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An diesem Tag ist ja bekanntlich ein recht patriotischer Feiertag, den die meisten Menschen zu Hause, im Freien, bei Freunden oder Bekannten verbringen. Oder ganz allein. Ich habe mit dieser anderen Situation umzugehen, weil ich bin fern von allem bin was mir lieb ist, und habe deswegen auch nicht wirklich das Gefühl und die Laune, mich irgendwo sonst hin zu begeben. Seit ca 9:45 Uhr bin ich im Büro… bin ich entweder vollkommen bedeppert oder habe ich einfach es nur noch nicht geschafft, die Kölner Innenstadt zu erkunden?

Dennoch gestehe ich, dass ich mich lieber im Internet aufhalte, ein wenig Arbeite und oben drein noch mit Kaffee und Wasser versorge, zumal die Wohnungseinrichtung erst am kommenden Dienstag hier angeliefert wird. Sogesehen gibt es keinen Fernseher oder sonstigen Anlass, den Abend in der Wohnung zu verbringen. Ich werde wohl bald losgehen und die Stadt erkunden. Spaß muss sein!

Apropos Köln, gibt es hier nicht in der Gegend ein paar aktive Blogger, die mich lesen und/oder die ich auch lese, nur leider im Moment nicht weiss, dass diese in Köln und Umgebung leben? Flensburg ist ja nun leider ein wenig zu weit entfernt, um einen bloggischen Kontakt zu pflegen… ich freue mich auf „Meldungen“! ;)

Der erste offizielle Tag in meiner neuen Berufung bei sevenload.de geht seinem Ende entgegen. Es ist mittlerweile 23:40 Uhr und ich habe nach einem langen Tag ein paar ruhige Minuten für mich gefunden. Nach dem Trip zum Barcamp Berlin kam ich für meinen Teil gegen 1 Uhr nachts ins Bett und hatte grob geschätzt meine acht Stunden Schlaf. Schrieb ich das nicht schon so ungefähr? Soetwas braucht man.

Ich muss auch gestehen, dass ich diese Minuten im Moment schätze und liebe, indem ich mich mit meinen Gedanken zurückziehen und etwas davon in die Form von Texten oder sogar Bildern fassen kann. Ruhe ist wichtig. Ruhe ist insbesondere für das Schreiben wichtig. Vorbereitung und Spontanität sind eines, Konzentration etwas anderes, und die Würze liegt auch darin, dass man hinter dem was man geschrieben hat auch stehen möchte.

Heute lernte ich nach etwas mehr als über drei Jahren, dass die Arbeit das ist, was ich gesucht habe. Arbeit als Zeitvertreib? Arbeit als Beschäftigung? Arbeit als Aufgabe? Sehen wir es vor dem Hintergrund, dass ich mein Studium im Jahr 2003 begonnen hatte, so muss ich leidvoll beklagen, dass es eine der langweiligsten Zeiten meines Lebens war. Langweilig? Ist studieren nicht immer ein lustiges, tolles Leben? Das Studentenleben als personalisierte Form eines sandalentragenden Jesus der Gesellschaft?

Nein, mit so einem Studentenleben verbinde ich hierbei nicht Freundin, Freunde, Bekannte oder Verwandte – die sind mir lieb und heilig! Vielmehr kollaboriere ich hier mit der Zeit, die unnütz durch Dahinvegetieren und Nichtstun, Warten und Ausharren verschwendet wurde. Zeit ist etwas, was niemand zurückbringen kann. Sie verpufft und verfliegt jede Sekunde. Schon allein die Tatsache, dass im Prinzip dem normalen Studenten das nötige Kleingeld für die Beschäftigungstherapie in der ach so schönen Zeit des „Ausschlafens“ oder „Entspannens“ während des Studiums fehlt… dieser gesellschaftliche Irrtum ist nicht mein Leben.

Mein Leben bedeutet etwas intensiveres, etwas lebhafteres, etwas greifbareres. Eine Aufgabe, eine Idee, eine Lust, eine Kreativität, eine Förderung, eine Forderung – alles an sich selbst. Viele Menschen würden sich beklagen, dass sie innerhalb von drei Tagen nur 10 Stunden reinen Schlaf bekommen hatten. Ich begrüße es. Zwar gibt mir Kaffee oder auch ein Energy Drink den Brennstoff, doch auch mein Tätigkeitsfeld bei sevenload hält mich fit. Endlich etwas sinnvolles zu tun. Deswegen weiß ich auch jetzt durch meine rein subjektiven Betrachtung, dass sevenload für mich ab sofort „twentyfour sevenload“ heißt. Wer an meinen Worten jetzt zweifelt, der darf mich gerne persönlich anrufen und nachhorchen – natürlich zu gegebener Zeit. Danke für die Aufmerksamkeit… mehr folgt an gegebener Stelle und natürlich an gegebenen Orten. ;)

Ich werde einer der auserwählten Blog Autoren sein, die den genialen coup d’état der neuen Medienwelt vollbracht hatten: Wir zeigen Präsenz auf der Frankfurter Buchmesse. Mit dabei sind zahlreiche andere Blog Autoren, wie man dem offiziellen Buchmesse Blog und dem Literaturwelt Blog seit heute entnehmen kann. Wie heißt es so schön in der offiziellen Pressemitteilung Verlautbarung?

Sie schreiben über alles, was sie auf ihren Streifzügen durch die Messehallen entdecken: Erstmals sind in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse die zehn offiziellen Buchmesse-Blogger unterwegs. Mit dabei sind unter anderem ein Autor, eine Lektorin, eine Buchhandels-Auszubildende oder auch ein Journalist. Wer wissen möchte, wer bloggt und was den Bloggern während der fünf Messetage vom 4. bis 8. Oktober 2006 so alles auffällt, kann die aktuellen Einträge und Kurzbiographien der Blogger unter www.buchmesse.de/blog/ nachlesen. Der Blog wird in Kooperation mit dem Blog.Literaturwelt durchgeführt.

Ich selbst werde an dem letzten Wochenende zu Gast sein. Daher werde ich ab dem 07. und 08. Oktober ein wenig Vollgas mit meinen Fingern geben. Natürlich bin ich schon jetzt auf diese Messe gespannt, weil es mein erstes Mal in diesen heiligen Hallen sein wird. Aber auch wenn wir eine sowohl spaßige als auch professionelle Blogger Truppe repräsentieren, wird unser Engagement in voller Bandbreite gewürdigt werden. Einerseits von den Veranstaltern der Messe, andererseits durch die Medien, und wiederum in der dritten Instanz durch unsere Leser selbst.

Versuchen wir es mit diesem Gedanken: Die Profession „Blogger“ wird in Zukunft ein ernstzunehmender Medienberuf werden. Das Eintreten dieser Entwicklung kann ich schon heute versprechen – nur wann es wirklich ein alltägliches Happening wird, ist schwer zu definieren. Von einigen ist es ja immer wieder befürchtet und mit Sorge umrungen, von anderen wiederum begeistert aufgenommen – die Blogger als Prosumenten und Medienmacher. Warum ich mir da so sicher bin liegt zu großen Teilen in meinen eigenen persönlichen Erfahrungen mit den Blog Autoren, zu denen ich mich schließlich auch zähle. Und sobald ich nun darauf zurückblicke, dass für meine neuen Aufgaben bei sevenload die Idee des Bloggens auch teilweise dazu beigetragen hat den Job zu bekommen, so bin ich gewiss, dass viele weitere Menschen ihren Schritt in die richtige Richtung machen werden.

Im Übrigen verspüre ich auch schon die Vorfreude den von sevenload gesponsorten Happen. Schließlich geht Sponsoring ja nicht immer nur um das Geld, sondern um die Nachhaltigkeit – und welcher hungrige Mensch erinnert sich nicht gerne daran, von wem er etwas zu Essen und Trinken bekam? ;)

Es hat sich etwas getan. Einige wussten schon seit einiger Zeit darüber bescheid, andere ahnten etwas, und wieder andere wußten davon noch nichts. Ich werde die Stadt Köln in fast zwei Wochen als meine neue Heimat begrüßen dürfen. Warum ich Flensburg verlasse, ist relativ einfach erklärt – man muss in der heutigen modernen Zeit gewisse Veränderungen im Leben vornehmen, damit man sich selbst und sein gesamtes Umfeld weiterentwickelt.

Aus diesem und einigen anderen guten Gründen werde ich ab Oktober meiner neuen Tätigkeit im Bereich Public Relationship und Unternehmenskommunikation bei meinem neuen Arbeitgeber sevenload nachgehen.

Ich freue mich schon jetzt auf die Zukunft! Und den Web 2.0 Begriff „Mein Leben 2.0“ fand ich dazu doch recht passend! ;)

Manche Menschen wie z.B. Oliver Gassner lassen sich ja derweilen ihre Aktivitäten als Blogger entlohnen. Sobald Bedarf besteht kommen die Firmen schon auf einen zu oder man wird selbst aktiv und sucht sich ein paar Perlen heraus, bei denen der Bedarf für das bezahlte Bloggen besteht. Der Bedarf ist aber oftmals recht bedürftig. Es bestehen kaum echte Job Angebote für Blogger, aber dagegen gibt es seit kurzen auf zumindest der englischsprachigen Blogosphäre ein Mittel zum Zweck. Der Problogger Darren Rowse hat’s gemacht, womit bestimmt schon viele liebäugelten: Das Job Board.

The ProBlogger job board is where bloggers looking for jobs and companies looking for bloggers to hire meet. If you’re looking to hire a blogger the ProBlogger Job Board is a place to find them.

Mit erstmals 50 Dollar als Einstiegsangebot für eine Annonce in der ersten Push Phase überzeugt das noch teilweise rudimentäre Angebot zwar, aber die Angebotsmenge ist noch nicht das, was man eigentlich erwartet. Aber nach ein paar Tagen nach dem Start kann man ja auch nicht erwarten, dass dort schon hunderte von Inserenten gepostet haben. Es ist also eine interessante Idee, die ausbaufähig ist. Zumindest für den deutschen Markt fehlt ja im Moment soetwas. Wer möchte da einsteigen? Wer hat Lust sich auf „böse Copycat“ Urteile einzulassen? Wer traut sich vor mit erhobenem Finger und einem lauten „Ich mach das!“ Geschrei? Sucht sie und stellt die Blogger ein!

…wir leben noch. Wir sind nur sehr beschäftig. Es ist Klausurenzeit und auch die heiße Phase für die Abgabe von so einigen Haus- und Abschlussarbeiten. Wer braucht da die Selbstprofilierung in einem Blog – zumal auch das Wetter so derbe heiß draussen ist? Der Ventilator wirbelt jedenfalls kräftig die Luft auf… es kühlt ganz schön. Vielleicht geht es bald weiter, aber auf jeden Fall sollte man sich auch unser Projekt „Lounge Mix“ ansehen – da findet nämlich immer mal die „flüssige Erholung“ statt. Wie heißt es so schön? Genau: Life is a bitch… and I’m workin‘ for her!

Before I will speak about examples on how a small glimpse of my daily life would appear to be, I want to clarify that I do not set my life within a schedule or its parameters. I certainly like to follow some order, but do not revise my daily habits or even life’s special events under such generalizing rule just to have a schedule that keeps myself a day, week or a month busy.

Instead, I live for the moment – I live for the now. But why and how can you do this in our modern world? Yes, we face the outburst of civilization all day. All of us who are here use already a part of this civilization – its digital revolution called „internet“. I do not want to emerge upon the internet itself and how it changes or affects people, but instead I will link this towards our daily life of course. So what happens with all of us?

Once you are born as a member of a society, you have to learn about it and do your best to understand the society. You grow up through an educational process while your body is being prepared naturally for breeding and reproduction. Then you will see through your intelligent mind that all of our world and certainly the society in which you live is being bend together as i.e. technology, ethics and politics or any other things merge together to create a huge apparatus that controls more or less our lives. We have to work to earn money, which we can spend on food, clothes or fuel to drive the car to our work, or buy a bike to cycle to the gym to keep our body in shape… and much more. But the key is that all things that are being bend are meant to be broken.

To abolish or defame our societies is not imperative to the subject of this escape from that reality in which we apparently see ourselves. Instead, the act of breaking a bend is not destructive, but a way of personal escape. As you break, you emerge from the situation and find your path in a new center if situation demands such act. I personally achieve a break as I allow my mind to be set free to think whatever its free will wants to think, while I subjugate still to society’s means. As I’d break apart from society, I would be left alone as an outcast, and an outcast has per nature’s rule no chance of survival – and still prefer to survive than running into the daggers of my own backstabbing.

That may explain why I allow to break out and escape in my mind. There I can live for the moment – as I can live for the now. On top of this, it is not a withdrawal from society but only an alternative path chosen by the individual. The moment itself grants me permission to think and use my free will in my mind, while we all know that the pure free will is revoked by any society that provides its members with laws and order.

This interlude shall be used as if you see through a lens while reading the following excerpt about my daily habits and my daily life. Me and my day at best:

House-Work: Once or twice in the week my time is consumed with this ravish exhaustion of my mind and body. Cleaning my home is important for me, as it will grant me a freshly renewed base to let my thoughts dwell on other things while I am here. It includes all kinds of work while I do certain things more often in a week such as doing the dishes of course. I have no hard feelings while vacuum cleaning, as I see it as a must. Same goes for cleaning the bathroom or kitchen, or any other part of my living center called home. Unfortunately, this kind of work is limited due to the amount of other work

Money-Work: Living without money is not a near possibility, I sometimes earn money through my skills and mind as a programmer and webdesigner. It is a must, as it will give me money – if ever. But I’d rather prefer to do something else than that, if money and status would not rule the world, I would rather prefer to work as a lecturer for Media-Culture.

Work in: Entertainment is a must for the mind. Through this, I read, I write – and yes, I am an artist. However, I have no difficulty to go out on a Saturday night to the clubs where I meet people, friends and new faces. Last year I went out five times a week, by now its only once or twice. Saves money, saves prestige, and it saves your health. Sometimes I walk with my dog once I take her off my parent’s house, I love to be outside in summertime and prefer to sit inside with lots of candles in the winter. All adds the welcomed spice to life – without it, its tasteless.

Resume: I do not get tired at my exhibits, instead I am eager to face the next phase of my future while I celebrate each moment of it. Anything else might be of no use to present it here as this can be summed up in two ways – twisted desire that fascinates for the moment vs. tedious habit that grew up from society’s expectations. And what would I do without this woman?

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