Mike Schnoor
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Weg mit Kevin

Marketing

Ach ja, da war doch was?! Die Kinderschokolade wurde kürzlich erst schockgeredesigned (tolles Wort), und in Klein-Bloggersdorf ließen sich einige wie auch ich zu dem Thema ergibig aus. Seit kurzem gibt es, wie Volker in einem Kommentar anmerkte, die Petition gegen das neue Gesicht: Weg mit Kevin!

Beteiligt euch liebe Leser und „petitiert“! Die alte Schokolade soll bleiben, oder gefälligst gereredesigned werden. Schließlich gibt es wieder die Ahoj-Brause – und eventuell gibt es bald wieder Treets und keine M&Ms mehr, wenn Kevin wieder zum Günther wird.

5. Dezember 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-12-05 11:29:502005-12-05 11:31:12Weg mit Kevin

Ideenklau bei Bild.T-Online

Blogkultur, Marketing

Unter dem Motto „Ein-Pixel-für-Kinder“ startet seit heute läuft seit dem 21. November eine neue Kampagne von Bild.T-Online. Ziel des Ganzen ist es, die hauseigene Spenden-Aktion anzukurbeln. Dies geschieht mit Werbeflächen von 10×10 Pixeln zum Preis von 1 Euro pro Pixel, die für jeden Kunden erkäuflich sind – zuzüglich Mehrwertsteuer.


(Screenshot zum Vergleich kombiniert – man betrachte die kleine „Eigenwerbung“ bei der TMDH im Gegensatz zu der gewaltigen Headergrafik bei Bild.T-Online)

Meiner Meinung nach ist das eine ganz einfache Kopie des Prinzips der „The Million Dollar Homepage„, bei der ebenfalls jedes verfügbare Pixel zu einer größeren Pixeloberfläche von 10×10 Pixeln als Werbefläche verkauft werden. Es sieht genauso aus, es ist kopiert, es ist geklaut. Wenn der Betreiber der ursprünglichen Webseite ein entsprechendes Patent auf seine Idee angemeldet hat, kommt es für Bild.T-Online noch ganz dicke. Ob Tim aber auf einen Rechtsstreit gegen eine karikative Aktion wert legt, bezweifel ich. So kann Bild.T-Online ja noch mal mit einem blauen Auge davon kommen und für die Kinder sammeln. Schade, dass Bild.T-Online nicht wenigstens irgendwo auf seiner Webseite darüber berichten kann, dass schon jemand anders die Idee seit ein wenig längerer Zeit schon erfolgreich betrieben hat.

1. Dezember 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-12-01 10:53:592005-12-01 13:17:51Ideenklau bei Bild.T-Online

Verschlüsseltes Satelliten-TV: Rückschritt oder Vorpreschen?

Marketing, Medien

Neulich saßen wir noch unter Studierenden zusammen und scherzten über das Pay TV Programm, welches ja im Prinzip kein Zusatznutzen für den ehrlichen Fernsehzuschauer sei, der seine Sendungen entweder auf DVD (legal oder illegal) oder aus dem frei verfügbaren Programm bezieht. Mit wiederverwerteten Sendungen kann kein Reizpotential beim Konsumenten genutzt werden. Und wenige Tage später wird man mit der folgenden Nachricht nahezu erschlagen. Aber zu Anfang ein kleiner Exkurs über Deutschland in seiner naher Zukunft:

„Klein Erna sitzt zu Hause, anstatt in der Schule zu sein. Sie greift emotional-bedingt zu der Fernsehbedienung, um das Fernsehgerät anzuschalten. Wie auf Kommando zappt die kleine von Kanal 1 bis 4, um endlich den Vormittag mit ein wenig geistigem Smalltalk der unteren Bevölkerungsschicht zu versüßen. Doch sie erkennt nur ein schwarzweisses Rauschen, schlägt auf den Fernseher, zappt weiter, nur um zahlreiche andere TV Sender mit dem gleichen Rauschen zu finden. Was ist blos los? Warum ist der Satellit ausgefallen? Aber die öffentlich-rechtlichen Sender, die man ja eh nur wahrgenommen hat, sind noch erreichbar. Haben sie das Programm etwa bewusst abgeschaltet? Ab heute sind die Privaten „Free-TV“ Sender nicht mehr frei verfügbar. Die Welt bricht hier für Klein Erna zusammen, weil die Eltern keinen Kabelanschluss haben, und nicht bereit sind, für die Verdummung des Mädchens die teuren Pay-Free-TV Angebote erkaufen möchten.“

Seit kurzem stehen die größeren Senderfamilien, die RTL Group und ProSiebenSat.1, mit dem Satellitenbetreiber SES Astra über eine Verschlüsselung ihrer Programme in Verhandlung. Anscheinend benötigen viele Zuschauer ein eigenes Zusatzgerät zur Entschlüsselung des Sendesignals, mit welchen eine zusätzliche Gebühr für den Konsumenten verbunden ist. Jedoch dementierte ProSiebenSat.1 den Bericht der FAZ am heutigen Morgen, und RTL lässt einen noch spekulieren. Es passt ja zur Masche von RTL.

Die 4,5 Millionen der betroffenen Zuschauer sind aber ein wichtiger Partizipant am Umsatzgenerator „Werbung“, mit dem sich die Privaten üblicherweise finanzieren. Insbesondere durch die Werbung, Sponsoring oder andere werbemarkt-relevante Aktionen kommt das Geld in die Kasse der „Free-TV“ Sender. Aber anscheinend ist es nie genug, besonders im Hinblick auf die vergangenen Zeiten hat sich jedoch eines geändert: Die Werbewirtschaft zahlt nicht mehr astronomische Summen an die TV Sender wie damals

Die Wirtschaft, die schon seit geraumer Zeit an den Säulen des Werbemarktes rüttelt, wird den Wegfall eines solchen Zielpublikums gewiss nicht ohne Kürzungen hinnehmen. Weniger Rezipienten bedeutet eine Marktschrumpfung, die den werbenden Unternehmen einen Wegfall des bisherigen Absatzmarktes über das Medium TV beschert. Die privaten Sender können diesen Verlust keinesfalls über eine Gebühr für die Satelliten-TV-Nutzung auffangen. Dieses finanzielle Disaster ist also nur eine theoretische Möglichkeit – die Wirtschaft wird es nicht hinnehmen.

Warum sollte sie es auch? Wenn ich mit meiner Werbung entsprechend weniger Rezipienten ansprechen kann, zahle ich auch weniger und werde vom bisherigen Preisniveau abweichen. Was dann mit den TV Sendern passiert, kann mir doch als Waschmittelhersteller egal sein.

Nebenbei gab es damals in der Verlagslandschaft auch vor wenigen Jahren (Monaten) den Trend zum „Premium Content„. Wer mit der Webseite keine Werbeeinnahmen erzielen konnte, schaltete kurzerhand einen Großteil der bisher frei verfügbaren Services ab und belohnte die Leser mit „Content Abonnements„, um ein weiteres Erlösmodell zu erstärken. Jedoch lehnte es die Mehrheit der Internet Nutzer ab, für die belanglosen Nachrichten des lokalen Zeitungsmarktes noch Geld zu zahlen, wenn ein Käseblatt direkt auf dem Tisch liegt, aber man gerne den Content im Internet aufbereitet nutzen wollte.

Dies wird auch mit den privaten TV Senderfamilien passieren: Die 4.5 Millionen Zuschauer werden sich überlegen, ob sie die Zusatzbox kaufen oder lieber auf das schmale Angebot, was fern von kulturgüterlichem Charakter ist, mit einer weiteren Gebühr bezahlen möchten. Die Präferenzen der Betroffenen, so wie ich es prognostiziere, wird sich eher auf eine Konzentration im digital terrestrischen TV verlagern. Der Zusatznutzen dieses medialen Angebotes ist weitaus höher, als ein mit zusätzlichen Kosten verbundenes Recycling der überaus frei verfügbaren Inhalte jemals bieten kann.

Die Erwägung, für die Rezipienten des Fernsehprogrammes eine Satelliten-Gebühr zu verlangen, ist demnach eher ein Rückschritt anstatt einer zukunftsweisenden Idee. Mir fiel auch Herr Knüwer auf, der sich ebenfalls so seine Gedanken zum Desperate Mediamanager macht.

30. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-30 11:31:162006-02-06 21:43:56Verschlüsseltes Satelliten-TV: Rückschritt oder Vorpreschen?

We Love Stromberg

Medien

Da kann man sich nur anschließen! Stromberg alias Christoph Maria Herbst muss als mediales sozialkritisches Kulturgut dem deutschen Fernsehzuschauer erhalten bleiben. Bei der Online Petition „We Love Stromberg“ muss man demnach vorbeischauen und unterzeichnen. Schließlich hat Herr Herbst auch den Deutschen Comedypreis 2005 in der Kategorie „Bester Schauspieler in einer Comedy-Serie“ gewonnen – schon deshalb sollte es uns allen wert sein, die Serie zu erhalten. Sie spiegelt nämlich genau das wieder, was in vielen Büros als Alltag angesehen wird. Vielleicht ist sich ProSieben deshalb nicht so sicher gewesen, eine Fortsetzung zu finanzieren?

Desweiteren haben auch schon Dimension2k, FACTorFAKE und Medienrauschen sich ein wenig ausgelassen.

28. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-28 21:11:292013-11-20 07:54:28We Love Stromberg

Kai Pflaume: Der Angsthase

Medien

Wer hat Angst? Kai Pflaume hat gewaltige Angst vor dem 10 Meter Turm. Wir sind wirklich enttäuscht davon, dass der Moderator es nicht gebacken bekam, diesen Sprung durchzuführen. Vorbildlich war die Leistung von Sonja Kraus, sich auf den Sprung vom 10er einzulassen – wir spekulierten schon mit einer Peepshow von durchnässter Kleidung und Brustwarzen. Selten gesehen hat man Oliver Pocher und Stefan Raab mit ihren Sprüngen vom Hallendach. Aber Kai Pflaume bleibt und ist was er ißt: Eine Pflaume, eine Dörrpflaume. Das hätte man doch weiter Einproben können! Hiermit beenden wir unseren heiteren TV Abend und sagen Gute Nacht!

Na gut, so schlimm ist es ja nun wirklich nicht, auch mal was anderes zu tun außer „Ja-Sagen“, wie es einem Herrn Raab schon recht wäre. Hier gibt es von Kai Pflaume höchstpersönlich sein eigenes Statement zu dem Thema. Außerdem gibt es den Mitschnitt vom Turmspringen powered by ProSieben.

Nachtrag vom Montag
Es ist wieder Zeit, das samstägliche Erlebnis Revue passieren zu lassen. Mut gehört immer zu solchen Taten, wenn Turmspringen nicht als sportliche Disziplin, sondern vielmehr als Klamauk vollführt. Einerseits ist es der Mut, sich von dem Rand der Plattform zu stoßen und herunter zu springen, und dabei Verletzungen aufgrund der fehlenden Übung in Kauf nehmen zu müssen. Andererseits gehört es ebenso dazu, zu allem „Nein“ zu sagen. Wie auch durch die (leider namentlich unkenntlichen) Kommentatoren bemerkt wurde, ist Tatsache, sich einer Mutprobe zu verweigern keinesfalls negativ für sich selbst oder sein eigenes Image. Jedoch sei bitte verziehen, dass das seichte satirische Geläster oberhalb dieses Absatzes in der späten Samstag Nacht verfasst wurde. ;)

27. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-27 00:57:452013-11-20 07:52:59Kai Pflaume: Der Angsthase

DSDS – Comedy pur in Runde 4

Medien

Es ist wieder Zeit für den Hochgenuss der neuen deutschen Comedy-Welt! Was ist es? Ja richtig, wieder gibt es Deutschland sucht den Superstar für das Volk!

Linktipp: Liveberichte und aktuelle Infos zum Finale vom 18. März gibt es hier!

Grade gesehen:

  • Na ja, ein toller Entertainer wohl – Vergleich mit Helge Schneider – es zeigt sich eindeutig der Comedy Faktor der Show.
  • Der Junge mit dem Kassettendeck-Walkman hätte sich a) lieber einen MP3-Player besorgen sollen, b) singen sollen
  • Die Boyband DJ Supremes schafft es…? Nein, anscheinend nicht. Aber weil sein Vater leider im Gefängnis sitzt, gibt die Jury nach. Schön… schön für Nico!
  • Jurygirl: „Aber ich hab ein bisschen dat Problem mit Gefühl’n.“ Dennoch hat MC Kollege – MC Dada-Eff – es geschafft, obwohl er viel zu hochgegeelt ausschaut.
  • Die COOK Brothers sind die nächste Boyband, errr Manband. Der erste tanzt aber wie eine John Travolta Replica-Tucke! Fang an zu singen, denn es ist kein Laber-Preis! Dieter: „Wenn schlechte stimmen fliegen würden, dann wärst Du ein Satellit!“Oder halt bei der Entenjagd… haha!
  • Der zweite davon wirkt auch auf mich Null! Er wirkt als hätte er einen Stock im Arsch, tut mir leid!

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass hier im MikeSchnoor.com doch so ziemlich wenig von Katharina und mir geschrieben wird, bis auf die Thematik: DSDS – Deutschland sucht den Superstar. Was ist blos los? Ja wir haben Uni, und eine Erkältung überstanden. Hoffentlich (und ich bete darum) geht es hier bald vorweihnachtlich fröhlich weiter! :D

Mehr davon!

  • Anja tritt als „Anastasia“ oder Barbiegirl auf: Blond, und ein paar dicke Stampfer – die Schmerzgrenze ist bei uns schon überschritten. „Echt? Näh?“
  • Das Songquiz ist genial. Ich hab den Freddy Mercury Song rausgehört! Wenn Rednex und Bangbang von Ricky Martin so rüberkommen sollten… da gibt’s kein Babe mehr.
  • Nach der Werbepause zieht sich der Mönch aus!
  • Johannes Peter Stöllting aus Berlin, 28 Jahre. Amen! Der gute Mann hat eine traurige Kindheit erlebt… im Regenwald bei Indianern! „Hast Du Gallensteine?“(Grad wird das Sender-Empfänger-Kommunikationsmodell kurz erklärt! Unser Studienthema!) Der Empfängnisverhüter ist raus!

Ende Gelände
Das wars, und Mittwoch geht es weiter! Den Rest der vorherigen Wochen gibt es hier zu sehen, und hoffentlich sind wir nächste Woche wieder dabei. Das beunruhigt uns irgendwie… einige machen einem wirklich Angst!

  • DSDS – Comedy pur Round 3
  • DSDS: Die neue Runde der Hackfressen
  • Deutschland sucht den Superstar
26. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-26 22:26:292006-03-18 22:23:51DSDS – Comedy pur in Runde 4

No more Closing Time!

Medien

Great Britain closed off the Closing Time for their pubs. From today on, the barkeepers won’t have to close their bars at 11 p.m. and may continue to serve their guests some booze! Enjoy Britain! Enjoy yourself – and may the headaches be with you – especially during the week! No more civilized conversations in the evening, but party and a „boozy Armageddon“ for all of them.

Britain’s licensing laws – largely unchanged since they were tightened in 1915 to keep factory workers sober – have long been derided as an anachronism. They required most pubs to close at 11 p.m. Monday to Saturday and 10:30 p.m. on Sundays.

[via Journalnow]

24. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-24 11:09:332005-11-24 11:09:33No more Closing Time!

DSDS – Comedy pur Round 3

Medien

Linktipp: Liveberichte und aktuelle Infos zum Finale vom 18. März gibt es hier!

München:

  • Ein halber nackte Affe bei DSDS: „Du kannst gar nichts. Du bist der schlechteste den wir hier hatten. Das war’s“ (Dieter Bohlen) ….und tschüß Cosimo. Nein, da ist er mit seinem Freund Fabio wieder…und die Körperschau geht weiter, nachdem Cosimos Hose gerissen ist, aber man hat erbarmen mit den ZUschauern!
  • Au…“Father and son“ von Cat Stevens….da wollen dann beide ganz schnell verschwinden. Nein, er ist auch noch weiter…wieso?
  • Ja, bei dir steht auf dem Rücken „Talentfrei“. Das ist nicht zu überhören. „…Du hast mich überzeugt, es geht noch schlechter…es wird nur gruseliger…du hast doch bloß deine Hose an, damit niemand siehst, dass du einkackst…“ (Dieter Bohlen).
  • Ja, was den? Die beiden konnten sich eben wohl gar nicht ausstehen…dann weint doch oder macht nicht so einen Scheiß und blamiert euch vor aller Welt!
  • „Jetzt fangen wir mal mit dem Singen an“ – na ja, singen und rappen sollte man schon unterscheiden können.
  • Okay, wie 24 und ein Fahrlehrer sieht er nicht aus…aber einigermaßen okay ist seine Stimme schon.

Erfurt:

  • Hä? Was ist den mit dem los? Pfefferminzbonbons in Penisform…(Stefan ist Verkäufer in einem Erotikshop) Ich hoffe für ihn, dass er nicht überall so schlecht ist, wie im Singen.
  • Hey, die Fritzi erst 17, also vorsichtig!, ihre Bandkollegin ist ebenso weiter
  • Kritik über Kritik…die Diskussionsrunde ist eröffnet!
  • Autsch, jetzt wird man wieder seelisch missbraucht! „Everybody surfin'“…und weiter geht es…meine Ohren….“Wenn du bei mir im Keller singe würdest, würden die Kartoffeln geschält nach oben kommen“
  • „Ahha…ahha…“ Ich wünschte der Junge hätte auch mal ein ahha – Erlebnis und würde einsehen, dass er nicht singen kann!

Das war’s, nicht nur für so einige Kandiaten, sondern auch für mich heute (mal stellvertrettend für Mike).

23. November 2005/von Katharina Schnitzer
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Katharina Schnitzer https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Katharina Schnitzer2005-11-23 21:34:102006-03-18 22:24:04DSDS – Comedy pur Round 3

DSDS: Die neue Runde der Hackfressen

Medien

Es tut uns unendlich Leid, aber zur Zeit sitzen Torben, Katharina und ich vor dem Fernseher mit einem leckeren Cocktail in der Hand. Nur das, was sich uns seitens RTL bietet, ist wieder eine grausame Errungenschaft des deutschen Amerikanisierungs-TVs. Deutschland sucht den Superstar ist wieder mit der aktuellen Vorauswahlrunde dabei.

Linktipp: Liveberichte und aktuelle Infos zum Finale vom 18. März gibt es hier!

Schon in der letzten Zeit hatten wir ja ausgiebig darüber berichtet, und wir möchten dem gleich tun. Stay tuned for Updates.

Update

  • Guiseppe als italienischer Michael Jackson ist völlig am Thema vorbei. „Wir brauchen keinen Jusäbbe!“ und weitere elendisierende Sprüche seitens der Jury vernichten den armen Jungen, denn „Zähneziehen ohne Betäubung ist schöner.“
  • Die Härte ist, dass ein Jury-Mitglied namens Heinz vor Ekel den Raum verläßt. Anstand ist auch was, aber wir kommen nicht weiter. Wir hier auch nicht. Und wenn die Jury-Barbie das einzige Mädel ist, das ihm einen Korb gibt, na danke lieber MJ-Verschnitt!
  • Der Teenytyp Stefan ist der Held des Tages – wenn er ein wenig rausgemacht wird, kann er bei einer bestimmten Zielgruppe landen.
  • Ich hab da so eine Skala in meinem Kopf. Die geht von 1 bis 10, mit 1 als supergut und 10 als superschlecht… und Du bist 7891!
  • Wer möchte denn nicht eine Versicherung von einem Gothic-Domina-Man abkaufen?

Hat man jemals wieder einer der ehemaligen Superstars das Superstar-Parkett betreten? Wer Apfelringe isst, der ist umgeben von einer Klingetonwerbung als rosiges Ambiente!

Unsere Zitate

  • „Für Michael Jackson war er gut!“
  • „So ein Kiddie hier…“
  • „Die Gitarre ist verstimmt!“ – „Es hört sich schief an, echt!“
  • „Kullertränen, weiniwein, und das Publikum ist begeistert! Aber immer noch derselbe scheiß Song.“ – „Sie kann nicht mehr singen, weil sie geheult hat.“
  • „Die Mickey Maus Stimme!“ (Ich weiß auch nicht mehr… das ist gemein für das Mädchen! Schni-Schna-Schnappi? Apfelringe!)
  • …zum Teenystar: „Du bist schwul – ‚Hey Mama!!!‘ – geht doch nicht.“

Der Spanier aus Pforzheim hat ja richtig gerockt! Ein dreistimmiges Hip-Hip-Hurra von uns! :D Das Mädel (genannt Silvia) in der Jury ist das Mäuschen der Truppe. Wenn sie sagt, sie will einen, dann sagen Dieter Bohlen und der „Rausschmeisser-Man“ immer ja. Man muss Dieter Bohlen schon lassen – er ist knallhart und ehrlich… irgendwo!

19. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-19 22:25:482006-05-10 23:18:34DSDS: Die neue Runde der Hackfressen

Krankenkassen-Reform via Ministerin Schmidt

Politik

Nachzulesen gibt es bei SpOn einen Artikel unter „Ministerin Schmidt will Krankenkassen wegfusionieren„, bei dem mir folgender Unsinn ins Auge stach: Ein Zwang zur Behandlung kassenloser Patienten soll eingeführt werden, wobei sich alle diejenigen, die im Zuge ihrer Selbstständigkeit die Beiträge für die private Krankenkassenversicherung nicht mehr bezahlen können.

Betroffen davon sind viele Selbstständige, die sich die Beiträge für ihre private Krankenversicherung nicht mehr leisten können, aber von den gesetzlichen Kassen nicht mehr zurückgenommen werden.

Schmidt sagte, alle Kassen würden nun verpflichtet, diese Patienten zum Standardtarif aufzunehmen.

Bedeutet diese Idee zu einem Gesetzentwurf, dass sich nicht jeder Selbstständige ganz einfach mit ungezahlten Beiträgen aus der Krankenkasse rauskegeln kann und dadurch relativ einfach und umsonst in die notwendige (ausreichende) gesetzliche Krankenversicherung rutschen darf?

Wer das wieder finanziert ist aber noch nicht hinreichend geklärt: Für die Reform sollen alle zahlen? Der Bundeszuschuss an die Kassen soll gestrichen werden, die Tabaksteuer wird ab 2007 nicht mehr zur Zwischenfinanzierung genutzt. Ich befürchte, dass die dadurch entstehende solidarische Beitragszahlung ein weiteres Defizit in den Haushalt aller persönlich betroffenen Bürger sind, die über ein geringeres Einkommen verfügen, als dass es vom Staat als finanzierungswürdig anerkannt wird. Bestimmt sind wir Studierende (ohne Bafög) auch darunter…

17. November 2005/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2005-11-17 11:09:322005-11-17 11:09:32Krankenkassen-Reform via Ministerin Schmidt
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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