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Der Zeitungsmarkt in Deutschland gerät immer stärker unter Druck. Die Medienvielfalt in Deutschland steht seit einiger Zeit in keinem guten Licht. Immer wieder rütteln aktuelle Schreckensmeldungen an den Grundfesten des Journalismus. Erst die Pleite der „Abendzeitung“ in Nürnberg, gefolgt von der Insolvenz der Nachrichtenagentur „dapd“ und der „Frankfurter Rundschau“ sowie der endgültigen Einstellung von der „Financial Times Deutschland“. Das „Hamburger Abendblatt“ und die „Berliner Morgenpost“ entwickeln sich zu einem Teil der „Welt“, die „Münstersche Zeitung“ verkündet die Schließung einiger Lokalredaktionen. Sie werden nicht die letzten Opfer der deutschen Medienkrise sein. Der einst fruchtbare Acker der deutschen Medienlandschaft wirkt wie ausgesaugt. Eine versandete Ödnis, auf der die Pflanze des Journalismus nicht weiter überlebensfähig wirkt. Wurde der digitale Wandel von deutschen Medienunternehmen überhaupt verstanden?
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Wussten Sie schon, dass bei Vodafone die Hölle losbrach? Haben Sie gehört, dass eine Wurst der ING DiBa zum Verhängnis führte? Schon gesehen, wie bei Wiesenhof ein faules Ei ausgebrütet wurde? Ach, selbst die Katholiken wollten gegen Blasphemie vorgehen? Bei Ernstings ritten gar Tierschützer auf den Elefanten herum? Und Trolle ziehen immer noch durch das Land! Man könnte behaupten: Terror pur im Asozial Web. Überall in Facebook, Twitter und sogar in den Medien spricht man davon! Oh mein G-Punkt! Da brach der Himmel auseinander und es schüttete glühende Asche auf unser Haupt! Der Shitstorm ward entfacht und verwüstete das Digitale Land. Aber bei aller Liebe: Bitte hört endlich auf mit dem Wehklagen über den Shitstorm und tut lieber Gutes!
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Viele Unternehmen erkennen das Potenzial von Social Media und dessen Relevanz als Wirtschaftsfaktor. Sie schicken mittlerweile einzelne Mitarbeiter auf spezielle Fortbildungskurse, um sich durch das vermittelte Wissen die notwendigen Fachkenntnisse einzuverleiben. Fast im gleichen Atemzug mobilisiert entweder jemand aus dem Marketing- oder PR-Bereich die persönlichen Kräfte und legt einen Firmenaccount bei Twitter oder Facebook an. Die erste Euphorie über die neuen Präsenzen legt sich jedoch genau dann, wenn sich absolute Ernüchterung breit macht. Damit dies nicht vorkommt, möchte ich aus meiner Erfahrung und auch aufgrund meiner spontanen Lehrtätigkeit für Social Media und Public Relations einen Denkanstoß für (angehende) Social Media Manager anhand dieser zehn Schritte vorstellen, die ich persönlich als Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Start von Social Media in einem Unternehmen erachte.
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Die Revolution in Ägypten ist in vollem Gange. Während die deutschen Medien in den ersten Tagen eher durch Zurückhaltung auffielen, überschlagen sich hingegen die internationalen Medien mit aktuellen Meldungen über den emotionalen Flächenbrand, der die Hauptstadt Kairo und das gesamte Land überzieht. Wer viele dieser Berichte gelesen, gehört oder gesehen hat, findet immer den Hinweis auf die Relevanz der sozialen Netzwerke.
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Denken wir ein wenig abstrakt. Diesen Sonntag kann man bei Technorati wieder erleben, was dem Zeitgeist unseres Jahrhunderts entsprechen zu scheint: Das Thema lautet Krieg. Es schlägt sich direkt in den eingegebenen Suchbegriffen und verwendeten Tags nieder, wie im beigefügten Screenshot zu sehen ist.

Zusammenfassen lassen sich die Tags ungefähr so:

Der Kampf zwischen Israel (Israel) und dem Libanon (Lebanon), die Miteinbeziehung der US-Amerikanischen Außenpolitik durch George W. Bush (Bush) und Condoleezza Rice gegenüber der Hisbollah (Hezbollah), dem Terrorismus (Terrorism) im ganzen Mittleren Osten (Middle East) – das lässt kaum Freiraum für etwas anderes. Es geht heiß her, denn der immerwährende Krieg (War) steht also groß im Kommen – und im Irak (Iraq) ist sowieso immer was los.

Ja, selbst prominente Stimmen sind dabei, an Popularität zu gewinnen, sobald sie sich zu dem Kriegsgeschehen in Libanon äußern. Mel Gibson ist wohl einer davon, der sich über das Bestreben Israels wohl oder übel anti-semitisch geäußert hat. Fehlt noch, dass jemand Sex damit in Verbindung bringen will – aber im Vollrausch am Steuer erwischt zu werden hat Mel Gibson wohl ziemlich… irritiert?

Aber irgendwie stimmt es einfach alles nur traurig, dass sich die Welt bekriegen muss. Doch wir hier sind wieder einmal viel zu weit entfernt und viel zu unmächtig, um irgendetwas zu bewegen. Selbst auf politischer Ebene kann man kaum etwas arrangieren, damit die Lächerlichkeiten von uralten Zwisten befriedet werden. Alles doof. Alles blöd. Alles traurig.

Technorati zeigt uns, wie grausam das Leben sein kann – aber auch wie direkt und ehrlich es zugehen kann. Was für eine tolle Medienmacht des einzelnen Users… manchmal mag ich kaum noch mehr die Nachrichten anschalten, wenn ich das verschönte Fernsehbild gegenüber den abscheulichen Momentaufnahmen der Citizien-Media Journalisten sehe…

Soeben per Feed gelesen: Nico Lumma wird uns in naher Zukunft sein www.blogmonitor.de präsentieren. Worum es geht, kann man derzeit noch nicht wirklich sagen, jedoch wage ich eine erste Behauptung:

Der Dienstleister BlogMonitor.de wird ein Alarmsystem sein, welche gezielt für Firmenkunden, PR- und Consulting Unternehmen seinen Einsatz finden wird. Das System verschickt automatisch an die jeweils eingetragenen Kunden „Alarmnachrichten“, die nach die Inhalte der Blogosphäre nach Keywords, Tags und Volltextsuche durchforsten. Ziel des Dienstes ist es, für die Kunden den Issue-Lebenszyklus in der Blogosphäre schnell und effizient vor Augen zu führen, um eine richtige Reaktion des Kunden auf mögliche Krisen zu bedingen.

Natürlich ist das obige Statement nur aus meinen Fingern gewachsen, jedoch könnte ich mir unter Blogmonitor.de wirklich soetwas vorstellen. Den Issue-Lebenszyklus fand ich übrigens bei Robert verlinkt.

Nachtrag:
Ich wollte nur noch einmal betonen, dass obiges Geschreibsel nur von mir selbst orakelt wurde. Was sich hinter Blogmonitor.de verbirgt, weiß natürlich nur der Nico selbst. Könnte aber auch ein schönes Statistik-Tool sein. ;)

Was für eine wunderschöne Welt wir doch haben sieht man an diesem Screenshot von Spiegel Online. Es ist wirklich ein heiterer Abend heute! ;)

Zum einen gibt es eine schöne Schmiergeldaffäre bei meinem Autohersteller BMW, aber die Konkurrenz ist trotzdem nicht eingepennt und hat stattdessen wilde Viagra Parties (ob das hier Spam Trackbacks geben wird?). Wenn es bei VW kracht, dann kracht es aber richtig. Nicht nur ein wenig Sex zum Feierabend, nein es geht noch besser! Derselbe Autokonzern ist mit seiner Tochtermarke Seat in einem finanziellen Disaster geschliddert – wie unschön. Was wären wir ohne eine weitere Meldung aus der Automisere, denn die Formel 1 wird wohl nur noch auf Finanzen aus sein (waren wir das nicht eh schon?) und mit der Abgabe von Ecclestone’s Anteilen ist das kein Wunder. Der einzige Lichtblick ist China: Wunderwirtschaft mit Giftmüll in den Flüssen! Die Wirtschaft boomt, nur ihre Zukunft sieht nicht richtig rosig aus!

Ich bete darum, dass Katharina und ich in Unternehmen tätig sein werden, deren Management (und damit wir selbst) nicht über Sexparties und Millionenverschwendungen geschweige denn Giftmüllgeschichten nachdenken muss…! Himmel hilf, und wirf mal wieder Hirn runter! ;)