Mike Schnoor
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Schlagwortarchiv für: Blogs

WordPress schützen: No role for this blog

Blogkultur, Web

Sicherheit ist das Maß der Dinge. Ein sehr interessantes Feature stellte ich vor wenigen Minuten in der WordPress Administration fest. Sobald man im „Users“-Tab einen Benutzer editiert, hat man unter „Role“ neben den üblichen Einstellungen auch die Auswahl für „No role for this blog“. Dokumentiert ist die Funktion zumindest nicht in der Form, dass man sie schnell über Google finden kann.

Jedoch hat es die Funktion wirklich in sich, wenn man einen Benutzer im Blog behalten möchte ohne dabei seine Blogeinträge zu löschen und dem Benutzer insbesondere keine administrativen Funktionen zu überlassen. Der gesamte Loginbereich von WordPress wird für den betroffenen Nutzer gesperrt: „You do not have sufficient permissions to access this page.“

Mir gefällt diese Methode eindeutig besser, als einen User zu einem Leser zu machen. Als Leser kann immer noch nachträglich der angezeigte Name (nicht Benutzername) in der WordPress Administration geändert werden. Die Vergabe eines funktionslosen Logins ist letztendlich für das öffentliche Auftreten in einem Blog ideal einsetzbar: Für privat betriebene Blogs eher kein Thema, doch in Hinblick auf Corporate Blogs kann mit dem Weggang eines Mitarbeiters die Frage auftauchen – Was machen wir jetzt mit den Blogeinträgen?

Sobald ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, muss in WordPress nicht der Benutzer gelöscht werden und auch nicht die durchaus sicherheitskritische Einstellung „Registrierter Leser“ gewählt werden. Vielmehr setzt man den Benutzer auf „No role for this blog“ und bewahrt die bisherigen Blogeinträge, ohne dass daraus ein Problem generiert werden kann. Anmelden kann sich der Benutzer in dem Fall nicht mehr.

4. März 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-03-04 09:07:462008-03-04 09:07:46WordPress schützen: No role for this blog

CeBIT 2008 Treffen

Blogkultur, Events, Public Relations

Ich wähle den direkten Weg: Am 05. und 06 März bin ich auf der CeBIT in Hannover und würde mich freuen, wenn ich mich ganz unkompliziert mit einigen Bloggerkollegen, Medienbegeisterten, PRlern und Journalisten treffen kann. Wer hat Lust auf einen kleinen Plausch? Mailt mich an, schreibt Kommentare hier im Blog – und dann versuche ich mal ein wenig im Terminkalender zu planen. Nun muss ich nur noch am Montag abklären, wie genau die Reise ablaufen wird… das wird ein Spaß, aber ich freue mich! :)

29. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-29 21:44:362008-02-29 21:44:36CeBIT 2008 Treffen

Auslandssitz für Blogger

Blogkultur, Recht

Journalismus, Skandale, Communitybegehren, Anwälte, Abmahnungen – die Welt von heute schaut insbesondere für Informationsportale immer wieder schlecht aus, sobald man sich auch nur den kleinsten Ärger einhandelt. Wer in dem Fall der Publizierung sich viel Ärger ersparen möchte, setzt auf das Ausland um den deutschen Behörden und der Gesetzesgebung zu entgehen. Das kritische Nachrichtenportal Gulli wurde angeblich nach Österreich verkauft.

Auch Blogger haben es nicht leicht, wenn man an die jüngsten Abmahnfälle denkt. René wurde wegen eines Gesichtes abgemahnt und konnte sich einigen, Robert berichtet über das Treiben rund um Google Earth Screenshots sowie über das Vorgehen von StudiVZ gegen andere „VZ“-Wortschöpfungen- und sogar die Süddeutsche und das Fernsehen berichtet über diese Vorfälle. Wie soll das nur alles enden? Wo hört der gesunde Menschenverstand auf, wo setzt der gesetzmäßige Anspruch ein ohne die anderen beteiligten Parteien durch maßlose Geldforderungen zu vernichten?

Mir schwebt schon seit langem vor, einen zentralen Auslandssitz als Anlaufstelle für Blogger zu eröffnen. Ähnlich nach dem einstigen Modell des Spreeblick Verlags würden Blogger in ihren Angaben laut Impressum den Auslandssitz als ladefähige Adresse angeben. Dieser „Postkasten“ wird zentral von einer vertrauenswürdigen Person verwaltet und bei Bedarf die entsprechenden Formalitäten regelt. Ob dieses rudimentär beschriebene Prozedere jedoch inhaltlich und insbesondere in Hinblick auf den Gesetzgeber greift, entscheiden die Gerichte und beraten die Anwälte… aber ich empfinde es dennoch als eine logische Maßnahme, um nicht von einem Kochbuchverwalter wegen eines Fotos verklagt zu werden.

27. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-27 09:31:432026-06-06 12:46:29Auslandssitz für Blogger

PR Report Awards 2008

Public Relations

Für die PR Report Awards 2008 wurde die Shortlist veröffentlicht. Aus insgesamt 301 Einreichungen wählte die unabhängige Jury 66 Wettbewerbsbeiträge in 16 Kategorien auf die Shortlist.
Zusätzlich werden die Gold-Auszeichnungen für den PR-Professional des Jahres, das PR-Team des Jahres, die PR-Agentur des Jahres sowie die Studentin / den Studenten des Jahres noch bekannt gegeben.

Die Branche feiert und erfreut sich an ihren gelungenen Leistungen. Was mir einfach bei diesem Award fehlt ist neben der Konzentration auf klassische Pressearbeit insbesondere die Kommunikation 2.0 – wer hat sich bei Bloggern durchgesetzt, wer konnte in Social Networks erfolgreich PR-Arbeit leisten? Vielleicht wird das Thema ja nächstes Jahr an Brisanz und Relevanz gewinnen… wäre ja zumindest schön für die moderne Form der Kommunikation. Das Web 2.0 ist nicht nur ein Medium, sondern eine eigene Medienmacht, die zunehmend an Größe gewinnt. Auch PRler sollten sich dessen bewusst sein, wenn man sich selbst feiert und für klassische Werte in den Himmel lobt. :)

14. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-14 10:45:212008-02-14 10:45:21PR Report Awards 2008

Blogtrafficmessungsrankingtool

Blogkultur

Wer nicht zählt, der hat ein schöneres Leben. Doch wir Menschen in der digitalen Welt neigen zur Selbstkastration in Bezug auf jegliches Zahlenwirrwarr. Gibt es keines, machen wir eines.

Genau da setzen schon die urtümlichen Statistiken für Besucherströme, Traffic, Pageimpressions und Visits an. Es gab viele, es wird viele geben – und ein neuer Stern am Himmel will ins Licht des Blog-Rankings gerückt werden: blogoscoop kündigt sich an und möchte das ehemalige blogscout beerben.

Ich liebe Statistiken, ich traue dabei den wenigsten, aber ich kann mich an den individuellen Schwanzlängenvergleichen immer wieder ergötzen. Aber ich weiß noch nicht, ob ich mich dort anmelde bzw. dieses Blog registriere. Irgendwie wird doch Bloggen zum individuellen Nischenlebenszyklus, wenn man überhaupt zwischen Beruf und Familie noch ein wenig Zeit finden kann. Ach wie schön war doch die Zeit, als man fünf oder sechs Blogpostings am Tag veröffentlichen konnte und dafür zur Recherche und zum Schreiben einfach die Zeit im Überfluss hatte. Nun ist dem nicht mehr so und der Blogtraffic bricht ein. Aber man kann dem ja gegensteuern – vielleicht kommt auch hier bald die Energie zurück, wenn das Töchterchen sie nicht endlos auffuttert… :)

Aber die Idee ist schön, der partizipativen Blogosphäre ein neues Tool an die Hand zu geben. Zum aktuellen Überblick des bloggischen Tagesgeschehens gibt es eh nur Rivva und nichts anderes. Wenn blogoscoop als Statistiksystem quasi wie eine Ergänzung zum Nachrichtenaggregator aufgepäppelt wird, kann das schon eine Bereicherung für alle sein.

12. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-12 19:09:242008-02-12 19:09:24Blogtrafficmessungsrankingtool

Blogkultur: Magazinstyle, Individualismus und Kommerzkacke

Blogkultur

Die Lager spalten sich: Einerseits sind Weblogs chronologisch sortierte Inhaltsblockaden, die von einzelnen Seelen verfasst werden und in geordneter inhaltlicher Reihenfolge dem Leser ein Mindestmaß an Vertrautheit vorgaukeln dürfen. Andererseits sind es moderne Mythen der Kommunikation, die von einzelnen Seelen verfasst werden und in absolut chaotischer Hierarchie dem Leser ein Maximum an Nutzen bieten sollen. Das eine sind Blogs wie man sie kennt, das andere sind Weblogs im Magazinstyle. Bei Robert und anderen Autoren lesen sich elendig lange Artikel über das Für und das Wider, neben den frei erhältlichen Themes oder gedanklichen Anregungen existiert bereits die kommerzielle Schiene, die dem Blogbetreiber das Geld aus der Tasche ziehen will. Doch was ist hier relevant? Die Startseite als Magazin, wenn alle anderen Inhalte als originäre Blogeinträge in Einzelansicht verfügbar sind? Das ist doch Gang und Gäbe bei allen Nachrichtenportalen. Nur weil die damalige Blogsoftware so rudimentär und technisch simpel war, muss man sich heute doch nicht vor einer Modernisierung der Startseite verstecken.

Brauchen wir diese Diskussion also überhaupt? Ein belangloseres Thema könnte man sich kaum ausdenken – und das ist für mich damit der erklärte elitäre Grund darüber zu schreiben. Ich glaube fest daran: Wer mit seinem Blog groß rauskommen möchte, sollte für sich das bestmögliche aus allem herauspicken und sich nicht beim Bloggen durch diese kontraproduktiven Diskussionen beeinflussen lassen. Selbstbeweihräucherung oder Randgruppenprobleme wie das Thema der von einigen Idealisten geforderten Werbefreiheit in Blogs sowie die „Was ist ein Blog“ Diskussion sind nicht das, was der Autor für sein Blog sucht. Bloggen ist mehr als nur hohle Worte von anderen konsumieren. Es ist vielmehr die Partizipation des Einzelnen in einem hegemonialen Gefüge unserer schönen neuen Medienlandschaft. Einfach reinreden kann dabei jeder, doch selbstmachen und kreative Energie umsetzen – das können die wenigsten.

Warum bloggt das Volk eigentlich nicht? So fragt Robert seine Leser auf der Suche nach einer Allgemeinformel der bloggischen Daseinsberechtigung. Die persönliche Blogkultur läuft immer auf das Individuum mit seinen Wünschen, Träumen, Zielen und Charakteristika hinaus. Damit ist auch das wichtig, was das Individuum sagen will. Und schließen wir spezifische Projektblogs oder Corporateblogs für Zwecke des Marketings und der Public Relations hierbei aus, weil dabei das einzelne Thema oder Unternehmen irgendwie doch im Vordergrund steht, so lässt sich beobachten: Bloggen ist Individualismus. Bloggen ist der öffentliche Seelenstriptease mit Coming-Out. Blogkultur ist die Macht des einzelnen Schreiberlings sein Gedankengut zu formulieren.

Der Leser darf lesen, kommentieren und beisteuern. Aber noch einmal zurück zum Magazinstyle als neue Form der Blogkultur: Wir alle entscheiden über ein Layout, die Kommerzialisierung, die Regelmäßigkeit oder was auch immer das Bloggen für einen Autoren darstellt – das alles darf jedoch ein Leser nicht. Auch dann nicht, wenn es ein Magazinstyle im Blog gibt. Selbst der persönliche Kommerz wie das Verkaufen von Textlinks, Werbeanzeigen, ganzen Artikeln oder der eigenen Seele an den Teufel – hier macht nicht der Leser den Vertrag, sondern der Blogautor ist der Herr der Ringe alias Sauron persönlich. Frodo ist tot, es lebe das Blog. Der Leser kann nur entscheiden, ob er das Blog lesen möchte – ob Magazin oder nicht, für den Leser wird der Inhalt interessant (oder langweilig), denn der einzelne Beitrag wird über die optischen Darstellungsformen der Web 2.0 Welt triumphieren. Wenn Magazine von Nachhaltigkeit zeugen, werden sie sich durchsetzen. Sollte es floppen, kommen andere Dinge auf uns zu, die wir wieder brav diskutieren werden… wie ein ewiger Teufelskreis!

5. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-05 21:44:082013-11-20 07:56:26Blogkultur: Magazinstyle, Individualismus und Kommerzkacke

01blog – Ein Blog zur CeBIT

Blogkultur, Web

Was haben Felix Schwenzel, Johnny Haeusler, Julia Soergel, Kathrin Passig, Leo Becker, Mario Sixtus und Sascha Lobo gemeinsam? Alle genannten Damen und Herren werden auf dem 01blog zur CeBIT 2008 die Messe im Vorfeld und direkt begleiten. Zwar sagen mir dabei wirklich nur die Herren der Schöpfung etwas und die Damen laufen unter „ferner liefen“, jedoch ist zumindest dieser Ansatz eines thematischen, zeitlich begrenzten Weblogs womöglich von Erfolg gekrönt.

Alle Blogger kennen sich untereinander und es wird dabei kein Platzhirsch das Geschehen dominieren. Zum Glück kein Michael Arrington Verschnitt oder eine Solonummer, die mitunter eine einseitige Berichterstattung forcieren würde. Der Mix macht es – wie die gute alte 80er-90er Jahre Werbung einer großen Fastfood-Kette bereits erklärte. Die hier spürbare Blogkultur -was hier positiv überraschen wird- ist wirklich die gesunde Mischung aus Autoren, ohne die ein zeitbegrenztes Projektblog keinen Reiz versprühen würde.

Doch wird das Bloggen zur CeBIT auch nachhaltig sein? Das projektbezogene Bloggen ist meiner Meinung nach nur ein Erfolg auf kurze Dauer. Sicherlich wird das 01blog nicht wie das Horst Schlämmer Blog von irgendwelchen Domaingrabbern übernommen werden, aber irgendwann ist auch hier „Aus die Maus“. Spätestens einige Tage oder Wochen nach der CeBIT werden die Autoren das Projekt als erfolgreich abschließen und für beendet erklären – was bleibt ist ein Archiv, ein wenig Hype, etwas monetäre Entlohnung und die Gewissheit, dass man die CeBIT nicht altbacken, sondern mit einem frischen Außenanstrich versehen hat.

24. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-24 21:24:492013-11-20 07:06:5501blog – Ein Blog zur CeBIT

Rich Media bloggen mit WordPress

Blogkultur

Frohlocket und freut euch über einen neuen Schachzug des WordPress.com Teams von Automattic. Ab sofort kann jeder Nutzer des freien Bloghosters WordPress.com sich auf sagenhafte 3 GigaByte (3.000 MegaByte) an nutzbarem Speicherplatz ergötzen.

So sollen laut Matt Mullenweg die Nutzer viel bessere Möglichkeiten haben um Blogeinträge im Stil von „rich media“ zu verfassen. Bilder, Videos und Podcasts sind die bestbekanntesten Formen dieser multimedialen Unterhaltung. Ein weiteres Ziel dieses Upgrades ist es, die Konkurrenten am Markt auszustechen. Ähnlich wie Google mit GMail und dem stetig wachsenden Volumina an Speicherplatz soll auch WordPress.com seine ärgstene Konkurrenten auf dem US-amerikanischen Markt angehen. Bei Typepad zahlt man fast $300 dafür, Blogger gibt einem nur 1 GigaByte frei – da will WordPress.com nicht kleckern sondern klotzen.

Wer sich dennoch nicht auf einen dieser Accounts einschießen möchte, darf sich am kostenlosen WordPress.org bedienen, auf dem auch dieses und viele weitere Blogs auf eigenen Domains laufen.

22. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-22 08:49:332008-01-22 08:49:33Rich Media bloggen mit WordPress

Dauerwerbeblog

Marketing

Eine spannende Idee: Anstatt sich mit dem Grad zwischen journalistischer Kompetenz, der Blogkultur und der Ehre als Autor abzugeben, setzen Stefan und Oliver auf ein alternatives Konzept um am Publizieren mitzuverdienen.

Das Dauerwerbeblog verzichtet seit dem heutigen Launch darauf, dass man eine strikte Trennung zwischen werblichen und redaktionellen Inhalten der Blogbeiträge einführt. Jeder Artikel kann durch eine entsprechende Vergütung der Autoren erkauft werden – die Entlohnung kann durch monetäre Gründe, die anzupreisenden Produkte und Dienstleistungen selbst oder gar durch ein Geschenk erkauft werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Autoren nicht zu viel „Spam“ verkaufen und ob die Artikel auch lesenswert bleiben.

14. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-14 09:48:302008-01-14 10:26:35Dauerwerbeblog

Erfolg als des Bloggers wahre Freude

Blogkultur

Einige sehen ihre monetären Vorteile als Erfolgsgarant des regelmäßigen Bloggens an. Natürlich habe ich auch Banner in diesem Blog geschaltet, jedoch hält sich der Erfolg dahingehend so gering, dass die Selbstkosten des Blogs wie das Hosting auf lange Sicht hin zwar getragen sind, aber meine Familie kann ich bei weitem nicht davon ernähren. Was über ein Weblog, dass sogar bis in die Top 50 der Deutschen Blogcharts aufstieg und wieder nach unten gefallen ist, an barer Münze herum kommt, ist zwar ein erfreuliches Maß der Dinge, jedoch wird niemand davon satt.

Anstelle nur auf das Geld zu schielen, sehe ich Bloggen für die Mehrheit der Blogger als selbstdarstellerisches Mittel zum Zweck an. Wer etwas zu sagen hat, der schreibt heute sein Weblog im Internet und nicht mehr insgeheim sein Tagebuch auf Papier. Mit Ausnahme der „Retro-Blogger“, die ihre geschriebenen Tagebuchseiten einscannen und digitalisiert ins Blog stellen, leben wir alle von der zumindest schnellen Schreibe. Doch was zählt für einen Blogger als Erfolg? Das Geld schließe ich für den Großteil aus. Ich spreche auch nicht von dem unerreichbaren Vorzeigeblogger Robert Basic oder den erfolgreichen „Konglomeratsblogs“ Bildblog oder Spreeblick, auch in keiner Weise von irgendwelchen widrigen Spammern, die nur aus Anzeigen ihr Blog gestalten. Vielmehr geht es um diejenigen Blogger, die schon länger dabei sind, jedoch immer wieder und wieder an den Hürden der besagten „Szene“ scheitern oder deren Inhalte nicht das widerspiegeln, was die Medienwelt fasziniert und auf Trab hält.

Ich denke gerade deswegen, weil die Blogosphäre aus vielen kleinen Bloggern und nicht nur 50 großen Namen dominiert wird, dass eines den einzelnen Blogger wirklich erfreut und dass daran sein Erfolg gemessen wird: Die Leserschaft der Blogger ist Gold wert! Um es mit klaren Worten zu fassen: Insbesondere für mich war es scheiß egal, wie viel Geld im Blog zustande kommt, wenn ich die bis dato über 40 Kommentare mit Glückwünschen zur Geburt unserer Tochter lesen darf. Geld ist doch einfach nur ein unterirdisches Gelüst im Mangel der sozialen Harmonie von unserer Gesellschaft.

Ich akzeptiere natürlich jeden, der mit guten Mitteln und geschicktem Schreibstil über sein Blog zu Geld kommt, doch für Neuanfänger oder diejenigen, die wirklich nur aus Spaß das Bloggen anfangen, sollte die Leserschaft der Anfang und das Ende sein. Das damit einhergehende Marketing der eigenen Person bzw. des eigenen Blogs auf absolut persönlich natürlicher Ebene versprüht dabei mehr Potential, als wenn sich einer nach Draußen stellt und sein Blog mit allen Mitteln befeuert, nur um die heißesten, coolsten und bestverlinkten Blogeinträge zu schreiben. Hab‘ ich auch mal gemacht, und weil ich das über mehrere Monate nicht getan habe, fiel ich von über 400 tollen Technorati Backlinks auf magere 200-schießmichtot Links. Fazit: Braucht man nicht, denn das Bloggen bringt genug Spaß, wenn man es mit Herz und Seele macht. Vielleicht ist das der Weg in die Blogkultur, die viele von uns Autoren ja ersehenen, jedoch immer wieder verdrängen… denn diese Themen kommen wirklich alle paar Monate wieder auf, man schreibt darüber, entlässt seinen persönlichen Ausdruck in Form eines Blogeintrages dazu und kommentiert hier oder dort – und belässt es irgendwann wieder. Blogkultur ist ein schönes Wort, auch vom Ton her besser als das allgemeine Geschwubbere vom Wort der Blogosphäre. Bloggt der Blogkultur wegen!

12. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-12 08:43:112008-01-12 08:43:11Erfolg als des Bloggers wahre Freude
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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