Nun heißt es ganz offiziell: Vorbei mit lustig! Jedes Benutzerkonto bei Flickr muss mit einer Yahoo! ID kombiniert werden, damit man den Dienst weiterhin nutzen darf.

As of March 20, 2007, we’re requiring that all Flickr accounts be associated with a Yahoo! ID.

Tja, dann halt nicht. Ich habe keine Lust mir eine neue Yahoo! ID anzulegen, damit ich einen Account zusammenmerge. Das müsste ich ja gleich mehrfach machen… ich sag nur eines: Bald heißt es doch wieder Yahoo! Images. Jedenfalls ahne ich das.

Nachtrag: Hab doch gemerged. Mein anderer Account ist damit jedoch komplett weg… ärgerlich. :(

Vor einigen Wochen hatte ich ja meinen Unmut sehr deutlich zur re:publica geäußert. In den letzten Tagen habe ich einige Sachen vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen und komme zu dem Schluss, dass ich von meinem ursprünglichen Unmut nicht mehr viel übrig geblieben ist. Damals war es mir ein Dorn im Auge, dass die Eintrittspreise erst im Nachhinein kommuniziert wurden – der Preis spielte letztendlich eher eine nebensächliche Rolle.

Es ist bald soweit – nur noch wenige Tage und mitten in Berlin findet vom 11. bis 13. April 2007 in der Kalkscheune die von newthinking communications und Spreeblick organisierte „re:publica“ statt. Ich find’s ja auch schön – ein Bloggertreffen von Bloggern aus freien Stücken zu organisieren.

Für meinen Teil wünsche ich daher schon jetzt allen mitmachenden Blogern (und auch nicht-Bloggern) dabei viel Spaß. Vielleicht akkreditieren wir (Katharina und ich) uns noch, aber die Terminplanung für April ist für mich persönlich mit „recht vage“ zu bezeichnen… nebst der notwendigen Organisation von Unterschlupf, Fahrt & Co. Aber wir haben ja ein paar Verwandte in Berlin, die es mal wieder nach ca. 2 Jahren zu besuchen gilt. Auch schön – vielleicht lässt sich ja ein verlängertes Wochenende daraus machen! ;)

Die VisualOrgasm-Pixeltown wächst immer mehr und vergrößert sich ständig. Aus gegebenen Anlässen ist ein neuer Pixelhaus-Contest am Start.

Diesmal gilt es für Agent.renommee.net, den Dienstleister für Musiklizenzen, ein neues VOPT-Zuhause zu designen. Zu gewinnen gibt es für die bestplatzierten Teilnehmer/Designer auf dem ersten Platz Musik-Lizenzen in Höhe von €300 oder ein Walkman Handy, auf dem zweiten Platz Musik-Lizenzen im Wert von 200 € oder Harman/Kardon Sticks und der dritte Platz wird mit Musik-Lizenzen im Wert von 100 € oder einem iPod Shuffle ausgeschrieben.

Sämtliche Details zur Teilnahme an diesem Contest findet sich bei Frank und Matias im VisualBlog! (Disclaimer: Ich bin bei dem Pixelhaus-Contest ein Jury-Mitglied.)

Alle Welt redet von Twitter – auch ich kann mich da kaum verwehren. Aber weil Twitter ein paar Nachteile in Hinblick auf die Geschwindigkeit hat, suche ich natürlich auch nach Alternativen zum digitalen Exhibitionismus.

Gerade heute zeigt sich Jaiku von einer sehr positiven Seite. Es ist nicht so stark bevölkert wie Twitter, und demnach auch vergleichsweise schneller bei der Ladezeit. Also schnell gehandelt und ein Profil erstellt nur um davon überrascht zu werden, dass man seine eigenen RSS Feeds in Jaiku einpflegen kann. Das kann man bei Twitter nicht.

Doch im Prinzip ist Jaiku auch nur ein Dienstleister, bei dem man sich darüber informieren kann, was man gerade macht. Ebenfalls stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung, man kann sein Avatar Bild und den jeweiligen Ort auswählen, von dem man gerade schreibt – und es ist genau wie twitter nur ein wenig schöner, runder und schneller. Alle Nachrichten kann man wie bei Twitter per Handy erhalten – und meiner Meinung nach ist das überzeugenste Argument für Jaiku, dass man eben die RSS-Feeds einbauen kann.

Ich hatte es erst vor wenigen Minuten entdeckt, aber wie Tariq Krim schon gestern im offiziellen Netvibes Weblog berichtet, ist die langerwartete „coriander Release“ endlich draußen! Die dabei wichtigsten Änderungen sind auch meiner Meinung nach die folgenden drei Verbesserungen:

Verbesserte RSS Lesbarkeit
Wie bitte? Really Sexy Syndication? Na gut, es wird mehr Unterstützung auf multimediale Anwendungsmöglichkeiten gelegt als nur rohe Textdaten aus den ganzen Blogs und Newsfeeds in den Vordergrund zu stellen.

Einfaches Sharing
Wer gerne hin und her schiebt mit seinen ganzen Widgets und Modulen, der kann jetzt noch mehr Unterstützung von Netvibes erwarten. Auch per Instantmessaging können die selbstgebastelten Bestandteile von Netvibes verschickt werden.

Schnellstarten
Insbesondere für Newcomer ist jetzt vieles einfacher, so dass sich quasi per drag-n-drop noch mehr machen lässt als vorher. Tour-Guide und entsprechende Wizzards helfen aber auch den alteingesessenen Mitgliedern.

Der Rest ist für meinen Geschmack recht uninteressant, aber es wird bestimmt auf viel positive Resonanz treffen!

Soeben erhielt ich wieder eine der vielen Pressemitteilungen via ots und fragte mich dabei, ob die sogenannte „Sperrfrist“ auch für die Betreiber eines Weblogs gilt? In der Wikipedia liest sich dazu, dass die Sperrfrist seit der Novellierung der Richtlinien des Deutschen Presserates vom 21. November 2006 nicht mehr bindend ist. Doch Blogger sind bis auf einige gute Ausnahmen ja keine Journalisten…

Ich möchte daher auch offen und ehrlich fragen: Weiß ein Leser eventuell dazu genaueres, ob Blog Autoren eine Sperrfrist zu (be)achten haben? Oder gibt es entsprechende Vorlagen bzw. Verhaltensregeln dazu? Nicht, dass ich eine Sperrfrist brechen möchte… es sind meistens ja sowieso nur Börsennachrichten oder bei entsprechenden Anlässen und Verleihungen vergebene Vorabinformationen von Sperrfristen betroffen.

Von Langsamkeit geprägt, von monotonen Reloads und Refreshes verunstaltet, von einem Mangel an Geschwindigkeit beschähmt – Twitter zeigt zur amerikanischen High-Usage-Time auch bei einer starken Anbindung über netcologne, dass das System in seinem derzeitigen Zustand noch nicht für den Massenmarkt tauglich ist.

Die neuen Funktionen und ideologischen Sinneswandel, die sich in der jüngsten Zeit um Twitter ereigneten, helfen auch nicht darüber hinweg, dass die Server restlos überfordert sind, sobald Amerika mit seiner Vielzahl an Internet-Usern wach wird. In den frühen europäischen Morgenstunden läuft Twitter wie geschmiert und geölt, doch jetzt kann man es nahezu vollkommen vergessen, auch nur einen einzigen Beitrag abzusenden. Schade eigentlich…

Bei Stefan stieß ich soeben auf die bloße Verwunderung über unsinnige Kommentare und Trackbacks, die in sich zwar inhaltlich keine URLs auf vermeintliche Werbeangebote integriert haben, jedoch dennoch nerven. Diesen Kommentarspam bekomme ich im Dutzend pro Tag und freue mich immer wieder „Delete All“ zu selektieren.

Ist das der Versuch, irgendwelche IP- oder E-Mail-Adressen bei Akismet auf die „gute” Seite zu bringen? Oder verschluckt mein Blog einfach nur die Links (wäre mir neu)? Oder sind diese Spammer einfach zu blöd?

Nein, blöd sind diese windigen Spammer wirklich nicht. Schon wahr – neben dem Versuch von E-Mail und IP Whitelisting steckt mehr hinter Nonsense Spam. Vielmehr sehe ich solch den Grund für die Spammerei darin begründet, das Blog als Informationsmedium für Google und seine Suchmaschine, Anzeigenvermarktung und auch jeden neuen potentiellen Leser zu diskreditieren. Trashcontent wird irgendwann von den Suchmaschinen gefiltert – wir selbst machen das ja schon beim Scannen der Suchergebnisse. Und wenn man nur wegen „hot sexy chick“ oder dem Wort „porno“ gut gelistet ist, nervt es irgendeinen anderen, der durch Pornowerbebanner sein Geld macht.

Daher also „zuspammen“ und darauf setzen, dass der besserplatzierte Eintrag irgendwie durch einen Algorithmus nach hinten verdrängt wird. Spammer haben schon Köpfchen – sind dennoch nervige Zeitgenossen.

Bald geht es wieder hier in der Nähe los… das BarCamp FFM konkretisiert sich. Details finden sich im dazugehörigen Wiki oder auch beim „The Uberfather“ Robert zwecks Voting zur Terminkoordination.

Barcamp Frankfurt am Main

Und diesmal bestätige ich persönlich, dass ich da sein werde! Wir brauchen nur noch eine Unterkunft für zwei Personen…

Wer hat den Pagerank geklaut? Wo sind alle Besucher hin? Wieso kommentiert niemand? Kann mich kein Spambot finden? Die alte Seite ist abgeschaltet, die neue schon am Start. Das Blog ist aufgesetzt, die Datenbank portiert, aber ein neuer Name bringt meistens den Mangel an Lesern mit sich. Ich möchte ein paar lose Gedanken aufzeigen, die man dabei immer im Hinterkopf behalten sollte.

Direkte Erwähnung des Umzugs
Nach einem Domainumzug wundern sich manche Zeitgenossen, warum es auf einmal so still um sie geworden ist. Oft ist der Grund in einer fehlenden Kommunikation zu finden – schon allein die Erwähnung innerhalb des RSS Feeds hilft dabei die Stammleser bei Laune zu halten. Ebenfalls ist der Erhalt des alten Blogs respektive der ehemaligen Domain wichtig, um auch die unregelmäßigen Leser abzufangen. Kleine Hinweise zur Aktualisierung der Feed URL oder der Bookmarks genügen dabei schon.

Domain nicht abschalten
Doch wie steht es um die Googlebesucher, die insbesondere bei werbewirksam gestalteten Webseiten und Blogs einen Großteil der Besucher ausmachen können? Oftmals geht bei einem undurchdachten Domainumzug der gesamte Pagerank flöten. Zwar finden sich die Inhalte in entsprechenden Cache-Mechanismen der Suchmaschinen wieder, aber der blose Wahn eine Domain komplett abzuschalten hilft schon nach wenigen Stunden, dass man vollständig aus dem Index der Suchmaschinen fliegt. Daher hier nie vergessen: Die alte Domain solle man zumindest auf die Startseite der neuen Domain umlagern.

Automatismen Ausnutzen
Mit gut positionierten Blogs ist es für den Erhalt der Wertigkeit bei Suchmaschinen und Toplisten jedoch relativ unkritisch: Wenn man die Dienste durch Pings zu Technorati oder Google Sitemaps (und anderen Anbietern von XML-Schnittstellen) in Punkto „eigener“ Kommunikation am Leben erhält, ist ein Domainumzug auch einfach. Zwar lässt es sich schon allein über die Pings sehr gut durchsetzen – doch es läuft im Prinzip wie von selbst, wenn man die Inhalte portiert und nur den Namen ändert.

Bloghosterwechsel ist nicht Domainumzug
Ich habe bisher nur bei einer Handvoll Domains den endgültigen Stecker gezogen und werde mich hüten es nocheinmal zu machen. Anders schaut es aber bei dem Umzug von Bloghoster A auf Bloghoster B aus – man verliert fast alles: Google Pagerank, Technorati Rank, RSS Abonnenten, Stammleser. Ich habe es am eigenen Leib erfahren, als der MikeSchnoor.com in seinen Anfängen über zwei Bloghoster zur eigenen Domain wechselte.