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Digimind und Hootsuite gehen künftig gemeinsame Wege: Die Daten des technischen Analysetools von Digimind werden in die bekannte Social Media Management Software von Hootsuite integriert. Mit dieser Partnerschaft soll laut beider Unternehmen eine leistungsstarke Social Listening und Engagement Plattform entstehen. Zur Kernzielgruppe des neuen Social Media Monitoring Services zählen vornehmlich multinationale Unternehmen, die von den jeweils gelisteten Erwähnungen aus über 850 Millionen Quellen in mehr als 60 Sprachen profitieren sollen.
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Im Kundengeschäft und in der Akquise hilft es, die aktuellen Druckpunkte eines Unternehmens schon im Vorfeld zu kennen und nicht erst im Pitch darauf aufmerksam zu werden. Wo brennt der Schuh und wo juckt es das Unternehmen derzeit? Mit dieser durchaus pragmatischen Denkweise, den potenziellen Kunden in Social Media zu beobachten und diese Informationen im Gespräch zu nutzen, haben sich viele externe Berater und Agenturen angefreundet. Meist verwendet man klassische Suchmaschinen, die wirklich Pfiffigen unter uns setzen zur Kundenanalyse natürlich Social Media Monitoring ein. Aber reden wir nicht um den heißen Brei herum: Social Media Monitoring kostet Geld. Wer dafür nicht den nötigen Topf frei machen kann, nutzt vorwiegend kostenlose Tools, um sich einen groben Überblick im Social Web zu verschaffen. Als einer der Anbieter für Social Media Monitoring & Analytics hat Talkwalker mit der hauseigenen „Social Media Search“ eine schlanke Version ihres Dienstes als kostenfreie Version gestartet, um schnell und einfach eine Kurzanalyse über Marken, Unternehmen oder Mittbewerber zu starten.
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Am 23. und 24. Mai 2014 fand das dritte MonitoringCamp in Köln statt. Getreu nach dem Motto eines BarCamps wagten sich interessierte Teilnehmer im Rahmen einer kleinen Gruppendiskussion an den Versuch, ihre persönlichen Trends für die Zukunft von Social Media Monitoring zu identifizieren. Als Moderator der Session versprach ich, die Erkenntnisse aus der Gruppenarbeit zu veröffentlichen. Ob die folgenden Ergebnisse dabei für die Entwicklung eines gesamten Markts sprechen oder sich als individuelle Wünsche äußern, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Einige alternative Sichtweisen zeigt diese Zusammenstellung allemal.
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Wer heute auf Social Media Monitoring und Social Media Analytics verzichtet, unterliegt spätestens morgen einem harten Wettbewerb am Markt und bleibt dauerhaft anfällig für Kommunikationskrisen. Jede Marke, jedes Unternehmen und jede Organisation sollte sich dem digitalen Wandel stellen und die digitale Kommunikation über Produkte und Dienstleistungen berücksichtigen. Die Relevanz von Social Media Monitoring und Social Media Analyics bemisst sich dabei nicht nur an der digitalen Wirtschaft, sondern umfasst und betrifft somit alle angeschlossenen Branchen und Wirtschaftssegmente. Passend zum baldigen Start des MonitoringCamps in Köln bietet sich meiner Meinung nach eine Blogparade über Social Media Monitoring und Social Media Analytics an, um eine umfassende Wissenssammlung aus Anwendersicht zu schaffen. Wer an der Blogparade teilnehmen möchte, ist herzlich dazu eingeladen noch bis zum 30. Juni 2014 einen Beitrag zu schreiben.
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Zuhören, Verstehen, Handeln – Entscheider werden überall mit diesem Mantra konfrontiert, sobald von Social Media zu hören ist. Egal, ob in Marketing, Public Relations, Vertrieb, Human Ressources oder im Kundenservice: Das Internet durchdringt heute alle gesellschaftlichen Lebensbereiche und entwickelt sich zur zentralen Infrastrukturtechnologie. Einen großen Anteil an den technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des Internets nimmt Social Media ein. Dabei ebnet Social Media Monitoring den Weg zur nachhaltigen Kommunikation. Unternehmen dürfen heute nicht mehr darauf verzichten, ihre interne und insbesondere externe Kommunikation zu überwachen, zu analysieren und zu Ergebnissen und Entscheidungen zu überführen. Das akute Problem vieler Unternehmen: Sie ignorieren immer noch ihre Kunden, die im Gegensatz zu den Unternehmen sich freizügig in Social Media über Produkte und Dienstleistungen äußern und diese offensiv beklagen. Ihnen fehlt es leider an Social Intelligence.
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Viele Unternehmen erkennen das Potenzial von Social Media und dessen Relevanz als Wirtschaftsfaktor. Sie schicken mittlerweile einzelne Mitarbeiter auf spezielle Fortbildungskurse, um sich durch das vermittelte Wissen die notwendigen Fachkenntnisse einzuverleiben. Fast im gleichen Atemzug mobilisiert entweder jemand aus dem Marketing- oder PR-Bereich die persönlichen Kräfte und legt einen Firmenaccount bei Twitter oder Facebook an. Die erste Euphorie über die neuen Präsenzen legt sich jedoch genau dann, wenn sich absolute Ernüchterung breit macht. Damit dies nicht vorkommt, möchte ich aus meiner Erfahrung und auch aufgrund meiner spontanen Lehrtätigkeit für Social Media und Public Relations einen Denkanstoß für (angehende) Social Media Manager anhand dieser zehn Schritte vorstellen, die ich persönlich als Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Start von Social Media in einem Unternehmen erachte.
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Eingefleischte Blogger schätzen Rivva sehr. Der einst von Frank Westphal entwickelte Online-Service funktioniert bekanntermaßen nach dem Techmeme-Prinzip und zeigt die relevanten Diskussionsthemen der deutschsprachigen Blogosphäre auf. Die Topstories der webzwonulligen Nutzer kommen hier so richtig zur Geltung – Social Media at best. Meist liest man entweder etwas von Spiegel Online, der Faz oder von Heise im Nachrichtenfluss, doch auch so manche Blog-Perlen können sehr leicht nebst den üblichen Verdächtigen der Blogosphäre bei Rivva identifiziert werden.

Bisher war das bunte Treiben um Rivva für uns Nutzer vollkommen umsonst verfügbar. Einzig und allein die regelmäßigen Kosten für Frank als Betreiber waren uns allen im Hinterkopf bewusst. Dazu galt es Sponsoren zu finden, schließlich läuft Rivva frei von Werbung und generiert keine Einnahmen. Doch gerade als Frank für seinen kostenlosen Service die ersten Sponsoren finden konnte, deren ausgewählte Blogpostings eine entsprechend hochwertige Positionierung im Portal fanden, genau dann kam der Super-GAU und das Angebot von Rivva ging vorerst leider offline. Der Grund liegt im unmöglichen Zufall: Nachdem die Festplatten ihren Geist aufgaben, liefert der Server kaum brauchbare Signale mehr. Immerhin findet man das eine oder andere Mal bei Twitter einige Informationen wieder – doch das ist nur ein geringer Trost.

Sollte man Frank dabei als Privatperson unterstützen – also mehr als nur die Daumen zu drücken? Ich glaube ja. Zwar kann nicht jeder hohe Summen bereitstellen. Aber wir lieben Rivva. Auch wir – also die Presseleute im Social Web – brauchen solche Services und schätzen sie sehr, wenn durch das kostenfreie Angebot die letzten Jahre ein wenig versüßt wurden. Ich bin mir sehr sicher, dass diverse Einzelpersonen und/oder Unternehmen hinsichtlich ihres individuellen Webmonitoring auch einen kleinen Obolus in Form eines Jahresabonnements für Rivva zahlen würden. Dabei stelle ich mir keine exorbitanten Preise vor, sondern eine pauschale von 25 Euro im Jahr. Mit mehreren Mini-Abonnements sollte Rivva für die Rechenpower, Infrastruktur und auch die Backup-Systeme entsprechende Rücklagen bilden können. Ich hoffe zumindest, dass Frank dem „Cookie-Monster“ entkommen kann und demnächst wieder in voller Stärke mit Rivva die Blogosphäre unsicher machen wird. Ohne Rivva ist Social Media für deutsche Urgesteine doch nur die halbe Miete. :)