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Marktübersicht der Vertriebskanäle für Online-Shops. Quelle: Feed Dynamix.

Digitale Kanäle bieten unzählige Möglichkeiten, die Produktsortimente von Online-Shops zu vermarkten. Preissuchmaschinen, Produktportale, Affiliate Netzwerke, Retargeting-Angebote, Marktplätze, Cashback, Shopping Clubs oder Mobile‐Angebote – diese Vielfalt ist Segen und Fluch zugleich.

Die Anzahl der Wege in den Online-Shop ist heute weitreichender denn je, so dass die Suche nach dem besten Vermarktungskanal für Online-Shops sich zur Fleißaufgabe entwickelt. Schließlich kommen fast täglich neue Portale und Werbeformate hinzu, während andere recht schnell in der Versenkung enden. Für den Kunden gehört es längst zur Gewohnheit, mehrere Informations- und Vertriebskanäle auszuprobieren, bevor die wichtige Kaufentscheidung getroffen wird.

Die Vielfalt macht es jedoch möglich, dass fast jede Produktkategorie mittels geeigneten Platzierungsmöglichkeiten beworben werden kann. Hingegen kann es selbst dem professionellen Shop-Marketer manchmal sehr schwer fallen, den Durchblick im „Kanal‐Dschungel“ zu behalten. Auf die Definition des richtigen Kanal-Mixes folgt also immer die Auswahl der geeigneten Vermarktungspartner. Das große und unüberschaubare Angebot an Vertriebsportalen erschwert diese Auswahl für den Händler.

Der Produktdatenmarketing-Spezialist „Feed Dynamix“ möchte helfen und stellt mit dem Whitepaper „Multichannel Digital“ eigene Praxistipps zur Identifikation der richtigen Vermarktungskanäle vor. #DigiBuzz stellt die sieben Tipps aus dem Whitepaper vor, deren Zusammenspiel bei der individuellen Auswahl der Vertriebskanäle helfen können.

Marktübersicht der Vertriebskanäle für Online-Shops. Quelle: Feed Dynamix.

Marktübersicht der Vertriebskanäle für Online-Shops. Quelle: Feed Dynamix.

7 Tipps für die richtige Vermarktungsstrategie von Online-Shops

  1. Sortimentsaffinität: Neben den großen Portalen wie Amazon, Idealo oder Billiger.de finden sich viele Nischenportale, die ihr Angebot auf bestimmte Produktkategorien (Möbel, Elektronik oder Mode) konzentrieren. Ein Abgleich des eigenen Shop‐Sortiments mit dem Angebot des jeweiligen Portals kann Streuverluste reduzieren und die Qualität des Traffics steigern.
  2. Produktpräsentation: Vertrauensbildende Maßnahmen sind aus der Shop-Optimierung nicht mehr wegzudenken. Zusätzliche Verkaufsargumente (Gütesiegel, Gutschein‐Aktionen oder besondere Bezahlfunktionen) eines Online-Shops sollten in dem jeweils gewählten Portal als Kriterien abgebildet sein. Auf diese Weise können bessere Leistungswerte erzielt werden.
  3. Zielgruppe: Die Kunden und die anvisierte Zielgruppe im Fokus zu haben – das hilft bei der Portalauswahl. Während preissensible Kunden auf Preissuchmaschinen zu finden sind, nutzen qualitätsbewusste Käufer im Sinne eines Shopping-Erlebnisse eher Produktportale.
  4. Traffic: Das Spagat der Online-Händler muss meistens zwischen Reichweite und Rentabilität geschlagen werden, aber im Kern geht es um die klare Definition der Traffic-Ziele. Soll Reichweite aufgebaut werden, helfen Netzwerkpartner – bei einer rentabilitätsbasierten Zielerreichung empfiehlt sich eine Prüfung des individuellen Kosten-Umsatz-Verhältnisses der einzelnen Portale.
  5. Kostenfalle: Bei der Portalauswahl sollte nicht explizit ein maximaler Cost‐per‐Click festgelegt werden. Die isolierte Betrachtung von CPCs kann jedoch zu erfolgsverhindernden Schlussfolgerungen führen. Die Traffic‐Qualität der Portale spielt eine wichtige Rolle, so dass Online-Shops stets andere Leistungskennzahlen / KPIs wie Conversion Rate und wiederum die Rentabilität betrachten.
  6. Referenzen: Qualitätssiegel der Portale und die Erfahrungsberichte seitens der Kunden verdeutlichen die Seriosität der Partner – oder ihren Mangel. Der direkte Erfahrungsaustausch mit Branchenkollegen, Agenturen oder Dienstleistern sollte trotz aller guten Eigenbeschreibung der Portale zu Rate gezogen werden. Merke: Networking schadet nie.
  7. Konkurrenzanalyse: In jedem Fall spielt die Wettbewerbssituation in den Portalen eine gewichtige Rolle. Eine hohe Wettbewerbsdichte geht in der Regel mit höheren CPCs und weniger Traffic für den eigenen Shop einher. Bei kostengünstigen Kampagnen sollten Portale mit regem Wettbewerb für bestimmte Produkte oder Kategorien nicht angesteuert werden – und anders herum. Ein Preisanalyse-Tool kann Rankings für die eigenen Produkte, Angebotsvergleiche und Preisentwicklungen darstellen, um die Vermarktungskanäle dahingehend anzupassen.

Die Portallandschaft für Digital Commerce ist stark fragmentiert. Der Mangel an verfügbaren Daten, Statistiken zu Marktanteilen und Kanalperformances sowie fehlende Transparenz und fehlende Standards erschweren diese Entwicklung umso mehr. Marketers sind gefordert, ihre eigenen individuellen Bedürfnisse zu artikulieren und daraus den optimalen Vermarktungsmix abzuleiten. Den ausführlichen Leitfaden über die richtige Zusammenstellung der Vermarktungskanäle stellt Feed Dynamix in dem Whitepaper kostenlos zur Verfügung.

Die Deutschen erkennen den Mehrwert der digitalen Informationskultur und sehnen sich nach dem mobilen Internet. Gemäß der aktuellen Ergebnisse unserer repräsentativen Umfrage beim BVDW möchte jeder dritte Bundesbürger mit einem Mobiltelefon im Netz surfen. Ganz vorne liegt nach meiner persönlichen Einschätzung die Nutzungsszenarien von Social Media, verstärkt Twitter, Facebook oder LinkedIn und ganz neu im diesem Bunde findet sich auch Google+.
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Vermarkter kennen wir viele. Seien es die traditionellen Unternehmen wie TF oder OM, aber auch die neueren wie adical, LinkLift oder adfire – das Thema der Social Networks oder individuelle Einzellösungen für Weblogs fiel dabei meiner Meinung nach immer unter den Tisch.

Heute stellt niemand geringeres als der Web-Entrepreneur Jens Kunath seinen neuen Vermarkter Ad2.0 vor:

„Jetzt steige ich doch noch mal ins Tagesgeschäft ein. Habe heute Ad2.0 an den Start gebracht, einen auf web2.0 Anwendungen spezialisierten Vermarkter. http://www.ad20.de

Warum? Weil die etablierten Vermarkter das Thema web2.0 völlig vernachlässigen und die Startups schlecht in der Werbevermarktung betreut werden.

Mein Ziel: gemeinsam mit den Startups und Werbetreibenden nach sinnvollen Lösungen suchen und damit web2.0 Unternehmen zu den dringend benötigten Einnahmen verhelfen.“

Mit dem Einsatz von WordPress für den ersten Start hat sich Jens schon in meinem Feedreader heimisch gemacht, aber auch durch die persönliche Vorabinformation per Mail. Ich bin gespannt, was er mit Ad2.0 aus dem Hut zaubern wird… vielleicht ist da auch etwas für den MikeSchnoor.com selbst dabei? :)

Ruhm und Ehre gibt es immer weniger in der heutigen Zeit. Wenn man etwas Gutes tun möchte, gibt es zumindest immer einen in der weiten Welt, der egal tiefgrabend und tieftrabend die Sache konsequent kritisiert – ob gut oder schlecht steht dabei außer Frage.

Es wurde für adical daher Zeit ein paar klare Worte zu den Gerüchten mit dem Charakter von Anschuldigungen, ja nahezu Verleumdungen, zu schreiben. Gut so! Ich fand das anfängliche Vorgehen von adical zwar nicht zu 100% perfekt, jedoch fühlte ich mich auch nie auf den Schlips getreten, dass ich einfach nicht bei adical partizipieren konnte. Daher ist adical schon vorher ganz sympathisch gewesen – und das selbst dann noch, als ich bereits von den Unkenrufen der Kritik und einem sich erweiternden (teilweise auf Gerüchten basierenden) Marktumfeld hörte. ;)