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Munter und frivol sind wir im Netz unterwegs. Wir suchen Informationen, erfreuen uns an Wissen und ergötzen uns an der Kommunikation, die wir uns durch die neuesten technologischen Fortschritte und Entwicklungen angeeignet habe. Doch nahezu alles ist mit Werbung ausgestattet. Der wohl größte Betreiber für Textanzeigen im Internet Google AdSense startet eine Website gegen Klickbetrüger.

Doch hallo? Das ist verboten. Ich klick doch nicht auf den eigenen Kram, der bei mir hier als Werbung im Blog eingebunden ist. Aber es gibt schwarze Schafe, die ihre eigenen Linkfarmen aufbauen. Welch Umschwung in der Denkweise, denn nun sind es nicht einige wenige Klickbetrüger, sondern laut dem obigen Artikel sind ganze 30% aller Klicks mit schadhaftem Hintergrund entstanden.

Aber die PR kann auch zu solch einem Schritt geraten haben, diese neue Website ins Leben zu rufen – denn vor wenigen Tagen begann das Yahoo Traffic Quality Center um genau solche Themen im Advertisement-System von Yahoo zu überwachen bzw. zu informieren.

Seit Anfang April erhalte ich jeden Monat einen „Google AdSense Optimierungsbericht“ über das Administrationsfrontend im Loginbereich von AdSense. Im Prinzip ist das eine wunderbare Form der Kommunikation mit den zahlreichen Kunden, die AdSense auf ihren Webseiten integriert haben. Was läuft ab, was hat eine verbesserte Performance gegenüber anderen Anzeigen gezeigt, welche Werbeform ist die gewinnbringenste… doch das liest man da überhaupt nicht. Mittlerweile stelle ich ein wenig überrascht fest, dass der Inhalt des Optimierungsberichtes alles andere als optimiert ist:

Sie könnten Anzeigen filtern, die auf Ihrer Website eine gute Leistung erzielen.

Dieser Satz ist in allen drei Monaten immer wieder der einzige wahre Inhalt der Berichte. Neben der Tatsache, dass der Klick auf weitere Informationen nur einen Teil der FAQ ausmacht, die man sowieso sich jederzeit verinnerlichen kann, ist das einfach zu wenig. Kann man da ein wenig mehr Personalisierung für die jeweiligen Webseiten erwarten, auf denen man AdSense laufen lässt?

So steht es weiß auf schwarz: „Blogmarketing = Meinungsmarketing.de“ – und mehr steht auf der Postkarte nicht drauf. Während ich auf dem BarCamp FFM verweilte, flatterte die schwarze Postkarte bei mir ein und letztendlich ist es nur eine Werbung für Blogpay.

Werbung? Umworben? Beworben! Bedeutet das jetzt, dass ich als exklusiver Premiumkunde ausgewählt bin und besondere Konditionen erhalte? Oder sollte ich mir lieber darum Gedanken machen, dass mich eventuell doch adical umwirbt? Bleibt Google AdSense, wenn keiner mich aufnehmen will, dann doch die bessere Alternative?

Es geht nicht um inhaltliche Vertragskonditionen sondern um die bloße Optik. Geht es nur mir so oder schauen die 468×60 Bannerformate von Google AdSense ein wenig anders als vorher aus? Früher prangerte dort doch noch kein großer Hinweis, dass es eine Google AdSense Anzeige ist. Ich erinnere mich, dass darunter in einem eigenen Bereich der Schriftzug mit dem Hinweis zu sehen war, aber viel dezenter und nicht so plakativ. Oder täusche ich mich?

Wie wir ja mittlerweile alle wissen, befinden sich Katharina und ich in Alicante, Spanien. Natürlich haben wir hier auch einen spanischen Internetprovider, der uns ja diese schöne DSL Leitung bringt. Es ist daher fast wie Weihnachten für uns.

Während wir also am intensiven Betrachten von Webseiten und dabei auch insbesondere Blogs sind, gibt es auch viele Banner für uns zum ansehen und anklicken. Auffallend dabei ist, dass mittlerweile ein von uns subjektives Empfinden existiert, was scheinbar sämtliche Ads in Spanisch darstellen zu scheint. Trügt es mich, oder ist Google Adsense wirklich so behämmert und achtet auf die IP Adresse, und nicht auf die übertragenen Daten des User Clients (Betriebssystem, Browser)? Das kann doch nicht sein. So finde ich doch nie heraus, was alles so schönes bei den einen oder anderen Blogs angeboten wird… :( Ich finde das ist einfach nur „Blöd“.

Dies ist eine Geschichte von Gerüchten, Sagentum und natürlich auch von den Irrfahrten des Odysseus – muss man VAT Steuern (Value Added Tax = Mehrwertsteuer) für Google Adsense zahlen, auch wenn man sie auf der eigenen Seite einblendet?

Normally, European countries only charge VAT on earnings where VAT is charged. However, some European countries are considering charging VAT to publishers on their AdSense earnings, meaning some publishers could be paying up to 83% tax on their AdSense earnings. The same would also apply to affiliate earnings as well. And from a business perspective, losing 83% of your AdSense income to tax would not make it worthwhile for many publishers to continue using the AdSense program. And especially those using PPC to promote their affiliate programs or AdSense earnings could discover that their break even point of aquiring traffic is suddenly much different than previously thought….’

Nein! Das entzieht sich vollständig der Logik. Es fehlt die rechtliche Grundlage, die Mehrwertsteuer in Deutschland für Einnahmen zu veranschlagen, da ja die MwSt nur gezahlt wird, wenn ich etwas Ausgebe und selbst bei jemand anderem bezahle. Also muss zumindest der Inserent der AdSense Anzeigen etwas zahlen, aber das passiert ja glaube ich sowieso schon.

Auch wenn an dieser Meldung etwas wahres dran sein dürfte, dass sich zumindest in Dänemark eine entsprechende Steuer-Geilheit manifestiert, die aus dem Spitzensteuersatz und der Mehrwertsteuer eine Supersteuer erzeugt, hat es für die europäischen Staaten keine direkte Auswirkung. Erstens müssten für eine Änderung der VAT alle Staaten zustimmen, um es nach europäischem Recht zu billigen. Zweitens müsste das Steuerrecht in Deutschland darauf geändert werden, dass ich für Einnahmen aus online Werbegeschäften neuerdings die Mehrwertsteuer oben drauf zahlen muss, wenn ich das Geld erhalte und nicht ausgebe um einen Werbeplatz zu buchen. Das bedeutet damit auch, dass ich als Shop-Inhaber etwas zahlen muss, wenn jemand so gnädig ist, mir meine Wahre abzukaufen. Ich zahle ja schon Vorsteuer als Gewerbetreibender bzw. Unternehmer – was noch? ;)

Und die Einnahmen bei Google Adsense reichen jedenfalls in den meisten Fällen der Betroffenen kaum an einen gewissen Grenzbetrag, damit man auch zu einer steuerlichen Abgabe verpflichtet werden kann… deswegen nenne ich das einfach „Bullshit Bingo“ – der untrügliche Schwachsinn um die Pferde heiß zu machen und die Sau durchs Dorf zu treiben. [via Rob]

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass unsere Google AdSense Anzeigen doch ein wenig langsam laden. Es dauert zwei „gefühlte“ Sekunden, bis der Rest von unserer Seite nach dem ersten Bannercode geladen wird. Beschleicht noch jemand dieses Gefühl – vielleicht sogar im eigenen Blog?

Zu unserem Artikel über den vergangenen Meerschweinchen Mittwoch gibt es seit kurzem auch ein paar mehr oder weniger passende Google AdSense Anzeigen. Schön und gut soweit, aber was da zum Stichwort „Meerschweinchen“ so beworben wird ist wahrlich lustig – wie im folgenden Bild zu sehen ist!

Es gibt einen Werbepartner mit einem Shop, der für alle Tiere ist. Mit einer riesigen Auswahl und laufend neuen Sonderangeboten – nur leider heißt die URL dazu kurz und knapp „Friss-Mich.de“ – ob es da auch für die fleischfressenden Artgenossen im Haustierreich gibt? Für die Katze frische Mäuse per Post, oder der Hund bekommt einen kleinen Hasen per Boten geliefert? Yummy! :P

Dass wir Blog Autoren uns alle von den jüngsten Entwicklungen immer gerne mitreißen lassen, sieht man natürlich auch besonders heute an der Messlatte von Technorati oder ähnlichen Diensten. Dennoch muss ich feststellen, dass eine Identifikation unsererseits als „Klowand Autoren“ nicht stattfindet. Der MikeSchnoor.com ist ein durch ein Content-Management-System technisch auf die Beine gestelltes Weblog, jedoch keine Klowand oder sonstiges.

Nur dass ein derzeitiger Hype über die Äußerungen von Jean-Remy von Matt ausgebrochen ist, bedeutet für mich, dass es geil ist, darüber zu schreiben! Warum? Weil ich Medienmanagement und Marketing als Spezialisierungen im Studium habe, bin ich gerne an solchen Themen interessiert, und schreibe mir im Gegenzug darüber auch gerne die Finger wund.

Ein Gegenhype dazu ist recht einfach aufgebaut: Desinteresse und das typische Out-of-Date kursieren in unser aller Köpfen. Zwei bis drei Tage lustig geplauscht, vielleicht noch einen Nachschlag geliefert, aber das soll es auch gewesen sein. Man sollte jetzt auf eine Reaktion von Jean-Remy von Matt warten.

Darüber hinaus äußerte meine Freundin gerade berechtigte Kritik am ganzen Hype, und nun gibt es was zum Kuscheln und vorerst wohl keine weitere Berichterstattung mehr darüber. Wir sind keine Klowand, das Blog vielleicht – je nachdem, wie man es sieht, aber wir selbst sind uns treu. Auf Klowänden schreiben anonyme Idioten irgendwelche hetzerischen Hasstriaden, aber kein konstruktives Geflecht aus journalistischem Mittelmaß und persönlicher Stilnote.

Nebenbei: Diejenigen unter euch, die auf AdSense (o.ä.) setzen, werden gewiss höhere Zugriffszahlen und schöne CTRs erhalten. Ich kann mich jedenfalls nicht beklagen. Da kommt gewaltig was über Google wegen den Klowänden rein…

Publicity ist für einige Blog Autoren das Synonym für ihr alltägliches Kerngeschäft im Schreibwahn. Wie auch ich selbst nutzen viele der Autoren die Möglichkeit, mit Anzeige-/Werbediensten (wie Google AdSense) dabei Geld zu verdienen. Der magere und oftmals nicht kostendeckenden Profit wird eingestrichen, und am liebsten hätte man höhere Clickraten um noch mehr Werbeeinnahmen generiert.

Der Werbeblogger und der Shopblogger haben jetzt die ungeteilte nahezu weltweite Aufmerksamkeit erlangt, die man sich für Werbedienste nur wünschen kann. Jedoch nutzen sie ihr Blog als Werbeplattform nicht.

Mit den perversen Rechtswidrigkeiten gegen die staatliche Obrigkeit durch den politischen Aktivismus des Shopbloggers kommt ein Stein ins rollen, der schon lange seit dem Urteil des Hamburger Landgerichtes für die Haftbarkeit von Links gerollt haben sollte. Der Staat schleicht sich in ein Milieu-Medium „Internet“, und möchte einfach mal was weg haben oder etwas dazu erlangen, um die Kompetenzen und Rechtlichkeiten zu wahren. Beim Werbeblogger hingegen wird nur die Erwähnung des Namens „Heidi Klum“ vom Papa geahndet, weil es ja gegen das Markenrecht verstöße und nicht abgesegnet sei.

Meinen Glückwunsch dazu für Björn Harste und Patrick Breitenbach. Würdet ihr noch Werbung dazu schalten, hättet ihr bestimmt einen üblichen Monatsprofit mit einem Blog-Eintrag eingestrichen. ;)