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Digitale Dienstleistungen

Digitale Dienstleistungen stehen für deutsche Unternehmen mittlerweile hoch im Kurs. Für acht von zehn Vertretern der digitalen Wirtschaft fällt das Urteil über den Stand der Digitalisierung jedoch etwas härter aus: Ein Großteil der deutschen Unternehmen hat offenbar Nachholbedarf in Fragen der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle. Zu diesem Schluss kommt eine kleine Umfrage des BVDW, bei der 127 Branchenvertreter für ein nicht-repräsentatives Stimmungsbild befragt wurden.
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Die digitale Vernetzung und die Taktfrequenz der Kommunikation nehmen rasant zu. Digitale Technologien zwingen Unternehmen, ihre bestehenden Geschäftsmodelle zu überdenken und an die veränderten Arbeits- und Lebensumstände ihrer Kunden anzupassen. Die Pressemitteilung dient mittlerweile nur noch als kurze, kompakte Informationsroutine im Kommunikationsalltag. Journalisten und Meinungsmacher freuen sich über echte Kernbotschaften und Kunden möchten mit Inhalten versorgt werden, die abseits von Produkt-PR, Etatmeldungen oder Finanzinformationen liegen. Laut der aktuellen Studie „B2B Online-Monitor 2014 – Kings of Content“ wächst das Interesse an Content Marketing, denn Deutschlands Unternehmen sind trotz gesamtwirtschaftlicher Widrigkeiten mehr denn je bereit dazu in digitale Kommunikation zu investieren. Wie können Unternehmen jedoch richtig geilen Content für die Nutzer entwickeln?
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Kommunikation lebt von Informationen mit einem möglichst hohen Nachrichtenwert. Wer keine aktuellen Botschaften übermitteln kann, sollte lieber Schweigen anstatt zu Reden. Jedoch sehen sich viele Unternehmen schlichtweg mit dem Problem konfrontiert, über mehrere Wochen und Monate keine Produktneuheit, Unternehmensmeldung oder Personalien zu veröffentlichen. Wenn die klassischen PR-Themen fehlen, kann die gezielte Zusammenarbeit von Marktforschung und Public Relations zu reger Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit führen. Für interessierte Leser habe ich dazu einige Gedanken zusammengefasst.
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Manche Mails lassen mich doch an dem Verständnis von einigen Menschen an Blogs und dabei insbesondere Corporate Blogs zweifeln. Ich finde es sehr lobenswert, wenn Studierende sich mit dem Thema beschäftigen. Auch Umfragen sind immer ein spannendes Thema. Vor allem ist es die Kontaktaufnahme, die immer die Frage nach dem Ton mit sich zieht – bei dem man sich auch vergreifen kann… und weil das Thema zum Glück keinen aktuellen Bezug hat und etwas veraltet ist, nehme ich mir die Freiheit heraus um dazu noch ein paar Worte zu verlieren.

Liebe(r) Corporate Blog- Betreiber/in,

In der Regel ist der Autor eines Corporate Blogs doch immer bekannt – entweder findet sich das im Impressum, im Blog selbst oder im RSS Feed als Autorenhinweis… das persönliche Anschreiben ist doch immer der Door Opener! Warum werde ich als Autor nicht respektiert und mit undisclosed-recipients gleichgesetzt?

wir haben Sie bereits einmal bezüglich unserer Online-Umfrage „Rezipienten von Corporate Blogs“ kontaktiert. Damals haben Sie uns entweder nicht geantwortet, oder uns mitgeteilt, dass Sie uns nicht unterstützen möchten.

Das kann passieren, dass man eine Umfrage nicht wie begeistert aufnimmt und die Teilnahme an einer Umfrage einfach durch das Nicht-Teilnehmen proklamiert. Ich wette, dass dies bei unpersönlichen Umfragen bereits zu 80% der Fall sein wird, dass die Umfrageteilnehmer die E-Mail in die Tonne drücken. Und ganz nebenbei gesagt – man hat schon mitgemacht, nur muss man dann durch die Ergebnisse gehen und nachschauen, woran es denn liegt, dass man jemanden noch einmal anschreibt – vielleicht weil man nicht brav wie ein Schaf alle Angaben gemacht hat oder den individuellen Link verwendet hat?

Trotzdem erlauben wir uns, Ihnen den Link zu unserer Umfrage, die jetzt online ist, zuzusenden. So haben Sie die Möglichkeit den Fragebogen einmal anzuschauen.

Denkt man in logischen Schritten, sollte den Herren von der Umfrage klar werden, dass man auch vorher keine Lust dazu hatte, auch nur irgendwie daran teilzunehmen. Warum erneut nerven? Entweder oder – aber nicht so.

Wir hoffen natürlich, dass sie Ihre Meinung ändern und in Ihrem Corporate Blog auf unsere Umfrage hinweisen.

Wie bitte? In einem Corporate Blog auf eine Umfrage hinweisen? In privaten oder thematischen Blogs kann ich das verstehen, doch die Rezipienten eines Corporate Blogs, um die es auch in der besagten Umfrage geht, würden die Umfrage verfälschen, wenn sie selbst über ihr Verhalten abstimmen.

Falls wir Sie überzeugen konnten, bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung (mit Permalink des Posts), dass der Eintrag Online geschalten ist. So können wir Ihnen dann ein Exemplar der Studie mit den Ergebnissen zukommen lassen.

Technorati und Konsorten helfen dem eigenständigen und eigenverantwortlichen Betreiber einer Umfrage diese nötigen Rückschlüsse zu ziehen.

Um einen allfälligen Aufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, finden Sie im Anhang einen Vorschlag für einen entsprechenden Blog-Post, der auf die Studie und die Online-Umfrage verweist.

Tja, das findet man meistens auch, wenn man nach dem Titel der Studie „Rezipienten von Corporate Blogs“ googelt… ich finde das einfach schade. Kann es nicht besser funktionieren als mit unpersönlichen E-Mails umzugehen?

In der letzten Woche veranstaltete ich eine mehr oder weniger groß angelegte Umfrage zum Thema Briefkasten-Werbung von Web 2.0 Diensten, das mit gemischten Gefühlen in der Blogosphäre angenommen wurde. Hier ist das Ergebnis der nicht-repräsentativen Umfrage:

Zumindest die Web 2.0 Gemeinschaft oder vielleicht auch nur die Leser der Blogs, die die Umfrage verlinkt hatten, ist dem „Pampern“ aufgeschlossen. Die Mehrheit der Teilnehmer spricht sich sehr positiv für den Empfang von Briefkasten-Werbung in personalisierter Form aus, so dass die zuletzt aufgestellten Behauptungen dem Ausgang der Umfrage entsprachen. Amüsant waren dabei mit einem leichten Beigeschmack die folgenden Antworten unter dem Punkt „Sonstiges“, die sicherlich den einen oder anderen zum Schmunzeln animieren werden:

  • Ich nehme es an, und blogge darüber oder nicht.
  • Sind meist gut zum Grill oder Kamin anzünden – tolle Sache so Werbung im Briefkasten
  • Ich nehme es an und blogge vielleicht darüber – kommt darauf an, was es ist
  • Wieso habe ich keine Postkarte bekommen? Hey TeNo – demnächst bitte an F!XMBR de
  • mal so mal so

Wie gesagt – eine echte empirische Studie wird ganz andere Ergebnisse hervorrufen, jedoch würde dabei der Fokus auf die Web 2.0 Gemeinschaft nicht mehr gewahrt sein. Ganz persönlich freue ich mich auf gut gemachte, personalisierte Briefkasten-Werbung – aber nicht auf standardisierte Informationsschreiben oder den echten unpersönlichen Briefkasten-Spam… ;)

Nachtrag Hmmm. Für alle Statistikfans da draußen muss angemerkt werden, dass sich anscheinend ein kleiner Rundungsfehler in der obigen Grafik eingeschlichen hat, die ich als Screenshot von Polldaddy gezogen habe… sowas auch. ;)

Vor einigen Tagen hatte ich eine Umfrage hier im Blog präsentiert und ich möchte jetzt ein Zwischenergebnis präsentieren. Bis jetzt wurde 81 Mal abgestimmt und im Ergebnis spricht sich die Mehrheit für den Empfang der personalisierten Werbemittel aus. Von den Teilnehmern der Umfrage sprechen sich ca. 89% dafür aus, die Sendungen anzunehmen. Ganze 2/3 dieser Teilnehmer würden sogar über die Sendungen positiv oder negativ bloggen, der Rest belässt es dabei. Meiner Meinung nach ist das Ergebnis sehr beachtlich, da es höchstwahrscheinlich nur die Meinung der beteiligten Blogger wiederspiegelt, aber dennoch die Tendenz zur Bereitschaft des Empfangs werbewirksamer Postsendungen auf personalisierter Ebene darstellt.

Die Umfrage selbst bleibt noch bis zum kommenden Wochenende im Netz bestehen, bevor eine endgültige Schließung und Auswertung erfolgt. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen. Eine empirische Studie kann natürlich ein solcher Umfrage-Poll durch seine einfache Struktur nicht ersetzen – vielleicht ist das ganze Thema ja auch bei einer wissenschaftlichen Umsetzung ein spannender Inhalt oder zumindest Background für die eine oder andere Abschlussarbeit… mehr dazu später! ;)

In diesen Stunden beschäftigt sicherlich die Werbemaßnahme von TeNo mit den Postkarten die deutschsprachige Blogosphäre. Ich habe mir das Thema zum Anlass genommen, eine kleine Umfrage zu starten. Auf eine rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen, da die Meinungen ja sehr differenziert auseinander driften.

Ich habe versucht die oben stehenden sechs Fälle so verständlich wie möglich zu gestalten. Ob die Postkarten vom Prinzip her „Spam“ sind oder nicht, das herauszufinden ist nicht das Ziel dieser Umfrage. Vielmehr geht es darum, ob eine Tendenz abzusehen ist, dass die Deutsche Blogosphäre etwas anders auf die teilweise witzigen, einfallsreichen, aber auch manchmal absolut dämlichen Werbemaßnahmen von Web 2.0 Unternehmen reagiert. Wir reden hier nicht von Postwurfsendungen die an jeden Haushalt gehen, sondern an eine persönlich addressierte Sendung wie Briefe, Pakete, Päckchen, Präsente, Postkarten oder was auch immer sich die Web 2.0 Dienstleister am Markt so alles einfallen lassen.

Falls ich wirklich einen individuellen Fall bei den Fragen übersehen haben sollte, darf dieser natürlich im Textfeld der Umfrage angegeben werden! Und ja bitte „Spread the Word“ – je mehr Leute die Umfrage verlinken, desto klarer könnte das Bild am Ende werden. ;)

Eine spannende Fragestellung in einer Umfrage:

Werbung ist aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Sind Sie mit der aktuellen Werbe-Situation/-Menge auf deutschsprachigen Web Sites einverstanden? Oder was müßte aus Ihrer Sicht verändert werden, damit Internet-Werbung attraktiver bzw. erträglicher wird?

Meine Antwort: Popups sind nervig. Ich schlage auch nicht die Zeitung auf und mir springt ein Gutschein dabei entgegen, den ich nicht vom Artikel wegreissen kann, ohne die Zeitung zu zerstören.

Gemeint sind damit natürlich die Flash-Popups oder CSS-Layer, die man nicht ohne weiteres mit einem geschmeidigen Mausklick oder dem „Popup Blocker“ wegbekommen kann.

Jeden Tag hört man so einiges, und manche gut gemachte Nachrichten sind kaum glaubhafter als das, was in einem lokalen Anzeigenblatt reingekleistert wird. Aber laut einer neuen Studie, die bei BBC veröffentlicht ist, besitzen die Menschen ein großes Vertrauen in die Medien.

Bei Golem liest es sich aber ein wenig anders: „Menschen vertrauen Medien, nicht der Politik oder Blogs„. Dazu gibt es auch bei Patrick in der Blogdiplomatie einen netten quick&dirty Beitrag, weshalb es fragwürdig ist, bei dieser Studie zur Mediennutzung und zum Vertrauen in selbige auch noch Blogs zu listen. Nebenbei erreichen Blogs mit 38% in punkto Nachrichten ein höheres Vertrauen als die eigenen Bekannten mit 25%. Das gehaltvolle und auch mittlerweile bewiesene Statement ist einfach jedem bekannt: „Blogs haben die Medienlandschaft vollständig verändert.

Ein makaberer Zusatz wäre ja, wenn wir uns hier fragen, ob uns unsere Leser auch vertrauen…? ;)

Kleinbloggersdorf bewegt Dr. Jan Schmidt, und der liebe Doktor befragt uns alle in einer Umfrage. Daher auf zur Weblog Umfrage 2005 – und wehe dem oder der, die nicht mitmachen wollen.

[via Lummaland]