Mike Schnoor
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Die Tour de France und das Doping

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Nichts ahnend kommt man da nach Hause und will einfach nur mal abspannen und sich mit Hilfe von Spon auf den neusten Stand bringen, da es ja immer so schön einfach ist. Und als erstes springen mir Artikel von Suspendierungen u. a. von Jan Ullrich (Team Telekom), Ivan Basso (Team CSC) und Francisco Mancebo ins Auge (Team AG2R). Damit startet nun kein Topfavorit bei der Tour de France 2006. Ich frage mich echt, was da nun los. Ist das alles nur ein schlechter Witz um Aufmerksamkeit zu erhalten und ein wenig von der Fußball WM 2006 abzulenken? Werden am kommenden Samstag doch noch einige Favoriten überraschenderweise starten dürfen?

Nun gut, ich werde mir den Auftakt morgen dennoch anschauen um dann zu entscheiden, ob es sich noch lohnt die diesjährige Tour de France mit zu verfolgen oder nicht zumal ich mich schon wochenlang darauf gefreut habe. Es ist jedoch schon traurig und vor allem wäre es dumm von Jan Ullrich, wenn er wirklich mit in die Dopping-Affäre verwickelt ist, weil dann seine Karriere als Radsportprofi wohl endgültig vorbei wäre. Man sollte ja auch schließlich annehmen, dass man aus Fehlern lernt. [via Spon 1, Spon 2]

30. Juni 2006/von Katharina Schnitzer
Schlagworte: Doping, Fahrrad, Francisco Mancebo, Ivan Basso, Jan Ullrich, Radsport, Radtour, Team AG2R, Team CSC, Team Telekom, Tour, Tour de France
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Katharina Schnitzer https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Katharina Schnitzer2006-06-30 13:53:062013-11-20 07:55:59Die Tour de France und das Doping
4 Kommentare
  1. Boris sagte:
    30. Juni 2006 um 20:32

    Ich überlege inzwischen schon, ob ich mir das noch antue. Ich bin sowas von sauer. Vielleicht richte ich meine Aufmerksamkeit ja nur noch auf das, was da in Sachen Betrug (Doping) womöglich noch alles bekannt wird.

    Wohlgemerkt, diese 58 veröffentlichten Fahrer sind die, die in diese aktuelle spanische Affäre verstrickt zu sein scheinen. Ich will eigentlich gar keine Vermutungen anstellen, wieviele Fahrer jetzt mal gerade zufällig nicht aufgeflogen sind und morgen am Start stehen werden…

    Im Moment betrachte ich den Profiradsport (bedauernd, weil ich ein großer Fan bin und selbst mal in der Jugend aktiv war) als endgültig unglaubwürdig geworden und damit im Grunde bis auf Weiteres ad acta gelegt.

  2. Katharina Schnitzer sagte:
    1. Juli 2006 um 09:58

    Ich frage mich jetzt langsam, wie lange das nun schon so ging. So ein Netzwerk an Dopingsündern entsteht ja auch nicht von heute auf morgen. 58 veröffentlichte Fahrer und keiner kennt bisher die „Dunkelziffer“. Da kommt bestimmt noch der eine oder andere Skandal hinterher.

  3. Boris sagte:
    2. Juli 2006 um 10:06

    Wahrscheinlich seit vielen Jahren. Ähnlich wie bei der Leichtathletik (Sprinter u.a.) ist das Doping offenbar schlicht Teil „professioneller“ Vorbereitung auf große Wettkämpfe. Und manch einen erwischts eben dann und wann. Das Risiko scheint angesichts der Gelder, um die es geht, immer kleiner zu sein als die großen gierigen Fingerchen…

    Ich bin sicher, es wäre falsch anzunehmen, dass man jetzt die 58 Sünder unter Verdacht hat und fertig ist die Sache. Noch ein wenig weiter ermitteln und man bekommt vielleicht ein paar davon sogar überführt.

    Die 58 standen dummerweise auf irgendeiner Liste und sind somit „geoutet“. Pech gehabt.

    Andere stehen zu ihrem (momentanen) Glück eben heute auf keiner Liste und kommen unbehelligt davon.

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  1. MikeSchnoor.com » Football’s Coming Home sagt:
    30. Juni 2006 um 16:54 Uhr

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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