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Das jüngste Freundschaftsspiel zur kommenden Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland entpuppt sich als unglaublich schlechtes Spiel. Uns würde es nicht wundern, wenn die Amis das Spiel gewinnen. Wenn das passiert, kaufen wir uns diese USA-Fan-Shirts für €15,95 bei Peek&Cloppenburg aus Protest!

Wir sind natürlich nicht die 100%igen Experten in Sachen Fußball, jedoch kann es doch nicht angehen, dass die Deutsche Nationalmannschaft keine Tore gegen einen Gegner wie die USA schießt. Deshalb geht der Fauxpass des Abends an unsere sportlichen Repräsentanten!

Gebrabbel am Pult
Gibt es dafür Gründe, dass Deutschland in der ersten Halbzeit keine Tore geschossen hat? Franz Beckenbauer labert sich den Wolf – wir sagen es ist „Schicksal“! Oder einfach nur schlechtes Karma.

Nach der Aussage, die ersten 20 Minuten seien Fußballspielen mit Duracellhässchen gewesen, denken wir schon an Schleichwerbung im LIVE-Programm des ZDF. Nun aber wieder zum direkten Spiel!

Anstoss Teil 2
Eigentlich wollten wir nicht darüber so direkt hier live mitschreiben, aber es gibt halt nix besseres nach zwei Bier zu tun. Füße hoch auf den Tisch, der Schweini macht sich noch schick, und dann kommt der Freistoß mit einem TOOOOOOR!!!!

Klose war da nicht dran, dass war ein Schweinilein! Gewinne gewinne und noch eine Runde! Mehr Tore für Deutschland. Es heißt jetzt 1:0 für Deutschland. Get lost, American Cowboys! :P

21:42 Uhr
Die Euphorie legt sich. Die nächste Ecke geht wieder rein… nach dem kurzen Geplänkel leider ins Aus.

21:49 Uhr
Wie der Kommentator so unsere Gedanken lesen kann: Die Nationalmannschaft ist immer noch nicht nach unserem Führungstreffer befreit. Schade eigentlich. Die Herren könnten sich ein wenig mehr ins Zeug legen, und tanzend, singend, strahlend über den Platz huschen – naja, nicht wirklich.

21:52 Uhr
Nix neues. Kahn macht einen Abstoß. Und auch wenn, lieber Kommentator, schon sechs Stammkräfte in der US-Mannschaft fehlen, dann sollten wir ja schon mit 6:0 in Führung sein, oder? Asamoah rutschte weit. Schweinsteiger schießt weit über das Tor hinaus. Mmmmh…. und auch daneben.

21:57 Uhr
Wir befinden uns in der 65. Spielminute. Es regt sich nichts. Kein laues Lüftchen. Kein rasender Ball, der auf das Tor der USA zufliegt. Olli macht den Abstoß, ein US-Spieler hat Tränen in den Augen (wie süß). Großes Nixtun. Mehr Bier?

21:59 Uhr
OLLI der Retter. Er hält den fiesen Mob-Pass in den Strafraum. Die Chöre des „Oh wie ist das schön“ verstummen vorerst. Nun ist Neuville für Asamoah dabei – ob das was bringt?

22:02 Uhr
Ablenkung: Katharina macht scheinbar endlose Fotoaufnahmen von mir, die an eine Endzeitstimmung meines Gefühlszustandes erinnern. Im Fußballspiel wird nichts tolles gezeigt – vorerst. Einwurf für die Amis… als ob die es verdient hätten.

22:04 Uhr
Der Ton vom ZDF hört sich ein wenig dumpf an. Kann es an den Trommeln liegen, die im Hintergrund als primäre Schwingungen auftreten? Oder ist einfach die Übertragung ein wenig zu „low“ für heute. Schweini hält das Schienbein und verkrampft das Gesicht, nur um Sekunden später aufzuspringen. Freistoß auf das Tor…

22:06 Uhr
Schade. Klose und Neuville aber dann ein klein wenig schief der Pass. Da stand die Ami-Abwehr schon wieder. Aber what so ever – TOOOOOOR!!! 2:0 durch Neuville im neuen Anlauf!

22:08 Uhr
Miroslav Klose legt in der 75. Minute nach. TOOOOOOR!!!! 3:0 für Deutschland! Ende Gelände für die USA. Geht nach Hause, ihr alte… ja. Schön nach vorne geprescht und das Tor versenkt. So soll es sein. Wehe das klappt nicht bei der WM!

22:10 Uhr
Nun gibt’s wieder ein wenig „Einwurfspaß“ mit den Amis… aber ob jetzt wieder über Fußball gesprochen werden kann, lieber Kommentator, das bezweifeln wir. Die USA sind ein unterlegener Gegner – eigentlich sollte Deutschland kein Problem haben, sie im Fußballspiel zu besiegen.

22:12 Uhr
In der 79. Minute kommt Ballack und schlägt das erste Mal seit August wieder zurück. Olé Olé! TOOOOOR!!! Es steht 4:0 für Deutschland! YES! That’s a strikeforce with a massive assault.

22:15 Uhr
Wechsel von Friedrich und Owomoyela… ob letzterer einen WM Platz bekommt? Und ob die vier Torschützen damit ihren Stammplatz gesichert haben? Mal sehen was noch so für Überraschungen kommen…

22:17 Uhr
Abgefläschter Schuss von Ballack. Leider hält der Torwart der Amis den Ball mit Bravour, um das 5:0 zu verhindern. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden… hihi! Ist das unser Siegesrausch?

22:18 Uhr
Zusammenprall von Oliver Kahn mit dem US Spieler Johnson. Der Ball rollte ins Tor… zählt wohl aber nicht. Dafür gibt es Olli-Rufe aus dem Publikum. Na bitte, der Affe brüllt wieder und ist auf den Beinen, er sah aber sehr maltretiert aus…

22:20 Uhr
Der dumme Schwede hat den Treffer von Johnson gegeben. Frechheit. Die Schweden halt. Mit einem 4:1 sollt ihr euch mit einem weiteren Tor an den Amis rächen! SO!

22:24 Uhr
Es ist nur ein lausiger Treffer für die Statistik. An so einem Tor kann man sich nicht erfreuen, und das Publikum ahndete es mit einem Pfeifkonzert. In der 89. Minute scheint sich nicht mehr viel zu tun – die Pässe sind mager, aber es gibt noch einen Einwurf… der sich reaktionär im Mittelfeld wiederfindet. Die Nachspielzeit wird wohl 2 Minuten dauern.

22:26 Uhr
Das wars. Deutschland siegt mehr oder weniger verdient mit einem 4:0 4:1 gegen die USA. Ob die „angeschlagene deutsche Fußballseele“ nun heilt, daran glauben wir nicht. Gegen die großen Gegner hat die Nationalmannschaft sehr hoch verloren – und da kann man sagen was man will, die Ergebnisse sprechen halt für sich. Der heutige Sieg hätte niemals in eine Niederlage ausarten dürfen, denn sonst hätte Fußballdeutschland, wie es ja gerne sich selbst betitelt, nur noch im Boden versinken müssen… auf eine positive WM-Stimmung. Na dann Prost! ;)

Per sofort sind Katharina und ich beim Block D, Tribüne 2, Platz 11 respektive Platz 12 zu finden.

Da wir leider keine Karten für die Spiele der Fußball Weltmeisterschaft 2006 erhalten haben, begnügen wir uns deshalb mit dem virtuellen Fanplatz. [via Fontblog]

So einfach kann das Leben sein, wenn man in Deutschland lebt. Das deutsche Gesetz fordert den virtuellen Schreiberling (genannt „Blog Autor“), auch ein Impressum zu führen. Nach dem Teledienstgesetz und Mediendienst Staatsvertrag sind wir ebenfalls verpflichtet, sofern eine gewerbliche Nutzung und keine rein private Verwendung des Webogs besteht, eine Vertretungsberechtigte Person im Impressum zu kennzeichnen.

Michael Platzer von knallgrau.at lies heute verlauten, dass er Post vom niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bekommen habe:

In dem Mail wurde nicht lange um den heißen Brei herum geredet, sondern klipp und klar gefordert, dass wir gemäß § 6 TDG sowie § 10 MDSTV (ja, das sind beides deutsche Gesetze, und ja wir sind eine österr. Firma) unserem Impressum einen Vertretungsberechtigten hinzufügen sollten (eine information die woll nicht sooo schwer selbst ausfindig zu machen ist). Falls wir dem nicht bis zum 1.Februar nachkommen sollten, dann können wir mit einer Buße von bis zu 50.000 Euro rechnen

Warum das uns alle betrifft, kann man bei Plasticthinking und beim SWR nachlesen

Uns nervt das deutsche Abendprogramm mal wieder. Folgende Situation spielt sich gerne alle paar Tage bei uns ab. Vielleicht ist es der Altersunterschied von fast 3 Jahren zwischen uns, oder aber einfach nur meine mediale Offenheit:

Sie: Schalt mal um auf’s ZDF.
Er: Oh mein Gott: Rutger Hauer
Sie: Du kennst den?
Er: Ja klar.
Sie: Wie?
Er: Er war der Gegner von Harrison Ford in „Blade Runner“… 80er Jahre halt!

Das gab’s doch noch nie! Sofern ich mich erinnern kann, habe ich keine Sportveranstaltung von der Größe einer Weltmeisterschaft oder sogar die Olympischen Spiele erlebt, die ohne Gala zur Eröffnung stattfanden. Der angebliche Grund der Fifa, dass der Rasen des berliner Stadions geschont werden müsse, und dass sogar München statt Berlin angeboten hat, die Gala ersatzweise auszutragen, gleicht einer Farce.

Das Echo der Medienlandschaft kann man praktisch minutiös miterleben:

Ich tippe, dass eher die Sorge von terroristischen Anschlägen die Fifa dazu getrieben hat, auf diese zusätzliche Veranstaltung zu verzichten, bei der praktisch alle Spieler und Verantwortlichen
so wie auch hochkarätige Gäste an einem zentralen Platz versammelt sind. Es gleicht einem perfekten Ziel, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Ist dies die versteckte Angst vor einem Terroranschlag? Bietet der Rasen den Rechtfertigungsgrund, sich zu verstecken? Oder war doch nur die magere Verkaufszahl der Tickets für die Eröffnungs-Gala ausschlaggebend? Ich bin ja mal gespannt… Kosten, Karten, Killer!

Aber trotz dieser plakativen Spekulation meinerseits scheint es, als ob die Fifa ein gewaltiges Problem mit der Gala hat – und Deutschland auch! ;)

Ich störte mich bisher des öfteren an dem doch ein wenig tuntig daher tappsenden Maskottchen für die Fußball WM in Deutschland 2006. Den Morgen konnte mir daher der notausgang erleichtern, indem die wahre Identität vom Kuschelmonster Goleo enttarnt wurde:

Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass das WM-Maskottchen seinen Ursprung in dem Jim-Henson-Klassiker „Der dunkle Kristall“, in den Figuren der Mystics, hat.
Um Verwirrung zu vermeiden: das Maskottchen ist links zu sehen.

Irgendwie hat Baumgarf da schon Recht, die Ähnlichkeit ist verblüffend! Und wenn die kommende Weltmeisterschaft von weiteren Plagiaten geschmückt ist, dann können ja viele Spieler gleich zu Hause bleiben. Fußball lohnt sich sowieso nur dann, wenn es um Spiele der Nationalmannschaft geht. Also liebe FIFA, seid nett zueinander – besonders wenn es um Sponsoring Verträge geht und die Umbenennung von Stadien, um eure Sponsoren und Werbetreibenden vor den bösen Nicht-Sponsoren zu verteidigen. Sonst kommt der liebe Mystic und tötet seinen bösen Klon Goleo!

Für alle diejenigen unter uns Studierenden, die einen baldigen Einstieg in das Berufsleben planen und vorher noch das eine oder andere Praktikum absolvieren möchten, bietet sich seit kurzem diese Gelegenheit: Unter Students at Work vereinigen sich ehemalige oder aktive Praktikanten zu einem Netzwerk, das grundlegende Reformen als Basis für zukünftige Praktika in der deutschen Unternehmenslandschaft etablieren möchte.

Das faire Praktikum

  1. Das Praktikum ersetzt keine regulären Arbeitsplätze.
  2. An oberster Stelle steht, dass der Praktikant Erfahrungen sammelt und sich beruflich weiterbilden kann.
  3. Der Praktikant bekommt einen Vertrag, der folgendes regelt:
    • Beginn und Dauer des Praktikums
    • tägliche Arbeitszeit
    • Höhe der Vergütung
    • Dauer des Urlaubs
    • Vergütung von Überstunden
    • Lohnfortzahlung im Krankheitsfal
    • Kündigungsvoraussetzungen
  4. Der Praktikant hat einen Ansprechpartner.
  5. Er hat einen eigenen Arbeitsplatz.
  6. Das Praktikum dauert höchstens drei Monate. Alles, was darüber hinausgeht, ist ein Berufseinstiegsprogramm, kein Praktikum.
  7. Der Praktikant bekommt Geld. Absolventen sollten ­ sofern es keine tarifvertragliche Regelung gibt ­ mindestens 600 Euro netto pro Monat erhalten.
  8. Der Praktikant hat ein Recht auf ein Zeugnis (§ 630 „Pflicht zur Zeugniserteilung“ BGB).

Hat die moderne Ausbeutung von arbeitswilligen Akademikern, mit der einige Unternehmen ihre Praktika unterschwellig assoziieren, demnach ein Ende? Ich glaube, dass dieser Schritt zur Vereinigung der Praktikanten unter einem Banner gewiss den Anfang von einem solchen Ende setzt. Der deutsche Personaler und die Unternehmensleitung muss sich vor Augen führen, dass in anderen Ländern es eine gute Sitte ist, schon an die Hochschule zu gehen, um die zukünftigen Führungskräfte zu umwerben – und nicht durch maue Praktika zu vergräulen.

Solange aber kein Umdenken in den Köpfen der derzeit verantwortlichen Entscheider beginnt, wird Deutschland sich im Kreise drehen und die guten Akademiker ins besserbezahlte Ausland abwandern. Hier sind ganz klar die USA, aber auch der Asia-Pazific wie auch Southeast-Asia zu benennen. Nur noch 10 bis 15 Jahre, und diese asiatischen Wirtschaftsräume haben die Old European Economy vollständig überholt.

[via SpOn]

Die neue Bundesregierung von SPD und CDU plant für die Zukunft, einige Neuregelungen im Jugendschutzgesetz in Kraft treten zu lassen. Der lustige Haufen aus Berlin, der für Deutschland gerade stehen soll und seine Integrität zu den Wählern und eigenen Interessen wahren möchte, sieht die sogenannten „Killerspiele“ als würdig an verboten zu werden. Eine Wiederbelebung des deutschen Index steht somit für all diejenigen an, die sich schon immer mit dem Gedanken anfreunden konnten, mit den neuesten automatischen Schusswaffen oder gar mit der Schrotflinte durch die Straßen zu ziehen.

Wer hatte noch nicht fröhlich darauf zu hoffen gewagt, ein Medikit von einem arglos niedergeschossenen Passanten aufsammeln zu können? Oder gar ein frisches Waffenupgrade von der Omi nebenan, nach der man erst mit Dosen werfen muss, um einen Headshot zu erzielen? Das ganze endet dann mit einer Raid auf das Polizeipräsidium um dort die mutierten Gesetzeshüter von ihrer rastlosen Ruhe mit den Zombie-Insassen zu befreien.

Richtig. Genau da denkt man sich doch – was soll der Quatsch? Sobald etwas verboten ist, möchte doch der mit den allgemeinen Tötungsabsichten somit bagatellisierte Jugendliche doch in der ersten Minute das verbotene Spiel sofort in seinen Händen halten. Das Internet macht doch alles möglich, und die Vorstellung eines womöglich bald ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber macht mir Kopfschmerzen, wenn von einer weltweiten Zielsetzung die Rede ist – gewiss ist der freiheitsliebende Amerikaner da eher skeptisch gegenüber der traditionell bayrischen Ideologie. Dort starben und sterben wesentlich mehr Menschen durch die Offenheit gegenüber des Schusswaffengebrauchs als in Deutschland – wen kümmert dort ein Videospiel, das gewaltverherrlichende Tendenzen hat?

Was sind denn heute schon Computerspiele, was sie nicht schon damals waren? Vielmehr ist es eine Abstimmung der Hand-Augen-Koordination, wenn man es technisch sieht. Man kann alles auf der Basis von Polygonen, Vektoren und mathematischen Algorithmen sehen. Dass ein Anreiz der natürlich vorhandenen Mandelkern-Emotionen durch die Idealisierung des „Jagdinstinktes“ in moderner Form durch die verwendeten Grafiken vorliegt, streite ich nicht ab – vielmehr hilft dies bestimmt so einigen Jugendlichen, sich nicht an der Mutter oder dem Vater auszulassen. Ich persönlich ziehe einen klaren Schlussstrich, wenn es um Computerspiele geht: Es ist nicht die Realität.

[via Golem und der Banane SpOn]


Kommentare und kürzlich Ereignetes mit Update-Garantie zum jüngsten Unding des Jahres 2005: Der liebe Herr Bundeskanzler Die Frau Bundeskanzler… nein, Frau Bundeskanzlerin?

  • „Da freut sich ja jemand ein Loch in den Arsch…“
  • „Schatz, Zeit zum Sachen packen und Auswandern!“

[via SpOn]

Unser liebes schönes KleinBloggersdorf schreibt sich die Finger wund und fast jeder macht auch tolle Fotos dazu. Wir werden assoziativ mit einer multimedialen Werbekampagne für unser schönes Land (ja unser Deutschland) über den Tag und durch die Nacht hinweg zugedröhnt. Mit einem nahezu verschwenderischem Etat, einer Schar von C-Prominenten und tiefschürfender Sprücheklopferei versucht man uns klarzumachen, wer wir sind. Aber für wie blöd hält uns denn das System der Möchtegern-Meinungsmacher eigentlich? So kann ich zu unserer neusten „National-Kampagne“ nur noch folgendes aus den Stiften der Extra 3 Redaktion zitieren:

Erstens, warum Duzt ihr mich überhaupt, und zweitens, was ist, wenn ich dabei gar nicht mitmachen will?

Vielen Dank für diesen kulturellen Beitrag, und nun geht’s zum Deutschland, wie es die Koalition aus Regierung, Marketingfirmen und anderen Wichtigtuern gerne sieht: Du bist Deutschland…?

Aber es hat schon etwas gutes, dass die Mutmacher-Kampagne gerade jetzt einsetzt, in dem Land was Millionen verschenkt und Milliarden gibt, um sich auf Dauer mit Billionen zu verschulden. Optisch und vom Effekt her hat die Werbekampagne gewiss ihr Ziel erreicht: Man macht sich Gedanken, man redet darüber, man beschäftigt sich mit dem Thema – was ist Deutschland eigentlich? Für mich ist es nicht meine Zukunft, aber das ist natürlich ein wenig persönliches Karma.

Und wer macht noch mit, und wer hat noch nicht? Die hier sind alle schon dabei, mal positiv und mal negativ einfach aus meiner RSS Liste rauskopiert: Das Blogamt, ad hoc, Fischmarkt, Sprachblog, Netzsherriff, notausgang, Elfengleich, Anke Gröner, Heiko Hebig, Lautgeben, Medienrauschen, Lobbycontrol, nerdcore und mein Schnuckilein Spreeblick.