Mike Schnoor
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Ankündigung für Samstagabend: Live-Blogging

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Für den morgigen Samstag haben wir uns etwas besonderes ausgedacht. Wir werden zu den ultimativen TV-Events jeweils einzelnd in separaten Themen einen Live-Blog Event durchführen. Dazu werden Katharina und ich unseren Fernseher im Two-in-One Modus (Split-Screen/Dual-Modus) laufen lassen, und dabei gleichzeitig in einem Artikel über folgende zwei Sendungen schreiben:

  • Wok WM 2006
    initiiert von Stefan Raab um 20:15 Uhr auf ProSieben
  • Deutschland sucht den Superstar
    mit der Jury um Dieter Bohlen um 21:15 Uhr auf RTL

Zu diesen Publikumsmagneten gibt es vorerst nicht mehr viel zu sagen. Und wenn alles glatt läuft, darf man sich als Leser wie mittlerweile gewohnt unseren satirisch-entspannten Kommentaren parallel hingeben. Na wenn das mal nichts wird…? ;)

10. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-10 22:02:402006-03-10 22:02:40Ankündigung für Samstagabend: Live-Blogging

Videotipp: Stupid Girls von Pink

Medien

Just vor wenigen Minuten stieß Katharina auf das neue Musikvideo von Pink: Stupid Girls. Sehr lustiger Song und ein klasse Video, in dem die junge Dame doch so wirklich alle ihre Konkurrentinnen verarscht – Lindsay Lohan, Paris Hilton, Jessica Simpson, Shakira und wie sie nicht alle heißen… sehr empfehlenswert!

10. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-10 12:39:232013-11-20 07:49:32Videotipp: Stupid Girls von Pink

Der Eurovision Song Contest 2006 (Live)

Medien

Hinweis: Den Live-Blogging Bericht vom Samstag, den 12. Mai 2007, gibt es nur hier! Das unten stehende ist nämlich nur die Info zum alten Vorentscheid – also schnell hier hin zum aktuellen Live-Blogging!

In wenigen Minuten geht es los: Der Eurovision Song Contest 2006 wird auf der ARD übertragen, und wir werden diesen Artikel hire live unter zu Hilfenahme von so einigen Cocktails erstellen. Man darf also gespannt sein, wann und wie oft wir uns zu dieser musikalischen Pleiteserie äußern werden. Hochaktuell kann man schon jetzt behaupten: Zwei der Kandidaten wollen ihren vierten Frühling erleben.

20:17 Uhr
Thomas Hermanns tritt auf beim großen Showabend im Ersten Deutschen Fernsehen. Anscheinend feiern wir 50 Jahre Songcontest bzw. Grand Prix mit den Kandidaten Thomas Anders, Texas Lightning und Vicky Leandros.

20:20 Uhr
Früher waren es zahlreiche Bands und Künstler, die sich um die Qualifikation bemühten. Aber dieses Mal möchte Deutschland sich von der herben Niederlage in Kiew 2005 erholen. Da fühlt man sich ja gleich so, als ob man „Moskau Moskau“ schmettern möchte – denn die Grand Prix Superfans sind das unterallerletzte Niveau von irgendeinem deutschsprachigen Musikensemble:

  • Dirk Back, der Dickbauch des privaten Fernsehprogramms
  • Joy Fleming, die alternde Pseudo-Diva vergangener Zeiten
  • Georg Uecker, den wohl nur die Gage für den Auftritt zur ARD lockte
  • Lucy Diakowska, der immer noch die alten No Angels Zeiten im Kopfe schwirren und wirren.

20:23 Uhr
Was die ersten zwei Superfans zu viel am Körper haben, haben die anderen halt zu wenig im Kopf. Das ist Smalltalk mit Wuschelfaktor.

20:25 Uhr
Nebenbei fällt Katharina auf, dass das rosa tuffige Hemdchen mit passender Krawatte doch irgendwie nicht zu Thomas Hermanns passt. Warum braucht der Mann noch so intensive Bestätigung dafür, dass er seine Homosexuell auslebt? Wir wissen das doch alle, es passt schon, und er ist ein anerkannter Mann der deutschen Show-Szene!

20:26 Uhr
Wadde hadde Dudde da? Ja richtig, die ollen Kamelle mit allen ehemaligen Verlierern und der einzigen (???) Gewinnerin Nicole gibt es zur Zeitüberbrückung. Man hat ja nur drei Kandidaten halt… was für ein Trauerspiel!

20:28 Uhr
Mary Ross von 1972 schallert und schwallert genau so gleichmütig wie es nur vom Playback kommen kann. Das ist doch überzeugend gewesen, jedoch heute total out of date! Die Blicke der Frau schweifen durch den Raum mit der Hoffnung nach einem: „Wann ist das alles vorbei?“

20:29 Uhr
Mein persönlicher Favorit für die letzten Plätze war schon immer der Ralph Siegel Star Corinna May…

20:30 Uhr
Was für ein Ton von Ingrid Peters. Ja das Playback lacht, so wie die älternde Dame den Schlager unkonventionell rüberbringt. Das ganze wird nur noch vom faltigen Rotschopf Lou getoppt, die mit „Let’s Get Happy“ und hektischer Pop-Flopp Musik die Massen anheizt. Und wie damals ist die Melodie von einem ganz anderen Lied…

20:32 Uhr
Michelle sah wirklich gut aus, als sie die leicht pornographisch angehauchten Fotos in der Maxim veröffentlichte. Yum! Nur der Zahn der Zeit nagt an ihr, wenn das Playback ein weiteres Mal so langweiligen alten Krimskrams rüberbringt.

20:33 Uhr
Joy Fleming ist auf Drogen oder hat ein paar Pillen Schlafmittel reingekippt. Die singt bestimmt noch live – der alte Stolz siegt! Gewisse nicht namentlich zu nennende Herrschaften sind der Meinung, dass sie wie eine Bordell-Chefin ausschaut. Woher diese Erfahrung aber stammt, kann ich nicht ergründen.

20:37 Uhr
Lalalalalalala?!

20:38 Uhr
Yipee! Der erste Kandidat kommt bald – na wer das wohl ist? Richtig, es ist Thomas Anders! Was zum Geier singt er alte Songs vor? Cantate? Das dient also zur „Gesanglichen Beweisführung“, damit die Kandidaten sich vor einer Jury anscheinend profilieren müssen? Welch mediale Vergewaltigung ist das? Vor zwei Jahren, lieber Herr Anders, war das schon genug. Man soll keine Leichen wiederbeleben… sein neuer Song kommt also bald.

20:43 Uhr
Dissen ist richtig schön: Joy Fleming is royalty pissed off at Herr Grönefeld. Wen interessiert es noch, dass die optische Puffmutter damals schon in einem grünen Froschkostüm auftreten musste? FEIN! Dirk Bach spielt wieder die fettriefende Ulknudel als Fleming-Imitation. Warum wird man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen von reiner Perversion und purem Ekel gebeutelt?

20:48 Uhr
Dirk Bach macht noch einen kleinen Trick-Kleid Striptease. Da kann wirklich noch eine Familie drunter stecken, wenn der sich in seine wallende Bekleidung hüllt. Nebenbei fällt mir auf, dass wir hier mehr und mehr subjektive Hasstriaden schreiben. Wie schön es doch sein kann, auf unbeteiligte Art und Weise die idiomatisch anspruchslose Folklore der Moderne im Fernsehen verreissen kann…

20:49 Uhr
Der Humor eines Olli Dittrich wird in einer Country-Version des Abba Songs „Waterloo“ übertragen. Na wenn das mal nicht zu wildem geiferndem Stöhnen im Publikum führt? Immerhin ist diese Performance besser, als der vierte Frühling von Thomas Anders.

20:52 Uhr
Ganz ehrlich: Olli Dittrich und Jon Flemming Olsen (nicht die olle Joy) überzeugen mit ihrer Band. Das hat Stil, das hat einen kleinen Kult. Kein vierter Frühling jedenfalls ;)

20:55 Uhr
Wer will gewinnen? Vicky Leandros, denn sie covert sich selbst: „Ach ich nehme meinen Siegertitel von 1952.“ Ja wo kommen wir da denn hin mit der ollen Schnulze, die so schlecht anfängt, dass selbst ein Dieter Bohlen der ollen Kamelle mal links und rechts eins auf die Fresse hauen würde? Bei allem Respekt: Vergiss es, Oma! Und rasier die Achseln… das Publikum geht ja voll ab. Oh mein Gott, Jonas‘ Kronen lösen sich – und ich brauch gleich welche. Das hört sich nicht melodisch an. Ein französisches Lied sollte einen gewissen Herzschmerz ausdrücken, aber sie singt es so kalt und herzlos wie ein toter Fisch in Papierfolie liegt.

20:58 Uhr
Nebenbei haben die Security-Männer auf der linken Seite des Studiosaals sich auf einen Gast gestürzt. Wie abgedreht ist dieser Song Contest 2006? Der wollte die Vicky umbringen für diesen Gesang. Ganz sicher wäre da ein Freispruch gekommen wegen seelischer Grausamkeit!

21:00 Uhr
Germany… ZERO Points. Die Dörrpflaume ist weg, und nun wird’s ernst. Es gibt drei Songs, die für Deutschland antreten, und die müssen wir wohl noch ertragen. Und wie süß: Das St. Pauli Kur Orchester hilft den Kandidaten, ihren vierten Frühling zu überstehen. Da kotzt doch ganz Hamburg.

21:03 Uhr
Die blonde Maus neben der allerersten Gewinnerin des Grand Prix sieht ja ganz nett aus in ihrem Rollkragen Pullover. Zu schade, dass es keine Werbepause auf der ARD gibt. Die wäre jetzt wirklich hilfreich, um dem langweiligen Gelaber zu entrinnen.

21:04 Uhr
Thomas Anders ist anders – und fängt als erster mit dem offiziellen Beitrag an. Ob da Nora noch ein Wörtchen mitredet? Wie selbstverliebt man noch sein kann, und darauf hofft, vom ehemaligen Ostblock durch alte Erfolgszeiten mit Modern Talking noch Punkte zu bekommen? Kauf Dir einen neuen Atlas – da ist die DDR nicht mehr drin.

21:06 Uhr
LIVE SENDUNG: Thomas Anders hat keine Musik und nichts funktioniert mehr. Das ist selten geil und peinlich – für die ARD! Das ist unsere GEZ Gebühr. Der Tonausfall findet zum zweiten Mal statt, und Thomas Anders kontert gewissenhaft und wirklich geil: „Ich kann das auch A-Capella singen“ wenn die Regie das nicht packt. Anscheinend klappt es jetzt…

21:08 Uhr
Mutter’s ideales Schwiegersöhnchen beweist, dass er auch wirklich singen kann und nicht nur ein gepitchter Chorknabe ist. Dennoch trifft der Song nicht unseren Geschmack, da die Melodie und der Gesang an einem großen Schleimpropfen vorbeimüssen. Die Band spielt also wegen des Tonproblems nicht live, und sein Klavier hat wohl einen Automatismus drin… ja Baby, zeig’s mir!

21:11 Uhr
Vier Hamburger Jungs und eine Exil-Australiern singen für Deutschland. Wenigstens haben die wohl einen gewissen Charme…

21:12 Uhr
Der Song von Texas Lightning hat was im Country-Stil! Man könnte ihn Ernst nehmen. Und er ist irgendwie lustig. Wesentlich besser als vom Vorgänger.

21:18 Uhr
Vicky Leandros legt im roten Kleid einen Schmachtfetzen hin, der einen gewissen schiefen Pitch in der Stimme aufweist. Zwei monstermäßige Bullenringe im Ohr und die überdimensionalen Hör-Stöpsel im Ohr fallen in der Nahaufnahme auf. Singt da jemand vor oder lauscht dem Band? Der Song hat solch einen Schnulz-Faktor, dass ich langsam Kuscheln möchte. Nur leider sitzt mein Kumpel Jonas neben mir und Katharina ist auf der anderen Couch…

21:20 Uhr
Schlagzeile der Bild: Vicky Leandros stirbt beim Vorentscheid! So könnte es morgen lauten, wenn sich die Omi noch weiter verausgabt. Knallrot im Gesicht platzt die ja fast…

21:22 Uhr
Abstimmungszeit. Toilettenzeit. Das ist uns zu kompliziert, was der Thomas Hermanns den Neun Live Zuschauern erklärt…

21:25 Uhr
Warum, wieso und weshalb sitzen die „Grand Prix Superfans“ da überhaupt? Sind wir hier bei „7 Tage 7 Köpfe“? Thomas Anders ist kein Mann, auf den Katharina abfahren könnte. Das zieht nicht an. Was Joy Fleming da von sich gibt, na…

21:27 Uhr
Ein superwichtiger RTL Star möchte mitsingen, muss erst covern, und blabla. Ein Überraschungsgast als Überraschungsact: Hape Kerkeling preist den alten 90er Titel mit Sonnebrille an. Will uns die ARD mit systematischer Integration von den unwirklichen Comedy-Elementen von RTL und Sat1 überzeugen? Geschmack ist relativ, aber auch Hape Kerkeling kann wie ein alter Falco rau rumsingen.

21:32 Uhr
Der zieht sein Programm durch bis zum bitteren Ende. Das war’s mit Hape. Er war sehr fruchtig… err ja. Und nur noch wenige Minuten, bis diese Sendung endgültig für dieses Jahr vorbei ist. Wir sind auf das „Medienecho“ morgen schon gespannt. Wieder zurück auf die Promi-Couch und rumlabern.

21:36 Uhr
Die Leitungen sind per Gong geschlossen. Das war kurz. Bei RTL hat man mehr Kohle bei DSDS eingenommen, wenn man noch eine Sendung wie diese Ooops-Pannenshow dazwischen schaltet. Ich glaube nicht, dass die Abstimmung überhaupt auch nur repräsentativ für Deutschland ist.

21:37 Uhr
Medley-Zeit! Wie schön, dass alte internationale Falten-Stars wieder rumträllern dürfen. Sowas gibt es nur in Deutschland für das traditionell ältere Zielpublikum der ARD.

21:39 Uhr
Die Transsexuelle Gewinnerin von Israel tritt auf. Der Popkulturjunkie hat recht bei der Frage, ob man damit als schwulenfeindlich betitelt werden könnte, wenn man sich negativ über diese ARD Sendung auslassen tut – so wie wir. Und Franziska fragt sich, ob Joy Fleming auch lesbisch -also homosexuell- ist. Nur wir sind nicht schwulenfeindlich, sondern eher bemüht, auch das Gleichgewicht zwischen den homosexuellen und heterosexuellen Zuschauern dieser Sendung zu wahren. Himmel hilf und wirf Hirn und Hormone herunter!

21:45 Uhr
Ob wir auf die Reeperbahn gehen oder diesen Song Contest anschauen macht keinen Unterschied mehr. Drei nationale Künstler, von denen zwei ihren vierten Frühling erleben möchten, und von denen man nur überhaupt eine Gruppe (Texas Lightning) als gut befinden kann – na das kann ja was in Athen werden.

21:46 Uhr
TEXAS LIGHTNING HAT GEWONNEN! Sauber.

21:47 Uhr
Großes Abschiedsfoto, große Emotionen, großes Finale! Texas Lightning hat gewonnen. Wir Deutschen werden international als total bescheuert verstanden werden – damit verabschieden wir uns und danken für die Aufmerksamkeit. Möge die Australien-Hamburg Connection gewinnen. Die sind nicht so verkrampft wie Vicky oder Thomas. Na was solls… schlimmer als bei Gracia kann’s ja nicht werden, außer die dumme Bild Zeitung zerreisst die wieder wie im letzten Jahr. Sowas brauchen wir nicht. Also, Glück auf und Kopf hoch! :)

21:49 Uhr
Entweder heult Vicky Leandros oder ist nur fertig. Hihi… wie lustig! Und wer jetzt meint, dass wir uns diesem Song Contest mit ernsthaften Gedanken gewidmet haben, liegt falsch. Wir hatten doch nur unseren Spaß bei der Nachrichtenübermittlung!

9. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-09 20:14:462013-05-20 20:13:33Der Eurovision Song Contest 2006 (Live)

Live-Blogging: Eurovision Song Contest

Medien

Hinweis: Den Live-Blogging Bericht vom Samstag, den 12. Mai 2007, gibt es nur hier! Das unten stehende ist nämlich nur die Info zum alten Vorentscheid – also schnell hier hin zum aktuellen Live-Blogging!

Heute Abend planen wir im Zuge des Showevents zum Eurovision Song Contest mitzubloggen. Unter der Federführung des NDR läuft „Der deutsche Vorentscheid 2006“ ab 20.15 Uhr auf der ARD – und wird von niemand geringerem als Thomas Hermans moderiert.

Wer ist auf jeden Fall dabei?

  • Thomas Anders
  • „Texas Lightning“ mit Olli Dittrich
  • Vicky Leandros

Mich wundert ja, dass obige drei Künstler als einzige auf den Webseiten des NDR gefeatured werden. Hat das einen besonderen Grund, oder dürfen nur noch drei nationale Kandidaten in einem Vorentscheid mitmachen? Ich hoffe auf Olli Dittrich und seine Band.

Vielleicht ergibt sich aus dieser Show, dass Deutschland mal etwas anderes als nur Superstars küren kann. Beim 51. Eurovision Song Contest vertritt der Sieger des Vorentscheids Deutschland am 20. Mai 2006 in Athen. Ansonsten gibt es auch vielleicht die eine oder andere Peinlichkeit zu sehen, wenn sich folgende Stars und Sternchen die Ehre geben: Mary Roos, Joy Fleming, Ingrid Peters, Michelle, Corinna May und Lou, Dana International, Brotherhood of Man und die Olsen Brothers – na wenn das mal nicht meine Omi zum abhotten bringt… ;)

9. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-09 11:44:182013-11-20 07:53:33Live-Blogging: Eurovision Song Contest

Post

Medien

Ganz unverhofft klingelte heute Vormittag jemand an der Tür. Es war zu unserer Überraschung der Postbote, und nicht der nervige Werbe-Postbote, der ja nur immer die Briefkästen zuspammen will. Also hatte Katharina die Tür geöffnet.

Es war ein schwerer an mich adressierter DIN A4 Großbriefumschlag von dem Europa Fachpresse Verlag, der ein Exemplar der aktuellen Werben & Verkaufen beinhaltete. Warum zum Geier schickt man mir soetwas? Hatte ich etwa in einem Preisausschreiben gewonnen, oder etwa das Fachmagazin per Abonnement erworben?

Nein, wir erinnern uns! Denn wie es der Zufall wollte, erhielt ich das Exemplar, weil ich uns damals aus rein rechtlichen Gründen für die Nutzung des inoffiziellen, jedoch von WuV erstellten alternativen WM-Logos registriert hatten. Danke für die Ausgabe der WuV – ich genieße es sie zu lesen. Gerne würde ich auch die Zeitschrift im Abonnement haben, jedoch fehlt mir das nötige Kleingeld, um alle entsprechenden Fachblätter und Magazine jede Woche bzw. jeden Monat zukommen zu lassen.

Wer Katharina und mich gerne mit Zeitschriften sponsoren möchte, darf gerne zu uns Kontakt aufnehmen.

7. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-07 14:08:502006-03-07 14:08:50Post

Erfolgserlebnis bei Call of Duty

Medien

Nach fast vier Monaten intensivem Pausierens habe ich es wohl durch Zufall hinbekommen, dass mein neuer Rechner nicht mehr bei Call of Duty United Offensive abstürzt. Auf Servern, die unter Einsatz der zusätzlichen Anti-Cheat-Software Punkbuster laufen, wurde ich konsequent nach wenigen Sekunden Spielzeit entfernt. Call of Duty UO stürzte nach der Meldung, dass „0 cvar violations“ gefunden wurden, einfach ohne weitere Möglichkeiten zur Interaktion ab.

Nachdem ich irgendwann vor zwei Tagen auf die Idee kam, das Spiel wieder einmal im Multiplayer-Modus zu starten, öffnete ich CoDUO als separates Fenster unter Windows XP – also nicht im Vollbildmodus. Und so konnte ich ohne Probleme zwei ganze Spiele durchexerzieren.

Fasziniert von dieser Möglichkeit spielte ich so dann auch weiter im Fenstermodus. Das alte CoDUO hatte meinen neuen Rechner mit der entsprechenden Rechenpower und Grafikkarte keinesfalls belastet. Heute frohlockte ich erneut, als ich dann feststellte, dass der Absturz-Fehler nicht mehr im Vollbildmodus erfolgte. Kann es sein, dass die Macher vom Punkbuster nun endlich die neuen ATI Treiber unterstützt haben?

6. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-06 13:30:112006-03-06 13:30:11Erfolgserlebnis bei Call of Duty

Fazit: Dieter Bohlen und sein Comic

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Ich muss zugeben, dass ich an einem Samstagabend noch nie so gelangweilt war, wie gestern. Ich hatte mich ja schon über das Programm im deutschen Fernsehen muckiert, und der „Zweikampf der Blonden Mähnen“ war das einzige, was sich noch als … interessant entpuppte.

Folglich haben Katharina und ich darauf nicht verzichtet, uns den medialen Showdown anzutun. Das Wort „anzutun“ trifft hierbei aber wie die Faust auf’s Auge. Der Comic von Dieter Bohlen und seinem recht pervers-konstruiertem Comic-Leben war schlichtweg ergreifend langweilig. Langweilig und kaum erheiternd.

Wir sind doch in der typischen Zielgruppe dafür, oder? Die 14-28jährigen Zuschauer sind doch das Maß für die Quote. Nur eine solch dämliche und zugleich peinliche Parodie der anderen „Helden“ des Bohlenschen Lebens hatten wir nicht erwartet. Besonders das Ende haben wir nicht verstanden – vielleicht auch, weil wir Verona Feldbusch (die übrigens im Film als „Feltbusch“ zur Vermeidung möglicher Rechtsstreitigkeiten geschrieben war) nicht als Personifikation einer Hexen-Teufels-Schlange sehen…?

Die Werbepausen von RTL haben wir jedenfalls beim ZDF verbracht – das klassische Umschalter-/Zapperverhalten, welches dem privaten TV-Sender ein Dorn im Auge ist. Dort sahen wir dann die andere blonde Mähne wie er den schlechtesten Sänger aller Zeiten in seiner Show „Wetten Dass…?“ hatte. Thomas Gottschalk traf kurzfristig auf Thomas Anders (und ebenfalls Vicky Leandros), und dieses Treffen war übelste Sorte. Dann noch ein wenig mit dem Modellauf von Eva Padberg und der deutschen Biathletin mitgeschmunzelt und über diesen Baggerfahrer-Typen gestaunt, und wieder von RTL zu ZDF und zurück gewechselt.

Man kann also behaupten, dass Gottschalk’s Erfolgsshow immer wieder für sowohl positive als auch negative Überraschungen sorgt. Der Bohlenfilm war aber nur schlecht. Katharina ist zwischendurch eingepennt, und ich konnte nur zwei oder drei Mal lachen. Auf DVD ist es keine Kaufempfehlung, falls sich die Vermarkter auch diesen „Streich“ einfallen lassen sollten. Kein Wunder, warum der Film damals nicht in die Kinos kam…für eine satirische Comicpersiflage war das zu banal und an einigen Stellen zu elendig lang gehalten. Soll Dieter Bohlen lieber bei „Deutschland sucht den Superstar“ dabei sein – das ist witziger, als sein Comic.

5. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-05 09:02:512006-03-05 09:02:51Fazit: Dieter Bohlen und sein Comic

Quotenkampf: Gottschalk gegen Bohlen

Medien

Es ist Samstagabend und in den deutschen Wohnzimmern wird ein wahrer Boxkampf ausgetragen. Der Kampf um die Quote! In der einen Ringecke sehen wir den Star des deutschen Showprogramms: Showmoderator Thomas Gottschalk vertritt das ZDF mit der Erfolgsshow „Wetten Dass… ?„, und sein Kontrahent ist niemand geringeres als eine Größe des deutschen Musikbusiness – Dieter Bohlen riskiert für seinen Haussender RTL Kopf und Kragen gegen die Übermacht des öffentlich-rechtlichen Senders.

Diesen Sonnabend werden sich die Fernsehzuschauer mit diesem „Zweikampf der Blonden Mähnen“ begnügen dürfen, denn angesichts der förmlich unschlagbaren Macht der jahrzehntelang laufenden Wettshow wird RTL wieder darauf verzichten, den Brückenschlag um die Quotenmacht mit „DSDS – Deutschland sucht den Superstar“ zu schlagen.

Die sogenannte „Weltpremiere“ des von Dieter Bohlen selbst erdachten Films ist schon ein Schmankerl für alle Fans und Bohlen-Hasser. Der Streifen „Dieter – Der Film“ sollte ursprünglich am 27. Januar 2005 in den deutschen Kinosäalen anlaufen, doch dieser Start wurde aber offiziell vom Meister persönlich verhindert, da er mit dieser originären Fassung nicht zufrieden gewesen sei. Darüberhinaus waren die Kritiken für den Film entsprechend mager und vernichtend ausgefallen. Hatte die PR-Maschinerie rund um Bohlen also viel Tamm Tamm um nichts erzeugt?

Der satirische Zeichentrickfilm soll auf der Vorlage von Dieter Bohlens Biographie „Nichts als die Wahrheit“ basieren. Die dazugehörigen Hörbuch-CDs bekam ich einst geschenkt, aber wie dem auch sei – viel schiefgehen kann da nicht mehr. Ein wenig Wein, Bier oder Cocktails werden den Film schon schmackhaft machen…

3. März 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-03-03 18:18:472006-03-03 18:18:47Quotenkampf: Gottschalk gegen Bohlen

Rosenstolz: „Das grosse Leben“

Medien

Heute habe ich dank Amazon endlich das neue Rosenstolz Album „Das große Leben“ in der Limited Deluxe Edition erhalten. Somit bekenne ich mich auch dazu, dass ich nun schon seit gut 8 Jahren Rosenstolzfan bin und nicht erst seit vor 2 Jahren das Lied „Lieben ist alles rauskam“. Ich weiß auch, dass die Band seit 1991 existiert, aber da war ich dann doch noch zu jung um solche Sachen zu hören.

Nachdem ich jedenfalls meine neue Errungeschaft nun bereits 2mal seit ihrer Ankunft angehört habe und auch die Bonus-DVD durch habe kann ich für mich nur konstatieren, dass sich diese Investition sich gelohnt hat. Mir gefällt das neue Album sehr gut und es ist wieder eine typische Rosenstolz-CD: melancholisch, nachdenklich aber auch „rockige“ Songs enthaltend. Es ist zwar der alt bekannte Mix, aber mit neuen Songs, so wie ich es erwartet habe. Da hat sich das lange Warten mal wieder gelohnt, vor allem da AnNa und Peter ja eine längere Pause eingelegt hatten.

Leider werde ich es dieses Jahr wohl nicht zu dem Abschlusskonzert nach Berlin schaffeb, da ich zu diesem Zeitpunkt vermutlich bereits in Spanien verweilen werde – das Abschlusskonzert in Berlin hat halt Tradition.

Zum Schluss noch mal die Trackliste zu dem neuen Album für die, die es interessiert:

  1. Nichts von alledem (tut mir leid)
  2. Ich bin ich (Wir sind wir)
  3. Anders als geplant
  4. Ich geh in Flammen auf
  5. Ein Wunder für mich
  6. Auch im Regen
  7. Ich bin verändert
  8. Bester Feind
  9. Ich hab genauso Angst wie du
  10. Aus Liebe wollt ich alles wissen
  11. Etwas zerstört
  12. Woran hält sich die Liebe
3. März 2006/von Katharina Schnitzer
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Katharina Schnitzer https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Katharina Schnitzer2006-03-03 14:07:492012-10-29 16:18:30Rosenstolz: „Das grosse Leben“

Streik von der Müllabfuhr

Medien, Politik

Die Berichterstattung im Fernsehen, Radio und den Zeitungen überschlägt sich mit einem Deutschen Problem: Der Müllbeseitigung. Volle Tonnen, die Ratten und anderes Ungeziefer anlocken, stehen in vielen Städten in einem Haufen von anderen Müllbergen. Niemand räumt es weg, denn es herrscht ein Gewerkschaftsstreik.

Damit trete ich bestimmt vielen Bürgern auf den Schlips, aber hier bei uns scheint die Sonne, das Wetter meldet sich mit wärmeren Temperaturen an, und ansonsten schaut es auch rosig auf den Straßen aus. Bei uns nämlich streiken die Müllmänner nicht wie andernorts. Woran kann man das erkennen?

Richtig, noch quillen die Tonnen nicht über und sind schön aneinander aufgereiht. Mein Lob geht daher an die Städtische Müllabfuhr und alle anderen spezialisierten Müllabräumer-Unternehmen. Ohne diese wahren Dienstleister ist man in der heutigen Zeit aufgeschmissen.

Ein kleiner Tipp am Rande für die Streikenden Verdi-Genossen: Wenn ihr einen Monat den Müll vor der eigenen Tür nicht kehrt, sondern darauf pocht, dass sich ein Wirtschaftsunternehmen auch nur einen Dreck (hihi) um euch schert, dann tut ihr mir leid. Die Wirtschaftsunternehmen von sowohl staatlicher als auch privatwirtschaftlicher Seite werden nicht einfach einlenken, sondern gegen euch Mut machen. Weniger getane Arbeit, weniger Einnahmen über die pauschalisierten Gebühren. Was passiert also?

Wenn ihr einen Monat die Arbeit nicht erledigt, hat euer Arbeitgeber halt weniger Abfallgebühren einzunehmen, da die Dienstleistung des Dienstleistungsvertrages nicht erfüllt wird (Hallo liebe Online-Blog-Anwälte, wie schaut es dabei aus?). Und wenn die Politiker des Landes schon das Volk, eure zahlenden Kunden, munter machen, diesem rein wirtschaftlichen Gedanken folge zu leisten, hat euer Arbeitgeber wahrscheinlich eine freudige Konsequenz für euch: Streichung von Urlaubsgeldern oder Weihnachtsgeldern – falls ihr das überhaupt noch bekommt, liebe Gewerkschaftler-Müllmänner.

Nebenbei dürft ihr sobald der Streik beendet ist euch nach den arbeitsfreien Zeiten sehnen: Der Müll muss weg, und das in der Zeit, in der ihr sonst schon arbeitet. Also rechne ich für euch mit Doppelschichten und Extraarbeit, die aber unbezahlt bleibt. Warum? Weil die Streikkasse nur dazu dient, die Zeit des Streikes zu finanzieren, aber nicht dazu, um eure Misere auszubaden, die ihr selbst angerichtet habt. Warum wühlen nicht diejenigen im Müll rum, die mit Anzug und Schlips fröhlich gegen die Unternehmer wettern, um als Gewerkschaftsvertreter auf ihren hohen Rössern voran zu reiten, nur um euch die Pferdeäpfel zum Aufräumen zu hinterlassen? Denkt doch mit gesundem Menschenverstand nach…

27. Februar 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-02-27 09:26:182006-02-27 10:11:19Streik von der Müllabfuhr
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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