Mike Schnoor
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Gründerinterview: Compounder bietet eine Plattform für Hochschulen & Studierende

Interview, Startups

Welche Technologien und welche Innovationen bietet das Startup-Ökosystem dem Mittelstand und der Industrie? In der Interviewreihe mit Gründerinnen und Gründern der Region Köln stellt sich heute das Startup Compounder vor. Das Startup bietet eine Plattform zur Orientierung und Bewerbung an Hochschulen, die sowohl für Bewerber als auch für die Hochschulen einen großen Mehrwert darstellen.

Wie kam es zur Gründung von Eurem Startup?

Paula Vorbeck: Als ehemalige Studienbewerber kennen wir das Problem der Studienplatzsuche und -bewerbung nur allzu gut. Wir hatten damals die Wahl zwischen 18.000 Studiengängen an mehr als 400 deutschen Hochschulen, mittlerweile ist die Zahl sogar noch höher. Für jeden interessanten Studienplatz musste das gesamte Bewerbungsverfahren recherchiert und Bewerbungs-Unterlagen an verschiedene Hochschulen verschickt werden. Diesen Prozess zu vereinfachen war die initiale Idee für Compounder®. Durch Recherchen, Gespräche mit Hochschulen und unsere Bachelorarbeiten hat sich später das Problem des ineffizienten Bewerbermanagements herausgestellt. Wie bereits andere europäische Länder bewiesen haben, ist eine zentrale Bewerbungs-Plattform von großem Vorteil für Studieninteressenten und Hochschulen. Wir waren und sind heute umso mehr der Meinung, dass eine einheitliche und objektive Orientierungsplattform, gepaart mit einem modernen Bewerbungs-Vorgang, Deutschland nach vorne bringen kann und das weltweit bewunderte Bildungssystem noch mehr an Anerkennung gewinnen lässt.

Welchen Vorteil bietet Ihr für Unternehmen?

Paula Vorbeck: Unser Markteintritt erfolgt über den privaten Hochschulmarkt. Diese privaten Hochschulen sind eigenständige Unternehmen, denen wir neben großer Marketingpräsenz die aktive Möglichkeit zur Kundenrekrutierung bieten. Durch die innovative Art der Bewerbung wollen wir sicherstellen, dass eine große Zahl an Studieninteressenten auf Compounder® ihre Studienorientierung und -bewerbung abwickeln und die vertretenen Hochschulen somit eine höhere Aufmerksamkeit genießen und mehr Kunden gewinnen können. Zusätzlich wollen wir langfristig auch strategische Partnerschaften eingehen. Da wir eine zentrale Bildungsplattform schaffen, wollen wir durch Affiliate-Partnerschaften und Synergien zusammen mit Unternehmen, die interessiert an den Teilnehmern im höheren Bildungsmarkt sind, ein akademisches Netzwerk erzeugen.

Welche nächsten Schritte plant Ihr?

Paula Vorbeck: Seit dem 10.04.2020 ist Compounder® 1.0 online. Dieser Soft-Launch bestand aus einer informativen Website mit allen Hochschulen und Studiengängen aus Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich finden Studien-Interessenten alle relevanten Informationen rund ums Studium, Studien-Finanzierung sowie zu allen Fachbereichen. Als Nächstes werden für den Hard-Launch alle zur Bewerbung benötigten Funktionen fertiggestellt, integriert und getestet. Außerdem erweitern wir die Informationen auf weitere Bundesländer. Bis zum Hard-Launch konzentrieren wir uns primär auf die Kundenakquise, sodass wir die Option zur direkten Bewerbung über Compounder® für so viele Hochschulen wie möglich anbieten können.

Weitere Informationen zu dem Startup finden Sie unter: www.compounder.eu/de

17. Juni 2020/von Mike Schnoor
Schlagworte: Compounder, Gründer, Gründerinnen, Hochschule, Interview, Plattform, Startup, Studienplatz
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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