Weltmeisterschaft steht also dem Biergenuß nichts mehr im Weg. Zwar haben wir hier in Flensburg auch unser eigenes Bier, doch persönlich kommt das Flensburger Weizen nicht an das Erdinger Weißbräu heran. Vielleicht liegt es natürlich auch daran, dass eine 0,33l zu 0,5l Flasche die subjektive Grundsatzfrage im Keim erstickt?

Die FIFA verliert am Bundesgerichtshof den Markenstreit um die Wortkombination „Fußball WM 2006“:

Der 1. Zivilsenat des BGH in Karlsruhe ordnete am Donnerstag die „Totallöschung“ dieser Marke für rund 860 Waren und Dienstleistungen an, die sich die FIFA ursprünglich schützen ließ.

Diese direkte Schlappe hilft alldenjenigen, die sich auch um die Fußball Weltmeisterschaft mit ihrer Werbung verdient machen wollen. Jedoch ist für beispielsweise den Begriff „WM 2006“ nur eine teilweise vorgenommene Löschung beantragt… na dann schaun wir mal, was sich dann in der Zukunft daraus ergibt! Jedenfalls lacht sich bestimmt die halbe Welt über die Ignoranz der Fifa und die entsprechende Rechnung vom Bundesgerichtshof schrott! [via SpOn]

Irgendwie bin ich froh darüber, dass meine Freundin aus Mecklenburg-Vorpommern stammt. Denn die schmalspurige Statistik über das deutsche Sexleben wird laut SpOn durch die Meck-Pommler deutlich angehoben:

122 Mal – so oft kommen die Bewohner in Mecklenburg-Vorpommern sich angeblich sehr, sehr nahe. Damit sind sie der Umfrage eines Kondomherstellers zufolge die sexuell aktivsten Deutschen. […] Demnach sind Thüringer (116) und Berliner (114) ebenfalls im Bett quantitativ Spitze. Weniger lustvoll scheinen dagegen die Menschen in Baden-Württemberg und Hessen (je 98) sowie Rheinland-Pfalz.

Das schöne daran ist, dass wir beide diese Statistik viel höher treiben… es treiben, naja, egal! Mit 122 Mal pro Jahr kommen wir jedenfalls nicht hin, die Zahl ist deutlich höher. Aber wir sind ja noch jung, da darf man sowas ja auch! Und liebe Leser, wie schaut’s bei euch so aus? Nein, die Frage lassen wir mal offen… ;)

Widerwärtig. Ekelhaft. Pfui Teufel. Das belgische Bier aus den im Bild abgebildeten Flaschen ist so scheusslich, dass wir nach jedem Schluck dachten die Welt ginge unter.

Die Geschmacksrichtungen waren „Kirsche“, was keinesfalls süß, sondern eher säuerlich schmeckte. Das Hefeweizen besaß die Note „Orange-Gewürz“ – was für ein Hefeweizen einfach scheusslich rüberkommt. Zu allerletzt gönnten wir uns, falls man soetwas überhaupt behaupten darf, ein „Blonde“ Bier, was so braun war, dass entweder eine Blondine im Hopfen zur Namensgebung gekocht wurde, oder dass schlimmstenfalls eine Mischung mit Exkrementen den Geschmack und die Farbe hervorbrachten.

Fazit: Da dieser Biertest parallel zum UEFA Champions-League-Halbfinale erfolgte, gibt es ein vernichtendes Urteil. Zur WM 2006 muss man bitte unbedingt auf das deutsche Reinheitsgebot achten, ansonsten gewinnt auch man nicht zu Hause auf der Couch. Kein Belgisches Bier mehr!

Zum Glück bin ich bisher nicht Opfer von gewissen pseudo Kommentaren geworden, in denen irgendwer unbekanntes für z.B. Videos zur kommenden Fußball WM 2006 wirbt. Soetwas wird anscheinend entweder direkt von Nike oder doch nur von unternehmenstreuen Menschen betrieben.

Irgendwie ist es schon ekelig, dass mit dem Nike-Video ein verdeckter Spam entsteht… Da hätte man sich von Nike lieber direkt mit dem Thema „WM“ auseinandersetzen sollen und offizielle Statements machen müssen. Aber ganz bestimmt nicht dann, wenn Nike als Unternehmen ja noch nicht einmal im Artikel erwähnenswert war. Nur weil ich irgendwo ein Sponsor bin, muss ich mich ja nicht so offensichtlich dämlich anstellen. Und die ganze schöne dreckige Wahrheit liest man leider nicht bei mir, sondern bei Thomas Knüwer.

Es ging heute durch sämtliche Medien, und vielleicht war es die Ironie des Schicksals. Auch im Schlick saß das Schicksal. Denn Fische fangen irgendwann an zu stinken. Deshalb müssen sie ausgetauscht werden. Heute wurde der alte Backfisch aus dem Kahn geworfen… und traf direkt auf den Lehm – Mann welch eine Freude für den einen, und welch eine Trauer für die anderen.

Wir beglückwünschen den Herrn Klinsmann zu seiner heroischen Entscheidung, dem alten Fregatten-Kapitän Kahn den Wind aus den Segeln zu nehmen und ihn auf die Sandbank auflaufen zu lassen. ;)

Das ist ja mal eine wirklich transparente Geschichte wie bei Robert zu lesen ist, die sich im jüngsten Abmahnskandal um Moni und den Arbeitgeber ihrer Bekannten „Transparency Deutschland“ dreht. Nachdem in den vergangenen Tagen schon Euroweb in der Blogosphäre Schlagzeilen gemacht hatte, legt sich jetzt ein weiteres Unternehmen mit den Blogautoren an. Das ist ja fast schon gefundenes Fressen, wenn man sich die TopTen der Suchbegriffe auf Technorati anschaut:

Na wunderbar. Haben die Unternehmen denn nicht gelernt? Werden sie denn nicht lernen, dass die Blogosphäre nicht ein Haufen von kriminalisierten Affenmenschen ist? Denkende Menschen, die immer noch auf den zarten Grundwerten der Demokratie leben, sollen sich einem anwaltlichen Geblubber beugen, nur weil sich ein kleiner Fisch in der demokratischen Masse an den Worten anderer stört? Das sollte zwar nicht hier stehen, aber wirklich: „Fuck you!“ ist die richtige Antwort darauf.