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Ein neues Feature bei XING erlaubt es jetzt jedem kontaktfreudigen Nutzer auch brav seine individuelle Statusmeldung der Welt mitzuteilen. Mehr interaktive Elemente für die Businesswelt – siehe Screencapture!

Die Statusnachrichten erscheinen im Newsfeed bei XING – man kann diese Statusmeldungen natürlich auch nur seinen eigenen direkten Kontakten zugänglich machen. Sehr Beta und sehr Twitter.

Als echter „Ingamechat“ für XING wird der Status keinesfalls tauchen taugen, es mutet vielmehr der bereits bei z.B. Facebook bekannten Funktion an. Spaß kann es bringen, aber vielleicht auch den Information-Overkill garantieren. Warum nicht gleich bei den XING Nutzern die Schnittstelle zu Twitter aufbauen und jede Meldung brav von Twitter auch bei XING publizieren, sofern sich die Nutzer auch dafür freischalten?

Immer öfter stelle ich fest, dass tausende Blogeinträge in meinem RSS Reader brach liegen. Es fehlt die Zeit, sich nach einigen Tagen durch über 10.000 einzelne Einträge zu lesen. Wer einige hundert Feeds abonniert, kommt schon auf solche stolzen Summen. Wie macht ihr das eigentlich? Ich habe mir vorgenommen, jeden Morgen in der Zeit von 9.00 – 9.45 Uhr zumindest die Überschriften zu durchforsten und einzelne ausgewählte Beiträge von Blogs zu lesen, die nicht zu der täglichen Stammlektüre gehören. Im Prinzip müsste man nur den „inneren Schweinehund“ überwinden und sich dem Problem stellen – oder einige Feeds abbestellen.

Aufregung im Web 2.0! Ganz klar nach dem Prinzip „Da spuckt uns jemand gegen den Karren!“ gibt es neuerdings konkrete Zahlen in einem publizistischen Artikel zum Thema „Social Networks“. Holger Schmidt schreibt in seinem FAZ Artikel, dass die Verweildauer in sozialen Netzwerken sinkt. Die insgesamt verbuchte Reichweite der Social Networks steigt. Die Nutzungszeit und damit auch die Verweildauer auf den Web 2.0 Plattformen sinkt dagegen. Das sagt zumindest eine aktuelle Analyse von Nielsen.

Doch dieses Phänomen ist der natürliche Werdegang von Social Networks. Ab einer kritischen Masse, die hier nicht näher definiert werden sollte, wird der Siedepunkt für die Nutzungsaktivität des Social Networks überschritten. Zwar registrieren sich weiterhin neue Nutzer, die Besucherströme nehmen nicht ab sondern vermehren sich, aber der Nutzungsanteil der einzelnen Nutzer und die damit verbundene Aktivität der Community nimmt ab. Man kennt sich untereinander, man konnte sein Netzwerk etablieren und die Kontakte an sich binden. Man versteht die Mechanismen der Kommunikation innerhalb des Social Networks – man klickt nicht wie verrückt umher und sucht wie wild nach neuen Features oder unentdeckten Bereichen der Plattformen. Nein, die Nutzer kennen sich nach einer gewissen Zeit mit dem täglichen Networking aus und gehen zielgerichtet mit der Dienstleistung um.

Wer anfangs noch wie besessen jeden einzelnen neuen Freund manuell hinzugefügt hat, benutzt nach kurzer Zeit die Importfunktionen für Adressdatenbanken. Anstatt die Profile bis in das kleinste Detail zu durchforsten, genügt der routinierte Blick um genau zu wissen, was ein Kontakt in sich birgt. Auch bringen Newsfeeds ala Facebook oder XING bereits auf der Startseite die aktuellsten Informationen mundgerecht auf, so dass man nicht wie bisher durch das gesamte Angebot klicken muss.

Die Anbieter von Social Networks tragen mit der Erweiterung der Usability und der Erhöhung des Informationsangebotes hier genau das bei, was an der insgesamten Nutzungszeit aneckt und sich in einer niedrigeren Verweildauer äußert. Ob die zukunftsweisende Zählung zur Festlegung der Wertigkeit eines Angebots sowie zur Berrechnung von nicht-impressionbasierten Werbemodellen bei einer weiteren Abnahme der Verweildauer an Gewicht verlieren, wage ich dennoch zu bezweifeln. Es steht außer Frage, dass zwar die durchschnittliche Verweildauer abnimmt, aber auf die insgesamte Masse bezogen nimmt die Verweildauer im Vergleich zu anderen Medien im Internet und dabei auch durch die Kommunikation in Social Networks zu.

Bereits auf der CeBIT 2008 in Hannover zeigte T-Systems, dass die Technologie von Morgen bereits heute seinen Lauf nimmt und uns alle irgendwie beeinflussen wird. Wer einen frischen Kaffee trinken wollte, konnte im Szenario „Kaffee-on-Demand“ seine eigene Kaffeemischung zusammenstellen. Die Wunschsorte wurde an die älteste Kaffeerösterei Deutschlands, Plum’s Kaffee in Aachen, übermittelt, so dass man per Video-over-IP wenige Sekunden später mitverfolgen konnte, wie die eigentliche Produktion, Etikettierung und Versand dieser neuen Kaffeesorte realisiert wird. Sehr technisch, sehr modern, sehr publikumswirksam in Szene gesetzt.

Ganz anders kommt sonntagmorgen.com als frischgebrühtes Startup daher. Ähnlich des Konzeptes von mymuesli versuchen Tamer, Till, Kim und Alex den Kaffeekonsum unserer Zeit zu revolutionieren.

Auf der Bestellseite des Münsteraner Startups kann aus insgesamt neun verschiedenen Kaffeesorten kombiniert und gewählt werden, diverse Aromen verfeinern den Geschmack. Die Devise lautet daher „ausprobieren“ – vielleicht können wir auch im Büro ein kleines geschmackliches Kaffeeexperiment gestalten und unserem brühwarmen Filterkaffee eine andere Note geben.

Nur der Preis ist für den regulären Versand etwas hoch, so dass sich wohl als breites Zielpublikum eher eingeschworene Kaffeefreunde oder Unternehmen definieren lassen. Für 250 Gramm mit Versand soll man um die 10 Euro berappen – der handelsübliche Kaffee wirkt dabei wirklich wie eine tägliche Volksdroge. Wer jetzt auf der Suche nach Alternativen ist, findet auch bei KaffeeSolo.de oder KaffeeShop24.de seinen morgendlichen Muntermacher. :)

Vermutlich wird seine steile Karriere in wenigen Stunden nicht mehr existieren. Dieter Dödel aus Altenberge ist freiberuflicher Multilevelanalyst und wurde bereits 1946 für die damals noch nicht bestehende Berufsbezeichung ausgezeichnet. Ein Vordenker unserer Zeit, der als Mitglied im Deutschen Gewerkschaftbund, der Aktion humanes Sterben und wiederum im Lebensschutz e.V. ein moderner Aktivist ist.

Damit ist Dieter Dödel der eindeutige Gewinner des Tages – insbesondere ist diese Wahl durch sein einschlägiges Profil bei XING begründet, das mir den heutigen morgen irgendwie als neuestes Mitglied ins Auge fiel. Ein wenig gefakte Webzwonulligkeit, das Bild erinnert stark an Max Headroom, von dem es sogar zwei Namensvetter in besagtem Kontaktnetzwerk gibt. :)

Das lustige Kontaktnetzwerk von Facebook ermöglicht durch die zahlreichen Applikationen einen zusätzlichen Spaßfaktor, den es nicht zu unterschätzen gilt. Ein neuer Fragebogen, ein kleines Spiel, eine Art Mashup von der einen und anderen Webapplikation und die Einbindung von externer Software kann über die Facebook API realisiert werden – zumindest auf Entwicklerseite sind nahezu keine Grenzen für die Ideenfindung gesetzt.

Was stört mich am meisten, worüber ärgere ich mich, was ist der Grund des Versagens jeglicher Applikationen? Sie basieren nur auf dem digitalisierten „Word of Mouth“ Marketing. Wer eine der vielen Applikationen nutzen möchte, hat sich gefälligst darauf einzulassen, dass man seine Facebook Freunde immer wieder einladen soll. Das nervt unglaublich!

Wenn man ein Netzwerkeffekt auf einer Plattform nutzen möchte, sollte man den Nutzer nicht dazu zwingen, diesen auch noch zu initiieren, damit man das Ergebnis sieht bzw. den vollen Nutzungsumfang der Applikation erhält. Einige durchaus lustige Applikationen, die ich auch gerne weiterleitene möchte, erzwingen es, dass man bis zu 20 Freunde einlädt. Selbst wenn man es nur an zwei andere seiner Kontakte senden will, wird man mit einem freundlichen Hinweis zu mehr Einladungen gezwungen. Man hätte genügend Freunde und könne ja mehr einladen – doch wenn ich nun eben nicht möchte?

Die Applikation erhält in der Regel bereits im Vorfeld alle Daten von mir, aber ich darf nicht selbst bestimmen, wie diese bescheuerten Applikationen mit meinem Kontaktnetzwerk umgehen? Aus diesem Grund bin ich der Einladung gefolgt, mich der Gruppe „Official Facebook Petition: To ban the inviting of friends on Applications“ anzuschließen. Natürlich könnte ich auch auf die Applikationen verzichten, doch Facebook hat im Grunde genommen nicht den geringsten Mehrwert gegenüber anderen Social Networks. Einzig und allein die Applikationen bringen Facebook zu dem hohen Level, auf dem es sich in der Web 2.0 Gemeinde und letztendlich im normalen Alltag etabliert hat. Ansonsten ist mir XING oder LinkedIn lieber, denn auf den ursprünglichen Hintergedanken „Studenten aller Welt, Kommilitonen, Alumnis – vereinigt euch!“ kann ich ebenso verzichten wie auf ein meinVZ.

Amüsant ist bereits, dass die besagte Gruppe über 957.400 Mitglieder zählt. Sollte dies für Facebook nicht das Zeichen sein, endlich diesen „Invite your friends“ Schwachsinn zu unterbinden oder zumindest vor Integration der Applikation auf einem Facebook-Profil davor warnen? Dann würde wohl kein Nutzer mehr diese schändlichen Services nutzen und nur auf die vielleicht sogar damit qualitätsgeprüften Applikationen vertrauen. Ein offizielles, schwer erwerbliches Qualitätszertifikat für Facebook Applikationen brächte dann auch endlich Licht in den Dschungel der undurchsichtigen, düsteren Datenverwertung von den Applikationen.

Mehr als diese Überschrift brauche ich eigentlich nicht zu schreiben, weil ich bereits hier und dort viele relevante Informationen für meinen Arbeitgeber sevenload veröffentlichen durfte. Dennoch empfinde ich die daraus resultierenden Möglichkeiten, die sich durch die Partnerschaft für User Generated Content und professionelle Produzenten im Bereich von Video on Demand bieten, sehr spannend: Mehr Reichweite, mehr Nutzer, mehr Inhalte, mehr Entertainment.

Auch bei DWDL und Horizont sowie bei Ibo, Webtagebu.ch, turi2 und Rob lesen sich bereits interessante Passagen zu der Partnerschaft zwischen T-Online und sevenload. Es ist und bleibt spannend im Web 2.0! :)

Am Montag kam es ganz frisch auf den Tisch: Facebook gibt es auch auf Deutsch. Doch was taugt es eigentlich, das altbewährte Kontaktnetzwerk auch in einer anderen Sprache zu nutzen? Nicht viel, denn nahezu alle Applikationen sind auf Englisch und nicht eingedeutscht. Es fehlt mir einfach der Mehrwert, die Spracheinstellung trotz der dicken Aufforderung in meinem Newsfeed bei Facebook zu ändern.

Natürlich sind insbesondere nicht-englischsprechende Mitglieder von der Tatsache berührt, sich als vollkommen eingegliederte Zielgruppe innerhalb von Facebook zu bewegen. Doch auch die Gruppen sind neben den Applikationen immer noch in Englisch – und da wird sich nicht viel tun, außer man startet Gegengruppierungen… aber dann hat man genau das erreicht, was viele Nutzer bei der Migration von studiVZ und meinVZ bereits auffiel. Es entsteht ein sprachliches Wirrwarr, durch das man im Grunde genommen nicht mehr durchblicken kann.

Suche ich später die Applikationen und Gruppen in Deutsch, in Englisch, in Spanisch, oder alle zusammen? Daher sage ich: Besser auf Englisch bleiben. Wer braucht schon ein deutsches Facebook mit englischen Gruppen und Applikationen als Social Network? Solange dort eine zu starke inhaltliche Diskrepanz zwischen Nutzerinteressen und Übersetzung ist, hält mich das von der Benutzung ab… :)

Mike Schnoor – Das bin ich. Als Autor schreibe ich hier in diesem Blog in loser unregelmäßiger Reihenfolge über das was mich bewegt.

Wie eine aktuelle ethority Studie zeigt, ist mein Weblog „MikeSchnoor.com“ direkt nach Robert Basic persönlich ein Zeichen für die Meinungsführerschaft im Web 2.0. Vielen Dank! Ich muss jetzt öfters bloggen… das Ego wird damit für den heutigen Abend poliert. Danke! :)

Es ist vollbracht – der Launch in Orange ist vollzogen. Optisch erinnert das frisch eröffnete „meinVZ“ stark an den studentischen Vorgänger „studiVZ“ und natürlich das amerikanische Vorbild „Facebook„.

Inhaltlich ist es jedoch noch recht leer, aber was will man schon erwarten, wenn der Dienst erst vor wenigen Stunden aus dem Ei geschlüpft ist.

Ich habe mich kurzerhand registriert und meinVZ ausprobiert. Das Layout und die Benutzerführung sind wirklich stark an studiVZ angelehnt. Der Registrierungsprozess legt es hierbei auch vollkommen darauf an, dass man seine persönlichen Daten preis gibt und diese entsprechend für zahlreiche weitere Zwecke verwendet werden dürfen. Man muss diese Angabe sogar bestätigen, ansonsten gibt es keinen Zugriff auf „meinVZ“. Zwecks Testgründen habe ich dem zugestimmt, behalte mir jedoch vor, den Account zu löschen und der Nutzung meiner Daten in einem weiteren Schritt zu widersprechen.

Wer also auf Kontakte steht, kann diese bei meinVZ zentral verwalten und braucht sich nicht mehr um studiVZ kümmern. meinVZ richtet sich definitiv an Freunde, Verwandte und Bekannte, die Familie, ehemalige Studienkollegen, Kollegen, Nachbarn, verlorene Klassenkameraden – kurzum wird jeder Kontakt verwaltbar sein. Der neue Ableger ist bereits auf Deutsch und Englisch verfügbar, jedoch wird primär die deutschsprachige Zielgruppe im Fokus des Geschehens liegen. Für faule User bietet das neue Portal eine Verknüpfung mit studiVZ, um die Mitglieder beider Netzwerke miteinander verbinden zu können. Der Weg für Nachrichten und hochstwahrscheinlich die Verknüpfung von ganzen Accounts wird hierbei im Vordergrund stehen. Wer mehr wissen will, sollte sich auch das Interview mit Michael Brehm und Dennis Bemmann zu meinVZ.de ansehen, das von Gründerszene ins Netz gestellt wurde:


Link: sevenload.com

Laut Pressemeldung vergrößert sich die knapp 8 Millionen Mitglieder zählende Markenfamilie mit dem „bewährten Erfolgsrezept“ von optischer Klarheit und einer einfachen, intuitiven Anwendung für die Nutzer. Hinter dem Portal steckt natürlich Holtzbrinck und insbesondere die Verlagsgruppe Handelsblatt. Die Vermarktung wird wie beim studiVZ von GWP media-marketing übernommen.