Mike Schnoor
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Der Job nach dem Studium

Marketing

Einige meiner lieben Mitkommilitonen/innen sollten sich gehörig an die Nase fassen, wenn sie glauben, in einer Firmenwelt direkt Fuß fassen zu können. Daher mein abendlicher Lesevorschlag vom Werbeblogger: Brief an einen unbekannten BWL-Studenten. Speziell gilt diese Zukunfts-Vision für alle diejenigen, die nicht endlich in den Vorlesungen ihre labernden sabbernden Mäuler halten können und den Stumpfsinn des Barbie-Clans woanders hinscheißen – vielleicht wie beim „Heimscheißen“? Das zählt natürlich nur für einige derjenigen Studenten/innen, die aus den abgrundtiefen unteren Semestern stammen…

Und am Beispiel dieses fiktiven BWL-Studenten, der seinen Job als Junior-Anfänger bekommt. Na dann denkt euch einfach, ihr wärt mit eurem popeligen „BA“-Studienabschluss dabei, in einer Agentur diesen ersten echten Job zu bekommen. Denkt euch dann, ich wäre euer etwas gealterter Chef mit dem Masterabschluss. Schließlich bin ich fast eine Dekade älter als so einige von euch Kindsköpfen. Denkt euch dann, dass ich nur der Torwärter zur Hölle wäre. Wünscht euch, ihr wärt schon gestern gestorben. Willkommen im Club der Arbeitenden!

9. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-09 20:56:422005-11-09 21:00:36Der Job nach dem Studium

Odé an die Kinderschokolade

Marketing

Nun ist es aus. Schon vor wenigen Wochen gab sich Günter Euringer als Mann hinter dem Gesicht der beliebten Kinderschokolade bekannt. Kurz darauf modernisiert der Hersteller Ferrero die Verpackung der leckeren Süßigkeit mit viel toller Milch durch ein neues Gesicht.

Und schon passiert es: Wir mögen es nicht!

Die Geschmackspolizei vom Fontblog hat zugeschlagen, und die Kommentare wie auch mein eigener sprechen für sich: Der grinsend frische Jahrtausend-Junge passt vielen älteren Käufern der Schokolade nicht recht in den Sinn.

Scheinbar hat Ferrero mit seinem jüngsten ReDesign-Coup einen kleinen Marketing-PR-Gau fabriziert, der so langsam ins Rollen kommt. Persönlich distanziere ich mich von einer Diffamierung des wohl recht unschuldigen Jungen, dennoch ist ein Traditionsbruch wie dieser nichts anderes als ein entsetzlicher Eklat von schon trügerischem Ausmaß! Ich werde wohl in Zukunft keine Packung Kinderschokolade mehr kaufen, insbesondere deshalb, weil ich nicht zu der Generation Manga, Handy, Chatter und Tokio Hotel Fan gehöre.

Welche Agentur hat euch bei Ferrerro nur dazu beraten? Die Eltern kaufen das für die Kinder …und auch gerne für sich selbst. Wer die Tradition bricht, kann vielleicht viele Kunden verlieren. Ab jetzt kaufe ich beim Gesichtsneutralen Lidl oder Aldi das entsprechende Produkt… einfach nur aus Protest!

20. Oktober 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-10-20 10:59:142013-11-20 07:52:59Odé an die Kinderschokolade

Edelman/Technorati PR Survey

Blogkultur, Marketing

The results of the previously mentioned Bloggerstudy have been published at Edelman’s Extranet. According to Richard Edelman himself, this Edelman/Technorati blog survey was conducted to:

  • Better understand bloggers’ attitudes towards corporations and PR firms
  • Help clients understand why and how they should engage the blogosphere

You may comment on either Richard’s or David’s blog about this survey.

9. Oktober 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-10-09 09:45:282013-11-20 07:22:06Edelman/Technorati PR Survey

Die Rache der Singenden Ninja

Marketing

Ehrlich gesagt frage ich mich, was das wieder für kuriose Gedanken waren, die den Marketing-Leuten wieder in den Sinn kamen. Wenn man in der Werbung zwischen Nachrichten und Spielfilm auch noch von Filmen redet, dann nutzt doch bitte sinnvolleres als einen tuntigen Äktschon-Film wie „Die Rache der Singenden Ninja„, den Bindestrich-Titel von „Rendez-vous a Paris“ oder den Brust-OP Dokumentationsfilm zum -wie hieß es gleich- „Bikini Massaker„. Leider sind diese schönen Spots nicht mehr so häufig im Flimmerkasten zu sehen, und ich wundere mich was passiert war:

  • War der Spot einfach nur schlecht?
  • Gab es rechtliche Klagen von etwaigen Rechteinhabern?
  • War das Bikini Massaker nicht doch etwa Werbung für einen Pornofilm im Kinderprogramm?

Genug der Spekulationen! Das hört sich doch alles noch schlimmer an als die alte Chad Kroski Nummer, und so möge den Werbern heute gesagt sein: Ich komme… bald!

9. Oktober 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-10-09 09:22:232005-10-09 09:31:30Die Rache der Singenden Ninja

Hurra! Du bist Deutschland…

Marketing, Medien

Unser liebes schönes KleinBloggersdorf schreibt sich die Finger wund und fast jeder macht auch tolle Fotos dazu. Wir werden assoziativ mit einer multimedialen Werbekampagne für unser schönes Land (ja unser Deutschland) über den Tag und durch die Nacht hinweg zugedröhnt. Mit einem nahezu verschwenderischem Etat, einer Schar von C-Prominenten und tiefschürfender Sprücheklopferei versucht man uns klarzumachen, wer wir sind. Aber für wie blöd hält uns denn das System der Möchtegern-Meinungsmacher eigentlich? So kann ich zu unserer neusten „National-Kampagne“ nur noch folgendes aus den Stiften der Extra 3 Redaktion zitieren:

Erstens, warum Duzt ihr mich überhaupt, und zweitens, was ist, wenn ich dabei gar nicht mitmachen will?

Vielen Dank für diesen kulturellen Beitrag, und nun geht’s zum Deutschland, wie es die Koalition aus Regierung, Marketingfirmen und anderen Wichtigtuern gerne sieht: Du bist Deutschland…?

Aber es hat schon etwas gutes, dass die Mutmacher-Kampagne gerade jetzt einsetzt, in dem Land was Millionen verschenkt und Milliarden gibt, um sich auf Dauer mit Billionen zu verschulden. Optisch und vom Effekt her hat die Werbekampagne gewiss ihr Ziel erreicht: Man macht sich Gedanken, man redet darüber, man beschäftigt sich mit dem Thema – was ist Deutschland eigentlich? Für mich ist es nicht meine Zukunft, aber das ist natürlich ein wenig persönliches Karma.

Und wer macht noch mit, und wer hat noch nicht? Die hier sind alle schon dabei, mal positiv und mal negativ einfach aus meiner RSS Liste rauskopiert: Das Blogamt, ad hoc, Fischmarkt, Sprachblog, Netzsherriff, notausgang, Elfengleich, Anke Gröner, Heiko Hebig, Lautgeben, Medienrauschen, Lobbycontrol, nerdcore und mein Schnuckilein Spreeblick.

29. September 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-09-29 23:54:012013-11-20 07:56:53Hurra! Du bist Deutschland…

Sweety-Scheiße – Jetzt auf Japanisch!

Marketing, Medien

Entschuldigung für die Wortwahl, aber die Gefühle gehen mit mir durch! Danke Jamba! Dankt Jamba. Ja, dankt dieser Firma für diesen ausbeuterischen Erguß, diesem Ohrenschmaus der quietschenden Idiotie! Solch eine Beleidigung meiner Sinne! Nun hab ich eben noch darüber geschrieben, ich würde ja heute nicht viel Bloggen wollen, aber verdammt – was haben wir euch alle nur getan? Warum kommt der stumpfe nervtötende Sweety wieder zurück ins Deutsche Jamba-TV Programm von ProSieben? Und dann noch auf Japanisch? Wie pervers ist das denn? Zielgruppendynamische Abzocke und Vernichtung aller Tugenden! Nun auch noch das letzte Geld aus den Taschen der asiatischen Urlauber und aus denen der Mitbürgern ziehen? Auf dem Weg zur Feudal-Anarchie – mit Jamba-TV ist man damit natürlich immer nur in der letzten Reihe!

P.S.: Es ist spät. Schreibe ich Japanisch nun Groß oder klein?

16. September 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-09-16 01:13:282007-04-28 08:43:03Sweety-Scheiße – Jetzt auf Japanisch!

Stromberg

Marketing, Medien

Heute ist es wohl wieder Zeit, sich mit der neuen Staffel von Stromberg von ProSieben auseinander zu setzen. Irgendwie ist diese trockene Serie genau das, was man nach einem langen ausgiebigen Sonntag gebrauchen kann. Warum also nicht um 22.10 Uhr vorm Fernseher verweilen? ;)

Anfangs habe ich die Serie gehasst, jedoch kam ich auf den Geschmack, nachdem die Wiederholungen immer zu der „Ich bin gelangweilt und habe keine Lust zu Studieren“-Zeit geschaut habe. Mir fiel einfach die geniale, jedoch störende Art auf, wie ProSieben soeben die Werbung zu Stromberg während einem Spontansong auf das männliche Geschlechtsteil in „Super Süß und Super Sexy“ einleitet hatte. Wen interessiert es, dass Christoph Maria Herbst alias Stromberg sich die Frage stellt, ob die Ode auf den Penis für zuschauende Kinder gefährdend sein könnte? Der Werbeeffekt war jedenfalls gut gemacht.

11. September 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-09-11 20:55:552013-11-20 07:54:28Stromberg

Schleichwerbung im NDR

Marketing, Medien

Schleichwerbung! Schon alleine das Wort macht jedem Vertreter des öffentlich-rechtlichen Mediums Angst und Bange. Und es kam noch dicker. Das Microsoft-Logo diente als Quellennenung des technischen Dienstleisters, und war nicht als Schleichwerbung beabsichtigt. Nunja, wirklich? Zuvor hatte der Linux-Verband kritisiert, dass in Grafiken zur Wahlberichterstattung der ARD, welche durch den NDR erstellt und durch den WDR redaktionell bearbeitet werden, das Microsoft-Logo eingebettet war. Weil solch ein Fall aber schon laut der Berichterstattung von Golem früher schon einmal in Bezug auf die Wahlberichterstattung aufgetaucht sei, wiegt sich der NDR in seiner Sache sicher.

Auf der anderen Seite, und das ist meine persönliche Meinung, bin ich es sowieso leid, dass die öffentlich-rechtlichen Senderhäuser sich über Gebühren finanzieren, und so nicht bzw. nur im geringen Teil am großen Kuchen der Werbewirtschaft teilnehmen dürfen. Uns allen und insbesondere den sozial schwachen und weniger begünstigten Bürgern erspart eine werbewirtschaftliche Loslösung der ÖRs die monatliche GEZ Gebühr, welche noch nicht einmal von staatlicher Natur ist, auf der anderen Seite könnte der Sendeauftrag der öffentlich-rechtlichen TV-Landschaft ganz gefährdet werden. Aber haben nicht alle Medienwissenschaftler schon sich dazu Gedanken gemacht, Vorschläge angeboten und Lösungen unterbreitet? Nichts wurde davon berücksichtigt bei der (Um-)Strukturierung der ÖRs…

9. September 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-09-09 17:03:172006-02-06 21:50:45Schleichwerbung im NDR

Website Owners click on Adsense

Blogkultur, Marketing

As far as I remember, the majority of professional website users apparently hate to see free content being compared with advertisement banners. But in the end, we all have to pay the bills, and a little income from selling ads even on one’s blog can be worth every buck. Sadly, the MikeSchnoor.com doesn’t produce a profit worth to mention. Hardly noone ever clicks the Google Adsense links which are visible below each entry or on the category and main websites, and on the sidebar. But for testing purposes, I’m on the run with them.

However, Markus Klöschen explained in his recent article why he chooses to click ads. As a website owner, one may not violate against Google’s Policy of Adsense by clicking your own ads, but we can choose to click other people’s ads whenever we like it.

I’m bannerblind. I will in no case click on any colorfull, animated or blinking banner. Since I do visit pages which are using advertisements like that, I pimped my firefox and installed an ad-blocker. This works very good. But I don’t see the ads on my page any more, so I don’t see what some of my visitors see. Therefore I removed the adsense-expression from my adblocker to get the adsense again. From that time on I do see the adsense links and what shall I say, they are relevant.

Relevant… yes, I saw various ads coming from the Google Server and I felt obliged to click and read the advertiser’s website. I found a few things on Business Ethics and some other nice gadgets, added the URLs to the bookmarks and had a good day. One can argument that this does not help the advertiser and is just another cost factor if people click their own Google Ads or are motivated to click ads, but if it’s relevant? I don’t click „Sexy Voice Chat“ ads, but rather those that keep my curiousity engaged, those that keep me interested. If ads are being relevant for me, I will click them on other people’s blogs. That’s what I see as some sort of honorable mission in order to say „Thank you for all your free content.“

Update: Edited due to Markus‘ comment – that’s one for the morning and the lack of caffine. ;)

[via Light Within]

30. August 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-08-30 12:31:462013-11-27 14:35:20Website Owners click on Adsense

Community Journalism: J-Learning

Marketing

Many people still have no idea on what to do with the internet except browsing other people’s websites. The free to read service offered by J-Learning.com enables the reader to do the same as everyone seems to do in the new millennium: Being present on the internet.

It is designed to help individuals, civic groups and school groups jumpstart their own community media projects. It offers basic training in Web site creation, HTML, page design and use of photos, audio, video, animation, surveys and databases. It also offers tips on advertising, fundraising and e-commerce to help sustain these community efforts.

Their tutorials easily instruct you to become a web publisher within a couple of hours. This is done by showing four main steps including many in-depth articles, seemingly obvious but hidden details – and a lot to read.

Sometimes you strumble upon this stuff on accident, but this time it happened just after exploring the so-far mentioned blogs on 100 blogs in 100 days campaign by Duncan Riley. Is it time to open your eyes and open yourself to the blogosphere? [via Solution Watch]

27. August 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-08-27 14:19:532006-02-01 12:49:20Community Journalism: J-Learning
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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