Party? Kongress? SinnerSchrader? Na klar! Party! Alles Live, starke Leute, starke Party, starke Cocktails. Tanzen, Feiern – und Informieren, Lernen, Kennenlernen! Verabschieden mit Krokodilstränen. Von der Freundin nach Hause gefahren. Nur 50 Minuten Schlaf auf der Autobahn. Wach geworden und Fotos hochgejagt. Darüber wieder einmal gebloggt bis 2:30 Uhr. Um 3 Uhr endlich eingeschlafen. Dann gab es ein paar Stunden Schlaf bis 7:30 Uhr. Ab zur Universität und Aufpassen. Kafee, Baguette und Brownie gekauft. Aufpassen durch Wachhalten ersetzen. Um 10 Uhr ein Interview geführt. Um 11 Uhr alles überstanden. Mit Kopfschmerzen nach Hause gefahren worden. Sachen gepackt und bis 15:45 Uhr am Strand gelegen.

Daraus lernt man, dass man nicht übertreiben sollte – besonders mit dem Tippen eines Live-Tickers. So erfährt man nämlich, dass man sogar 16887 Zeichen getippt hat. ;)

Für die Zukunft merken sich eine Linkliste zu so einem Event anzufertigen, damit man auch immer auch ohne Tagging sich durchklicken kann:

Und diejenigen, die wohl nicht dabei waren (glaube ich) haben sich auch dazu die Fingerchen wund geschrieben:

So haben wir alle zusammengetragen? Wenn nicht, dann bitte melden.

Dann sinnieren wir noch einmal kurz… vielleicht ein wenig kritisch, vielleicht ein wenig zynisch, jedoch zu bemessen als konstruktiv Kritik. Der Kongress war spitze und für die Gäste von SinnerSchrader wirklich 1A. Wer sich noch nicht mit Web 2.0 als Unternehmen oder gar Selbstständiger beschäftigt hat, der wird sich in den nächsten Wochen und Monaten gehörig umschauen – denn die Konkurrenz schläft ja bekanntlich nie. Für diejenigen, die sich „in der Szene“ bewegen, also im Prinzip die Blogger und natürlich die Redner des Kongresses, fehlte vielleicht auch nur ein kleiner, jedoch sehr schwergewichtiger Inhalt: Die Vision für die zukünftige Entwicklung.

Liegt es daran, dass sich alles innerhalb von wenigen Stunden „bei uns rumspricht“, jedoch für die geladenen Unternehmen doch den üblichen Werdegang der internen und externen Unternehmenskommunikation braucht? Sehen wir nicht die Vision, wie es die Unternehmen sehen sollen, gar erkennen sollen?

Was alle zukünftig erwartet ist gewiss – und anscheinend unabdingbar – man muss als Unternehmen umdenken. Die Tools dafür stehen am Start, und die Demonstration von Weblogs, Bilder- und Video-Sharingdiensten, Bewertungsplattformen, mobilen Tools und natürlich dadurch userbasierten Portalen sprechen für sich und das Engagement von SinnerSchrader.

Jedoch stellten wir ein wenig verblüfft fest, dass genau diese schon bekannten Tools (Flickr, Youtube, Delicious) für viele Kunden noch eine Art Neuland sind. Und gerade Qype oder Sevenload sind dabei sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, jedoch werden sie von der ersten inoffiziellen in die durchgängige öffentliche Beta-Phase durch genau diejenigen Nutzer begleitet, die am heißen Draht sitzen und von alleine am Ball bleiben. Zugegeben, da wir letztere Dienstleister für uns selbst seit einigen Wochen einsetzen, ist es „ein alter Hut“ – haha – doch bleiben sie durch deren rasante Entwicklung und Eigendynamik immer noch genauso spannend wie in den ersten Minuten des ersten Hypes.

Die Organisation war bestens vorbereitet, die Unterhaltungen ergaben viele interessante Einblicke, man konnte von den Panels (wir kennen es halt als Panel, nicht als Track) die eine oder andere Sache mitnehmen, und es war auch für uns eine tolle Möglichkeit, für uns selbst einige Kontakte knüpfen zu können. Auch war besonders schön, dass Martin Recke für uns ein Gespräch mit Matthias Schrader persönlich hinbekommen hatte. Nicely done! Auf zu den kommenden Next10Years? ;)

7 Kommentare
  1. Martin Recke sagte:

    Vielen Dank für die Blumen!

    Um die Sache mit dem Track aufzuklären: Der Begriff bezog sich auf die Vertikale – es gab vier parallele Tracks, vier Spuren sozusagen, auf denen der Kongress rollte. Man hätte auch „Slot“ sagen können.

    Dass es in jedem Track dann wieder zwei aufeinanderfolgende Panels gab, hat Mark erst vor ungefähr zwei Wochen festgelegt. Wir hatten auch mal überlegt, gar keine Panels zu haben, sondern jeden Referenten einzeln auftreten zu lassen.

    „Panel“ war also die Horizontale, „Track“ die Vertikale. „Podium“ und „Spur“ (?) wären vielleicht die deutschsprachigen Äquivalente dafür.

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Der Sichelputzer hat eine nette Linkliste zum Next10Years Event zusammen gestellt: Next10Years und der Tag danach… document.write(“); Ähnliche Artikel Artikel zu: “ Volker Glaeser von Yahoo bei Next10Years zum Thema Web 2.0″ […]

  2. SErik sagt:

    Web 2.0 und … Grundeinkommen…

    Golem berichtet von der Diskussion über Web 2.0 auf der Next10Years Konferenz.
    Dabei geht es in dem Artikel im Kern darum, wie man das Internet denn nun kommerziell ausnutzen kann. Gibt es da vielleicht mit Web 2.0 neue Wege die es vorher nicht gab? D…

  3. next10years: Is Quite Popular…

    The Web 2.0 congress I reviewed in my previous entry is surprisingly popular on Technorati (taken at about 21:20 GMT):

    A large collection of links concerning this event can be found here.

    (Technorati Tags: next10years, Events, Web2.0, IS-Rating, …

  4. Fischmarkt sagt:

    It’s Entertainment…

    Der Tag danach. Knapp zwei Stunden Schlaf. Blogger (wie auch Kongress- und Partyveranstalter) sind in der Entertainmentbranche tätig. Es ist völlig egal, was und worüber sie schreiben, solange es nur halbwegs unterhaltsam ist. Wem das nicht vorher k…

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