Das ist kein Aprilscherz, denn endlich hat es ein Ende: Die Horizont, eines der etablierten deutschen Fachmagazine für Marketing, verabschiedet sich seit wenigen Stunden von Paid-Content ihrer Onlineausgabe. Bedeutet dies das klassische „Aus und Vorbei“ des Premium-Contents?

Vor knapp zwei Jahren stellte der Deutsche Fachverlag die Veröffentlichung von frei beziehbaren Informationen ein und etablierte die „Full vs. Light“ Abonnement-Modelle. Seitdem habe ich die Horizont eher spärlich im Netz gelesen und nur das gedruckte Blatt aus alten Agenturzeiten mal hier und dort konsumiert.

Bei der Werben und Verkaufen ist man seit langem auf das kostenlose Internetangebot eingeschworen. Meiner Meinung nach hat dies unter den Fachmagazinen zu dem guten Ruf der W&V beigesteuert. Im Prinzip fehlt genau diesen spezifischen Themendiensten nur noch eines – die „Webzwonulligkeit“. Wir dürfen gespannt sein, ob die Internetseiten der Fachverlage sich ähnlich positiv relaunchen wie es der Welt geglückt ist. Aber wer folgt als nächstes diesem unglaublich schönen Trend, sich mit unschätzbarem Wissen auf kostengünstige Art (und dabei mit bewußtem Verzicht auf Premium-Content) einzudecken – Spiegel Online oder sogar kress?

5 Kommentare
  1. Mike Schnoor sagte:

    Vorhaben und Umsetzung sind zwei verschiedene Dinge. Wenn ich alle alten Materialien bei SpOn nutzen kann, ist die „Vorlage“ genehmigt ;) Aber das wird ja nicht mehr so lange dauern…

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] in Deutschland hatte bereits die Horizont für ihr Online-Angebot das große Umdenken in Szene gesetzt. Ich kann es nur begrüßen, denn die NYT ist schließlich ein führendes […]

  2. […] Die gibt mir nämlich die Möglichkeit alte Erinnerungen aufzufrischen, mal kräftig zu lachen, zu schmunzeln oder einfach mal nachzudenken. Kritisch zu sein.. Zu Erfahren.. Dies haben die aktuellen PrintMedien langsam aber sicher zwischen Ihrer Advertsystemanalysticmerchantkacke (c) verloren. […]

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