Mike Schnoor
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Blog Power

Blogkultur, Medien

Stefan Niggemeier publizierte seinen Artikel über die Digitale Revolution aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auf seiner eigenen Seite, so dass diejenigen, die sich als Blog Autoren von dem Thema angesprochen fühlen, auch ohne den 1,50 Euro Pay-per-View den Premium-Content der FAZ.net lesen dürfen. Eine wunderbare Kernaussage, die ich selbst auch vertrete, lautet wie folgt:

Die Zeiten, in denen Medieninhalte von einer kleinen, relativ homogenen Gruppe von Leuten produziert wurden und dem großen Rest nur das Rezipieren blieb, diese Zeiten sind bald endgültig vorbei.

So werden wir kleinen Menschen, die oftmals als Pseudo-Journallien beschimpft werden, endlich zu dem, was wir sein könnten, sofern man uns nur früher gelassen hätte: Wir werden echt! Unsere Gedanken sind frei, wie es in dem Lied so schön heißt, und wir sind recht ungebunden an das, was in der Presselandschaft gerne verschmäht wird: Echte öffentliche Meinung. Aber was schreibe ich hier, was nicht schon von Stefan so wunderbar geleistet wurde. Daher das Prädikat „Lesenswert“ für den Artikel!

29. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-29 19:05:302006-01-29 19:12:09Blog Power

Die Medien erreicht!

Marketing, Medien

Das Thema der „Klowände des Internets„, was sich aus die Äußerungen des kreativen Schöpfers Jean-Remy von Matt über die Kritik an der „Du bist Deutschland“ Kampagne uferte, ist nun in den traditionellen Medien angekommen. Spiegel Online berichte über „Die virale Kraft der Blogosphäre„, Mario Sixtus schrieb in der Frankfurter Rundschau über die „Post vom Werbeguru“, der Standard äußerte sich zu dem „Tiefstand der Meinungsbildung„.

Zugegeben, so langsam ist das Thema ja gegessen, aber anscheinend hat die Republik noch nicht alles dazu mitbekommen. Daher liebe Leute: Nachlesen und die Blogosphäre mit mehr Aufmerksamkeit verfolgen. Warum? Denn anscheinend ist die Blogosphäre ein wenig schneller, als dass es manchmal die Printmedien gleichfalls tun können – außer es gibt eigene Blog Autoren bei dem jeweiligen Blatt! Bei Technorati hat man sich sogar mit einem Erklärungsversuch für die internationalen Besucher an das Thema neutral rangewagt… na dann mal Prost Mahlzeit!

27. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-27 09:19:512013-11-20 07:52:06Die Medien erreicht!

Flopmodell: Germany’s Next Topmodel

Medien

Dokutainment ist unser aller Leid. Ein Synonym für die Tristesse des modernen Lebens in unserer medialen Welt. Wie sehr ich doch darauf verzichten wollte, und doch hatte meine Freundin die letzten Minuten von der Couch aus gesehen, bevor wir bei Las Vegas eingeschlafen sind.

Worum es ging? Natürlich um „Germany’s Next Topmodel“, die neue Dokutainmentshow, die drei klare Aspekte aufzeigt: Brüste, Ärsche und Minderjährige beim „Kameragrinsebacken“. Heidi Klum tritt auch noch auf und beweist uns, dass das Leben der Models wirklich nur von Oberflächlichkeiten umgeben ist. Besonders wenn die Auswahl der potentiellen Models hinter der Kamera getätigt wurde. Von allen Einsendungen kamen nur wenige in diese „Public Disclosure“. Irgendwie fehlten mir die allseits bekannten Auswahlrunden ala „Deutschland sucht den Superstar“. Und bevor ich meine Finger noch weiter mit diesem Thema besudel, gibt es noch einen lesenswerten Link dazu bei Franziskript!

26. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-26 09:16:152006-02-06 21:39:57Flopmodell: Germany’s Next Topmodel

Gamestar: Spielemagazin der Moderne

Medien

Viele Zeitungen und Zeitschriften haben ihre Copyright-Bedingungen, um die redaktionellen Arbeiten prinzipiell zu schützen. Zu oft stehlen Content-Diebe die Inhalte und veröffentlichen sie sogar unter dem eigenen Namen, ohne dass der ursprüngliche Autor, Quelle oder Herausgeber genannt wird. Plagiarismus bei akademischen Arbeiten und Copyright-Verletzungen als Argumentenschlacht vor Gericht sind die Folge.

Seitdem viele Verlage ihre eigenen Redakteure und Journalisten die Möglichkeit gaben, auch eigenständig ein Weblog unter dem Firmenbanner zu führen (siehe die kleine PR-Agentur am Rande der Stadt), nähert man sich immer schneller dem neuen Kommunikationsmedium „Internet + Weblog“, als dass man es noch vor 1-2 Jahren in Deutschland erwartet hatte. Waren damals nicht Schlagwörter wie „Pseudo-Journallien“ oder „Unprofessionalität“ Gang und Gebe? Desöfteren waren und sind Weblogs und die dazugehörigen Autoren den Verlagen und einigen Journalisten ein Dorn im Auge.

Gestern stieß ich jedoch auf eine äußerst positive Reaktion der Spielezeitschrift Gamestar, als es sich um die kostenfreie Bereitstellung eines ihrer Artikel in einem firmenfremden Weblog handelte. Es fand zwar keine direkte Verzahnung des Blogs mit dem Printmedium statt, doch diese jüngste Ausnahme, wie die Gamestar im Living in WoW Blog macht, dass ein ganzer Artikel in einer sauberen PDF Version veröffentlicht werden durfte, zeigt die mittlerweile fortschreitenden Annäherung von professionellem Journalismus und Blog Autoren auf.

Warum funktionierte das alles so reibungslos? Persönlich glaube ich, dass diese Bereitstellung eines zweiseitigen Artikels auch nur so einfach funktioniert hatte, weil die Autoren der Gamestar irgendwie „artverwandt“ sind. Sie testen Spiele sowohl offline als auch online, kennen sich mit Hardware aus und sind mit dem Medium Internet bestens vertraut. Bestimmt führen einige der Spieletester auch ein eigenes Blog, oder vielleicht ist die Gamestar mit ihrem Internetauftritt auch bald soweit, eine eigene Webloglandschaft aufzubauen. Auf der anderen Seite kann man sich diese Kommentare durchlesen und findet ganz schnell heraus, dass ein Leser des Living in WoW Blogs zur Zeit ein Praktium bei der Gamestar durchlebt hat! Kein Wunder also – gute Kontakte und Nutzung dieser Netzwerkstrukturen bringen auch den Blog Autor zur Freude!

Und das schöne ist, es wird keiner sagen, dass er/sie die Gamestar nun nicht mehr kaufen wird, nur weil es auch einen Artikel davon im Netz gibt. Ich selbst neige jetzt eher dazu, die Zeitschrift selbst zu kaufen – sofern ich das nötige Kleingeld in der Tasche parat halte!

25. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-25 10:14:392006-02-06 21:40:06Gamestar: Spielemagazin der Moderne

Unwort des Jahres 2005

Medien

Der Begriff „Entlassungsproduktivität“ steht oftmals als Synonym für „Smartsourcing“, „Qualitätsoffensive“, „Unternehmerische Hygiene“, jedoch trifft laut SpOn folgendes zu:

Gemeint ist eine gleichbleibende, wenn nicht gar gesteigerte Arbeits- und Produktionsleistung, nachdem zuvor zahlreiche, für „überflüssig“ gehaltene Mitarbeiter entlassen wurden. Der Begriff verschleiere die Mehrbelastung derjenigen, die ihren Arbeitsplatz behalten hätten […]

Seit heute kann sich Deutschland über ein neues Unwort des Jahres freuen. Nachdem Begriffe wie „Tätervolk“ (2003), „Gotteskrieger” (2001) oder Humankapital (2004) die Jury in der Vergangenheit anheizten, freuen wir uns also für 2005 mit der die Wirtschaft beflügelnden“Entlassungsproduktivität„!

24. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-24 11:50:062006-01-24 11:50:39Unwort des Jahres 2005

Abendprogramm

Medien

Uns nervt das deutsche Abendprogramm mal wieder. Folgende Situation spielt sich gerne alle paar Tage bei uns ab. Vielleicht ist es der Altersunterschied von fast 3 Jahren zwischen uns, oder aber einfach nur meine mediale Offenheit:

Sie: Schalt mal um auf’s ZDF.
Er: Oh mein Gott: Rutger Hauer
Sie: Du kennst den?
Er: Ja klar.
Sie: Wie?
Er: Er war der Gegner von Harrison Ford in „Blade Runner“… 80er Jahre halt!

23. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-23 22:27:012006-01-23 22:27:36Abendprogramm

5 Millionen Dollar Gage

Medien

Wer möchte nicht gerne groß über Los gehen und seine Millionen mit einem Schlag einstreichen? Gleich 5 Millionen Dollar? Sagt schon, wer kommt dafür in Frage? Etwa meine Freundin Katharina oder ich selbst? Vielleicht meine Mutter oder doch nur ein ehemaliger Bundeskanzler?

Alles falsch! Nur Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, David Schwimmer und Matthew Perry sind die Gewinner. Laut einigen Medienberichten haben die Schauspieler der Friends Serie sich für eine Neuauflage mit dem Sender NBC einigen können. In ein bis zwei Jahren dürfen wir uns also auch in Deutschland wieder freuen wenn es wieder heißt… „I’ll be there for you!“ [via DWDL]

23. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-23 20:28:382006-02-06 21:40:225 Millionen Dollar Gage

Antwort von Jean-Remy

Marketing, Medien

Jean-Remy von Matt äußerte sich bei mehreren Blog Autoren mit der E-Mail, die Thomas Knüwer in Indiskretion Ehrensache veröffentlicht hat. Ich kann die ganze Situation um die E-Mail vom Mitbegründer der Werbeagentur Jung von Matt jedoch gut verstehen, zumal die „Du bist Deutschland“ Kampagne fast generell auf Ablehnung in der Bevölkerung stieß. Wer wäre da nicht verärgert und schreibt eine entsprechende Mail an seine Mitarbeiter? Hut ab also für die Antwort nach dem Wochenende.

Ich gebe ja selbst zu, dass ich selbst auf den Zug der Klowand aufgesprungen bin, aber was tut man nicht alles, wenn es nichts zu berichten gibt? Man fühlt sich als Blog Autor manchmal auch wie bei der Berichterstattung in der Zeitung, wenn es sich um das traditioneller Sommerloch (Politiker sind im Urlaub) dreht. Trotzdessen stößt auch ein Eingeständnis wie dieses bei vielen Blog Autoren und Leser sauer auf. Von „Ghostwritings. Aber verdammt Gutes…“ oder „herabschauend die eigene Überlegenheit demonstrieren“ wird gesprochen, jedoch bezweifel ich, dass eine wirklich böswillige Absicht dahinter steckte, die Weblogs als „Klowände des Internets“ zu betiteln.

Zahlreiche Medien berichteten darüber, dass die Kampagne nicht nur von uns Pseudo-Journallien zerrissen wurde, sondern ebenfalls vom Großteil der Bevölkerung (der Zielgruppe Nummer 1) abgelehnt wurde. Meine Frage lautet daher: Ist das Ganze ein (geheimer) öffentlich inszenierter Schachzug, um die Kampagne nach ihrem Höhepunkt der Reichweitenmaximierung im Dezember wieder in aller Munde zu bringen? Genaueres kann uns wohl nur Jean-Remy von Matt selbst erklären, wenn er ein eigenes Blog eröffnet. Der Zeitpunkt ist gut, und Leser wird er sicherlich bekommen. Aus Neugier, Interesse, Liebe, Neid oder Hass – was auch immer passiert…

23. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-23 20:19:502006-01-23 20:19:50Antwort von Jean-Remy

Du bist…

Marketing, Medien

…Russland! Keine Klowand, kein Deutschland. Nein, es geht hier um das Land, in dem die Milch noch frisch in der Nacktbar gezapft wird. Solche Klischees entstehen sehr schnell, wenn man Geld, Armut und Bedürfnisse kombiniert und mit Russland in Verbindung bringt. Gerade habe ich im Kulturreport auf der ARD folgendes gesehen:

Michael Lessin, Putins Medienberater, hat eine millionenschwere Kampagne angeschoben, um Russland das ihm gebührende Image zu verpassen. Mit einem 30 Millionen Euro teuren Auslandsfernsehsender „Russia Today TV“, der seit gut vier Wochen auf Sendung ist, soll der Welt im Stile von CNN erklärt werden, wie es in Russland wirklich zugeht.

Erinnert dies nicht allzu stark an eine „Du bist Deutschland“ Kampagne, nur diesmal mit staatlichem Hintergrund? Aber es kommt noch dicker, denn hier greift der Staat noch direkt ein, und nicht nur die größeren Medienunternehmen:

Während das Ausland also mit fein sortierter Nachrichtenware versorgt wird, ist die Image-Kampagne für das Inland aus etwas gröberem Holz geschnitzt. „Swesda“ heißt ein TV-Sender, der seit Herbst die Russen mit Patriotismus beschallt. Dass das Verteidigungsministerium Mehrheitseigner ist, merkt man dem Sender durchaus an.

Was möchten wir also lieber in Deutschland sehen? Eine Imagekampagne von Lügenbaronen, oder doch lieber staatliches Propaganda TV? Irgendwie bin ich für ersteres: „Es lebe Deutschland!“ Ja richtig… Hurra? (Und ja, ich gebe zu: Ich sehe den Kulturreport.)

22. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-22 23:32:402006-01-22 23:32:40Du bist…

Deutschland sucht den Superstar – Auf ein Neues!

Medien

Leider haben wir am letzten Sonnabend die Mottoshows aufgrund einiger lustiger Feierlichkeiten verpasst (zum Glück!), aber heute können wir es uns gönnen, die Creme de la Creme der Möchtegern-Stars anzusehen. Das Motto wurde auch frisch geändert: Stefan gibt auf und Didi Knoblauch kommt zurück!

Linktipp: Liveberichte und aktuelle Infos zum Finale vom 18. März gibt es hier!

Torben: „Das ist Bildungs-TV!“ Oder auch nicht. Ich bin jedenfalls ganz aufgeregt. Kommt vielleicht auch mal der erste Superstar Alexander Klaws auch noch mal aus der Retorte? Oder Elli? Vielleicht auch lieber nicht! (Stay tuned for updates.)

Katharina: „Seid ihr auch Gala Leser?“ Wir können von uns behaupten, dass wir das Magazin nicht anfassen. Kat ebenfalls nicht, aber es ist ein böser Insiderwitz…

Update 21:21 Uhr
Die Nation rockt ja richtig… das Publikum schert aus und bleibt brav auf dem Hintern sitzen. Es sind ja nur sieben da gewesen, und der Stefan Darnstaedt fehlt. Die Leute im Publikum freuen sich aber ;) Die Tränendrüse mit stressigem Druck gibt ein dickes Statement ab. Kritikfähigkeit ist Mangelware bei dem Muttersöhnchen. Aber es liegt wohl am Alter, denn der Jung hätte auch nicht in das Konzept der Show gepasst.

Update 21:25 Uhr
Didi Knoblauch war früher Diana Knoblauch. Das haben wir heute gelernt. Bei Explosiv. Oder Explodiert. Oder wie auch immer diese lustige Show bei RTL auch heißen mag. Die Fahrschullehrerin hat eine neue Chance bekommen. Dann mal los…

Update 21:27 Uhr
Meine Finger werden wund, und Lena Hanenberg singt den Song von Alanis Morissette mit einem ungemein unüberhörbaren Quietschen oder Schallern in der Stimme. Das ist halt die Einzigartigkeit eines echten Superstars – unnahbar und nicht zu imitieren, aber irgendwie bist Du raus, Lena! Der Titel war leider etwas zu schwierig für sie. ;)

Update 21:35 Uhr
Kann Nevio heute seinen Text brav vortragen, wenn ein Mediengigant wie die bösen Leute von RTL ihm den Sound leiser stellen? Loohook intuu mah Eis. Don’t try to overpower yourself and your stupid voice, nerd! You sound like a pitching hamster while having its orgasm. Wer Brain Adams nachsingt, sollte auch wie oben bei Lena das nötige Stimmvermögen besitzen. Text ist gut auswendig gelernt, aber auch hier quietscht schallert es. So singt DSDS sich tiefer und tiefer in den Abgrund…

Mike: „Das ist der Robin Hood Song, da fließen Tränen! Hier nicht.“
Torben: „Ich glaub das war ein bisschen schlecht.“
Katharina: „Er kommt nicht ans Original ran. Ich hab auch keine Gänsehaut bekommen.„

Update 21:41 Uhr
Werbung! Danke. Die Vanessa schaut richtig lecker heute aus… ;)

Update 21:51 Uhr
Daniel Munoz versucht zu rocken. Bisher der stärkste Beitrag vom Gesang und der Performance. Eben durfte man sogar seinen Arsch bewundern, als er sich zu einer der Publikumsmäuse herunterbeugte. War aber ehrlich gesagt auch nix besonderes. Man kann nicht viel an ihm kritisieren. Vielleicht ist er einfach zu cool grad?

Mike: „Gibt’s gleich neue Cocktails?“
Torben: „Ja wenn ich damit fertig bin…“
Katharina:“Ne gibt’s heut nicht mehr.„

Update 21:57 Uhr
Anna Lena steigt auf die Bühne und gibt uns den Schmachtfetzen… Oooh come to me! Aber leider kommt sie nicht ran. Wird Daniel Munoz nun der Superstar oder doch lieber Mike Leon?

Update 22:04 Uhr
Mike Leon Grosch überzeugt ein weiteres Mal durch seine Performance und Gesangsqualität. Den Joe Cocker lassen wir uns gefallen. Wenn der mal nicht was drauf hat, was alle anderen und auch alle anderen Superstars und Küblböck-Wesen vorher nicht drauf hatten.

Update 22:13 Uhr
Werbung befreit. Schinkenspicker ist lecker. CSI legt los, denn da bekommt man doch richtig Hunger. Gefolgt von sonstwas mit dem Mord an einer reichen Rentnerin, und Monk mit irgendwelchen kirren Fällen.

Update 22:20 Uhr
Singt Vanessa auch so wie sie aussieht? Ihr Vater ist jedenfalls richtig durchgedreht und tritt im Tunten-Outfit auf, singt mit der Mama übelste Volksmusik… help me if you can I’m feeling down! Den Song (Knockin‘ on Heaven’s Door) hört man ja sonst nur von Männern gesungen, und so wie es von ihr rüberkommt ist es akzeptabel für eine weibliche Stimme. Haben Bohlen und RTL sich die besseren Kandidaten für das Ende aufgehoben? Torben glaubt aber, es ist ein Song nur für Guns’n’Roses und untopbar (wegen des ganzen Koks‘, das die Jungs eingepfiffen haben), aber ich halte Avril Lavigne’s Version für wesentlich schlechter als die saubere Performance von Vanessa.

Update 22:28 Uhr
Didi Knoblauch soll das können, was Stephan Darnstaedt nicht konnte: Durchhalten. Ob sie es überhaupt weiter schafft, und nicht nur zu einer Ein-Auftritt-Nummer verkommt? Wenn der Klassiker verhaun werden kann, dann heute. Cohoommee bahaaack… aber hey, Didi hatte ja ein paar Wochen nicht mehr Gesungen. Das ist heute sein Final Countdown. You’re out of order now. Das ist eine Show wie die eines ehemals performenden David Hasselhoff.

Update 22:35 Uhr
I hate sex in the bedroom… jaja, Werbung! Saufen, Party und sonstwas – das ist unser Umfeld! Auch Frauen können Bier trinken und es schmeckt. Na bitte.

Update 22:40 Uhr
Its my life von Tobias „Bon Jovi“ Regner ist ein hysterisch geschrieenes Modepüppchen. Mach doch lieber „Nothing else matters“, wenn Du Metallica so toll findest. Warum Bon Jovi covern, wenn Du damit keinen Hit landen kannst. Aber die Band spielt es auch ein wenig schlecht, und so kannst Du auch nur schiefe Töne rausquetschen. Vielleicht wirst Du auch mal Sänger im nächsten Leben – its your life! :(

Mike: „Das ist Volksbelästigung!“
Torben: „Dreh mal den Ton weg da.“
Katharina: „…“ (ohne Worte)

Update 22:45 Uhr
Ob man der Sylvia die Wote ins Ohr flüstert, oder warum kommt da nur Blödsinn raus? Wir verabschieden uns für heute mit dem Dank an Dieter Bohlen and his Pussycat Crew! Katharina: „Toll gemacht, Mike!“ Ein schlechter Anfang und ein schlechtes Ende. Findet selbst heraus, wer rausgemobbt wurde!

21. Januar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-01-21 21:19:322006-03-18 22:22:35Deutschland sucht den Superstar – Auf ein Neues!
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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