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Passend zum Jahresanfang verbreitet Ausschnitt, einer der bekannteren PR-Clipping- und Monitoring-Dienstleister, die Mecker-Charts 2010 aus der deutschsprachigen Twitter-Gemeinschaft. Politik und Technik dominieren diese kleine Rangliste aus der digitialen Motzecke. Man sollte sich bei aller Genugtuung während Lesekonsums dieser Top 10 jedoch fragen, ob bei den jeweils genannten Unternehmen überhaupt jemand diese „#fail“-Tweets ernst nimmt oder die kritischen Unkenrufe beachtet?

  • Platz 1: Stuttgart21
  • Platz 2: Deutsche Bahn
  • Platz 3: CDU
  • Platz 4: Apple
  • Platz 5: FDP
  • Platz 6: iPhone
  • Platz 7: Twitter
  • Platz 8: Fußball WM 2010
  • Platz 9: JMStV
  • Platz 10: Das Wetter

Das Grundrauschen bei Apple oder dem iPhone ist viel zu gewaltig, als dass hier von zielgerichteter Kritik die Rede sein kann. Twitter selbst ist regelmäßiges Opfer von Ausfällen oder Störungen, so dass ein #fail sehr schnell abgesetzt wird. Auch die Fußball-Tweets bezogen sich gewiss auf vergebene Torchancen und ähnliche spielerische Problemstellungen, und waren dabei eher weniger als ernsthafte Kritik an der D11B gemeint.

Kurzum – die Politik und die offenkundige Unfähigkeit, mit den digitalen Spielmachern mitzumischen, lässt sich als das wahre Opfer bei Twitter erkennen. Man darf bereits spekulieren, ob nicht in naher Zukunft eine Twitter-Zensur (#Zensurtweet) analog zu den gewünschten Netzsperren gefordert wird. Doch im Kern ist und bleibt diese Rangliste leider genauso aussagekräftig und gleichfalls spannend wie das Jugendwort des Jahres: „Niveaulimbo“. :)

Die Kinderstimmen trällern es bestimmt schon fröhlich daher: „Es regnet, es regnet, die Erde wird naß!“ Dieser Sommer ist mit den Wolken und dem dazugehörigen Regen im Juni und mittlerweile auch Juli wirklich kaum zu unterbieten. Ich kann doch nicht von 3 Wochen schönem Wetter im April und Mai auf einen ganzen Sommer verzichten. Mit diesen Gedanken über das Wetter geht man dann trübseelig aus dem Haus in Richtung Büro… „wann wird’s mal wieder endlich Sommer?“ Natürlich zum Sommeranfang, aber das dauert ja noch ein paar Wochen. Der letzte Hoffnungsschimmer ist noch nicht verloren.

Dieser Sonntag ist ein Sonnentag. Zu allererst funktioniert die neue Senseo Maschine (als das pre-Ostergeschenk) prächtig und liefert schönen Kaffee. Als Zweites hat das Frühstück mit selbstgebackenen Crossaints und allerlei Leckerlis allzu vorzüglich gemundet. Und zum Dritten heißt es: Frischluft pur!

Es ist ein Ende der Tristesse zu spüren. Zumindest hier bei uns in Köln scheint die Sonne und ein blauer Himmel animiert zum Frischlufttanken in der freien Natur. Wer kann heute auch das schöne Erlebnis eines Frühlingstages genießen? Ich bin begeistert und zusammen mit Katharina werde ich hoffentlich ein paar schöne Aufnahmen der Stadt machen können, ohne dass diese von einem Mangel an Tageslicht getrübt werden! Der Frühling kann kommen!

Goodbye Kyrill. Ich habe die Medienberichterstattung ganz bewußt nicht betrachtet, da manche Server von gewissen Newsmagazinen, Zeitschriften, Zeitungen oder der Boulevardpresse den Ansturm von nachrichtensüchtigen Usern nicht vollständig kompensieren konnten. Abends konnte ich noch ein paar Videos in Köln von dem Orkan Kyrill drehen, aber aufgrund des tiefschwarzen Himmels hatte sich das Thema für mich erledigt. Um ca. 22 Uhr war der Himmel sogar aufgeklart und ich konnte die Sterne sehen…

Video 1, Video 2, Video 3, Video 4, Video 5, Video 6, Video 7, Video 8, Video 9

Man kam sich irgendwie vor wie einer der Stormchaser aus Twister… zwar um ein vielfaches kleiner, aber dennoch ganz groß.

'Deutschland 2007 - Das Szenario nach Kyrill?' von SichelputzerWird Deutschland nach Kyrill so aussehen?

Ein Ausblick auf Deutschland im Jahre 2007 – wird alles so nach Kyrill aussehen?

(grau = extremes Unwetter und weggeschwemt, schwarz = nur Unwetterwarnung und kein Land unter)

Bisher unveröffentlichte Videos vom Orkan Kyrill – die ganze Wahrheit über das Ausmaß der Katastrophen in Köln digital festgehalten:


Hilflose Plastiktüte gefangen im Baum

Link: sevenload.com

Überlebenskampf der Palme

Link: sevenload.com

Wolkenkaskaden bedrohen die Innenstadt von Köln

Link: sevenload.com

Hinweis: Das Betrachten dieser Videos kann ungeahnte Folgen haben! ;)

Ich stelle mir ernsthaft die Frage, ob es eventuell Ausfälle der modernen Kommunikationstechnologie wie Internet oder Mobilnetze geben wird… was meint ihr? Ich kann mir schon eine Überlastung des Stromnetzes vor dem Hintergrund des Orkantiefs Kyrill vorstellen, so dass entsprechend nichts mehr funktioniert… aber keine Panik! ;)

Es herrscht Endzeitstimmung. Wind, Wetter, Regen, Sturm, Orkan – wir sollten uns alle verschanzen und nicht mehr rausgehen. Der gewaltige Sturm hat vom Nordatlantik Kurs auf Deutschland genommen. Dieser Screenshot von wetter.com macht wenig Mut. Schlafen wir lieber drüber und hoffen, dass nichts schlimmes den Mitmenschen zustoßen wird.

'Unwetterwarnung' von Sichelputzer

Das Orkantief „Kyrill“ soll Morgen mit voller Wucht auf die Nordseeküste treffen und anschließend Richtung Südosten das Land überqueren. Der Deutsche Wetterdienst gab für ganz Deutschland eine so genannte Vorwarnung zur Unwetterwarnung heraus. Bis Freitag ist flächendeckend mit orkanartigen und Orkan-Böen der Windstärken 11 und 12 zu rechnen.

Köln ist kalt. Das Herbstwetter schlägt zu Buche. Die Bäume verlieren die Blätter. Nachdem Halloween für dieses Jahr endgültig besiegelt und vorbei sein sollte, kommt der eiskalte Umschwung in Richtung Winterwetter. In der alten Heimat gibt es einen Orkan, und hier sehe ich wohl bald auf dem Monitor ein paar Eisblumen. Subjektive Empfindungen sind doch etwas herrliches. Im Übrigen kann ich mit dem freien Tag Feiertag, den man hier im durch das Erzbistum Köln zelebrieren darf, nichts anfangen. Alles ist geschlossen. Nur vereinzelte Sonnenstrahlen helfen über die eiskalte Jahreszeit hinweg, ein wenig Kerzenlicht wird wärmen. Vielleicht kann sogar das Anstellen der Heizung ein wenig Abhilfe schaffen… doch Heizung im November? Wo kommen wir denn da hin…

In Deutschland sind wir es ja gewöhnt, dass über uns desöfteren der Himmel zusammenbricht und es aus Eimern schüttet. Dann sitzen wir den Rest des Tages mit einer Tasse Tee oder Kaffee im düsteren Zimmerchen, bevor wir uns am nächsten Tag wieder auf das hoffentlich bessere Wetter freuen.

In Spanien ist das ein anderes Thema. Aufgrund eines kleinen Wolkenbandes, bei dem wir uns in Deutschland schon über das schöne Wetter freuen, war hier alles auf Regen und schlechtes Wetter eingestimmt. Die Frauen auf den Straßen sprachen nur über das „mal tiempo“, rätselten über den „lluvia“ und zerbrachen sich den Kopf, wie man den Tag überleben würde.

Dafür hatten wir gestern wenn überhaupt in Alicante auch nur fünf Minuten Regen, von dem wir noch nicht einmal etwas merkten. Doch über dieses Ereignis wurde 1 Stunde lang in den Nachrichten in einer Dauersendung berichtet… Wahnsinn. In Deutschland regnet es den lieben langen Tag, und hier gibt es einen Aufstand, als wäre die Flut hier und das Land ginge unter. Den Rest des Abends konnte man beim Zappen komplett die Berichterstattung in die Regentonne werfen…