Mike Schnoor
  • Start
  • LinkedIn
  • Blog (Archiv)
  • Über mich
    • Publikationen
    • Standpunkte
  • Menü Menü

Schlagwortarchiv für: Bilder

Stoppschild für Google Street View!?

Marketing, Public Relations, Recht, Social Media

In diesen Tagen diskutieren Politiker, Netzaktivisten, Journalisten und Kommunikatoren über Google Street View. Das US-Unternehmen will in naher Zukunft die digitale Erfassung sämtlicher Straßenzüge in ausgewählten Großstädten Deutschlands durchführen. Bei Erfolg wird die Erfassung auf weitere Städte ausgeweitet, bis man irgendwann quer durch Deutschland über Google Maps mit Google Street View marschieren kann. Jetzt regt sich erneut der Protest gegen das Ablichten des eigenen Hauses in der Bevölkerung. Doch die Kameraautos fuhren bereits seit einigen Monaten durch die Städte. Die Bilder und Daten sind bereits teilweise erfasst. Manche Bürger wollen natürlich auch weiterhin dagegen ankämpfen, dass ihre Häuser für jeden sichtbar sind und nicht nur bei Google Maps per Satellitenaufnahme identifizierbar sind.

Der Tumult in der Bevölkerung wächst, im Netz beginnt sich der „Shit-Storm“ zu regen. Als eine erste Besänftigungsgeste von Google findet sich seit kurzer Zeit das passende Formular im Netz, mit dem besorgte Bürger ihr Haus von Google Street View ausschließen dürfen. Dazu muss die Adresse eingegeben werden, auf Google Maps der „Pin“ zur möglichst eindeutigen Markierung auf das Haus gezogen werden. Zusätzlich kann das Haus ausführlich beschrieben werden und man muss sich per E-Mail Adresse und sogar per Postzusendung diesen Widerruf zur Erfassung der Daten bestätigen lassen. Die Aktion ist zeitlich bis zum 15. September 2010 beschränkt, danach soll für die Widerruf-Aktion in den betroffenen Städten und Gebieten vorerst ein Schlussstrich gezogen werden. Wozu aber bitte diese ausführlichen Angaben zum Haus und auch zu den persönlichen Daten? Was geschieht eigentlich damit, nachdem ich die Angaben gemacht habe?

Google fährt einen unglaublichen Aufwand für deutsche Bürger – dem Anschein nach. Auch die USA blicken irritiert über den großen Teich. Doch egal was Google unternimmt, sie werden keine Chance haben, wenn Bürger ihre Häuser nicht zeigen möchten. In der Regel wird wohl niemand Google Street View dazu nutzen, um einen Einbruch zu planen und umzusetzen. Doch das „Imperium“ schreitet stetig voran, auch wenn einige lokale Städte und Kommunen versuchen, den Netzgiganten davon abzuhalten. Wer davon aber nichts weiß, wird wohl kaum das Formular mit seinen persönlichen Angaben füttern – und dessen Haus wird über kurz oder lang von Google Street View erfasst werden.

Man sagt ja immer: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“ Diese Weisheit stammt aus der deutschen Rechtsprechung und besagt, dass der Gesetzgeber davon ausgehen kann, dass sich jeder Bürger über die Gesetzeslage informieren kann. Diverse Zeitgenossen behaupten, dass jetzt jeder Bürger die befristete Zeit nutzen kann, um sein Haus und Grundstück vor der Veröffentlichung in Google Street View zu schützen.

Doch das stimmt nicht so ganz. Zwar gilt die obige Regel für Gesetze, doch für eigene Regeln von privatwirtschaftlichen Unternehmen hat nach meiner persönlichen Einschätzung diese Regel keinen Bestand. Nehmen wir als bestes Fallbeispiel eine rüstige Rentnerin im Alter von 85 Jahren. Die gute Dame nutzt das Internet nicht, lebt alleine in ihrem Haus und ihre Enkel spielen jeden Tag im Vorgarten. Aus guten Gründen, die jeder intelligente Mensch nachvollziehen kann, möchte die Rentnerin und die Familie nicht, dass Google Street View ein Foto des Hauses macht – vor allem nicht, wenn die Kinder im Vorgarten spielen. Warum sollte sich eine Rentnerin, die keinen Internetzugang besitzt, bei Google Street View innerhalb der festgelegten Zeiträume über das Online-Formular melden? Sie sollte jeder Zeit einen Widerspruch einreichen dürfen. Auch ich als Familienvater der Kinder wäre stark dafür. Der Bedarf des Formulars ist also nur obligatorisch, weil jeder Bürger das Recht hat, auch nach Fristende der Veröffentlichung von Bildern seines Hauses und Grundstücks bei Google Street View zu widersprechen. Ich glaube sogar jederzeit. (Nachtrag: Aus den Kommentaren der Hinweis zum entsprechenden FAQ.)

Egal was Google sich wünschen mag, um sein umstrittenes Produkt am Markt einzuführen und zu etablieren: Jeder Bürger kann Google zu jeder Zeit widersprechen, die Bilder vom eigenen Haus oder vom durch einen selbst persönlich bewohnten Haus im Netz zu veröffentlichen. Es gibt bisher keine Gesetzesgrundlage, dass man sich an Fristen von Google halten muss. Google müsste uns daher eigentlich fragen, ob unsere Häuser abgelichtet werden dürfen. Auch jeder Bürger hat meines Wissens das Recht dazu, anderen Aktionen von manchen Netzaktivisten, bei denen die Häuser nach Einreichung des Widerspruchs, ebenfalls zu widersprechen. Ob das Unternehmen Google oder die Betreiber von diesen anderen Aktionen sich freilich daran halten müssen, ist eine ganz andere Sache.

Als aktiver Nutzer von Google und gewiss auch als eine Art digitaler Marken-Fan des Unternehmens, wünsche ich mir statt der „von oben herab“-Mentalität, die von Google in den jüngsten Diskussionen scheinbar ausgelebt wird, eine radikale Änderung der Vorgehensweise. Stoppt das Bestreben, alles und jeden ohne zu Fragen zu erfassen und zu digitalisieren. Ihr habt selbst die Nutzer dazu animiert, mit euch auf einer gleichberechtigten Diskussionsebene zu kommunizieren – dem Social Web sei dank! Es liegt an Google, die Wünsche seiner Nutzer zu erkennen und umzusetzen. Unser aller Sorge hinsichtlich unserer Privatsphäre und die dazugehörigen datenschutzrechtlichen Bedenken ist mehr als berechtigt. Handelt positiv und ignoriert die Kritik nicht, indem ihr Lobbyismus betreibt und PR-Provokationen in alle Windrichtungen verbreitet. Seid doch endlich mal wieder eurem alten Motto treu: „Don’t be evil.“ :)

Hinweis: Ich bin selbstverständlich kein Rechtsexperte und gebe hier auch keinen fachlichen Rat. Der Artikel dient als Kommentar und soll die Diskussion zum gesamten Thema anregen und auch konstruktive Kritik liefern.

18. August 2010/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2010-08-18 08:47:182013-11-20 07:52:28Stoppschild für Google Street View!?

Videoschnitt mit Bildern

Web

Ich benötige eine Videoschnittsoftware für PCs, die es mir ermöglicht auf einfache Art ca. 5000 Bilder zu einem Video zusammen zu stellen. Dabei muss bei den Bildern die vordefinierte Zeit schon einstellbar sein, so dass ich die Angabe in Frames und nicht in Sekunden mache.

Gibt es einen der geschätzten Leser des MikeSchnoor.coms, der mir da mit Rat und Tat zur Seite stehen kann? Vielen Dank schon einmal… und btw – im Trial des Ulead VideoStudio 10 kann ich nur eine Sekunde eingeben, aber ich möchte halt 2 oder 4 Frames eines Bildes zeigen. ;)

6. April 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-04-06 18:58:412007-04-06 18:58:41Videoschnitt mit Bildern

Flickr Account wird Yahoo! ID

Blogkultur

Nun heißt es ganz offiziell: Vorbei mit lustig! Jedes Benutzerkonto bei Flickr muss mit einer Yahoo! ID kombiniert werden, damit man den Dienst weiterhin nutzen darf.

As of March 20, 2007, we’re requiring that all Flickr accounts be associated with a Yahoo! ID.

Tja, dann halt nicht. Ich habe keine Lust mir eine neue Yahoo! ID anzulegen, damit ich einen Account zusammenmerge. Das müsste ich ja gleich mehrfach machen… ich sag nur eines: Bald heißt es doch wieder Yahoo! Images. Jedenfalls ahne ich das.

Nachtrag: Hab doch gemerged. Mein anderer Account ist damit jedoch komplett weg… ärgerlich. :(

22. März 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-03-22 08:45:282007-03-22 08:56:19Flickr Account wird Yahoo! ID

Vergleich der Bilder- und Videosharing Dienstleister

Blogkultur

Beim SWR gibt es jetzt das endgültige Ergebnis einer doch etwas länger andauernden Testreihe zu sehen: Den ultimativen Vergleich von Bilder- und Videosharing Dienstleistern. Jörg nahm es auf, sich durch insgesamt sechs Anbieter auf verschiedene Videoformate, insbesondere den Uploadvorgang und zusätzliche Dienstleistungen (wie eben auch die Möglichkeit gleich Bilder hochzujagen) zu schlagen. Unter den Kandidaten sevenload, DailyMotion, YouTube, Blip.tv, Google Video, und Yahoo! Video stellte sich im Endeffekt sevenload als das ideale Medium heraus, um Videos und Bilder im Internet darzustellen.

Herzlichen Glückwunsch! Meiner Meinung nach spricht für den Gewinner, dass dort nicht nur die Deutsche Sprache gesprochen/geschrieben wird, sondern dass die meisten Formate unterstützt werden. Aber das „i-Tüpfelchen“ liegt hinter sämtlicher Technik: Es sind die Menschen, durch welche die Community/Nutzerschaft direkte und echte Ansprechpartner findet. Das ist aber ein anderes Thema, mit welchem die konkurrierenden Dienstleister wohl nicht aufwarten können. Zu groß und zu unpersönlich – und man setzt sich schnell vom Thron des Web 2.0 auf den absteigenden Ast… ;)

25. August 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-08-25 09:18:452026-06-06 11:06:55Vergleich der Bilder- und Videosharing Dienstleister

Sevenload goes Gamma

Web

Der deutsche Bilder- und Videosharing Dienstleister Sevenload ist in die Gamma-Phase eingegangen. Was das bedeutet, ist einfach erklärt: Schnellere Server, eine Überarbeitung des Layouts, bessere Anbindung, und einfach mehr Spaß. Es hat zwar etwas länger gedauert, als geplant war, aber es hat sich gelohnt!

Was neu ist lässt sich anhand des Screenshots schon erahnen: Die Startseite ist ein wenig freundlicher durch das größere Bild gestaltet, und die alten „Blogs“ sind verschwunden. Dafür gibt es aber ein neues Feature, was ich erstmal als Community-Management Tool beschreiben möchte. Also los zum Austesten! Der Screenshot selbst ist auch bei Sevenload hinterlegt… fühlt sich fixer an als früher!

Bestens, also herzlichen Glückwunsch zum Relaunch – zur Migration auf schnelle Server, und Toi Toi Toi für die Zukunft! ;)

30. Mai 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-05-30 22:14:362026-06-06 11:25:57Sevenload goes Gamma

Neuer Videoplayer bei Sevenload

Design

Seit kurzem hat Sevenload den lang ersehnten neuen Videoplayer erhalten. Dazu passend muss dieses schöne Werbevideo herhalten, was einem eine kleine Geschichte vom Mac und PC beibringt:

Der Vorteil am neuen Player ist das kleine Menü am rechten Rand, welches endlich den „Direkten Link“ zum Video mitliefert, so dass man nicht endlose und mühsame Cut-Copy-Paste Aktionen über sich ergehen lassen muss. Ein Problem gibt es bisher aber doch: Auf dem Mac wird anscheinend nur noch der Ton ausgegeben. Bei mir wird aber alles schön dargestellt – wer möchte darf gerne in mein Profil bei Sevenload reinschauen. [via Basicthinking]

10. Mai 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-05-10 09:09:092026-06-06 11:15:52Neuer Videoplayer bei Sevenload

Im Kurz-Interview mit sevenload

Design

In letzter Zeit habe ich mich ein wenig weiterhin mit dem Bilder- und Videosharingdienst sevenload angefreundet. Und um die Gelegenheit der offenen Kommunikation mit den Benutzern des Dienstleisters zu nutzen, habe ich mich auch gleich daran gemacht, ein paar Fragen speziell zu den Videos zu stellen. Der Geschäftsführer Ibrahim Evsan, besser bekannt in der Community als Ibo, stand mir Rede und Antwort.

 

Gibt es die Videos bei sevenload eigentlich auch als „Originale“ (mov, avi, etc.) oder wird nur ein Flash bereit gestellt?

Ibo: Alle upgeloadeten Bilder und Videos werden von sevenload auch in Ihrer Originalform aufgehoben und gespeichert. Das ist wichtig, damit wir in Zukunft jederzeit neue Features oder Zusatzdienste für den User anbieten können, die auch die bereits hochgeladenen Bilder und Videos umfassen. Entschließen wir uns beispielsweise, die Qualität der kodierten Videos grundsätzlich zu erhöhen, ist es wichtig, die Originaldateien zum Reenkodieren vorliegen zu haben.

Wie lassen sich die Videos von der Plattform eigentlich „einfach“ auf der eigenen Festplatte abspeichern?

Ibo: Derzeit bietet sevenload keine Downloadmöglichkeit der Videos an. Wir planen hier derzeit jedoch sehr ausgiebig, um dieses Manko in irgendeiner Form zu beheben. Eine einfache Downloadmöglichkeit reicht dazu unter Umständen nicht aus, da wir sevenload natürlich auch gerne als zentrale Plattform für den Austausch der Dateien bewahren wollen und das Anbieten einer Downloadmöglichkeit auch juritisch zu prüfen ist. Wir hoffen, dass die User hierfür Verständnis haben.
Unser derzeitiges Vorhaben ist vorallem, den Umgang mit sevenload und den Videos bei sevenload noch deutlich komfortabler zu gestalten und beispielsweise einen richtigen Vollbild-Modus anzubieten, um mit den traditionellen Mediaplayern eher mithalten zu können. Auch hier möchten wir sehr offen mit der Benutzergemeinde kommunizieren und freuen uns jederzeit über Input und Feedback.

Sofern es nur ein von euch konvertiertes Flash ist – Bietet ihr für die Rück-Konvertierung in das ursprüngliche Format auch einen Service an (z.B. Squint oder ein Tutorial)?

Ibo: Da die Daten als Original vorliegen, sehen wir derzeit keinen Grund einen solchen Service anzubieten. Interessanter wären Services, die nicht eine Rück-Konvertierung anbieten, sondern bei denen man sich ein Zielformat selbst aussuchen kann. Auch in diese Richtung denken wir derzeit.

Ein kleines Format wird in eurem Player von vornherein groß dargestellt. Gibt es eine Möglichkeit, die Videos in „original Größe“ zu sehen?

Ibo: Auf jeden Fall, gerade in diesen Tagen wird der Player grundlegend überarbeitet. In wenigen Tagen werden wir den neuen Player vorstellen.

 

Ich danke Ibo für dieses kurze Interview. Da ich schon einige kleine Geheimnisse über zukünftige Funktionalitäten kenne, blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft: Ich glaube, dass sevenload die Sharing-Plattform Nummer 1 in Deutschland wird. Vor allem für Betreiber von Weblogs wird es der Bilderdienst in sich haben! ;)

27. April 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-04-27 23:07:352026-06-06 11:16:20Im Kurz-Interview mit sevenload

Bilderklau leicht gemacht?

Design

Ist Bilderklau leicht gemacht, wenn man seine eigens erstellten Bilder und Fotografien im Internet auf z.B. der eigenen Webseite, im Blog oder auf Bildersharing Dienstleistern platziert? Vom Prinzip her ist es einfach, aber im Endeffekt lässt sich sagen: Ganz und gar nicht – Bilderklau bleibt schwierig und hat auch manchmal (ungeahnte) Folgen mit dem Urheberrecht, sobald sich der Fotograf oder der Lizenzinhaber zu Wort meldet.

Gerade in den vergangenen Tagen gab es viel Wirbel um Bulls Pressedienst, aber auch ein Blogautor wie Don Alphonso hat so seine kleinen Probleme damit. Zuerst tauchen einige Spuren und Hinweise in den Kommentaren auf, dann stellt man fest, dass das eigene Bild geklaut und in einer unschönen Art verwendet wurde. Der Don schreibt deshalb eine schöne Rechnung, in der es sich zum Glück nicht um mehrere Tausend Euro, sondern doch nur 250 Tacken für sein Bild dreht. Nur was sich daraus entwickelt, ist wieder einmal ein schöner PR-Gau für die Berliner PR-Agentur Johanssen + Kretschmer… man darf also gespannt sein!

Abschließend noch zwei schöne Beispiele, was man machen sollte, um seine eigenen Bilder auf einfache Art und Weise zu schützen.

1. Der Dreiste Dieb
Dem Besitzer der Bilder bietet sich von vorn herein die Möglichkeit, die Daten vor dem sogenannten „Hotlinking“ oder „aus Google Images runterladen“ zu schützen, in dem in die .htaccess Datei auf dem Server beispielsweise folgender Code eingefügt wird:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(www\.)?mikeschnoor.com/.*$ [NC]
RewriteRule \.(gif|png|jpg)$ - [F]

So wird keines Bilder von anderen Servern verwendet – man kann auch alternativ eine „Weiterleitung“ auf ein Bild („>wie dieses hier) verwenden:

RewriteRule \.(gif|png|jpg)$ /wp-images/bilderklau.jpeg [L]

Vor einem direkten Download auf das Bild, was der dreiste Dieb in diesem Fall tuen sollte, schützt es aber nicht. Es dient nur dazu, um den eigenen Server vom Traffic zu entlasten, und kleinen „Scriptkiddies“ den Gar auszumachen.

2. Geschicktes Branding
Für wirklich hochauflösendes Bildmaterial, was ein Fotograf zwar gerne zur Verfügung stellen möchte, aber aus Sicherheitsbedenken nicht unbedingt auf jeden Bilderdienst hochladen mag, gibt es das Branding. Das Bild wird hierbei mit einem kleinen Zusatz wie einem „digitalen Wasserzeichen“ oder einfach einem gut sichtbaren Schriftzug dargestellt. Für die Weiterverwendung ist es dann meistens weniger sinnvoll, ein mit Schriftzug verunstaltetes Bild zu nutzen. Dennoch gibt es hierbei immer wieder Methoden, um auch das digitale Wasserzeichen oder das Schriftzug-Branding zu entfernen. Das kostet aber Zeit und Geld – und ein „otto-normal User“ wird sicherlich nicht daran interessiert sein, das Bild so stark zu bearbeiten, dass dieses Branding komplett wegfällt.

Wer sonst noch Tipps und Tricks hat, um die eigenen Bilder zu schützen – immer her damit in die Kommentare. ;)

13. April 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-04-13 18:14:042013-11-20 08:03:22Bilderklau leicht gemacht?

Leserumfrage zum Webdesign

Design

shot_ts2Wir möchten eine kleine „Gefühlsfrage“ zu folgendem Layout an unsere Leser stellen. Im rechten Bild sieht man den Screenshot von dem, was bald das bisherige Layout unserer Webseite ersetzen soll. Die Änderungen betreffen im Groben und Ganzen den Wechsel von zwei auf drei Spalten (1+2), ein paar funktionale Änderungen an den WordPress Themes, und ein paar farbliche Korrekturen der Spalteninhalte mit der Wiedereinführung unserer Bildergalerie basierend auf Flickr. Wir haben uns ein wenig an der Anordnung des Layouts von Manuela im Surfgarden orientiert, jedoch soll es (und wird es und darf es) keine simple Kopie darstellen.

Daher unsere kleine Leserumfrage: Was denkt ihr, liebe Leser? Was ist eure Meinung über den kleinen Layoutwechsel vom orange dominierten Look zu einem unserer Meinung nach weicheren bläulichen Touch? Wir wünschen fröhliches kommentieren… ;)

26. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-26 16:37:532006-03-26 16:37:53Leserumfrage zum Webdesign

Suche

Search Search

Über mich

Mike Schnoor Profilfoto

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

© Copyright 1997-2026 Mike Schnoor. Alle Rechte vorbehalten.
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Einwilligung zur Datenerhebung und zur Nutzung von Cookies: Diese Internetseite verwendet Cookies. Cookies sind kleine Textinformationen, die über Browser im Endgerät als Datei gespeichert werden. Cookies stellen keine schadhaften Dateien dar, sondern erlauben User Interaktionen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Datenschutzhinweis. Impressum

Einwilligung nicht geben.Einwilligung jetzt ändern.Alle Cookies akzeptieren.

Einwilligung zur Datenerhebung und zur Nutzung von Cookies



Wie wir mit Cookies umgehen

Diese Internetseite verwendet Cookies. Cookies sind kleine Textinformationen, die über Browser im Endgerät als Datei gespeichert werden. Cookies stellen keine schadhaften Dateien dar, sondern erlauben User Interaktionen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Datenschutzhinweis.

Einstellungen übernehmenNur Benachrichtigung ausblenden