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Sola Plexus ist unumwundener HipHop und Rave, was aus der gleichen Ecke wie Danja Atari kommt. Danja Atari? Ach ja, das ziemlich coole Tengu-Projekt! Das neue Sola Plexus Video namens „Dub Mosh Fear“ gibt es seit kurzem im Netz zu sehen.

In Hamburg entstand das erste Demo von Sola Plexus im Jahre 2004 bei den Aufnahmen zur „Love Factory Compilation“ des Turtle Bay Country Clubs. Das Debüt-Album „Pan“ erzählt mit Musik, Sprache und dem was dazwischen liegt von einer Idee. Es lässt Gegensätze aufeinander treffen, synthetisiert Einflüsse und eröffnet vielschichtige Impressionen. Das Ergebnis ist eine ideenreiche und druckvolle state-of-the-art-Produktion. Das trifft meinen Geschmack zu einem ziemlich coolen Samstag Abend. Cool! ;)

Kann man seinem Geschäftsführer eine Bitte abschlagen? Ja! Warum denn eigentlich nicht? ;) Neee, denn gerade weil ich in so guter Laune bin, streue ich zum Spaß auch gerne sein Musik-Stöckchen hier in meinem Blog auf ganz privater Ebene. Diese Musik hören wir von unseren selbstgekauften CDs, für die Katharina und ich unser kostbares Erspartes auch gerne der Musikindustrie geben – für Qualität! Natürlich nur, sofern dazu auch CDs existieren

Welche Musik hören wir derzeit?

  1. Summer Wine – Ville Valo & Natalia Avelon
  2. Auch im Regen – Rosenstolz
  3. Get here if you can – Oleta Adams
  4. One Night in Rio – Louis Austin
  5. Pussy – Brazilian Girls
  6. Talk to me – Speedway
  7. Indian Boys – Sister K
  8. Let me entertain you – Robbie Williams
  9. Diverse Jazz Songs
  10. Diverse House Songs

Das war die aktuele Liste des Abends – die letzten beiden diversen Richtungen belassen wir in allgemeiner Verschleierung. Und dabei kommt mir der Gedanke, dass ich unbedingt an einen funktionsfähigen iPod kommen muss. Unser Gerät der 2. Generation gibt nach ca. 30 Sekunden den Geist auf, wenn es nicht im Dock steht… kein Spaß also im ICE… und das schwarze Wunschgerät kostet mit seinen 80 GB knapp 369 Euro, was dem ganzen Unterfangen erstmal einen Riegel vorschiebt.

Der Song „Indian Boys“ von Sister K hält mich diesen Abend richtig auf – es ist ein Ohrwurm geworden.


Link: sevenload.com

Schon seit gestern kenne ich den Song, aber er lässt mich einfach nicht mehr los, wenn ich zu Hause die Boxen aufdrehen darf. Im Büro ist laute Musik ja nicht unbedingt das A&O für die Kollegen… Dazu schreibt Oliver Kels einige Passagen, die einen doch schon traurig stimmen können:

Dies ist eine Aufnahme des Titels „Indian Boys“ innerhalb eines Konzertes von zwei (wie ich immer noch finde) überaus begabten Sängerinnen (Lin & Denise) aus Holland, mit denen ich vor einigen Jahren mal ein Projekt (SISTER K) gestartet hatte. Leider fiel diese Produktion in die Zeit, wo ein Schallplattenvertrag völlig undenkbar war. Die Künstlerinnen sind mittlerweile wieder in ihre „normalen“ Berufe zurück gegangen. Trotzdem war es eine großartige Zeit und ich bin immer noch sehr traurig darüber, dass wir nicht weiter gekommen sind, da sie gesanglich absolut top sind.

Das Copyright des Titels liegt bei Kels/Wienstroer/Antin (Revilo MV), der Regisseur und Macher des Videos ist Matthias Ruge. Oliver freut sich übrigens auch sehr darüber, wenn es in Blogs verlinkt wird und vielleicht ein paar „promotionuntertützende Maßnahmen“ daraus generiert werden können:

Das wäre ja was……und dann würde ich die fertige LP vielleicht veröffentlichen können, wenn sich da wenigstens 2000 Käufer finden lassen würden… Denn in meinem Archiv liegt die zwar „sicher“ aber auch ungemein nutzlos…

Vielleicht hilft ja jemand mit, diesen Song zu verbreiten und die Nachricht weiter zu streuen? Ich glaube daran, dass Blogger die Kraft dazu haben einen Song wie diesen hoch zu pushen was das Zeug hält!

Nachtrag: Der Song kommt an! Supercool!

Mit ganzen $280 Millionen soll CBS die Social Community Last.FM übernommen haben. Die Summe wird durch einen Bericht in der LA Times bestätigt. Die Summe selbst ist natürlich ein stolzer Triumph und ein Beweis für die drei Gründer Felix Miller, Martin Stiksel und Richard Jones – und natürlich ihres gesamten Teams. Persönlich hatte ich mich bisher noch nicht für das Angebot von Last.FM interessiert, man muss ja nicht alles sofort mitmachen, dennoch werde ich in einer ruhigen Minute mal ein wenig in Last.FM reinschnuppern. Das hat das Prädikat der Meldung des Tages! ;)

Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon.com. Quelle: Amazon

Was für eine Nachricht für Christi Himmelfahrt: Amazon wird in absehbarer Zeit DRM-freie MP3s anbieten. Einer der größeren Partner ist EMI, die bereits vor einigen Monaten den Wegfall des DRM in Kooperation mit Apple angekündigt hatten. Bei Amazon sollen sämtliche MP3s auf allen Endgeräten abspielbar sein und ebenfalls auf selbstgebrannten CDs archiviert werden können.

Dieser Schritt ist für die Musikindustrie sicherlich bedeutend und vielleicht sogar auch auf eine gewisse Art und Weise erschreckend. Der größte Gegner der digitalen Musikkultur hat eingesehen, dass der Kampf gegen den zum Verbrecher erklärten Kunden auf lange Sicht hin nicht erfolgreich ist.

Persönlich habe ich auf den Kauf von Musik schon seit geraumer Zeit verzichtet, da viele CDs auf meinem CD-Player nicht mehr abspielbar waren – selbiges gilt auch für DVDs, die auf den Geräten von 1998 etwas schleppend oder überhaupt nicht abspielbar sind. Ich wünsche mir daher neben den DRM-freien MP3s auch wieder koperschutzfreie Tonträger. Schließlich sind die Fans und die Menschen mit gutem Musikgeschmack als Abnehmer ja keine bösen Buben, sondern zahlende Kunden – die aber bisher immer wieder zurückstecken müssen was Qualität, Leistung und Preis beim Kauf einer CD oder DVD angeht.

Ich verfolge es zur Zeit ein wenig mit bei Techcrunch was zwischen Emi und Apple gemacht wird. Eine unschlagbare Wendung im Kampf gegen den Kopierschutz und gegen den Raubkopierer… bleibt abzuwarten, was der kleine Mann davon überhaupt hat.

Kennt ihr noch die Überfliegerin der Tengu Music namens Danja Atari? Ist eine durchweg in 2006 von einigen Leuten gebloggte Nummer. Tengu liefert absolut coole Musik, die jetzt auch endlich videotechnisch vom Newcomer-Regisseur Dominique Garaudel aufbereitet wurde: Shades of July!


Link: sevenload.com

Wer gerne Webradio hört, sollte sich unbedingt mal die Oberfläche von Musicovery ansehen. Dieser auf Flash basierende Webradio-Player ist sehr intuitiv bedienbar und hat etwas einzigartiges: Interaktivität mit Related Songs – oder wie man es auch immer bezeichnen mag. Einerseits kann man auf seine persönliche Stimmung hin die Songs aus der Kombination der vier Felder Energetic, Positive, Calm oder Dark auswählen, andererseits je nach Tanzstil mit mehr oder weniger Tempo bzw. Tanzbewegungen. Das ganze wird noch über einen Zeitregler von damals bis heute reguliert und man findet seinen Musikstil. Cool!

Musicovery

Klar, man kann dort auch sofort etwas kaufen oder den Premiumdienst mit höherer Qualität der Songs buchen, aber die Umsetzung ist schon phänomenal. Web 2.0 sehe ich dabei jedoch nicht, weil auf den ersten Blick keine Communitylösung mit implementiert ist – wer weiß, was sich hinter dem Premiumangebot so alles versteckt…

Detaillierte Informationen finden sich bei Masternewmedia mit ein wenig mehr Hintergrund über die Entwicklungszeit der neuen Webapplikation, in der auch einige Nachteile nebst den überwiegenden Vorteilen aufgelistet werden:

  • There is no better way to define the style and tempo of music you want to listen to and to start listening to it instantaneously.
  • Cost is so negligible that it does not represent anymore a significant barrier to entry for new customers that have a positive user experience.
  • Payment formats make it further easy to sign-up rapidly in a number of different ways (web, phone, SMS).
  • Accessibility and ease of use are among the best among tools in this category.
  • Find your music without knowing the names of the bands, authors or songs you may want to listen to. Just set your preferences and let Musicovery do the rest for you.
  • With the micro interface Musicovery is sporting, the jump to effective mobile access via PDAs and smartphones is something power users on the go will find a no-brainer.
  • Quality of Hi-Fi paid service is good, but if you are listening through your laptop speakers or some other low-cost audio device the lo-fi free version of Musicovery could be already more than enough for you.

Cons:

  • There is no „pause“ button to stop temporarily the music.
  • As a new user when you click to Login you are offered to purchase an access code, but no information is provided as to „what“ this access code provides and for how long.
  • No Musicovery in-line help. There is no way to find out what the „Discovery“ setting exactly does or the exact terms of the paid option.
  • Even after having made a payment, you do not know exactly what the terms of the contract are and what you have paid for. An email confirmation notifies you of the successfully completed transaction but does not inform you about what access rights you have bought into and what you can do with the music you can now listen to.
  • The access code you receive back is good and valid only for 30 days after the purchase.
  • The Login button only allows you to pay for Musicovery service and to access the Hi-Fi stream. There is no username or password allowing you to access your specific account and to save settings or other preferences for future use.
  • Each time you return to Musicovery all your settings need to be reconfigured. There is no way to save one of your „presets“ or music style configuration. Next time you go to Musicovery you will need to reset all your favourite genres and tempo.
  • Musicovery defaults to a French language interface everytime you use it. You need to manually switch it to English each time you want to use it.
  • It is not easy to exclude / uncheck a specific music genre if that is the very music genre you are playing at that moment. To unselect music genres that will not be easily turned off you need to temporarily select another music genre.
  • Music trails are not infinite. They are made up of a specified number of songs. Once they have all been played the music stops and you need to make a new selection to start it again. A Musicovery music trail can have typically about 20 songs.
  • The breadth of the Musicovery music collection has still lots of margin for improvement. I have tested Musicovery for over 10 hours with different music genre combinations and way too many times I have seen the same authors and songs come up.
  • Music tracks cannot be bookmarked, nor there is any link to license / purchase / download any music track you may particularly like.

Letztendlich ist es immer eine Frage des Geschmacks und der Usability, was man bevorzugt – im iTunes Music Store findet sich höchstwahrscheinlich sowieso wieder jeder Track gegen Bares, wobei dann die nette „related“ oder „mood“ Aktion fehlt. Schaun wir mal, was daraus wächst – das ganze ist ja schließlich schon seit ein paar Monaten online. [via Ibo]

Wie ich bei Stefan und Patrick lesen durfte, ist mit dem Relaunch der Schweppes.de Webseite wohl anscheinend eine komplette Migration in eine Blogsoftware umgesetzt worden.

Wie Patrick so schön sagt:

Ihr wollt also ein perfektes Erfolgrezept für Businessblogs hören?
„Nenne es nicht Weblog – verwende es!“

Das schöne an der neuen Seite ist wirklich die Integration von Kommentaren zu nahezu jedem einzelnen Beitrag, es fehlen nur noch Trackbacks und eine interne Suchfunktion. Besonders ansprechend ist natürlich auch die Optik, aber von der eingesetzten Technik sind wir natürlich alle mal zuerst begeistert. Und für alle diejenigen, die gerne ein wenig Musik zur Ohrenbeschallung haben möchten, gibt es auch ein komplettes Album zum freien Download! Darüber hinaus bieten die Damen und Herren ebenfalls noch die TV Spots der letzten Jahrzehnte an – Schweppes ist also nicht nur Weblog, sondern auch fast Vlog! Na wenn das nicht mal was für den Sommer ist? ;)

Just vor wenigen Minuten stieß Katharina auf das neue Musikvideo von Pink: Stupid Girls. Sehr lustiger Song und ein klasse Video, in dem die junge Dame doch so wirklich alle ihre Konkurrentinnen verarscht – Lindsay Lohan, Paris Hilton, Jessica Simpson, Shakira und wie sie nicht alle heißen… sehr empfehlenswert!